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Abwedeln und nachbelichten - aufhellen und abdunkeln - dodge and burn - Retusche in Paint Shop Pro 9 mit Ebenen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Prinzipiell sind in anderen Beiträgen diverse Möglichkeiten und PSP9-Tools beschrieben, mit Paint Shop Pro 9 Tools "klassisches" Dodge and Burn auszuführen (siehe z.B. LinkRetusche)!

Das folgende Verfahren mit einem Layer ermöglicht aber ggf. feinere Eingriffsmöglichkeiten - sinnvollerweise ergänzt man sogar für jede einzelne Tätigkeit (aufhellen, abdunkeln, Falten bei Portraits retuschieren usw.) besser eine eigene Ebene, um den Effekt optimal anpassen zu können - dazu gegen Ende dieses Tutorials mehr.

Aufhellen und abdunkeln mit der beschriebenen Technik in Paint Shop Pro 9 ermöglicht es, sehr gezielt (bis auf ein einzelnes Pixel herunter) Bildbereiche aufzuwerten / nachzubearbeiten (um z.B. einen zu hellen Himmel nachzudunkeln, unterbelichtete Schattenbereiche aufzuhellen, Details wie eine Chromstossstange bei einem Auto zu betonen oder einfach Gesichtsfalten zu retuschieren) - im englischen auch "dodge and burn" genannt.

Nehmen wir als Beispiel dieses Bild:
Linkimage aus der LinkGalerie.

Um es etwas dramatischer aussehen zu lassen, dunkeln wir im folgenden Mini-Tutorial die Wolken im oberen Bildbereich noch etwas ab:



 
24.01.2009 11:37:31h Glossar top

Akku Panasonic Lumix DMC-FX500 (folge Link Panasonic Lumix DMC-FX500)

Akku Ricoh DB-70 und der Akku Panasonic BCE10E sind baugleich (beides Lithium-Akkus)

Allerdings ist der Ricoh-Akku im Original deutlich günstiger zu bekommen...

 
23.01.2009 12:16:54h Glossar top

Andy Warhol Popart Effekt (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Einen ähnlichen Effekt wie bei einigen Andy Warhol Bildern (z.B. das Monroe-Portrait) erzeuge ich wie folgt:

dann je Einzel-Bild in x-facher Variation:

zum guten Schluss die einzelnen Bilder zusammensetzen

Tipp: Im Raster 3x3 Portraitbild z.B. von Hund, Katze, Kind jeweils unterschiedlich verfremdet möglichst gross (so 70cm aufwärts) als Poster oder Leinwandbild ausbelichten lassen, z.B. bei Linkhttp://allesdruck.de habe ich das machen lassen und war zufrieden mit dem Ergebnis.

Beim ausbelichten auf Leinwand muss man etwas Rand (je nach Größe etwa ringsum 4-5cm) zugeben! Wenn man dummerweise (wie ich) das eigentliche Bild schon fertig hat hilft evtl. Menü - Bild - Leinwandgröße (vorher mit nem einfachen Dreisatz ausrechnen, wieviele Pixel/cm man ringsum zugeben muss). Bei allesdruck.de z.B. bekommt man in einer Vorschau anscheinend recht genau angezeigt, was vorne auf die Leinwand passt und was auf den Rand gedruckt wird...


Einfache Varianten (evtl. vorher Kontraste generell erhöhen oder vermindern - je nach Vorlage / Wunsch)

Empfohlene Variante der Automatiken: Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Niveaus

Logisch: Das geht auch nur mit einer Auswahl - bzw. man kann eine Anpassungsebene mit dieser Funktion versehen...

 
13.06.2007 21:48:10h Glossar top

Ansel Adams Effekt (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Empfindet Look & Feel eines LinkAnsel Adams Bildes nach.

Linkimage Linkimage (vom (schlecht) abfotografierten Dia)

Nach einem Rezept von Kris Zaklika (Jasc):

Roten Kanal separieren

Anpassen - Farbbalance - Kanäle mischen
Output-Kanal Grau (Monochrom)
Rot 100 Prozent
Grün und Blau 0 Prozent

Kontraste erhöhen und schärfen

Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Schärfekorrektur
Stärke 4
Diesen Effekt so zweimal nacheinander anwenden

Helligkeitswerte spreizen

Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Histogramm dehnen

leicht aufhellen

Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Histogrammanpassung
Voreinstellung Standard
Gamma 1,2 (Helligkeit)

leicht Blau färben

Anpassen - Farbton und Sättigung - Kolorieren
Farbton 160
Sättigung 20

Tipps

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Arbeitsoberflaeche (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Die Arbeitsoberfläche sollte man sich unbedingt anpassen, z.B. indem man (nur) die benötigten Symbolleisten einblendet und dort auch öfters genutzte Befehle als Symbol hinterlegt (und nicht genutzte entfernt).

Symbolleisten anpassen

Das geht mit Drag und Drop via

Die Definitionen lassen sich speichern - evtl. macht man sich mehrere Arbeitsoberflächen für verschiedene Zwecke! Speichert man die Arbeitsoberfläche, dann lässt sie sich auf dem Rechner (oder (einem anderen Rechner bzw.) nach Neuinstallation) aus dieser Datei wiederherstellen...

Speichern der Arbeitsoberfläche in eine Datei mit der Erweiterung .pspworkspace

Folgende Informationen werden gespeichert:

Gespeichert wird via Menü:

Wie gesagt - mehrere Varianten für verschiedene Zwecke sind möglich (z.B. scannen / Bildbearbeitung / ...).

Um mit einer bestimmten Arbeitsoberfläche zu starten einfach draufklicken (oder Link setzen und drauf klicken...)


können alle möglichen Speicherorte definiert oder geändert werden (z.B. weitere Pfade für Plugins aufnehmen)
Per Default landen z.B. alle eigenen "Kreationen" (z.B. Scripte) unter

''C:''/Dokumente und Einstellungen/''USERNAME''/Eigene Dateien/PSP9/... !

Bei Backups von Daten bzw. der Arbeitsoberflächen also unbedingt auch daran denken, dieses Verzeichnis (und alle Unterverzeichnisse) mitzusichern!

 
16.04.2008 21:34:07h Glossar top

Ausrichtung und Ausschnitt (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Ausrichtung

Wenn die Horizontlinie schief erscheint, sollte man das Bild um ein paar Grad drehen. Dafür benutzt man das Ausrichtungswerkzeug (Ausrichten an Achse) aus der Werkzeugpalette.

Im Bild wird eine exakt waagerechte Linie eingeblendet. Die Enden kann man mit der Maus ''anfassen'' und verschieben. Zweckmäßigerweise sucht man sich eine (gedachte oder reale) Linie im Bild, die eigentlich horizontal verlaufen müsste - und legt die Ausrichtungslinie darüber.

Nach einem Doppelklick wird das Bild genau so gedreht, dass die vorher markierte Linie jetzt exakt waagerecht verläuft. In der Optionspalette kann man alternativ auch den Drehwinkel als Zahl vorgeben. Die Option Bild beschneiden kann man aktivieren, damit ''tote'' Ecken rechtwinklig weggeschnitten werden (mal ohne ausprobieren, dann sieht man was ich meine). Ein weiterer Parameter bestimmt, ob nur die aktuelle Ebene - oder das gesamte Bild gedreht wird.

Ausschnitt

Ob man - wie bei den gängigen Kompaktkameras üblich - lieber im 3:4 Seitenverhältnis - oder wie in der klassichen Fotografie lieber im 2:3 Seitenverhältnis schneidet, ist sicherlich Geschmackssache. U.U. (Panorama) sind auch noch ganz andere Werte im Einzelfall - motivabhängig - sinnvoll.

Um den endgültigen Bildausschnitt zu bestimmen, nutzt man das Beschnittwerkzeug aus der Werkzeugpalette. Der Ausschnitt kann auf verschiedene Arten gewählt werden:

Wichtig: Seitenverhältnis beibehalten anklicken, wenn man die Größe (Regelfall) des Beschnittrahmens nochmals verändern will (an den Ecken und Kanten mit der Maus möglich).

Verschieben des Rahmens ist mit der Maus innerhalb des Beschnittrechtecks möglich - Drag und Drop.

Ein Doppelklick oder anklicken von anwenden schneidet dann genau auf den vorgewählten Ausschnitt.

Durch Anwahl des Parameters Druckgröße festlegen wird angezeigt, wieviel Punkte je Zoll/Zentimeter als Auflösunmg beim Drucken verwendet würden...

 
16.04.2007 22:19:49h Glossar top

Auswahl (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Sobald eine Auswahl (mit Kasten/Lasso/Zauberstab/...) erstellt ist, wird sie von einem speziell animierten Rand umgeben (Laufrahmen). Die meisten Funktionen (Filter, Anpassen..., Werkzeuge...) arbeiten auch (nur) auf ausgewählten Bildteilen...

Werkzeuge

Die Werkzeuge befinden sich normalerweise links in der Werkzeugpalette. Feineinstellungen werden kontektabhängig oberhalb des Bildfensters erledigt. Dort wählt man auch aus, ob sich die Auswahl z.B. nur auf die aktuelle Ebene (...) bezieht. Weitere Bearbeitungsmöglichkeiten (ausschalten, umkehren, laden und speichern...) erreicht man über Menü - Auswahl.

Die Werkzeuge im einzelnen:

Auswahlrahmen

Freihandauswahl (Lasso)

Zunächst bestimmt man den Auswahltyp

Anschliessend setzt man die Werkzeugoptionen

Beim Punkt-für-Punkt-klicken beendet ein Doppelklick die Auswahl, beim kontinuierlichen nachfahren von Konturen muss man zurück zum Ausgangspunkt ''fahren''.

Zauberstab

Wird verwendet, um Inhalte - im Gegensatz zu den Bildkanten wie beim Lasso - auszuwählen, und zwar mittels Farbe (RGB-Wert), Farbton, Helligkeit oder Deckfähigkeit.

Auswahlmodus:

Ausserdem wählt man jetzt weitere Optionen aus:


entfernen

den letzten gesetzten Punkt (nur bei Punkt-zu-Punkt Auswahltypen) entfernt man durch die Entf-Taste!

erweitern

Umsch- (also die Shift-)Taste drücken und nächste Auswahl erstellen.

einschränken

Funktioniert sinngemäß wie das erweitern, nur die Strg-Taste (Ctrl) ist jetzt zu betätigen...

umkehren

Menü Auswahl - umkehren. Weil es manchmal einfacher ist, nur einen kleinen Bereich auszuwählen den man eigentlich nicht benötigt, und dann die Auswahl umzukehren...

vergrößern - verkleinern - verschieben der Ansicht

Auf der Zehnertastatur:


 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

Beanbag (folge Link Bastelecke)

Linkimage Ein Bean-Bag ist ein Beutel (Stoff, Leder) mit Füllung aus Kleinteilen, wie der Name sagt z.B. aus getrockneten Bohnen.

Nützlich ist ein Beanbag als Stativersatz - insbesondere für Selbstauslöseraufnahmen, oder wenn die Kamera über kein Stativgewinde verfügt, oder wenn ein Stativ nicht erlaubt (Museum) bzw. zu auffällig ist. Der Beutel wird einfach auf den Boden (Astgabel, Stein, Zaunpfahl, Autodach, Mülleimer, Fahrradsattel, Möbel-/Ausstellungsstück...) gelegt und darauf die Kamera "drapiert". Gut auch als Stütze/Auflage für längere Objektive zu gebrauchen.

Ich habe mit mehreren Materialien / Füllungen / Größen experimentiert:

Materialien:
Füllungen:

Ich habe mich für die Haushaltstuch-Variante mit Bohnenfüllung entschieden. Der Beutel ist in zusammengenähtem Zustand ca. 12 x 20 x 1 cm groß (mein aktueller Beanbag ist komplett vernäht. Ein Reißverschluß war im Vorgänger drin, aber den habe ich eigentlich nie benötigt - die Füllung habe ich nicht gewechselt. Theoretisch könnte man den Inhalt zum Transport entleeren und den Beutel bei Bedarf vor Ort mit Sand/Steinen füllen = kaum Platz/Gewicht, z.B. fürs Trecking...). Mit der Füllung-Inhaltsmenge muss man ein wenig experimentieren...

Ich werfe das Teil einfach in die Fototasche / Rucksack. Man könnte auch eine Lasche (...) drannähen... In punkto Geschwindigkeit schlägt es ein Stativ (kein aufbauen/ausklappen, kein einschrauben usw.) um längen. Und meistens findet sich überall ein geeigneter Standpunkt (zurnot halt auf dem Boden, wenn die Perspektive akzeptabel ist).
Linkimage
Die Größe reicht durchaus für eine Spiegelreflexkamera aus. Für die kompakten Digitalkameras könnte der Beutel ruhig kleiner sein.

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Bilderstapel (folge Link php scripte)

Bilderstapel 1.0 erzeugt ein Trueimage Bild aus mehreren Bildern in Form eines... Stapels aus Fotos...

Linkdownload
LinkSource direkt ansehen

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte - ein on-the-fly generierter Bilderstapel aus 5 zufällig ausgewählten Bildern meiner LinkGalerie:

image

Eine Liste von Bildern wird ggf. passend verkleinert, auf Wunsch mit Rahmen versehen und - zufällig gegeneinander verdreht - aufeinander gelegt auf einem Hintergrundbild dargestellt (also in etwa, als ob jemand einen Stapel Fotos bzw. Bilder achtlos auf einem Tisch abgelegt hat)...

Nützlich z.B. zum einbauen in eine Webgalerie / Bildergalerie. Nach einer Idee von LinkMikko Koppanen... (der das ganze noch etwas ausgefeilter (Schattierung, Polaroid-Style...) mit Imagemagick vorstellt).

Das Script arbeitet mit reinen php-Mitteln (also z.B. ohne den Einsatz von Linkimagemagick realisiert). Erforderlich ist aber die - normalerweise zur Verfügung stehende - GD2-Lib!

 
29.04.2008 16:32:44h Glossar top

Bildersuche (folge Link Interaktiv) klicken um dem Link zu folgen http://galupki.de/galerie/search.php

LinkGaleriebilder durchsuchen nach...
...Verzeichnisname, Jahr, Monat, Tag, Stunde, Pixelbreite, -höhe, Imageratio, Dateigröße, Brennweite, Brennweite entsprechend Kleinbild, Zoomratio, Blende, Belichtungszeit, ISO, Exposuremode, Programmode, Focustyp, Flashactivity, Weissabgleichtyp, Qualität, Motiventfernung, Kameramodell usw.

Allerdings sind fast alle Bilder der Galerie ohne Exifdaten bereitgestellt, so dass oft nur allgemeine Daten (z.B. Größenangaben, Seitenverhältnis) abgefragt werden können; zur Entstehungszeit der Galerie war der Speicherplatz ein wenig knapp, so dass ich die Exif-Daten entfernt hatte...
 
07.05.2007 17:33:24h Glossar top

Bildqualitaet und Komprimierung JPG der Panasonic Lumix DMC-FX500 (folge Link Panasonic Lumix DMC-FX500)

Kleine Gegenüberstellung mit Beispielbildern / 1:1 Ausschnitten der verschiedenen Einstellungen (9M, 6M, 9M resized auf 6M) der Lumix FX500 zum Thema Bildqualität / Bildkomprimierung

LinkVergleich mit Frames

 
23.01.2009 12:17:11h Glossar top

Bildqualitaet und Komprimierung JPG der S9500 (folge Link Fujifilm S9500)

Kleine Gegenüberstellung mit Beispielbildern / 1:1 Ausschnitten der verschiedenen Einstellungen (9N = normal, 9F = fine) der Fujifilm S9500 zum Thema Bildqualität / Bildkomprimierung

Gegenüberstellung von 1:1 Ausschnitten des folgenden Motivs, aufgenommen mit jeweils ca. 160mm (vgl. KB) Brennweite bei zumeist (s.u.) offener Blende (Schärfe, Sättigung, Kontrast immer auf STD, Fokus jeweils ebenfalls fixiert):

image der jeweilige Ausschnitt ist im Beispielbild markiert.

Tabelle mit unbearbeiteten 1:1 Ausschnitten (lediglich in PSP9 den Ausschnitt aus dem *.jpg als *.png gespeichert):

Fujifilm S9500 1:1 400x200px 9F 9N 5M 9F skaliert auf 5M mit PSP9 (Smartsize)
ISO80 image image image
ISO100 image image image image
ISO200 image image image image
ISO400 image image image image
ISO800 image image image
ISO1600 image image image

Einige Bilder (ab ISO400 aufwärts) sind allerdings mit teils geschlossener Blende (f5,6-f8) gemacht - desweiteren immer individuell mit automatischem Weissabgleich (also keine wirklich 100 Prozent vergleichbaren Bilder aus dem Labor, daher resultieren auch die Helligkeitsabweichungen zwischen den Bildern und ich hätte natürlich eigentlich auch den UV-Filter abschrauben müssen)!

Obwohl die Unterschiede zwischen 9F und 9N in den o.a. Bildern nicht allzu gross scheinen, gibts natürlich doch ein

Problem:

Die Bildgröße zwischen unterschiedlichen Aufnahmen schwankt bei ALLEN S9500-Aufnahmen immer nur minimal (9F = ca. 4,5MB, 9N = ca. 2,2MB, 5 = ca. 1,2MB). Immerhin rund die Hälfte (2MB) der Daten muss also irgendwo ''eingespart'' werden.

D.h. bei Motiven mit vielen Details (Blätter, Sand, Haare...) wirds eng, denn dann gehts auch den (eigentlich) unstrukturierten unifarbenen Flächen an den Kragen - jedenfalls stärker als bei Bildern mit gut zu komprimierenden Details (nur unifarbene Flächen z.B.).

Hier drohen dann besonders in Kantennähe leicht stärkere JPG-Artefakte aufzutreten - letztlich aber - zumindest in den o.a. Beispielbildern - nur marginal.

Empfehlungen Einstellungen Bildqualität / Komprimierung für die Fuji S9500

Auch wenn die Preise für Speichermedien keine große Rolle mehr spielen - die Einstellung 9N hat zusätzlich u.a. Geschwindigkeitsvorteile beim speichern in der Kamera (bei der Aufnahme) als auch beim wiedergeben und übertragen von Bildern. Im Bildbearbeitungsprogramm reduziere ich ausserdem meistens vor der Bearbeitung im LinkWorkflow die Bildgröße auf 5MP-6MP-Größe (ca. 2800x1866 Pixel) - und werde mit deutlich schnelleren Zeiten für die Bildbearbeitung (insb. entrauschen, schärfen) belohnt - von der Platzersparniss mal abgesehen...

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Bildwinkel nach Brennweiten (folge Link Canon A60)

Übersicht über die jeweiligen Bildwinkel (horizontal) bei unterschiedlichen Brennweiten

Linkimage

Angegeben ist ausserdem die jeweilige Hyperfokalentfernung (in Klammern jeweils die Entfernung, ab der dann alles scharf abgebildet würde) jeweils für größtmögliche Blendenöffnung (durch abblenden verbessert sich die Schärfentiefe also noch)...

Zum immerdabeihaben evtl. Klick auf die Grafik, ausdrucken und in die Fototasche legen (ganz nützlich zum "anpeilen", ob sich für ein bestimmtes Motiv Weitwinkel- oder Telekonverter aufzuschrauben lohnt)...

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Blitzreflektor (folge Link Bastelecke)

Linkimage Normalerweise blitze ich fast immer indirekt über die Zimmerdecken, ausserdem lässt sich der Lichtkegel meines Blitzes fast stufenlos nach vorne/oben teilen. Was aber tun in Problemfällen, wenn nicht direkt aufs Motiv geblitzt werden soll, aber nichts zum reflektieren da ist (farbige oder dunkle Decken oder Wände, hohe Räume wie Kirchen, draussen...)? Eine andere reflektierende Fläche muss her. Ich benutze einfach ein flaches Styroporstück, das problemlos in die Fototasche passt (Styropor einfach weil es sehr leicht ist, schon die passende Farbe hat und keine ganz glatte Oberfläche aufweist (auch gut: Dicke Pappe, stark zerknüllte und wieder auseinandergefaltete Alufolie aufkleben - auf die Rückseite evtl. Goldfolie (Rettungsdecke...), dann hat man etwas zum variieren...). Daran angebracht ganz kleine selbstklebende Stücke Klettband. Am Blitz wiederum an passender Stelle Flauschband aufgeklebt, fertig.

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Camp Ratty - PSP Tutorials und FAQ (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9) klicken um dem Link zu folgen http://campratty.com/

Mit die besten Tutorials für PSP, die man m.E. im Netz findet! Klickt oben auf das Handsymbol rechts aussen, um dem Link zu folgen...
 
21.11.2007 22:03:51h Glossar top

Canon 18-135mm IS (folge Link Canon EOS EF-S)

Objektiv APS-C Canon EF-S 18-135mm IS

Hyperfokaleinstellung / Schnappschusseinstellung für EF-S 18-135 an EOS 100D 500D 700D... bei verschiedenen Blenden z.B. für Landschaftsfotografie

Jeweils bei 18mm (29mm KB)

Blende  Hf     von     bis 
f3,5      6m      3m - unendlich
f5,6      4m      2m - unendlich
f8        3m   1,50m - unendlich
f11       2m      1m - unendlich
f16     1,5m   0,80m - unendlich
f22       1m   0,50m - unendlich
Es mag sinnvoll sein die Werte zu überprüfen (ob Ergebnisse den individuellen Sehgehwohnheiten entsprechen), und für künftig leichteres manuelles fokussieren entsprechende Entfernungseinstellungen mit Filzstift oder Nagellack am Objektiv-Schärfeeinstellring zu kennzeichnen (angegeben ist jeweils gerundet die zu fokussierende Hyperfokaldistanz und der sich daraus ergebende Schärfebereich). Reserven sind berücksichtigt (je offener die Blende desto mehr), d.h. man darf bei Offenblende um ca. einen halben Meter danebenliegen, bei den geschlossenen Blenden eher Richtung 25cm...

Genaue Einstellungen für 18mm Brennweite (29mm KB)

die KB-Angaben dienen zum Vergleich der Schärfentiefe mit Vollformat/KB

Schnappschusseinstellungen für 35mm (z.B. Streetfotografie mit rund 56mm KB)

Aufnahmen vom Sternenhimmel - Nachtfotografie

Korrekturtabelle Graufilter ND3 (10 Blenden, x1000) für Dämmerung und Langzeitfotografie

1/4000  1/4
1/2000  1/2
1/1000  1
1/500   2
1/250   4
1/125   8
1/60    16
1/30    30
1/15    1m 4
1/8     2m 8
1/4     4m 16
1/2     8m 32
1       17m
2       32m
4       1h 4m
8       2h 8m
16      4h 16m
30      8h 32m
Link...mehr zu Graufiltern

Fotos aus meiner Galerie mit dem Canon 18-135mm IS

LinkBeispielbilder

Grundsätzlich schien mir das SIGMA in Kontrast, Schärfe, Auslösung etwas besser, das 55-250 etwa vergleichbar

Landschaftsfotografie - Planung - möglichst Goldene Stunde, Blaue Stunde nutzen

Canon

 
29.04.2015 12:47:07h Glossar top

Colorkey (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Das sind die Bilder, bei denen ein oder wenige Bilddetails ihre Farbe behalten (oder unifarben koloriert sind), und der Rest des Bildes in Graustufen dargestellt wird.

Beispielbild: image

Vorgehensweise

Im ein- oder anderen Fall mag das noch einfacher gehen (z.B. könnte man bei einem Bild mit rotem Klatschmohn einfach über eine Farbsättigungskorrektur allen Farben ausser Rot die Sättigung entziehen - also ganz ohne Auswahl)...

 
29.04.2008 16:33:59h Glossar top

DCF - DCIM - DPOF - FILESYSTEM - SPEICHERKARTEN (folge Link Basics Bildbearbeitung)

Design rule for Camera File system (DCF) Entwurfsregel für Kamera-Dateisystem

DCF ist ein Industriestandard zur Abspeicherung von Digitalbildern auf Speichermedien in Digitalkameras (Verzeichnisstruktur und Dateinamen).

Grundsätzliche Regeln:
DPOF (Digital Print Order Format)

Mit dieser Funktion können Bilder bereits in der Kamera für einen späteren automatischen Ausdruck (z.B. am Selbstbedienungsautomat) ausgewählt werden.

Filesystem Speichermedium
Speicherkartentypen - oder: Speicherkarte ist nicht gleich Speicherkarte...

PIO Mode ->   I/O <-> CPU <-> Speicher
DMA Mode ->   I/O <-> Speicher <-> CPU    

Massnahmen bei/bzw. gegen Datenverlust

Zur Vertiefung:

Weitere Hinweise (i.d.R. CF)

SLC: 1 Bit je Zelle, teurer, schneller, weniger Stromverbrauch
MLC: 3 oder mehr Bits je Zelle, billiger, langsamer, höherer Stromverbrauch

1. Wieviel Speicher brauche ich (eine Karte oder lieber mehrere Karten z.B. im Wechsel)
2. Welcher Typ von Karte ist kompatibel (oft neue Firmwarereleases bei Kameras zur Unterstützung größerer Karten)
3. Welche Geschwindigkeit ist sinnvoll (Preis/Leistungsverhältnis) lesen versus schreiben(!)
4. Boot-Fähigkeit (Motherboard/PCMCIA-Slot/Hersteller Karte) checken wenn Bedingung

Herstellerspezifische Informationen

CANON

Die Dateisystemstruktur auf Speicherkarten für Canon (Stand Powershot A60)
/DCIM
/DCIM/CANONMSC                   (setting files for images) 
/DCIM/xxxCANON/
              IMG_xxxx.JPG      (JPEG Bilder)
              CRW_xxxx.CRW      (RAW Format Bilder)
              STb_xxxx.JPG      (JPEG-Bilder, Panoramamode, "b" je Serie, beginnend mit "A" beim ersten Bild, "B" beim zweiten...)
              MVI_xxxx.AVI      (Videos, M-JPEG-codiert)
              MVI_xxxx.THM      (Thumbnail-JPEG-Bild für Videos) xxx passt zum AVI! EXIF enthalten, aber kein Thumbnail, das Bild selbst ist ja Eins 
              SND_xxxx.WAV      (Sound annotation zum Bild) xxxx passt zum JPG! 
/MISC                           (DPOF settings)

FUJIFILM

Die Dateisystemstruktur auf Speicherkarten für Fuji (Stand S9500)
/DCIM
/DCIM/xxx_FUJI/
              DSCFxxxx.JPG      (JPEG Bilder)
              DSCFxxxx.RAF      (RAW Format Bilder)
              DSCFxxxx.AVI      (Videos, M-JPEG-codiert)
              DSCFxxxx.WAV      (Sound annotation zum Bild)

PANASONIC

Die Dateisystemstruktur auf Speicherkarten für Panasonic (Stand Lumix DMC-FX500)
/DCIM
/DCIM/xxx_PANA/
              Pxxxnnnn.JPG      (JPEG Bilder)
              Pxxxnnnn.MOV      (MJPEG Audionotiz 5 sek 105 Kb)
              Pxxxnnnn.MOV      (Videos, M-JPEG-codiert, 1,5MB/Sek)
/MISC
Audionotiz: Wenn bei Aufnahme gewählt, wird ein Bild ausgelöst und 5 Sek. lang Ton aufgezeichnet. Das resultiert in einem Video(!) mit Standbild plus 5 Sek. Ton.

Video: Zusätzlich zum Video existiert ein kleines JPG (z.B. 848x480 bei 16:9 Low) mit dem ersten Bild
 
17.01.2009 17:59:08h Glossar top

Dias abfotografieren (folge Link Bastelecke)

Nach diversen Versuchen, die Bilder z.B. von der Tapete, Karton, Leinwand, einem weissen Lichtschutzrollo einfach abzufotografieren (ausgewaschene Lichter, flau & unscharf) habe ich letztendlich als beste Lösung alte Dias direkt vom Dia-Leucht-/Sortierpult abfotografiert.

Ich habe Nahlinsen mit rund 6 Dioptrien mit dem Adapter vors Objektiv geschraubt, den Adapter mit Tesa fixiert und die A60 auf ein Stativ gesetzt. Ohne Nahlinsen kommt man leider nur auf ein Bildfeld von ca. 55 x 41mm (WW) bzw. 92 x 69mm (Tele). Mit Nahlinse(n in meinem Fall) gehen die 24x36mm KB problemlos.

Tip:

Die letzten Versuche habe ich nicht mehr mit dem Leuchtpult, sondern mit einem AGFASCOP 100 Diabetrachter gemacht. Das ist ein ganz einfacher Diabetrachter (240 V, 5x5cm Dia Schacht, Filmnegativ-/ Positivstreifenöffnungen), den es z.B. öfters bei Ebay sehr günstig gibt. Dabei spielt es keine Rolle ob die Vergrößerungsoptik zerkratzt ist, denn diese Linse läßt sich sehr leicht entfernen, damit man mit der Kamera (+Nahlinse) die Dias ablichten kann (die Plastikoptik rastet links und rechts ungefähr im oberen Drittel ein. Oben und unten mit Zeigefinger / Daumen fassen und von unten mit dem Daumen kräftig abziehen).

Wie man an den fertigen (verkleinerten und relativ stark komprimierten) LinkBildern (welche Bilder von Dias abfotografiert wurden steht jeweils oben bei den Alben) vielleicht erkennen kann, ist es im Einzelfall sogar möglich eine Ausbelichtung auf Fotopapier (10x15) zu machen. Für den Bildschirm reicht die Qualität in etwa aus.

Dias mit zarten Pastelltönen, starken Kontrasten, feinen Strukturen (Wolken, Gebirgspanorama), sehr dunklen noch gezeichneten Flächen leiden allerdings erheblich - sieht man ganz gut an einigen o.a. Beispielbildern. Daneben geht massiv Kontrast, Farbe, Detailzeichnung verloren - also nichts für jedes beliebige Motiv.

Andere Möglichkeiten sind z.B. hier beschrieben: Linkc't-Artikel

 
29.04.2008 16:31:50h Glossar top

Dynamic Range Increase DRI (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Mehrere deckungsgleiche (Stativ!) Bilder mit unterschiedlichen Belichtungswerten (z.B. mittels Bracketing, Belichtungsreihe) werden zu einem Bild mit erhöhtem Kontrastumfang verdichtet.

DRI-Bild in Paint Shop Pro 9 mittels Ebenen / Masken:

Fertig!

zum optimieren:

Alternative bei mehr als zwei Bildern

Diese Variante kommt aus dem Astronomie-Foto-Bereich, eigentlich um zufälliges Bildrauschen zu unterdrücken:

D.h. man sieht dann von den Bildern...

0.75(0.67(0.5 Bild1 + 0.5 Bild2) + 0.33 Bild3) + 0.25 Bild4 = 0.25 Bild1 + 0.25 Bild2 + 0.25 Bild3 + 0.25 Bild4 
...quasi einen Durchschnitt. Details die auf allen Bildern (gleich) aussehen kommen auch gleich raus, Details die nur auf einem Bild vorhanden sind dagegen werden deutlich abgeschwächt. In der Astrofotografie hat man da üblicherweise aber identische Bilder in großer Anzahl...

Alternativen zum Feintuning / nachbearbeiten der Masken z.B.:

Ebenfalls möglich: Deckfähigkeit und Mischmodi der Maskenebenen mit den Reglern der Ebenenpalette verändern

weitere Links zum Thema:

 
21.11.2007 21:36:51h Glossar top

Einstellungen Mal- und Zeichenwerkzeuge (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Für verschiedene Malwerkzeuge, aber auch z.B. den Klonpinsel können (müssen) diverse Feineinstellungen vorgenommen werden.

Größe

Ist natürlich völlig vom Bild / den Details abhängig. Gerade beim Klonpinsel sollte man im Zweifel eher mit möglichst grossen Werten arbeiten, damit man die Übergänge nicht so deutlich sieht

Transparenz / Deckfähigkeit

Wert prozentual (0-100) wählen

Dichte

Deckung des Pinselstrichs. Bei Werten unter 100% werden sukzessiv Pixel ausgelassen (wichtig z.B. beim Airbrush-Werkzeug)

Härte

Schärfe der Kanten. Mit abnehmender Härte wird der Farbauftrag weicher und die Kanten verschwimmen

Schrittgröße

Bestimmt den Abstand zwischen den einzelnen Farbpixeln. Prozentualer Anteil des Werkzeugspitzendurchmessers, d.h. bei 100 Prozent würde bei einer Werkzeuggröße von 100 Pixeln nur jeweils ein Pixel alle 100 Pixel gesetzt. Niedrige Werte machen die Farbe weicher und die Farbverteilung wirkt dichter.

Weitere Werkzeugoptionen findet man beim Freistellen und der Auswahl...

 
11.04.2007 21:19:57h Glossar top

Empfohlene Grundeinstellungen (folge Link Canon A60)

Schlecht: Im P-Mode wird programmgesteuert fast immer mit ganz offener Blende fotografiert, dafür kommt man halt etwas schneller zum Schuss als im Tv/Av-Mode, weil man meist sonst gar nix einstellen muss...

 
09.02.2005 21:53:40h Glossar top

Entfernung auf unendlich einstellen (folge Link Fujifilm S9500)

Der Fokus ist nun auf unendlich gestellt (ggf. kann man jetzt noch den Modus ändern wenn gewünscht)...

 
29.09.2006 22:29:25h Glossar top

Entrauschen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Menü: Anpassen - Fotokorrektur - Bildrauschen digitaler Kameras entfernen

Das Werkzeugfenster ist fünfgeteilt (Karteireiter Bildrauschen entfernen):

Samples setzen

Einstellungen

Voreinstellungen

Das macht Sinn, wenn in ähnlichen Situationen oder in einer Bilderserie (z.B. Portraits) immer ähnlich starke Rauschmuster auftreten (Voreinstellung gilt nicht für die Samples selbst, davon werden bild-individuell immer drei (hell/mittel/dunkel) als default neu ermittelt) - auch interessant zur Automatisierung (Script-Batch-Bearbeitung)

Kamera-Voreinstellungen

dagegen benutzen beim speichern/laden die Samples (sowohl Rauschmuster als auch Farbbereiche). Es geht hier also nicht um reine "Kamera-Presets" wie bei anderen Entrauschungs-Programmen, sondern auch um situationsbezogene Anwendungsfälle

Bild(ton)werte schützen


entrauschen klappt nicht

es wird zu agressiv entrauscht

Hoffnungslose Fälle

 
07.01.2008 23:22:26h Glossar top

EV (folge Link Basics Fotografie)

Lichtwerte = englisch Exposure Value, abgekürzt EV

Blende / Zeit f1.0 f1.4 f2.0 f2.8 f4.0 f5.6 f8.0 f11 f16 f22 f32
30 -5 -4 -3 -2 -1 0 1 2 3 4 5
15 -4 -3 -2 -1 0 1 2 3 4 5 6
8 -3 -2 -1 0 1 2 3 4 5 6 7
4 -2 -1 0 1 2 3 4 5 6 7 8
2 -1 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
1 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
1/2 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
1/4 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
1/8 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
1/15 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14
1/30 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
1/60 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16
1/125 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17
1/250 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18
1/500 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19
1/1000 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20
1/2000 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21
1/4000 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22

 
28.06.2007 12:37:11h Glossar top

EXIF Metadaten (folge Link php scripte)

LinkLinks zum Thema EXIF Metadaten
Linkdownload Alle EXIF-Tags von 35 Beispielbildern der Fuji S9500 (siehe readme.txt im Archiv)

Die folgenden Scriptschnipsel in php5 zeigen analog einem kleinen Tutorial / Workshop, wie man mit wenig Aufwand alle bekannten EXIF-Daten für eigene Zwecke aus JPG-Fotos extrahiert und interpretiert, ausserdem kleine Beispiele wie man Thumbnails (z.B. für einen Cache) herausziehen / erzeugen kann.

Makernotes der Hersteller sind u.U. nicht immer ganz komplett codiert, sondern auf die Werte meiner Kameramodelle bezogen. Es lohnt also im einzelnen (wenn man denn überhaupt etwas vermisst) bei den o.a. EXIF-Links (insb. der Aufstellung von Phil, dem Autor des ExifTools) nachzusehen...

(c) 2007, Jürgen Galupki, LinkLizenzhinweise

Diesen Artikel innerhalb des Wiki-Kontextes anzeigen lassen (empfohlen).

EXIF-Daten incl. Makernotes Canon Powershot A40 / A60 / A70 und Fujifilm S9500 / S9600
mit php auslesen - fast wie im Zoombrowser oder Finepix-Viewer...
;-)

Metadaten aus Bild-Datei extrahieren (php4, php5)

Die Basics setze ich mal als bekannt voraus, daher hier nur ein paar Schnipsel. Insbesondere fehlt teils das auslesen und übertragen der standardkonformen Felder, die findet Ihr aber leicht raus, wenn Ihr $exifdata[] mal unter die Lupe nehmt (  $exifdata=@exif_read_data($bild,"",true,false); ) oder browser4exif2csv auseinandernehmt...
Folgende (nicht ganz aktuelle) Anwendungen könnt Ihr Euch komplett runterladen:

Webbasiertes Bildarchiv browser4exif2csv
Fotodownloadertool

In meiner Bildergalerie könnt Ihr z.B. mit folgenden Script dann on-the-fly Metadaten der Galerie-Bilder abfragen - und sich die Bilder, die zur Selektion passen anzeigen lassen:

https://galupki.de/galerie/search.php.

Hinweis: Je nach "Album" werden einige EXIF-Daten unterhalb der Bilder angezeigt (unterschiedlich). Rechts neben den Bildern findet man i.d.R. einen Link [Metadaten], der alle vorhandenen Daten anzeigt (nur neuere Bilder enthalten die EXIF-Daten)...

Nützliche Script-Schnipsel

Wesentliche Dateiattribute


  $result['FileName'] = $exifdata["FILE"]["FileName"];
  $result['FileSize']  = round($exifdata["FILE"]["FileSize"]/1000,0) . " KB";
  $result['FileDateTime']  = date("Ymd_His",$exifdata["FILE"]["FileDateTime"]); // last mod date als Timestamp jjjjmmtt_hhmmss
  $result['DateTimeOriginal'] = str_replace(" ", "_", str_replace(":", "", $exifdata["EXIF"]["DateTimeOriginal"])); // Aufnahmezeitpunkt als string  jjjjmmtt_hhmmss
  $result['Width'] = $exifdata['COMPUTED']['Width']; // besser: $exifdata["EXIF"]["ExifImageWidth"]
  $result['Height'] = $exifdata['COMPUTED']['Height']; // besser: $exifdata["EXIF"]["ExifImageHeight"]
// Seitenverhältnis
     if ( $result['Width'] > $result['Height'] ) {
        $ratio = round($result['Width']/$result['Height'],2);
     }  else {
        $ratio = round($result['Height']/$result['Width'],2);
     }
     if ( $ratio == 1.5  ) {
        $ratio = "3:2";
     }  elseif ( $ratio == 1.33 ) {
        $ratio = "4:3";
     }  else {
        $ratio = "1:" . $ratio;
     }
     $result['Ratio'] = $ratio;
     $result['ExifVersion'] = $exifdata["EXIF"]["ExifVersion"] / 100;
     $result['Orientation'] = $exifdata["IFD0"]["Orientation"];
     $result['CompressedBitsPerPixel'] = $exifdata["EXIF"]["CompressedBitsPerPixel"];
     $result['DigitalZoomRatio'] = $exifdata["EXIF"]["DigitalZoomRatio"];
// die tats. ZoomRatio laesst sich ggfs. auch berechnen!

Kamera, Kamerahersteller und Fotograf

      $result['Make'] = $exifdata["IFD0"]["Make"];  // Hersteller
      $result['Model'] = $exifdata["IFD0"]["Model"];  // Modell
      $result['Software'] = $exifdata["IFD0"]["Software"]; //z.B. Fuji
      $result['FirmwareVersion'] = $exifdata["MAKERNOTE"]["FirmwareVersion"]; //z.B. Canon
      $result['OwnerName'] = $exifdata["MAKERNOTE"]["OwnerName"]; //z.B. Canon, einmalig mittels Software auf Kamera zu setzen
      $result['ImageDescription'] = $exifdata["IFD0"]["ImageDescription"];

Wesentliche Bildattribute (mehr/fehlende bei den herstellerspezifischen Routinen!)

      @eval( "\$bw = " . $exifdata["EXIF"]["FocalLength"] . ";"); // Vorsicht: eval ist evil :-) -> So nur für eigene Bilder verwenden, sonst exploit-Gefahr!
      $result['FocalLength'] = $bw;

      $zn = explode("/", $exifdata["EXIF"]["ExposureTime"]);            //  in der Form "zaehler/nenner"
      if ($zn[0]!="1") {  // Anpassung kann je nach Hersteller notwendig sein
         $zn[1] = @round($zn[1] / $zn[0],0);
         $zn[0] = 1;
         $result['ExposureTime'] = implode("/", $zn);
      }

      @eval( "\$blende = " . $exifdata["EXIF"]["FNumber"] . ";");
      $result['FNumber'] = $blende;
// Belichtungskorrektur
      $result['ExposureBiasValue'] = $exifdata["EXIF"]["ExposureBiasValue"];
      $zn = explode("/", $exifdata["EXIF"]["ExposureBiasValue"]);
      if ($zn[0]=="0") {
         $result['ExposureBiasValue'] = "0";
      } elseif ( $zn[1]==100 ) {
        $result['ExposureBiasValue'] = $zn[0]/$zn[1];
      }
// EV BrightnessValue  // füllen nicht alle Hersteller, aber z.B. Fuji
      $result['BrightnessValue'] = $exifdata["EXIF"]["BrightnessValue"];

      switch ($exifdata["EXIF"]["Contrast"])  {
           case 0:  $result['Contrast'] = "Std"; break;
           case 1:  $result['Contrast'] = "Soft"; break;
           case 2:  $result['Contrast'] = "Hart"; break;
           default: $result['Contrast'] = $exifdata["EXIF"]["Contrast"]; break;
      }

      switch ($exifdata["EXIF"]["Saturation"])  {
           case 0:  $result['Saturation'] = "Std"; break;
           case 1:  $result['Saturation'] = "Soft"; break;
           case 2:  $result['Saturation'] = "Hart"; break;
           default: $result['Saturation'] = $exifdata["EXIF"]["Saturation"]; break;
      }

      $result['Sharpness'] = $exifdata["EXIF"]["Sharpness"];

      switch ($exifdata["EXIF"]["SubjectDistanceRange"])  {
           case 0:  $result['SubjectDistanceRange'] = ""; break;
           case 1:  $result['SubjectDistanceRange'] = "Makro"; break;
           case 2:  $result['SubjectDistanceRange'] = "Nah"; break;
           case 3:  $result['SubjectDistanceRange'] = "Fern"; break;
           default: $result['SubjectDistanceRange'] = $exifdata["EXIF"]["SubjectDistanceRange"]; break;
      }

Umrechnen Brennweite ins Kleinbildformat

Die Brennweite der Digitalkamera ist in den EXIF-Daten immer auf die Sensorgröße der Kamera bezogen. Zum einfachen umrechnen sollte man sich ein ARRAY definieren, in dass man für jede Kamera deren Cropfaktor einträgt (Sensorgröße bezogen auf Negativgröße Kleinbild). Mit diesem kann man dann leicht umrechnen, z.B. wie folgt:

// cropfaktoren (Verhältnis der Brennweiten) zu Kleinbildfilm je bekanntem Kameramodell
$cropfaktor35mm = array (
    "CanonPowerShotA60" => 6.474,
    "FinePixS9500"      => 4.5
);

// circle of confusion in mm bei Kleinbild (Unschärfekreis, Zerstreuungskreisdurchmesser)
$coc = 0.029;      // ergibt sich aus der Diagonale Kleinbild = 43.0 / 1500.0  =  Formatdiagonale / 1500

// berechnen Brennweite in mm, Brennweite im Vergleich zu Kleinbildformat, Zerstreuungskreisdurchmesser
@eval( "\$bw = " . $exifdata["EXIF"]["FocalLength"] . ";");  // Vorsicht: eval ist evil :-) -> So nur für eigene Bilder verwenden, sonst exploit-Gefahr!
$result['FocalLength'] = $bw;
$result['KBFocalLength_'] = @round( $bw * $cropfaktor35mm[$exifdata["IFD0"]["Model"]], 0 );
$result['KBFaktor_'] = @round( $cropfaktor35mm[$exifdata["IFD0"]["Model"]], 4);
$result['dof_ZkD']   = @round($coc / $result['KBFaktor_'],4);

Belichtungsprogramm

switch ($exifdata["EXIF"]["ExposureProgram"]) {
     case 1:  $result['ExposureProgram'] = "Manuell"; break;
     case 2:  $result['ExposureProgram'] = "Programm"; break;
     case 3:  $result['ExposureProgram'] = "Blendenautomatik Av"; break;
     case 4:  $result['ExposureProgram'] = "Zeitautomatik Tv"; break;
     case 5:  $result['ExposureProgram'] = "Kreativprogramm (slow speed)"; break;
     case 6:  $result['ExposureProgram'] = "Action (high speed)"; break;
     case 7:  $result['ExposureProgram'] = "Portrait"; break;
     case 8:  $result['ExposureProgram'] = "Landschaft"; break;
     default: $result['ExposureProgram'] = $exifdata["EXIF"]["ExposureProgram"];
}

Je nach Hersteller kann man i.d.R. über die Makernotes noch feiner unterscheiden (s.u.)...

Belichtungsmessart

      switch ($exifdata["EXIF"]["MeteringMode"]) {
           case 1: $result['MeteringMode'] = "Integral"; break;
           case 2: $result['MeteringMode'] = "Mittenbetont Integral"; break;
           case 3: $result['MeteringMode'] = "Spot"; break;
           case 4: $result['MeteringMode'] = "Multi-Spot"; break;
           case 5: $result['MeteringMode'] = "Mehrfeldmessung"; break;
           default: $result['MeteringMode'] = $exifdata["EXIF"]["MeteringMode"]; break;
      }

Blitzverwendung

      switch ($exifdata["EXIF"]["Flash"]) {
           case 0: $result['Flash'] = "Kein Blitz"; break;
           case 1: $result['Flash'] = "Blitz"; break;
           case 5: $result['Flash'] = "Blitz, reflektierter Vorblitz nicht erkannt"; break;
           case 7: $result['Flash'] = "Blitz, reflektierte Vorblitz erkannt"; break;
           case 9: $result['Flash'] = "Blitz ein"; break;
           case 13: $result['Flash'] = "Compulsory Blitz, Return light not detected"; break;
           case 15: $result['Flash'] = "Compulsory Blitz, Return light detected"; break;
           case 16: $result['Flash'] = "Kein Blitz"; break;
           case 24: $result['Flash'] = "kein Blitz"; break;
           case 25: $result['Flash'] = "Blitz, Auto Mode"; break;
           case 29: $result['Flash'] = "Blitz, Auto-Mode, Return light not detected"; break;
           case 31: $result['Flash'] = "Blitz, Auto-Mode, Return light detected"; break;
           case 32: $result['Flash'] = "kein Blitz"; break;
           case 65: $result['Flash'] = "Rote Augen Effekt"; break;
           case 69: $result['Flash'] = "Rote Augen Effekt, Return light not detected"; break;
           case 71: $result['Flash'] = "Rote Augen Effekt, Return light detected"; break;
           case 73: $result['Flash'] = "Rote Augen Leuchte, AF-Hilfslicht, Blitz"; break;
           case 77: $result['Flash'] = "Rote Augen Effekt, Compulsory Flash, Return light not detected"; break;
           case 79: $result['Flash'] = "Rote Augen Effekt, Compulsory Flash, Return light detected"; break;
           case 89: $result['Flash'] = "Rote Augen Leuchte, Blitz, Auto-Mode"; break;
           case 93: $result['Flash'] = "Rote Augen Effekt, Auto-Mode, Return light not detected"; break;
           case 95: $result['Flash'] = "Rote Augen Effekt, Auto-Mode, Return light detected"; break;
           default: $result['Flash'] = $exifdata["EXIF"]["Flash"]; break;
      }

Belichtungsmodus

      switch ($exifdata["EXIF"]["ExposureMode"]) {
           case 0: $result['ExposureMode'] = "Auto"; break;
           case 1: $result['ExposureMode'] = "Manuell"; break;
           case 2: $result['ExposureMode'] = "Autobracketing"; break;
           default: $result['ExposureMode'] = $exifdata["EXIF"]["ExposureMode"]; break;
      }

Weissabgleich

      switch ($exifdata["EXIF"]["WhiteBalance"]) {
           case 0: $result['WhiteBalance'] = "Auto"; break;
           default: $result['WhiteBalance'] = $exifdata["EXIF"]["WhiteBalance"]; break;
      }

sowie

      $result['LightSource'] = $exifdata["EXIF"]["LightSource"];
      switch ($exifdata["EXIF"]["LightSource"]) {
           case 0: $result['LightSource'] = "Auto / unknown"; break;
           case 1: $result['LightSource'] = "Tageslicht"; break;
           case 2: $result['LightSource'] = "Fluorescent"; break;
           case 3: $result['LightSource'] = "Tungsten"; break;
           case 10: $result['LightSource'] = "Blitz"; break;
           default: $result['LightSource'] = $exifdata["EXIF"]["LightSource"]; break;
      }

ISO-Empfindlichkeit

      $result['ISO'] = $exifdata["EXIF"]["ISOSpeedRatings"];

Je nach Hersteller siehe Makernotes...

JPG-Components-Configuration

      $result['ComponentsConfiguration'] = bin2hex($exifdata["EXIF"]["ComponentsConfiguration"]);
      $result['ComponentsConfiguration']    = str_replace("01","Y",$result['ComponentsConfiguration']);
      $result['ComponentsConfiguration']    = str_replace("02","Cb",$result['ComponentsConfiguration']);
      $result['ComponentsConfiguration']    = str_replace("03","Cr",$result['ComponentsConfiguration']);
      $result['ComponentsConfiguration']    = str_replace("04","R",$result['ComponentsConfiguration']);
      $result['ComponentsConfiguration']    = str_replace("05","G",$result['ComponentsConfiguration']);
      $result['ComponentsConfiguration']    = str_replace("06","B",$result['ComponentsConfiguration']);
      $result['ComponentsConfiguration']    = str_replace("00","",$result['ComponentsConfiguration']);

Farbraum

      switch ($exifdata["EXIF"]["ColorSpace"]) {
           case 1: $result['ColorSpace'] = "sRGB"; break;
           case 2: $result['ColorSpace'] = "Adobe RGB"; break;
           case 65535: $result['ColorSpace'] = "uncalibrated"; break;
           default: $result['ColorSpace'] = $exifdata["EXIF"]["ColorSpace"]; break;
      }

Sensortyp

      switch ($exifdata["EXIF"]["SensingMethod"]) {
           case 1: $result['SensingMethod'] = "not defined"; break;
           case 2: $result['SensingMethod'] = "One Chip Color Area Sensor"; break;
           case 3: $result['SensingMethod'] = "Two Chip Color Area Sensor"; break;
           case 4: $result['SensingMethod'] = "Three Chip Color Area Sensor"; break;
           case 5: $result['SensingMethod'] = "Color Sequential Area Sensor"; break;
           case 7: $result['SensingMethod'] = "Trilinear Sensor"; break;
           case 8: $result['SensingMethod'] = "Color Sequential Linear Sensor"; break;
           default: $result['SensingMethod'] = $exifdata["EXIF"]["SensingMethod"]; break;
      }

Gimmick: EV berechnen

// gimmick: EV berechnen
//(nicht bei jedem Hersteller stehen die notwendigen Daten bereit!)
// $result[...] muss hier schon vorher via $exifdata[...] vorbelegt werden!

Begriffserklärung EV


// BV = $result['BrightnessValue'] =
      @eval( "\$bv = " . $result['BrightnessValue'] . ";");    // think twice: eval is evil... Exploit-Gefahr bei fremden Bildern!
      $result['ev_BV'] = $bv;

// SV = log2(0,32*ISO)
      $result['ev_SV'] = log( 0.32*$result['ISO'], 2);

      if (is_numeric($result['ev_BV']) AND is_numeric($result['ev_SV'])) {
//       EV = SV+BV
         $result['ev_EV'] = "EV".round( $result['ev_SV'] + $result['ev_BV'] );           // gerundet!
      }  else {
         $result['ev_EV'] = "";
      }

Gimmick: Schärfentiefe (Tiefenschärfe) passend zum Bild berechnen

//(nicht bei jedem Hersteller stehen die notwendigen Daten (fokussierte Entferung) bereit!)
//man kann die theoretische Sensor-Diagonale berechnen (43 / cropfaktorKB)
//Blende hat man auch, ebenso wie den Zerstreuungskreisdurchmesser (0,029 / cropfaktorKB)
//...in den Metadaten zu Canon-Bildern meiner Galerie mache ich das z.B. (siehe [Metadaten]...)
Ich glaube, in browser4exif2csv (s.o.) ist das schon codiert, sonst machts halt selber ;-)

Vorschaubild aus *.JPG extrahieren oder erzeugen falls nicht vorhanden

Sinnvollerweise sollte man vielleicht noch anhand des Last Modification Dates der Bilddatei und des Thumbnails prüfen+entscheiden, das Thumbnail ggfs. neu anzulegen! Ansonsten extrahiert die nachfolgende Funktion ein bestehendes Thumbnail aus einer Bilddatei oder erzeugt ein Thumbnail aus dem Bild selbst (wenn kein Thumb enthalten ist).
 
Die Thumbnails speichere ich in meiner Galerie in Dateiform ab, so dass sie normalerweise nur einmal auf dem Webserver extrahiert/erzeugt werden müssen (Cache).

$vbg = 160; // Größe Thumbnail

function exif_extrakt_vorschaubild
($bild, $vorschau_name) {
// --- extrahiert ein JPG Vorschaubild  ---------------

global $vbg;

 
  if ( !file_exists ($vorschau_name) ) {
     $vorschau=@exif_thumbnail($bild, $width, $height, $type);

     if ( $vorschau==true
          AND max($width,$height)==$vbg
          AND ( substr(image_type_to_mime_type($type),6)=="jpeg"
                OR substr(image_type_to_mime_type($type),6)=="jpg" ) ) {
        $file=fopen($vorschau_name,"wb");
        fwrite($file,$vorschau);
        fclose($file);
        unset($vorschau);
     }  else { // es existiert gar kein Vorschaubild in der Datei
        create_vorschaubild($bild, $vorschau_name);
     }
  }


} // end function exif_extrakt_vorschaubild



function create_vorschaubild($bild, $vorschau_name) {
// --- legt ein Vorschaubild aus originaldatei neu mittels GD2-Lib an ----------


global $vbg;

// Vorschaubilder-Größe (width=...)

  if ( !file_exists ($vorschau_name) ) {

// Originalbild
      $neujpg = imagecreatefromjpeg ($bild);
      $jpg_breite = imagesx ($neujpg);
      $jpg_hoehe  = imagesy ($neujpg);

// Hochformat statt Querformat
      if ($jpg_hoehe > $jpg_breite ) {
         $vbg = $jpg_breite * $vbg / $jpg_hoehe;
      }

// Vorschaubild
      if ( $jpg_breite > $vbg ) {
         $x = $vbg;
         $y = $jpg_hoehe * $vbg / $jpg_breite;
      }  else {
         $x = $jpg_breite;
         $y = $jpg_hoehe;
      }
      $kleinesjpg = imagecreatetruecolor ( $x, $y);
//    $dummy = imagecopyresized   ( $kleinesjpg, $neujpg, 0, 0, 0, 0, $vbg, $y, $jpg_breite, $jpg_hoehe);  // qualitaet wird sehr mies, also besser:
      $dummy = imagecopyresampled ( $kleinesjpg, $neujpg, 0, 0, 0, 0, $vbg, $y, $jpg_breite, $jpg_hoehe);  // qualitaet gut aber laufzeit SEHR (eigentlich viel zu) gross
// Qualitaet 50% ist noch nicht gut, file wird aber schon ziemlich gross...
      imagejpeg ($kleinesjpg, $vorschau_name, 70);
  }

} // end function exif_extrakt_vorschaubild

Bild mittels php-Script ausgeben

function showpic ($image) {

// --- gibt http-Header aus
    header("Content-type: image/jpg");
    header("Content-Type: image/jpeg");
//  header("expires content=0");
//  header("Cache-Control: no-cache, must-revalidate");
//  header("Pragma: no-cache");

// Bild mit php ausgeben -----------------------------------------------------------------------------------
    $image = @fopen ($image, "rb");
    @fpassthru ($image);
    @fclose ($image);

} // end function showpic

Fujifilm Makernotes

Alles was hier nicht explizit aufgeführt ist (z.B. ISO, Blende, Zeit usw.) ist in normalen standardkonformen Tags hinterlegt!

/*
 aus  browser4exif2csv 1.1a vom 26.04.2006

  Autor/Kontakt: Jürgen Galupki
  Lizenz:  https://galupki.de/kontakt/readme-kontakt-lizenz.html
  Kontakt: https://galupki.de/kontakt/
  WWW:     https://galupki.de        
*/


function fuji_data() {
// wird automatisch von exif_data ausgeführt!

/*
        Grundlage war mal:
        Fuji Maker Notes, Quelle:

        Exifer 1.5
        by Jake Olefsky
        http://www.offsky.com/software/exif/index.php
        jake@olefsky.com
        This software is free to use and modify for non-commercial purposes only.  For commercial use
        of this software please contact me.

        ergänzt/modifiziert für S9500 nach Testaufnahmen...
        Juergen Galupki
        http://galupki.de

        STAND: 26.04.2006

        nicht herausbekommen:

*/


global $exifdata; // input
global $result;   // output


   if ( $result['Make'] != "FUJIFILM" ) {
      return;
   }

// **********************************************************************************************************

                        $result['Macro']= $exifdata["MAKERNOTE"]["Macro"];
                                if ($result['Macro']==1) {
                                   $result['Macro'] = "Makro";
                                }  elseif ($result['Macro']==0) {
                                   $result['Macro'] = "";
                                }  else {
                                   $result['Macro'] = $exifdata["MAKERNOTE"]["Macro"];
                                }


//                        $result['SelfTimer']= $exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][2];

                        $result['Quality']= $exifdata["MAKERNOTE"]["Quality"];

      $result['FlashStrength_Maker'] = $exifdata["MAKERNOTE"]["FlashStrength"];
      $zn = explode("/", $exifdata["MAKERNOTE"]["FlashStrength"]);
      if ($zn[0]=="0") {
         $result['FlashStrength_Maker'] = "";
      } elseif ( $zn[1]==100 ) {
        $result['FlashStrength_Maker'] = $zn[0]/$zn[1];
      }


                        $result['Flash_Maker']= $exifdata["MAKERNOTE"]["FlashMode"];
                                if($result['Flash_Maker']==0)  $result['Flash_Maker'] = "Auto";
                                if($result['Flash_Maker']==1)  $result['Flash_Maker'] = "Ein";
                                if($result['Flash_Maker']==2)  $result['Flash_Maker'] = "Aus";
                                if($result['Flash_Maker']==3)  $result['Flash_Maker'] = "Rote Augen";
                                if($result['Flash_Maker']==4)  $result['Flash_Maker'] = "Externer Blitz";

//                        $result['DriveMode']= $exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][5];

                        $result['FocusMode']= $exifdata["MAKERNOTE"]["FocusMode"];
                                if($result['FocusMode']==0) $result['FocusMode'] = "Autofocus";
                                if($result['FocusMode']==1) $result['FocusMode'] = "Manual Focus";


                        $result['ExposureMode_']=$exifdata["MAKERNOTE"]["PictureMode"];
                                if($result['ExposureMode_']==0)  $result['ExposureMode_']   = "Automode";
                                if($result['ExposureMode_']==1)  $result['ExposureMode_']   = "Portrait";
                                if($result['ExposureMode_']==2)  $result['ExposureMode_']   = "Landschaft";
                                if($result['ExposureMode_']==4)  $result['ExposureMode_']   = "Sport";
                                if($result['ExposureMode_']==5)  $result['ExposureMode_']   = "Langzeit";
                                if($result['ExposureMode_']==7)  $result['ExposureMode_']   = "Nacht";
                                if($result['ExposureMode_']==6)  $result['ExposureMode_']   = "Programmshift";
                                if($result['ExposureMode_']==8)  $result['ExposureMode_']   = "Action";
                                if($result['ExposureMode_']==256)  $result['ExposureMode_'] = "Blendenautomatik Av";
                                if($result['ExposureMode_']==512)  $result['ExposureMode_'] = "Zeitautomatik Tv";
                                if($result['ExposureMode_']==768)  $result['ExposureMode_'] = "Manuell";


                        $result['Saturation_Color']=$exifdata["MAKERNOTE"]["Color"];
                                if($result['Saturation_Color']==0) $result['Saturation_Color']   = "Chroma Saturation Normal";
                                if($result['Saturation_Color']==256) $result['Saturation_Color'] = "Chroma Saturation High";
                                if($result['Saturation_Color']==768) $result['Saturation_Color'] = "Graustufen";


                        $result['Sharpness']=$exifdata["MAKERNOTE"]["Sharpness"];
                                if($result['Sharpness']==1) $result['Sharpness'] = "Soft+";
                                if($result['Sharpness']==2) $result['Sharpness'] = "Soft";
                                if($result['Sharpness']==3) $result['Sharpness'] = "Std";
                                if($result['Sharpness']==4) $result['Sharpness'] = "Hart";
                                if($result['Sharpness']==5) $result['Sharpness'] = "Hart+";


                        if ($result['FocalUnits']>0) {
                           $result['LongFocalLength']  = $result['LongFocalLength'] / $result['FocalUnits'];
                           $result['ShortFocalLength'] = $result['ShortFocalLength'] / $result['FocalUnits'];
                           $result['OpticalZoomRatio_'] = round($result['FocalLength'] / $result['ShortFocalLength'],2);
                           $result['ZoomRatio_'] = $result['OpticalZoomRatio_'];
                        }


                        $result['WhiteBalance_Maker']= $exifdata["MAKERNOTE"]["WhiteBalance"];
                                if($result['WhiteBalance_Maker']==0)  $result['WhiteBalance_Maker']    = "Auto";
                                if($result['WhiteBalance_Maker']==256)  $result['WhiteBalance_Maker']  = "Tageslicht";
                                if($result['WhiteBalance_Maker']==512)  $result['WhiteBalance_Maker']  = "Bewoelkt";
                                if($result['WhiteBalance_Maker']==768)  $result['WhiteBalance_Maker']  = "Neonlicht1";
                                if($result['WhiteBalance_Maker']==769)  $result['WhiteBalance_Maker']  = "DaywhiteColor-fluorescence";
                                if($result['WhiteBalance_Maker']==770) $result['WhiteBalance_Maker']   = "White-fluorescence";
                                if($result['WhiteBalance_Maker']==1024)  $result['WhiteBalance_Maker'] = "Incandenscense";
                                if($result['WhiteBalance_Maker']==3840)  $result['WhiteBalance_Maker'] = "Custom";


                        $result['Flash_SlowSync'] = $exifdata["MAKERNOTE"]["SlowSync"];
                        if ($result['Flash_SlowSync']==0) {
                           $result['Flash_SlowSync'] = "";
                        } elseif ($result['Flash_SlowSync']==1) {
                           $result['Flash_SlowSync'] = "SlowSync";
                        }  else {
                        }

                        $result['ContTake'] = $exifdata["MAKERNOTE"]["ContTake"];
                        if ($result['ContTake']==0) {
                           $result['ContTake'] = "";
                        } elseif ($result['ContTake']==1) {
                           $result['ContTake'] = "Serienbild/Bracketing";
                        }  else {
                        }

                        $result['BlurWarning'] = $exifdata["MAKERNOTE"]["BlurWarning"];
                        if ($result['BlurWarning']==0) {
                           $result['BlurWarning'] = "";
                        } elseif ($result['BlurWarning']==1) {
                           $result['BlurWarning'] = "Verwacklungswarnung";
                        }  else {
                        }

                        $result['FocusWarning'] = $exifdata["MAKERNOTE"]["FocusWarning"];
                        if ($result['FocusWarning']==0) {
                           $result['FocusWarning'] = "";
                        } elseif ($result['FocusWarning']==1) {
                           $result['FocusWarning'] = "Out of focus";
                        }  else {
                        }

                        $result['AEWarning'] = $exifdata["MAKERNOTE"]["AEWarning"];
                        if ($result['AEWarning']==0) {
                           $result['AEWarning'] = "";
                        } elseif ($result['AEWarning']==1) {
                           $result['AEWarning'] = "Überbelichtet";
                        }  else {
                        }


} // end function fuji maker notes

Canon Makernotes

/*
  browser4exif2csv 1.03a vom 19.09.2003

  Autor/Kontakt: Jürgen Galupki
  Lizenz:  https://galupki.de/kontakt/readme-kontakt-lizenz.html
  Kontakt: http://galupki.de/kontakt/
  WWW:     https://galupki.de     
*/


function canon_data() {
// wird automatisch von exif_data ausgeführt!

/*
        Grundlage war mal:
        Canon Maker Notes, Quelle:

        Exifer 1.3
        by Jake Olefsky
        http://www.offsky.com/software/exif/index.php
        jake@olefsky.com
        This software is free to use and modify for non-commercial purposes only.  For commercial use
        of this software please contact me.

        ergänzt/modifiziert für A60/A70 / Exif 2.2 nach Testaufnahmen...
        Juergen Galupki
        https://galupki.de

        STAND: 28-08/2003

        nicht herausbekommen:
        - einige Werte die mit ? gekennzeichnet sind
        - AiAF (welches Fokusfeld wird verwendet)
*/


global $exifdata; // input
global $result;   // output


   if ( $result['Make'] != "Canon" ) {
      return;
   }


// **********************************************************************************************************

                        $result['BytesModeArray']= $exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][0] / 2 - 1;

                        $result['Macro']= $exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][1];
                                if($result['Macro']==1) $result['Macro'] = "Makro";
                                if($result['Macro']==2) $result['Macro'] = "";

                        $result['SelfTimer']= $exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][2];
                                if($result['SelfTimer']==0) $result['SelfTimer'] = "";
                                else $result['SelfTimer']= "Selbstauslöser " . $result['SelfTimer']/10 . "s";

                        $result['Quality']= $exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][3];
                                if($result['Quality']==2) $result['Quality'] = "Normal";
                                if($result['Quality']==3) $result['Quality'] = "FINE";
                                if($result['Quality']==5) $result['Quality'] = "Superfein";

                        $result['Flash_Maker']= $exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][4];
                                if($result['Flash_Maker']==0)  $result['Flash_Maker'] = "Aus";
                                if($result['Flash_Maker']==1)  $result['Flash_Maker'] = "Auto";
                                if($result['Flash_Maker']==2)  $result['Flash_Maker'] = "Ein";
                                if($result['Flash_Maker']==3)  $result['Flash_Maker'] = "Rote Augen";
                                if($result['Flash_Maker']==4)  $result['Flash_Maker'] = "slow synchro";
                                if($result['Flash_Maker']==5)  $result['Flash_Maker'] = "Auto, Rote Augen";
                                if($result['Flash_Maker']==6)  $result['Flash_Maker'] = "Ein, Rote Augen";
                                if($result['Flash_Maker']==16) $result['Flash_Maker'] = "Externer Blitz";

                        $result['DriveMode']= $exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][5];
                                if($result['DriveMode']==0) $result['DriveMode'] = "Einzelbild";
                                if($result['DriveMode']==1) $result['DriveMode'] = "Serienbild";

                        $result['FocusMode']= $exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][7];
                                if($result['FocusMode']==0) $result['FocusMode'] = "One-Shot";
                                if($result['FocusMode']==1) $result['FocusMode'] = "AI Servo";
                                if($result['FocusMode']==2) $result['FocusMode'] = "AI Focus";
                                if($result['FocusMode']==3) $result['FocusMode'] = "MF";
                                if($result['FocusMode']==4) $result['FocusMode'] = "Single";
                                if($result['FocusMode']==5) $result['FocusMode'] = "Continous";
                                if($result['FocusMode']==6) $result['FocusMode'] = "MF";


                        $result['ImageSize']=$exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][10];
                                if($result['ImageSize']==0) $result['ImageSize'] = "Large";
                                if($result['ImageSize']==1) $result['ImageSize'] = "Medium";
                                if($result['ImageSize']==2) $result['ImageSize'] = "Small";

                        $result['ExposureMode_']=$exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][11];
                                if($result['ExposureMode_']==0)  $result['ExposureMode_'] = "Automode";
                                if($result['ExposureMode_']==1)  $result['ExposureMode_'] = "Manuell";
                                if($result['ExposureMode_']==2)  $result['ExposureMode_'] = "Landschaft";
                                if($result['ExposureMode_']==3)  $result['ExposureMode_'] = "Schnelle Verschlusszeiten";
                                if($result['ExposureMode_']==4)  $result['ExposureMode_'] = "Langsame Verschlusszeiten";
                                if($result['ExposureMode_']==5)  $result['ExposureMode_'] = "Nacht";
                                if($result['ExposureMode_']==6)  $result['ExposureMode_'] = "Schwarzweiss";
                                if($result['ExposureMode_']==7)  $result['ExposureMode_'] = "Sepia";
                                if($result['ExposureMode_']==8)  $result['ExposureMode_'] = "Portrait";
                                if($result['ExposureMode_']==9)  $result['ExposureMode_'] = "Sport";
                                if($result['ExposureMode_']==10) $result['ExposureMode_'] = "Makro/Close-Up";
                                if($result['ExposureMode_']==11) $result['ExposureMode_'] = "Pan Focus";

                        $result['DigitalZoom']=$exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][12];
                                if($result['DigitalZoom']==0) $result['DigitalZoom'] = "";
                                if($result['DigitalZoom']==1) $result['DigitalZoom'] = "2x";
                                if($result['DigitalZoom']==2) $result['DigitalZoom'] = "4x";
                                if($result['DigitalZoom']==3) $result['DigitalZoom'] = "Digitalzoom";

                        $result['Contrast']=$exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][13];
                                if($result['Contrast']==0) $result['Contrast'] = "Normal";
                                if($result['Contrast']==1) $result['Contrast'] = "Hoch";

                        $result['Saturation']=$exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][14];
                                if($result['Saturation']==0) $result['Saturation'] = "Normal";
                                if($result['Saturation']==1) $result['Saturation'] = "Hoch";

                        $result['Sharpness']=$exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][15];
                                if($result['Sharpness']==0) $result['Sharpness'] = "Normal";
                                if($result['Sharpness']==1) $result['Sharpness'] = "Hoch";

                        $result['ISO']=$exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][16];
                                if($result['ISO']==15) $result['ISO'] = "Auto";
                                if($result['ISO']==16) $result['ISO'] = "50";
                                if($result['ISO']==17) $result['ISO'] = "100";
                                if($result['ISO']==18) $result['ISO'] = "200";
                                if($result['ISO']==19) $result['ISO'] = "400";

                        $result['MeteringMode_Canon']=$exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][17];
                                if($result['MeteringMode_Canon']==3) $result['MeteringMode_Canon'] = "Mehrfeldmessung";
                                if($result['MeteringMode_Canon']==4) $result['MeteringMode_Canon'] = "Spot";
                                if($result['MeteringMode_Canon']==5) $result['MeteringMode_Canon'] = "Mittenbetont Integral";

                        $result['FocusType']=$exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][18];
                                if($result['FocusType']==0) $result['FocusType'] = "MF";
                                if($result['FocusType']==1) $result['FocusType'] = "Auto";
                                if($result['FocusType']==3) $result['FocusType'] = "Makro";
                                if($result['FocusType']==8) $result['FocusType'] = "Locked (Panorama)";

                        $result['AFPointSelected']=$exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][19];
                                if($result['AFPointSelected']==0x2005) $result['AFPointSelected'] = "Zentral";
                                if($result['AFPointSelected']==0x3000) $result['AFPointSelected'] = "MF";
                                if($result['AFPointSelected']==0x3001) $result['AFPointSelected'] = "Auto";
                                if($result['AFPointSelected']==0x3002) $result['AFPointSelected'] = "Rechts";
                                if($result['AFPointSelected']==0x3003) $result['AFPointSelected'] = "Mitte";
                                if($result['AFPointSelected']==0x3004) $result['AFPointSelected'] = "Links";
                                if($result['AFPointSelected']==0x4001) $result['AFPointSelected'] = "AiAF";

                        $result['ExposureMode_Canon']=$exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][20];
                                if($result['ExposureMode_Canon']==0) $result['ExposureMode_Canon'] = "EasyShoot";
                                if($result['ExposureMode_Canon']==1) $result['ExposureMode_Canon'] = "Programm";
                                if($result['ExposureMode_Canon']==2) $result['ExposureMode_Canon'] = "Zeitautomatik Tv";
                                if($result['ExposureMode_Canon']==3) $result['ExposureMode_Canon'] = "Blendenautomatik Av";
                                if($result['ExposureMode_Canon']==4) $result['ExposureMode_Canon'] = "Manuell";
                                if($result['ExposureMode_Canon']==5) $result['ExposureMode_Canon'] = "Auto-DEP";

                        $result['LongFocalLength']=$exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][23];
                        $result['ShortFocalLength']=$exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][24];
                        $result['FocalUnits']=$exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][25];
                        if ($result['FocalUnits']>0) {
                           $result['LongFocalLength']  = $result['LongFocalLength'] / $result['FocalUnits'];
                           $result['ShortFocalLength'] = $result['ShortFocalLength'] / $result['FocalUnits'];
                           $result['OpticalZoomRatio_'] = round($result['FocalLength'] / $result['ShortFocalLength'],2);
                           $result['ZoomRatio_'] = $result['OpticalZoomRatio_'];
                        }

                        $result['FlashActivity']=$exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][28];
                           if($result['FlashActivity']==0) $result['FlashActivity'] = "Flash not fired";
                           if($result['FlashActivity']==1) $result['FlashActivity'] = "Flash fired";

                        $result['FlashDetails']=$exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][29];
                           if($result['FlashDetails']==0) $result['FlashDetails'] = "";
                           if($result['FlashDetails'] & pow(2,14) ) $result['FlashDetails'] = "Externer E-TTL";
                           if($result['FlashDetails'] & pow(2,13) ) $result['FlashDetails'] = "Interner Blitz";
                           if($result['FlashDetails'] & pow(2,11) ) $result['FlashDetails'] = "FP Synck used";
                           if($result['FlashDetails'] & pow(2,7)  ) $result['FlashDetails'] = "Synck Zweiter Verschlussvorhang";
                           if($result['FlashDetails'] & pow(2,4)  ) $result['FlashDetails'] = "FP Synck enabled";

                        $result['FocusMode_']= $exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][32];
                                if($result['FocusMode_']==0) $result['FocusMode_'] = "Single";
                                if($result['FocusMode_']==1) $result['FocusMode_'] = "Continous";

                        $result['DigitalZoomRatio_N']= $exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][36];
                        $result['DigitalZoomRatio_Z']= $exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][37];
                                if($result['DigitalZoomRatio_N']!=$result['DigitalZoomRatio_Z']) {
                                   $result['DigitalZoomRatio_'] = round($result['DigitalZoomRatio_Z'] / $result['DigitalZoomRatio_N'],2);
                                   $result['ZoomRatio_'] = $result['OpticalZoomRatio_'] * $result['DigitalZoomRatio_'];
                                }  else {
                                   $result['DigitalZoomRatio_'] = 1;
                                }

                        $result['PhotoEffect'] = $exifdata["MAKERNOTE"]["ModeArray"][40];
                                if($result['PhotoEffect']==0) $result['PhotoEffect'] = "";
                                if($result['PhotoEffect']==1) $result['PhotoEffect'] = "Kräftig";
                                if($result['PhotoEffect']==2) $result['PhotoEffect'] = "Neutral";
                                if($result['PhotoEffect']==3) $result['PhotoEffect'] = "Gering schärfen";
                                if($result['PhotoEffect']==4) $result['PhotoEffect'] = "Sepia";
                                if($result['PhotoEffect']==5) $result['PhotoEffect'] = "Schwarzweiss";

// **********************************************************************************************************

                        $result['BytesImageInfo']= $exifdata["MAKERNOTE"]["ImageInfo"][0] / 2 - 1;

//                        $result['?2-03']= $exifdata["MAKERNOTE"]["ImageInfo"][3];
//                        $result['?2-05']= $exifdata["MAKERNOTE"]["ImageInfo"][5];

                        $result['WhiteBalance_Maker']= $exifdata["MAKERNOTE"]["ImageInfo"][7];
                                if($result['WhiteBalance_Maker']==0)  $result['WhiteBalance_Maker'] = "Auto";
                                if($result['WhiteBalance_Maker']==1)  $result['WhiteBalance_Maker'] = "Tageslicht";
                                if($result['WhiteBalance_Maker']==2)  $result['WhiteBalance_Maker'] = "Wolkig";
                                if($result['WhiteBalance_Maker']==3)  $result['WhiteBalance_Maker'] = "Kunstlicht";
                                if($result['WhiteBalance_Maker']==4)  $result['WhiteBalance_Maker'] = "Leuchtstoff";
                                if($result['WhiteBalance_Maker']==14) $result['WhiteBalance_Maker'] = "Leuchtstoff H";
                                if($result['WhiteBalance_Maker']==5)  $result['WhiteBalance_Maker'] = "Blitzlicht";
                                if($result['WhiteBalance_Maker']==6)  $result['WhiteBalance_Maker'] = "Manuell";
                                if($result['WhiteBalance_Maker']==65535) $result['WhiteBalance_Maker'] = "Sepia / s/w";

                        $result['SequenceNumber']= $exifdata["MAKERNOTE"]["ImageInfo"][9];

                        $result['AFPointUsed']= $exifdata["MAKERNOTE"]["ImageInfo"][14];

/*
Only set in One-Shot mode?
If none used, AF failed or manual focus was used (e.g. on a lens with full-time manual focus)
Bits 15..0:
15-12: number of available focus points
2: left
1: center
0: right
*/

                        $result['FlashBias']= $exifdata["MAKERNOTE"]["ImageInfo"][15];

                        $result['SubjectDistance']= $exifdata["MAKERNOTE"]["ImageInfo"][19]/100 . "m";
                                if($result['SubjectDistance']=="0m") $result['SubjectDistance']="";
                                if($result['SubjectDistance']>"65") $result['SubjectDistance']="unendlich";

//                        $result['?2-19']= $exifdata["MAKERNOTE"]["ImageInfo"][19];
//                        $result['?2-22']= $exifdata["MAKERNOTE"]["ImageInfo"][22];


} // end function canon maker notes


 
29.04.2008 16:32:44h Glossar top

Farbabweichung lila Farbsaeume (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Bildausschnitt 1:1 von 2MP-Mobiltelefon

image vorher

image nachher
Dieses Phänomen wird unter diversen Namen (Farbabweichungen, lila Farbsäume, CA, Chromatische Abberation, Purple Fringing, Color Fringing, Blooming...) beschrieben.

Die Farbabweichungen haben verschiedene Ursachen wie z.B.

  • Linsen-Aberration
  • Demosaicing/Interpolation in der Kamera
  • Sensor blooming
  • Post-processing

und auch die dadurch resultierenden Farbabweichungen sind sehr unterschiedlich (und nicht auf violett bzw. nicht einmal auf reine Farbabweichungen beschränkt).

In kontrastreichen Situationen (z.B. Äste gegen den hellen Himmel fotografiert) treten am Rand der Äste dann z.B. unschöne lila Farbsäume im Bild auf, die sich mit Paint Shop Pro (PSP9) meist recht schnell und einfach mit dem hier beschriebenen Werkzeug entfernen lassen.

Anpassen - Fotokorrektur - Farbabweichungskorrektur

In der PSP-Hilfe für dieses Werkzeug ist eigentlich alles sehr gut mit Beispielbildern beschrieben, reinsehen lohnt.

Anwendung

image
Im Prinzip reicht es, im linken Vorschaufenster (100-300 Prozent einstellen) mit der Maus entsprechende kleine Sample-Rechtecke aufzuziehen (1-10 Stück sind möglich) und das Werkzeug dann (erst testweise) anzuwenden.

Feintuning erfolgt bei Bedarf durch das Feld Radius, die anderen Einstellungen dienen zu Kontrollzwecken bzw. zur Steuerung der Anwendung (Anwendung via Korrekturebene oder direkt) - siehe Hilfe.

Kontrolle

Eine Kontrolle ist ratsam, denn der Filter wird auf das gesamte Bild angewendet (oder auf eine vorhandene Auswahl). Zur Kontrolle dient die Schaltfläche
image
Unterschiede anzeigen lassen

Dann sieht man im rechten Vorschafenster, ob möglicherweise Bildteile betroffen sind, wo zwar die gesampelten Farben auftreten und korrigiert wurden (die aber gar nicht "Fehlfarben" waren)...

Tipps

Wenn es gar nicht klappt

Quelle: Ein paar Tipps übernommen aus: Chromatic Aberration Filter von Kris Zaklika, Jasc Software Inc., Preliminary Draft - June 7, 2004

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Farbbilder in Schwarzweissbilder umwandeln (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Minimaler Workflow für ein optimiertes Schwarzweissbild

Um ein Farbfoto in ein Schwarzweissbild bzw. in Graustufen (ein Graustufenbild) umzuwandeln, existieren unterschiedlich aufwändige Methoden. Ich benutze zum umwandeln folgenden kleinen Workflow:

Aus dem Usenet (Quelle habe ich leider damals nicht notiert, sorry) hatte ich mal einige Voreinstellungen zur Simulation von Farbkorrekturfiltern für die Schwarzweissfotografie notiert, die als Ausgangspunkt für eigene Experimente dienen können:

Quellkanäle für...
 
Graustufen:     Rot +30  Grün +59  Blau +11  (gängige Luminanz-Umsetzung, die den Sehgewohnheiten entspricht und z.B. auch beim TV genutzt werden) 
Graustufen2:    Rot +80  Grün +15  Blau +5 
 
Highcontrast:   Rot +40  Grün +34  Blau +60 
Normalcontrast: Rot +43  Grün +33  Blau +30 

Rotfilter:      Rot +75  Grün +0   Blau +25  (Dunstreduzierung, dunklerer Himmel, Wolken kontrastreicher, Unterdrückung Hautunreinheiten, hellere Lippen)
Rotfilter 25a:  Rot +200 Grün +0   Blau -100 
Gelbfilter:     Rot +30  Grün +70  Blau +20  (Himmel abdunkeln, Kontrast Wolken)
Grünfilter:     Rot +20  Grün +60  Blau +40  (Dunkleres Rot, stärkere Differenzierung Grüntöne)
Orangefilter:   Rot +78  Grün +22  Blau +0   (Kombi Eigenschaften gelb/rot)
(*1) Konstante sollte auf 0 stehenbleiben, bei abweichenden Prozentwerten werden generell einfach die sich ergebenden Werte um die Konstante reduziert (100 Prozent = 255, 50 Prozent = 128 usw....)

Leichter ist es aber, selbst darauf zu achten, dass die Gesamtsumme der drei Quellkanäle 100 Prozent nicht übersteigt bzw. unterschreitet, denn ansonsten werden im Bild Lichter ''ausfressen'' (reinweiss = 255) bzw. Schatten ''absaufen'' (schwarz = 0) = clipping


Direkt in der Kamera

Diese Vorgehensweise ist eigentlich nicht zu empfehlen. Man verzichtet von vorneherein auf die Farbe (vielleicht möchte man ja später doch ein Farbbild vom Motiv), ausserdem sind die Algorithmen und der Kameraprozessor i.d.R. nicht so leistungsfähig wie ein Bildbearbeitungsprogramm am PC. Wenn man aber direkt Bilder von der Speicherkarte bestellen will, oder ohnehin die ''Vollautomatik'' im Bildbearbeitungsprogramm nutzen würde - ok. Empfehlenswert ist es aber auf jeden Fall, wenigstens einmalig einen Vergleichstest durchzuführen (also ein Farbbild machen, dasselbe Bild als S-W-Kamerabild. Das Farbbild dann am PC nachbearbeiten und mit dem Direkt-S-W-Bild vergleichen...)

Automatiken - einfache Umwandlung in Graustufen in PSP

Meistens will man aber doch etwas feinere Abstufungen erhalten:

Alternative Methoden, die visuell vergleichbare Ergebnisse bringen, aber 24Bit-Bilder nicht nach 8Bit-Bildern ändern:

Graustufen durch entsättigen

Plugins

Es gibt eine Reihe (auch Freeware) Plugins, die das umwandeln min. teilautomatisieren und schon bessere Ergebnisse als die schnellen Methoden (s.o.) bringen. Je nach Plugin hat man auch noch die Möglichkeit zum Feintuning. Beispiele: Virtualphotographer von optikVerve Labs oder das m.E. sehr empfehlenswerte LinkB-W-Conversion Plugin, dass im Prinzip auf Basis eines Kanalmixers (mit passenden Voreinstellung/analogen S-W-Film-Profilen) beeinflussbar ist.

Beispiel


Linkimage


Oben links: Original
Rechte Seite: RGB-Split-Bilder Rot, Grün, Blau
Links Mitte: PSP-Umwandlung in Graustufen
Links unten: B-W Plugin, weniger Gamma, Blau / Cyan zurückgeregelt, kleinere weitere Korrekturen

Insbesondere wenn man früher in der s/w-Fotografie Gelb-, Orange- oder Rotfilter bei der Aufnahme eingesetzt hat, um z.B. mehr Kontrast in Wolken zu erhalten, bekommt man das bei der digitalen Fotografie frei Haus geliefert (lediglich roten Kanal nehmen)...

 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

Farbe austauschen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9) klicken um dem Link zu folgen http://www.jcbelland.com/colorchanger/

COLOR CHANGER SCRIPT FOR USE WITH PSP8, 9 AND X

"...This scripts automates the dialogues and creation of the necessary layers in PSP8, 9, and X to emulate the results obtained by the Color Changer filter new in PSPXI. An overview of how it works and complete instructions are in the script's header as well as an included txt file..."
 
09.01.2008 18:10:26h Glossar top

Farbe Kontrast Saettigung anpassen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Beispielbild für eine einfache Histogrammkorrektur:
Linkimage
Anklicken für 1:1 Pixelgröße (100 Prozent), links Original-Bildausschnitt, rechts flüchtige Histogrammkorrektur Schwarz- und Weißpunkt, Gammakorrektur 0,75 und autom. entrauscht, Stärke 40 Prozent. Aufgenommen mit der Fuji S9500.

Ein anderes Beispiel - von Linkimage mittels LinkTonwertkorrektur, sättigen und schärfen zu Linkimage ...

PSP9 verfügt über diverse (voll-/halb-)automatische - aber auch manuell zu bedienende Filter zur Korrektur von Farbe, Kontrast und Sättigung. Dabei arbeiten viele der automatischen Befehle schon optimal, denn meistens lassen sich notwendige Anpassungen (z.B. Tonwertkorrektur via Histogramm) ja mathematisch exakt bestimmen - andere Parameter unterliegen eher dem Geschmack des Betrachters, so dass man eher manuell oder halbautomatisch korrigieren will.

Reihenfolge dieser Anpassungen grundsätzlich:

Alle nachfolgend aufgeführten Befehle wirken auf das ganze Bild - oder die aktuelle Auswahl, falls vorhanden!

Für kleinere, gezielte Manipulationen stehen aber auch diverse LinkRetusche-Werkzeuge zur Verfügung (z.B. zum aufhellen/abdunkeln kleinerer Bildbereiche empfehlenswert).

Und - nicht zuletzt - sollte man daran denken, dass auch viele der hier vorgestellten Manipulationen direkt über LinkMischmodi in Verbindung mit Korrekturebenen möglich sind...

Empfehlung: Arbeiten mit der lfd. aktualisierten Histogramm-Anzeige

Menü Ansicht - Paletten - Histogramm

zeigt lfd. das Histogramm des aktiven Bildes mit allen relevanten Werten an. Letzlich ist es empfehlenswert, auch für alle anderen Korrekturen das Histogramm beobachten zu können.


Menü Anpassen - Farbbalance - Verblasste Farben korrigieren

Für das Wald- und Wiesenbild mit vielen (ausgewogenen) Farben ohne problematische Aufnahmefehler sehr gut geeignet. In einem Durchgang werden Farbe, Sättigung und Kontrast optimiert (meistens klappt insb. die Tonwertkorrektur so gut, dass anschliessend ausser schärfen und beschneiden keine weitere Bearbeitung notwendig wird). Man sollte mit möglichst niedrigen Werten beginnen (Empfehlung: Nur mit Stärke 2-5 antesten). Bei Werten ab ca. 50 verliert man mit dieser Methode meistens schon zuviele Details. Der Befehl ist eigentlich für gescannte, schon verblasste Fotos gedacht, wirkt aber m.E. auch hervorragend auf ''frische'' Digitalbilder! Beispiel:
image

Menü Anpassen - Fotokorrektur - Hintergrundbeleuchtung

...bei generell zu hellen Bildern

Menü Anpassen - Fotokorrektur - Aufhellblitzen

...bei generell zu dunklen Bildern

Wenn das nicht ''schnell'' zum gewünschten Erfolg führt, muss man an nachfolgenden feineren Stellschräubchen drehen. Nachfolgend sind jeweils nur einige der vorhandenen Befehle kurz beschrieben (die ich normalerweise benutze).

Wenn die Vollautomatik keine befriedigende Ergebnisse bringt, nutze ich ''meistens'' nur

Menü Anpassen - Automatische Farbbalance-Korrektur

Den Schalter ''Farbstich entfernen'' bei Bedarf aktivieren und ansonsten mit der Stärke experimentieren (0-100, beginnend etwa bei 30, Farbtemperatur 6500 Kelvin). Mit dieser Funktion kann man auch nachträglich komfortabel über den Schieberegler die allg. Farbtemperatur wärmer (rötlicher) oder kälter (bläulicher) anpassen. Einsatz dieses Filters bei fehlerhaftem Weissabgleich (bzw. generell: Einfacher Farbstich) oder z.B. bei Mischlichtsituationen mit unterschiedlichen Farbtemperaturen in Verbindung mit einer Auswahl.

Menü Anpassen - Farbbalance - Rot/Grün/Blau

Mit diesem Befehl kann man gezielter die Farbwerte verschieben. Beispiel für einen ordentlichen ''warmen Gelbstich'': Rot +30, Grün +30, Blau +20 - alternativ einfach nur Blau nach Geschmack zurücknehmen - macht das Foto ''sonniger'' = gelber...


Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Histogrammanpassung

Über die Auswahl Helligkeit bearbeitet man den Kontrast und die Helligkeit.

Tonwerte

Wenn zwischen dem linken Rand des Histogramms und der Stelle, an der die im Diagramm angezeigten Werte anzusteigen beginnen eine Lücke zu erkennen ist, sind die dunkelsten Pixel im Bild nicht vollständig schwarz. Den Schieberegler Niedrig (das schwarze Dreieck) an die Stelle ziehen, an der das Diagramm anzusteigen beginnt. Das obere der beiden Felder unter Niedrig zeigt die Position der unteren Grenze an (Wert zwischen 0 und 255). Das untere Feld zeigt den Prozentsatz der Pixel an, deren Werte zwischen Null und dem unteren Grenzwert liegen. Der in diesen Pixeln enthaltene Kontrast geht verloren. Im Allgemeinen sollte dieser Anteil unterhalb 0,1 Prozent bleiben - kontrollieren!

Wenn zwischen rechtem Rand des Histogramms und der Stelle, an der die im Diagramm angezeigten Werte zur Nulllinie zurückkehren, eine Lücke zu erkennen ist auf den Schieberegler Hoch (das weiße Dreieck) klicken, und an diese Stelle im Diagramm ziehen. Dadurch werden die hellsten Pixel des Bilds in Weiß umgewandelt. Im Allgemeinen sollte der prozentuale Anteil, der sich bei Änderungen am Wert für Hoch (unteres Feld) ergibt, nicht mehr als 0,1 Prozent ausmachen.

Wenn das Diagramm rechts und links Spitzen, in der Mitte dagegen niedrige Werte aufweist, kann man den Mitteltonbereich verengen. Um den Mitteltonbereich zu verkleinern, klickt man auf den Schieberegler Mitteltöne und zieht ihn nach oben. Wenn das Diagramm eine Spitze in der Mitte aufweist, rechts und links dagegen nur wenige Pixel enthält, erweitert man den Mitteltonbereich, indem man den Schieberegler Mitteltöne nach unten zieht.

Gammawert

Wenn das Bild insgesamt zu dunkel oder zu hell ist, sollte der Gammawert angepasst werden (1 = Ursprungswert, kleiner = dunkler, größer = heller).

Wenn einem das arbeiten mit dem Histogramm nicht liegt, bieten sich alternativ folgende Funktionen an:

Menü Anpassen - Automatische Kontrastkorrektur

Die drei Optionen passend vorwählen: heller/neutral/dunkler, normal/schwach, kontrastärmer/neutral/kontraststärker. Achtung: Der Befehl versucht selbsttätig schon eine optimale Tonwertverteilung zu erreichen - dazu lässt man die Schalter auf neutral/normal/neutral einfach stehen und wendet den Befehl an!

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Gammakorrektur

Für den Anfang: Verbinden (der Kanäle) anklicken. Gamma 1 steht für den ursprünglichen Wert. In die gewünschte Richtung korrigieren - und fertig. Evtl. muss anschliessend nochmals nur der Kontrast leicht erhöht werden.

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Helligkeit/Kontrast

Hier kann man durch Vorgabe eines jeweils positiven oder negativen Wertes (0 = neutral) Helligkeit oder Kontrast generell ändern. Etwas feiner differenzieren kann man durch:

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Lichter/Mitteltöne/Schatten

Absolute Anpassungsmethode: Typische Werte sind 35 für Schatten, 50 für Mitteltöne und 65 für Lichter. Sie hängen jedoch von dem jeweils vorliegenden Bild ab. Durch Erhöhen des Wertes wird der Bereich aufgehellt, durch Verringern abgedunkelt. Relative Anpassungsmethode: Positive Werte hellen den Bereich auf, negative Werte dunkeln ihn ab.

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Schärfekorrektur

Schärfekorrektur? Natürlich, denn letztlich ist schärfen nichts anderes als das hervorheben von Kontrasten. Nutzt man diese Funktion moderat (Stärke 1-3 von 5 möglichen Stufen) muss man später zwar nochmals nachschärfen, erreicht aber insbesondere für Landschaftsfotos eine ordentliche Kontraststeigerung / clarify der Bildwirkung

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Niveaus

Kanal: RGB für Alles - oder nur einen Farbkanal anpassen, Input-Niveaus (Kontraste erhöhen): Am besten mit der Maus die drei Rauten verschieben. Links - dunkle Raute: Weiter nach rechts verstärkt dunkle Töne, Rechts - helle Raute: Weiter nach links hellt helle Töne weiter auf, Mitte - graue Raute: Gammawert (mittlerer Grauton) verschieben. Output-Niveaus (Kontraste vermindern): In der Bedienung funktioniert das wie die Input-Niveaus, aber es erfolgt eine Reduzierung anstelle Erhöhung der Kontraste (dunkle Töne aufhellen / helle Töne abdunkeln)

Für Spezialeffekte interessant ist evtl. noch der Schwellenwert, der nach Eingabe des Helligkeitswertes (0-255) alle Pixel mit geringerer Helligkeit auf schwarz - und alle anderen auf weiss setzt...


Menü Anpassen - Automatische Sättigungskorrektur

Wie bei der automatischen Kontrastkorrektur versucht dieser Befehl in Neutralstellung der Optionen (normal/normal) optimale Farbsättigung zu erreichen. Bei Bedarf kann man ihn aber beeinflussen in Richtung schwache/starke Farben mit Stärke gering/hoch.

Menü Anpassen - Farbton und Sättigung - Farbton/Sättigung/Helligkeit

Schieberegler Sättigung und Helligkeit ändern die Werte. Für Farbtonänderungen die Hilfe durchlesen...

 
25.08.2008 21:43:36h Glossar top

Farbfilter Korrekturfilter Weissabgleich (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Farb-Korrekturfilter werden gern in der analogen Fotografie benutzt, z.B.

Einige dieser Filter sind in der Digitalfotografie obsolet, weil der automatische (oder manuell gesetzte) Weissabgleich diese Aufgabe schon erledigt.

Trotzdem kommt es hin und wieder vor, dass man einen wärmeren (rötlicher/gelber) oder kühleren (bläulicher) Bildeindruck für ein vorhandenes Bild erreichen will. Das erreicht man durch gezieltes ändern der Farbtemperatur.

Farbtemperatur (gemessen in Kelvin)

Farbtemperatur typische Lichtsituation
2000K Sonnenauf-/Untergang
2500K Glühlampe
5000-5500K Tageslicht
6000-6500K Sonnenschein
10000K und mehr heller Tag am Meer


(Farb-)Konversionsfilter ändern gezielt eine Farbtemperatur in eine andere. In der analogen Fotografie werden diese Filter oft über das Kodak-Wratten-System (oder über die Mired-Skala) definiert, ein paar Beispiele:

LinkKodak Wratten Filter und Mired

Filterbezeichnung Änderung in Kelvin
80A +2300K (3200K zu 5500K) = kühler
81A -200K (3400K zu 3200K) = leichter Warmton
81B -300K (3500K zu 3200K) = mittlerer Warmton
81C -400K (3600K zu 3200K) = Warmton
... ...


In mired ausgedrückt: 1000 * (1000/Ziel-Farbtemperatur - 1000/Ist-Farbtemperatur), z.B. hätte ein 81C dann 1000*(1000/3200 - 1000/3600) = 34,7 = +35 mired.

Für meine Zwecke (Bildeindruck wärmer/kühler) spielt es keine Rolle bei welcher Farbtemperatur das Bild tatsächlich aufgenommen wurde (und wie der Weissabgleich erfolgte), man wünscht ja eine Änderung einfach relativ zum aktuellen Wert...

Paint Shop Pro bietet diverse Werkzeuge zur gezielten Änderung der Farbtemperatur und von Farben selbst an - meines Wissens (PSP9) aber keine Funktion, mit der man direkt eine Farbtemperatur A in eine andere Farbtemperatur B umsetzen könnte. Die meisten dieser Tools erreicht man über das Anpassen-Menü (Farbbalance). Zumeist wird man für die o.a. Zwecke mit einem der folgenden Werkzeuge auskommen - ein wenig probieren ist wohl angesagt...

Bei einigermassen neutralen Bildern:

Anpassen - Automatische Farbbalance (-Korrektur)

Das Problem ist hier, dass PSP die Farben mit einem internen Algorithmus (vergleichbar mit einem Weißabgleich bei Digitalkameras denke ich mir) analysiert und schon eine (nach seiner Berechnung auf normales Tageslicht bezogenen) interne Korrektur automatisch vornimmt. Das klappt umso besser, je neutraler insgesamt die Farben des Bildes abgestimmt sind. Hat das Bild schon einen deutlichen Farbstich (z.B. Sonnenuntergang - Richtung Orange) korrigiert das Tool bereits vor jedem manuellen eingreifen deutlich dagegen (im Beispiel Richtung blau!) - in so einem Fall sollte man besser einen alternativen Schwarz-/Grau-/Weisspunkt setzen (s.u.). Ansonsten:

Bei Bildern mit einer (...) (zu erhaltenden, beabsichtigten) vorherrschenden Farbe eher wie folgt:

Anpassen - Farbbalance - Schwarz- und Weißpunkt

image

Das Ergebnis entspricht so ungefähr einem 81C Warmtonfilter:
image

Eine wärmere oder kältere Farbtemperatur mit Ebenen

image
Man sieht hier die drei Ebenen, von unten nach oben:

In der Ebenenpalette kann man jetzt die Transparenz der mittleren Ebene (Filter) wie gewünscht setzen (für den Anfang so zwischen 15 und 35 Prozent) - je nach dem, wie stark der Filtereffekt sichtbar sein soll.

Der Mischmodus Multiplizieren (und damit die Filterwirkung) wirkt sich auf hellere Farben stärker aus als auf dunklere Farben (was i.d.R. beim filtern von Landschaftsbildern ja zumeist beabsichtigt ist)...

Die oberste Ebene (Mischmodus Helligkeit (Legacy)) sorgt lediglich dafür, dass die Helligkeit des Originalbildes erhalten bleibt.

Beispiel:


image

Zu beachten: Ich habe hier zur Demonstration ein Bild gewählt, das in der linken Hälfte des Himmels teils vollständig ausgefressene Lichter zeigt. Der verwendete Mischmodus färbt diese "reinweissen" Bereiche nicht farbig ein!

Ansonsten:
  • Oben: Kalt getöntes Bild
  • Mitte: Original
  • Unten: Warm getöntes Bild


thanx, Spandex!


Cyan absorbiert Rot
Gelb absorbiert Blau
Magenta absorbiert Grün
Rot absorbiert Grün und Blau
Grün absorbiert Rot und Blau
Blau absorbiert Rot und Grün

 
22.01.2008 17:58:28h Glossar top

Farbmanagement Firefox 3 aktivieren (folge Link Windows)

Berücksichtigt ein ggf. vorhandenes Monitorprofil:

about:config
gfx.color-management.enabeld = true
s.a. Linkct 9 2009 Farbmanagement
 
17.04.2009 08:44:29h Glossar top

Farbmodelle (folge Link Basics Bildbearbeitung)

Linkhttp://www.ph-heidelberg.de/wp/filler/3D/farben.html enthält eine kleine aber feine Gegenüberstellung gebräuchlicher Farbsysteme.

Wer sich näher damit beschäftigen will: Linkhttp://de.wikipedia.org/wiki/Farbraum

Wer das ganze nicht so technisch sehen möchte, sondern sich für das Farbempfinden des Menschen - und damit die Bildwirkung - interessiert, sehe sich den Farbkreis nach Liedl an, z.B. direkt mit diesem (eher für Webmaster gedachten) Tool hier:
Linkhttp://www.wellstyled.com/tools/colorscheme2/index-en.html
 
28.06.2007 12:43:17h Glossar top

fotodownloader (folge Link php scripte)

Linkdownload foto downloader 1.1 beta (php)

Der foto downloader kopiert die auf einer Speicherkarte (oder Verzeichnis einer Festplatte oder eines Netzlaufwerks) vorhandenen Daten (Quellverzeichnis) (in datumsorientierte Unterverzeichnisse) in ein anzugebendes Zielverzeichnis (auf demselben / einem anderen Laufwerk) - also nach Jahr/Monat -> .../jjjj/mm/jjjjmmtt_hhmmss-originalname.jpg einsortiert

Dabei werden alle Unterverzeichnisse (bezogen auf das angegebene Quellverzeichnis) rekursiv durchsucht - wahlweise kann man aber auch ''manuell'' sequentiell durch die Quell-Verzeichnisstruktur navigieren.

Es wird automatisch eine passende datumsorientierte LinkUnterverzeichnisstruktur angelegt (bzw. ergänzt), und die übertragenen Dateien werden passend (aufgrund der EXIF-Aufnahmezeit) umbenannt (exif rename Funktion. Prinzipiell kann man diese Struktur auch nach beliebigen anderen EXIF-Tags geordnet aufbauen).

Beispiel: 
Ein Bild namens IMG0001.jpg, aufgenommen am 19.02.2007 um 11:11 Uhr 
würde wie folgt kopiert: 
''laufwerk:''/''zielverzeichnis''/2007/02/20070219_111100-IMG0001.jpg

Bonbons:
Prinzipiell lässt sich foto downloader auch dazu benutzen, eine vorhandene Verzeichnisstruktur (mit beliebig gegliederten Unterverzeichnissen) auf der Harddisk passend umzukopieren

(Sinnvolle Voraussetzungen hierfür: Dateien sollten EXIF-Daten enthalten - bzw. die Dateien sollten sinnvolle Zeitstempel (Erstellungsdatum / Datum letzte Modifikation) - z.B. für das umkopieren/archivieren von Logdateien) enthalten - gedacht ist es aber hauptsächlich zum ''download'' der Fotos (Filme, Sound-Begleitdateien, ...) von Speicherkarten im Leser, oder direkt von der als USB-Mass-Storage angeschlossenen Kamera auf die Festplatte.

foto downloader kennt einige gängige herstellerspezifische Verzeichnisstrukturen und Datei-Benennungsschemata (Canon, Fujifilm, Panasonic, und generell den zumeist zugrunde liegenden LinkDCF Standard), so dass zusammengehörige Dateien (z.B. WAV-Dateien zu Bildern, separieren von Panorama-Teil-Bildern oder Videos in ein eigenes Unterverzeichnis u.a.) auch passend benannt - bzw. überflüssige Dateien (z.B. Canon-DPOF-Einstellungen) ignoriert werden.

Ein Protokoll (Datum und Zeit kopieren, Quellname, Zielname, Kameramodell/Hersteller) der kopierten Dateien findet man anschliessend im Zielverzeichnis...

Webserver

Auf dem Bildbearbeitungsrechner muß ein lokaler Webserver laufen, z.B. eine Distribution wie XAMPP, der Abyss Webserver plus php - oder z.B. eine LinkServer2Go-Distribution (die läuft auch von einer CD/DVD/USB-Stick!)

Praktische Hinweise

In der beta-Version wird der Fortschritt in Form einer HTML-Tabelle aufgebaut. Der Microsoft IE zeigt diese Tabelle erst an, wenn das Quellverzeichnis komplett abgearbeitet ist (was je nach Datenumfang ja recht lange dauern kann!). Es ist also empfehlenswert, die Ausgabe nicht in Tabellenform vorzunehmen (muss man im Script dann ändern) oder z.B. mit dem Firefox auszuführen (der die Ausgabe entsprechend dem Bearbeitungsfortschritt laufend anzeigt) oder (...).

Besonderheiten / Konfiguration Server2Go

Server2Go-Installation z.B. muss leicht ergänzt/geändert werden (in der php.ini müssen die Module exif, gd2 und mbstring aktiviert werden - mbstring muss ''vor'' exif aufgeführt sein!).

Achtung

 
04.01.2010 21:09:33h Glossar top

Freistellen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Hintergrundlöschwerkzeug (Precision Background Eraser) heisst in Paint Shop Pro 9 (PSP9) das Mittel der Wahl um ein Motiv freizustellen!

image

Es befindet sich in der Werkzeugleiste in einer Gruppe mit dem normalen Löschwerkzeug) und verfügt über eine ganze Reihe von Optionen (s.u.).

Zunächst sollte man generell alle Werte auf die Standardwerte zurücksetzen. Das geht via Voreinstellungen - image

Ausserdem sollte man generell die Werkzeugumrisse immer anzeigen lassen (Datei - Einstellungen - Allgemeine Einstellungen - Anzeige und Zwischenspeichern - Pinselumrisse anzeigen)

Prinzipielle Vorgehensweise

image

Tipp:

Das lässt sich z.B. ausnutzen, wenn sich die Farbinformationen zwischen Vordergrund (Motiv) und Hintergrund stark gleichen.

Optionen des Hintergrundlöschwerkzeugs

image
image

Wie oben beschrieben, sollte man zunächst mit den Standardwerten arbeiten.

Auswählen der passenden Werkzeuggröße

Im Prinzip kann man das Werkzeug möglichst gross wählen - Ausnahme wäre, wenn sich im Hauptmotiv ähnliche Farbflächen wie im Hintergrund befinden (würden bei Abdeckung mit dem Werkzeugumriss u.U. mitgelöscht)

Genauso sollte man das Werkzeug ggf. verkleinern, um mit dem Mittelpunkt des Werkzeugs wirklich exakt die unmittelbar angrenzende Hintergrundfarbe zu sampeln.

Fast jede Größe funktioniert, wenn die Trannfläche scharfe (kontrastreiche) Kanten hat. Hat man eher einen Farbverlauf, sollte man das Werkzeug eher etwas größer wählen (damit der Mittelpunkt wirklich nur die reine Hintergrundfarbe sampelt, aber der Werkzeugumfang noch über den Rand des Motivs reicht)

Auswählen der passenden Härte

Generell sollte man die Härte immer auf 100 lassen.

Ausnahme von dieser Regel: Nur wenn tatsächlich keine Unterschiede zwischen Vorder- und Hintergrundfarbe erkennbar sind (z.B. zulaufende Schatten) und das Hintergrundlöschwerkzeug somit nicht automatisch arbeiten kann sollte man die Härte leicht verringern und ohne sampeln des Hintergrundes (Leertaste, s.o.) selbst den Hintergrund löschen. Durch die geringere Härte bekommt man einen weicheren (natürlicheren) Übergang.

Auswählen der Schrittgröße

Die Schrittgröße steuert, wie oft das Werkzeug die Farben unter dem Mittelpunkt (neu) analysiert.

Kleinere Werte (als die default-5) machen das Werkzeug noch langsamer (aber auch genauer).

Größere Werte (etwa bis 10 maximal) könnte man wählen, wenn die Hintergrundfarben kaum oder nur sehr langsam divergieren (z.B. unifarbener Hintergrund) - oder bei einem sehr langsamen Rechner (dann auch eher mit kleinerem Durchmesser arbeiten).

Toleranz

Am effektivsten arbeitet das Werkzeug, wenn Autom. Toleranz ausgewählt ist (default, dabei ist Toleranz ausgegraut, zeigt aber lfd. die autom. ermittelten Werte des samplings an!).

Will man unbedingt manuell arbeiten, sind die zuletzt angezeigten Werte möglicherweise ein guter Startpunkt.

Toleranz: Bestimmt, wie genau die ausgewählten Pixel (gesamter Werkzeugumriss) mit dem Vorgabepixel (Mittelpunkt) übereinstimmen müssen. Der Bereich liegt zwischen 0 und 200, wobei kleinere Werte nur Pixel löschen, deren Farbe der angegebenen sehr ähnlich ist.

Schärfe

Bestimmt, wie (stark) das Werkzeug die Kanten (Unterschied Vordergrund- zu Hintergrundfarbe) interpretiert. Bei ganz scharfen Kanten auf 70 (default) lassen. Bei nicht so kontraststarken, soften Übergängen vorischtig (bis auf 30) herabsetzen.

Sampling

Bestimmt, wie das Werkzeug die Pixel zum Löschen aussucht:

Wohl eher für Grafiken als Fotos gedacht:

Grenzwerte

Bestimmt, ob gelöschte Pixel nebeneinander liegen müssen:

Helligkeit ignorieren

Ist nur dann zu nutzen, wenn sich die Farben zwischen Vorder- und Hintergrund sehr stark ähneln


es wird zuviel gelöscht
es wird zu wenig gelöscht

Quellen: "Using the Precision Background Eraser" von Kris Zaklika, Jasc Software, Inc., July 2003, PSP9-Hilfe, eigene Erfahrungen


image

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Galerie (folge Link Interaktiv) klicken um dem Link zu folgen http://galupki.de/galerie/

image FotoGalerie -Übersicht

Bildgrößen: Je Vorschaubild ca. 5KB (meist 160x106 Pixel, ca. 10-40 Stück je Album); ein Einzelbild (meist 800x533 Pixel) dann im Schnitt 100KB. Selbst mit einem Analogmodem ist also ein betrachten der Bilder relativ problemlos möglich.

Für die erste Stufe der Einzelbildansicht (ca. 600x400 Pixel) wird jeweils das "große" Bild übertragen und vom Browser skaliert (verkleinert). Ein erneuter Klick auf das Bild zeigt dann endgültig die größte online verfügbare Version (meist 800x533 Pixel).

Die "Diaschau"-Funktion eines Albums funktioniert bei den meisten Browsern nur mit aktiviertem Javascript (obwohl das "nachladen" dann aber tatsächlich durch <meta http-equiv="refresh" content="7; ..."> realisiert ist, d.h. der Browser muss das meta-Tag unterstützen)...

Link...zur Galerie Link...Bilder direkt gezielt suchen

 
07.05.2007 17:30:38h Glossar top

Gear Acquisition Syndrome (folge Link G.A.S.) klicken um dem Link zu folgen https://www.fotoespresso.de/gear-acquisition-syndrome/

Der Amateur sorgt sich um die richtige Ausrüstung, der Profi sorgt sich ums Geld und der Meister sorgt sich ums Licht. Georg IR B.
 
21.04.2017 13:29:39h Glossar top

Graufilter (folge Link Basics Fotografie)

Einsatz

Ein Graufilter verlängert die notwendige Belichtungszeit, oder ermöglicht den Einsatz einer größeren Blendenöffnung. Einsatzmöglichkeiten z.B.:

Stärke

Die Graufilterhersteller bezeichnen verschiedene Stärken auf den Verkaufspackungen (...) unterschiedlich. Einige Hersteller geben die Dichte an - Andere benennen die Filter nach dem Verlängerungsfaktor, oder dem "Verlust" an Blendenstufen. Beim Kauf also aufpassen und genau lesen! Die folgende Tabelle hilft beim Vergleichen:

Graufilterstärke 
Dichte  Durch-  Faktor    Blenden-
        lässig-           stufen 
        keit in 	  
        Prozent
-----------------------------------         
ND 0,3  50      2x        -1	
ND 0,6  25      4x        -2	
ND 0,9  12,50   8x        -3	
ND 1,2  6,25    16x       -4	
ND 1,8  1,56    64x       -6	
ND 2,0  1       100x      -6,66	
ND 2,4  0,4     256x      -8     
ND 3,0  0,10    1000x     -10	
ND 4,0  0,012   10000x    -13	
ND 6,0  0,001   1000000x  -20	
ND = Neutrale (im Sinne von nicht farbverfälschend - zumindest unterhalb ca. ND1,8) Dichte / neutral density.
Die Dichte berechnet sich aus dem log des Verlängerungsfaktors, z.B. Verlängerungsfaktor 2 x länger = log(2) = ND 0,3

Für die Langzeitfotografie setzt man i.d.R. Filter ab ca. ND 1,8 aufwärts ein. Wenn das Thema stärker interessiert, sollte man sich evtl. mehrere Graufilter zulegen (und zur Not kann/muss man die auch mal gemeinsam verwenden, um variabler zu sein - es werden i.d.R. nicht alle o.a. Stärken angeboten...) - für den Anfang vielleicht einen ND 0,6, einen ND 1,8 und einen ND 3,0. Die Blendenwerte=LinkLichtwerte der einzelnen Filter kann man einfach addieren; nimmt man dagegen die Verlängerungsfaktoren, muss man natürlich multiplizieren!

Der ND 1,8 reicht auf jeden Fall für ziemlich alle Arten von Flüssen, Wasserfällen etc.. Um dagegen z.B. am Meer die Wasseroberfläche "verschwimmen" zu lassen benötigt man i.d.R. so lange Zeiten, dass man tagsüber eher einen ND 3,0 oder mehr (je nach Wellengang) benötigt; mit dem ND 1,8 muss man sicher auf die Dämmerungszeiten ausweichen.

Benutzung

Wenn man stärkere Graufilter einfach so vor das Objektiv schraubt, passt zwar oft noch die Belichtungsmessung (zumindest solange sich Zeiten unterhalb etwa 30 Sekunden ergeben), aber der Autofokus (AF) ist zumeist funktionsunfähig. Größere Dichten sind nahezu undurchsichtig und wirken fast schwarz!

geringe Stärken:

Trotzdem sollte man das auf jeden Fall einmalig auf evtl. Abweichungen überprüfen:

Die ersten beiden Testaufnahmen geben einem schonmal ein Gefühl, ob die Belichtungsmessung wie erwartet reagiert. Vergleicht man alle drei Bilder später am Rechner, sollten keine grossen Helligkeitsabweichungen zu sehen sein - leichte Farbabweichungen können auftreten...

große Verlängerungsfaktoren:

Belichtungszeitenkorrektur bei Nutzung eines Graufilters

Korrekturtabelle Graufilter 
Zeiten     ND 0,3   ND 0,6   ND 0,9   ND 1,2   ND 1,8   ND 2,0   ND 2,4  ND 3,0   image Dichte									
 ohne      -1       -2       -3       -4       -6       -6,66    -8       -10     image Blenden					
image Filter  2        4        8        16       64       100      256      1000   image Verlängerungsfaktor								
----------------------------------------------------------------------------------------------									
1/4000     1/2000   1/1000   1/500    1/250    1/60     1/40     1/15     1/4 
1/2000     1/1000   1/500    1/250    1/125    1/30     1/20     1/8      1/2         
1/1000     1/500    1/250    1/125    1/60     1/15     1/10     1/4      1            							
1/500      1/250    1/125    1/60     1/30     1/8      1/5      1/2      2           							
1/250      1/125    1/60     1/30     1/15     1/4      1/2      1        4           							
1/125      1/60     1/30     1/15     1/8      1/2      1        2        8         					
1/60       1/30     1/15     1/8      1/4      1        2        4        16        							
1/30       1/15     1/8      1/4      1/2      2        3        8        30        	
1/15       1/8      1/4      1/2      1        4        7        16       1m 4      			
1/8        1/4      1/2      1        2        8        13       30       2m 8       							
1/4        1/2      1        2        4        16       25       1m 4     4m 16      							
1/2        1        2        4        8        30       50       2m 8     8m 32      							
1          2        4        8        16       1m 4     1m 40    4m 16    17m           							
2          4        8        16       30       2m 8     3m 20    8m 32    32m    								
4          8        16       30       1m 4     4m 16    6m 40    17m      1h 4m  								
8          16       30       1m 4     2m 8     8m 32    13m 20   32m      2h 8m   									
16         30       1m 4     2m 8     4m 16    17m      27m      1h 4m    4h 16m 								
30         1m       2m       4m       8m       32m      50m      2h 8m    8h 32m


Die Tabelle liest man wie folgt:

Je nach Verlängerungsfaktor ist das natürlich auch durch Kopfrechnen (Verlängerungsfaktor Filter) oder durch "abzählen" der Blendenreihe (Blendenstufen Filter) ohne Tabelle zu ermitteln

Tipps und Grundlagen zur Langzeitbelichtung

 
08.07.2008 09:26:08h Glossar top

Grauverlaufsfilter (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Inbesondere Landschaftsaufnahmen mit Himmel/Wolken sind oftmals sehr kontrastreich (Himmel viel heller als Landschaft).

Belichtet (misst) man dann (hauptsächlich) auf die Landschaft, wird der Himmel (stark) überbelichtet (oft mit ausfressenden Lichtern, d.h. man bekommt ein unnatürliches reines Weiß ohne jede Detail-Durchzeichnung). Im umgekehrten Fall (Messung eher auf die Lichter) verschwinden Details der Landschaft im Dunkeln - die Schatten laufen zu.

Mit einem (echten) Grauverlaufsfilter vor dem Objektiv kann man den Himmel abdunkeln, so dass nicht mehr ein zu großer Kontrastumfang abgelichtet werden muss.

So einen Grauverlaufsfilter simuliert man in Paint Shop Pro 9 (PSP9) wie folgt.

Linkimage

Linkimage

Einzelne Bildteile können in einem Aufwasch noch aufgehellt / abgedunkelt werden (z.B. indem man mit der Farbsprühpistole weisse / graue / schwarze Bereiche in der neuen Ebene in gewünschter Stärke aufträgt...).

Achtung

Die ganze Arbeit setzt voraus, dass die Lichter nicht ausgefressen sind (oder halt im umgekehrten Fall die Schatten völlig schwarz sind) - zu hoher Kontrastumfang bei der Aufnahme - dann hilft wirklich nur ein echter Grauverlaufsfilter (möglichst mit verschiebbarer Horizontgrenze, z.B. wie beim Cokin Filter System Linkhttp://cokin.com) vor dem Objektiv zur Aufnahmezeit. Viele Bilder kann man aber mit der beschriebenen EBV tatsächlich verbessern.

Tipps

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Groesse (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Man sollte darauf achten, Digikam-Fotos grundsätzlich in der ''nativen Auflösung'' des Sensors in der ''feinsten Qualitätsstufe'' zu machen - PSP skaliert und komprimiert mit hoher Wahrscheinlichkeit qualitativ weit besser als jeder Kamera-Bildprozessor! Aus demselben Grund: Keinen digitalen Zoom verwenden.

Die Größe des Bildes (in Pixel) bestimmt maßgeblich die Druckqualität sowie den Speicherplatzverbrauch. Im Webbereich sind eher geringere Auflösungen gefragt, soll gedruckt werden, sind höhere Auflösungen gefragt (200-300 Pixel pro 2,5cm). Die genauen Auflösungen der Belichtungsmaschinen kann man i.d.R. erfragen. Passt die Größe nicht, skaliert der Belichter selbsttätig nach.

Beim ausbelichten von Bildern auf Fertigungstoleranzen achten (ca. 1-3 Prozent am Rand). Auch gängiges Fotopapier stimmt in seinen Abmessungen i.d.R. nicht mit seiner Bezeichnung überein, Beispiele:
10x15  ...  10,2 x 15,2 cm  
13x18  ...  12,7 x 17,8 cm
20x30  ...  20,3 x 30,5 cm
...
Mit zwei Megapixeln (rund 1600x1200 Pixel) kann man noch gut Bilder bis 13x18cm ausdrucken lassen - auch DIN A4 (20x30) ist da oft in befriedigender Qualität drin, ohne dass man einzelne Pixel sieht.

Größe des Bildes verändern

macht man via Menü Bild - Größe ändern. Die Originalabmessungen werden angezeigt; man sollte tunlichst den Parameter Seitenverhältnis beibehalten aktivieren.

Das Resampling kann man auf Smart Size stehen lassen, PSP wählt dann den passenden Algorithmus (oder ''Bikubisch'' zum vergößern, ''Bilinear'' zum verkleinern auswählen).

Größenänderungen macht man entweder in Pixeln oder in Prozent (von der ursprünglichen Größe) - oder man geht alternativ über die Druckgröße vor und wählt damit die Auflösung, die ebenfalls lfd. mit angezeigt wird.

 
17.04.2007 21:20:00h Glossar top

Handling Panasonic Lumix DMC-FX500 (folge Link Panasonic Lumix DMC-FX500)

Beim fotografieren Überkopf: Betriebsart LCD umstellen (Quickmodi-Knopf) (auf das Symbol, bei dem zwei Hände am LCD sichtbar sind)

...dadurch ist das Display von unten her wesentlich besser einsehbar

 
23.01.2009 12:16:39h Glossar top

Installation Paint Shop Pro 9 und aktuelle Windows 7 Windows 8 Windows 8.1 64Bit (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9) klicken um dem Link zu folgen http://mycomputergirl.blogspot.de/2011/03/painshop-pro-9-problem-sending-command.html

Version PSP 9.01 funktioniert prinzipiell unter Windows7 Windows8 und Windows8.1

Programmaufruf für PSP9 korrigieren (Datei im Explorer mit PSP9 öffnen funktioniert nicht)

oder

Probleme in PSP9 mit Plugins

Patches für PSP9

Drucken aus PSP9

 
20.03.2015 22:51:23h Glossar top

Jasc Paint Shop Pro 9 und Integration der NIK-Collection (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Linkdownload PSP Script zum einbinden der NIK-Collection

PSP9 Bild per Psp Script exportieren und in externem Programm (NIK-Collection) bearbeiten - Ergebnis als neue Ebene einfuegen - das ZIP-Archiv enthält ein Script passend für die NIK-Collection, um direkt aus Paint Shop Pro heraus das aktuelle Bild in Eins der Programme zu importieren, dort zu bearbeiten, und anschliessend als neue Ebene / Layer wieder in PSP zu importieren

Problem speziell bei den Programmen der NIK-Collection (Viveza2, Color Efex Pro 4, Analog Efex Pro, Silver Efex Pro 2, Dfine 2, Sharpener Pro 3, HDR Efex Pro 2) ist, dass die Filter nicht mit allen Versionen von PSP kompatibel sind (offizieller Support nur für Lightroom und Photoshop). Daher wird hier die jeweilige 64bit standalone-Version genutzt.

Bei HDR Efex Pro ist es evtl. sinnvoller, das Programm unabhängig von PSP zu starten (ist auskommentiert). Es verfügt auch als Einziges über entsprechende Import-/Exportmöglichkeiten (Datei(en) öffnen bzw. speichern).

image Script starten...

image externes Programm auswählen und dort bearbeiten und speichern...

image Ergebnis wird als neuer Layer reimportiert

Der Layer wird passend zum gewählten externen Programm benannt.

Das Script muss in den richtigen Ordner kopiert (vertrauenswürdige Scripts) und ggf. einmalig angepasst werden. Im Prinzip arbeitet es wie folgt:

'process actual picture with external program - paste result as new layer v1.0 04.04.2015' Workaround for Paint Shop Pro 9 PSP9 and NIK-Collection as filter

# store actual selected picture temporary as an TIF
# choice -> external program NIK-Collection
# open selected program NIK-Collection with temporary stored TIF
# wait for ok in PSP... 
# ...external work with NIK-Collection...overwrite temporary stored TIF
# ...press ok in PSP
# loads processed TIF (result of the external program) and copy to clipboard
# paste clipboard as a new layer on top of actual picture ("open file as new layer" not found in PSP9)
# 
# todo once
# temporary file: c:/temp/NIK-IN.tif (search & replace if you want to use another place)                        <----------------
# NIK-Collection: C:/Program Files/Google/Nik Collection/... (search & replace espec. when using 32bit versions) <----------------
# HRDefexpro not useful to process in this way 
# 


 
08.04.2015 17:17:28h Glossar top

JPG Dateien Bilder nach EXIF Aufnahmedatum aus PSP heraus per Script und mithilfe Exiftool umbenennen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Linkdownload
LinkInstallationsbeschreibung

Achtung: Zusätzlich braucht man das Exiftool von Phil Harvey (siehe unten bzw. Installationsbeschreibung)!

Automatisiertes umbenennen bzw. einsortieren neuer Bilder anhand Exif-Aufnahmezeitpunkt (Datum / Uhrzeit) in eine Verzeichnisstruktur direkt aus Paint Shop Pro heraus

Das ZIP-Archiv enthält Scripte, um direkt aus Paint Shop Pro heraus Bilder nach enthaltenen EXIF Aufnahmedatum (und Uhrzeit) umzubenennen und direkt passend in eine Verzeichnisstruktur zu verschieben. Es ist ein weiteres Tool (von Phil Harvey) notwendig (siehe unten).



image

Die Bilder sollten jetzt aus dem Verzeichnis verschwunden sein, stattdessen stehen sie jetzt passend einsortiert im Verzeichnisbaum unterhalb des angegebenen Wurzelverzeichnisses, z.B. eine Aufnahme vom 31.03.2008, um 18:55:02 aufgenommen würde verschoben zu:

d:/pic/2008/03/20080331_185502-DCF00001.jpg
Generell also wird ein Bild wie folgt umbenannt:


  jjjj   -> Kalenderjahr
  mm     -> Monat
  tt     -> Tag
  hhmmss -> Uhrzeit
Unterverzeichnisse (.../jjjj/mm/...) werden bei Bedarf automatisch neu angelegt!



 
01.04.2011 18:20:54h Glossar top

Kabelauslöser an Kamera ohne Fernauslöseranschluß (folge Link Bastelecke)

Problem:

Die Kamera verfügt über gar keinen Anschluss für einen Fern- oder Kabelauslöser (z.B. so gut wie alle Kompaktkameras, aber auch einige wenige SLRs), oder der vorhandene Fernauslöser läßt sich nicht feststellen (wie z.B. für "bulb"-Aufnahmen (Nacht- oder Astrofotografie) notwendig), oder die Kamera verfügt über keinen Selbstauslöser.

Für diesen Fall läßt sich die Funktionalität mit einem handelsüblichen Drahtauslöser (gibts auch in einer pneumatischen Version für größere Entfernungen oder in einer Version mit "Aufzugsmotor", der dann einen evtl. fehlenden Selbstauslöser ersetzt!) nachrüsten:
Linkimage Linkimage (zum vergrößern jeweils auf die Bilder klicken)
Im einfachsten Fall verklebt man die Gummischeibe mit dem Fiberglasring, und klebt das ganze auf ein passendes Stück Klettband. Das ist (A) entweder so lang, dass es komplett um die Kamera (Kameragriff) geschlungen wird, oder (B) man klebt an die Kamera an passender Stelle ein paar Stücke Flauschband (wie links evtl. zu sehen - an der EOS 1000FN würden bei der Variante (A) das Blenden-/Zeitvorwahlrad, das LCD-Display und noch ein paar Knöpfchen unbedienbar). In die Gummischeibe bohrt man ein kleines Loch, und dreht dann den Draht-/Selbstauslöser einfach ein (hält und ist bei Bedarf wieder auseinandernehmbar).

Durch Druck auf das Ende des Auslösers kommt am anderen Ende ein Drahtpin (bei guten Drahtauslösern in genau einstellbarer Länge) heraus. Durch eine einfache mechanische Vorrichtung ist der Draht in dieser Stellung festgeklemmt (kann am Bedienende wieder gelöst werden). Bei den pneumatischen Auslösern ist an dem einen Ende ein kleiner Gummiball befestigt, der beim zusammendrücken über eine dünne Schlauchleitung ebenfalls am anderen Ende einen Drahtpin hervortreten lässt (Ich kenne allerdings diese Teile nur so, dass man da nichts feststellen kann). Der Selbstauslöserersatz arbeitet mit einem einfachen Federwerk, das über einen kleinen Hebel gespannt wird. Beim zurücklaufen bewegt sich der Arm zurück und ein Drahtpin betätigt den Auslöser.

Alternative

Anstelle der Klettbandlösung in der Eisenwarenabteilung des Baumarktes nach geeigneten Metallverbindern (Eisen oder Alu) suchen. Die Teile werden so gebogen bzw. verschraubt, dass sie von der Stativschraube gehalten werden und genau über dem kameraeigenen Auslöser enden. Dort ist wiederum ein passendes Gewinde für einen Drahtauslöser vorzusehen...

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Makroaufnahmen (folge Link Fujifilm S9500)

Makro-Aufnahmen mit S9500 und Nahlinse / Close Up +4 Dioptrien

HAMA Nah +4 52mm XX II mit Stepring 58/52

image


  • LinkNahlinse aufschrauben (andere Filter entfernen)
  • Makrotaste, Entfernung zum Objekt bei +4 LinkDioptrien ca. 25cm
  • maximale Telestellung, manueller Fokus (seitliche Taste zum scharfstellen)
  • Zeitautomatik (leider nur maximal bis Blende 8) oder M(anuell - bis Blende 11)
  • ISO-Qualität möglichst 80-100 (ggf. beleuchten)...

  • Bildfeld ist ca. 3,1 cm x 2,06 cm (bei 300mm Brennweite mit +4 Nahlinse, Entfernung ca. 25cm)
  • Blende Link4,9 - ca. 3-4mm
  • Blende Link5,6 - ca. 4-5mm
  • Blende Link8 - ca. 5-7mm
  • Blende Link11 - ca. 6-8mm

Die resultierende Schärfentiefe ist sehr gering. Wenn man mehrere deckungsgleiche Aufnahmen mit jeweils unterschiedlichen Schärfeebenen hinbekommt, hilft ggf. ein Bildbearbeitungstool wie LinkCombineZM um die Schärfentiefe auf dem fertigen Bild durch verrechnen der Einzelbilder auszuweiten...


  • Ein LinkStativ ist hilfreich, wenn man genügend Zeit für eine Aufnahme hat (also für unbewegliche - oder zumindest träge Objekte). Optimal, aber auch nicht billig ist ggf. ein LinkEinstellschlitten . Ist ein Stativ zu unhandlich/langsam, hilft zumindest eine feste Auflage (z.B. mittels LinkBeanbag)
  • da das fokussieren mit der S9500 unter diesen Bedingungen sehr schwierig ist, verwendet man je nach Objekt entweder den AF (ausprobieren, wenn möglich), oder stellt auf manuellen Fokus (MF-Schalter an linker Kameraseite). Dann auf ca. 25cm einmal fokussieren (AF-Taste links), und eher durch vor-/zurückbewegen der Kamera zu fokussieren versuchen - insbesondere, wenn man ohne Stativ und Einstellschlitten arbeitet
  • In beiden Fällen hilft ggf. die Verwendung der Einstelllupe zur Beurteilung der Schärfe
  • Kabelauslöser (oder Selbstauslöser) beim Stativbetrieb helfen (insb. bei Verwendung des LCD) verwacklungsfrei auszulösen
  • zum gezielten aufhellen einen Reflektor/Spiegel verwenden - um zu harte Kontraste zu vermeiden, ggf. im Schatten fotografieren / Schatten erzeugen
  • es sollte Windstille herrschen (oder im Windschatten fotografieren wenn möglich)...




 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Mischmodi (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Quelle: Auszug aus der PSP-Online-Doku
Die Bezeichnung "Ausgewählte Ebene" bezieht sich auf die Ebene, für die der Mischmodus festgelegt wird.

Normal

In Abhängigkeit von der Deckfähigkeit der Pixel der ausgewählten Ebene (Sind die Daten vollständig deckend, scheinen keine Pixel durch. Je geringer die Deckfähigkeit, desto mehr Pixel von darunter liegenden Ebenen werden sichtbar)

Dunklere Farbe

Zeigt Pixel auf der ausgewählten Ebene an, die dunkler sind als die darunter liegenden Ebenen (Pixel, die heller sind als die darunter liegenden Ebenen, werden nicht mehr angezeigt)

Hellere Farbe

Zeigt Pixel auf der ausgewählten Ebene an, die heller sind als die darunter liegenden Ebenen (Pixel, die dunkler sind als die darunter liegenden Ebenen, werden nicht mehr angezeigt)

Farbton

Wendet den Farbton der ausgewählten Ebene auf die darunter liegenden Ebenen an, ohne die Sättigung oder Helligkeit zu beeinflussen.

Sättigung

Wendet die Sättigung der ausgewählten Ebene auf die darunter liegenden Ebenen an, ohne den Farbton oder die Helligkeit zu beeinflussen.

Farbe

Wendet den Farbton und die Sättigung der ausgewählten Ebene auf die darunter liegenden Ebenen an, ohne die Helligkeit zu beeinflussen.

Helligkeit

Wendet die Helligkeit der ausgewählten Ebene auf die darunter liegenden Ebenen an, ohne den Farbton oder die Sättigung zu beeinflussen.

Multiplikation

Kombiniert die Farben der ausgewählten Ebene mit denen der darunter liegenden, um eine dunklere Farbe zu erzeugen. Wenn Sie eine beliebige Farbe mit Schwarz multiplizieren, entsteht Schwarz. Wenn Sie eine beliebige Farbe mit Weiß multiplizieren, bleibt sie unverändert.

Aufhellen

Hellt die Farben der darunter liegenden Ebenen durch Multiplikation des Kehrwerts der ausgewählten und der darunter liegenden Ebenen auf. Das Ergebnis ist eine Farbe, die mit der der ausgewählten Ebene identisch oder heller ist.

Auflösen

Ersetzt die Farben einiger Pixel der ausgewählten Ebene nach dem Zufallsprinzip durch die der darunter liegenden, um einen gefleckten Effekt zu erzeugen. Die Deckfähigkeit der ausgewählten Ebene bestimmt, wie viele Pixel ersetzt werden – je niedriger die Deckfähigkeit, desto mehr Pixel werden ersetzt.

Überlagern

Eine Kombination der Mischmodi Multiplikation und Aufhellen. Unterschreitet der Farbkanalwert der darunter liegenden Ebenen die Hälfte des Maximalwerts, wird der Mischmodus Multiplikation verwendet. Ist der Farbkanalwert der darunter liegenden Ebenen größer oder gleich diesem Wert, wird der Mischmodus Aufhellen verwendet. Der Mischmodus Überlagern zeigt Farben oder Muster der ausgewählten Ebene an, behält aber die Schatten und helle Bereiche der darunter liegenden Ebenen bei.

Hartes Licht

Eine Kombination der Mischmodi Multiplikation und Aufhellen. Ist der Farbkanalwert der darunter liegenden Ebenen kleiner als 128, wird der Mischmodus Multiplikation verwendet. Ist der Farbkanalwert der darunter liegenden Ebenen größer oder gleich 128, wird der Mischmodus Aufhellen verwendet. Sie können den Mischmodus Hartes Licht verwenden, um helle Bereiche und Schatten hinzuzufügen.

Weiches Licht

Eine Kombination der Mischmodi Überbelichten und Unterbelichten. Ist der Farbkanalwert der darunter liegenden Ebenen kleiner als 128, wird der Mischmodus Überbelichten verwendet. Ist der Farbkanalwert der darunter liegenden Ebenen größer oder gleich 128, wird der Mischmodus Unterbelichten verwendet. Sie können den Mischmodus Weiches Licht verwenden, um weiche helle Bereiche und Schatten hinzuzufügen.

Unterbelichten

Das Bild wird aufgehellt, indem die Helligkeitswerte der Farben in der ausgewählten Ebene die Farben der darunter liegenden Ebenen aufhellen. Helle Farben bewirken den stärksten Effekt, Schwarz hat keine Wirkung.

Überbelichten

Das Bild wird abgedunkelt, indem die Helligkeitswerte der Farben in der ausgewählten Ebene die Helligkeit der darunter liegenden Ebenen reduzieren.

Differenz

Subtrahiert die Farbe der ausgewählten Ebene von der Farbe der darunter liegenden Ebenen.

Ausschluss

Erzeugt einen ähnlichen, jedoch weniger stark ausgeprägten Effekt wie der Mischmodus Differenz.

Eine detailliertere Erklärung findet man auf der Seite von Ralph Altmann Linkhttp://www.simpelfilter.de/grundlagen/mischmodi.html

 
11.04.2007 21:12:30h Glossar top

Moire Muster entfernen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Beim scannen von Vorlagen wie z.B. Bildern aus Printmedien oder von strukturiertem Fotopapier (seidenmatt u.ä.) sind im Bild meist unschöne regelmäßige Muster / Punkte zu sehen.

Zum minimieren des störenden Musters sollte man zunächst mit Änderungen an der Scanauflösung experimentieren.

In PSP9 kann man anschliessend mittels Anpassen - Bildrauschen hinzufügen/entfernen - Moire Muster entfernen versuchen das Bildergebnis positiv zu beeinflussen (möglichst geringe Werte, z.B. ''Details'' Stufe 1-2, anschliessend nachschärfen)


 
07.01.2008 22:33:19h Glossar top

Monitor kalibrieren (folge Link Basics Bildbearbeitung)

(regelmäßig)

 
23.01.2009 13:31:06h Glossar top

Motive und unruhiger Hintergrund (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Mittels EBV korrigiert man das analog dem Linksimulieren von geringer Tiefenschaerfe durch

 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

Negative abfotografieren oder scannen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Abfotografieren von Dias habe ich schon erfolgreich durchgeführt und beschrieben (Artikel findet ihr in der LinkBastelecke). An Negativen beisse ich mir die Zähne aus. Weder scannen noch abfotografieren mit der nachfolgend beschriebenen Nachbearbeitung haben zu nennenswerten Erfolgen geführt. Also bloss nicht lesen oder gar nachmachen, reine Zeitverschwendung! ;-)

Theoretisch sollte es wie folgt gehen:

Jeder Farbnegativfilm hat zur Verhinderung von sogenannten Nebendichten eine orangefarbene Maskierung. Diese Maskierung ist von Filmtyp zu Filmtyp unterschiedlich.

Handelsübliche Diascanner haben entsprechende Filmprofile gespeichert, die Ihnen ein konvertieren von Negativen erlaubt (sofern Hersteller/Filtyp in der Datenbank vorhanden sind). Problem: Die Flachbettscanner...

Ein anderer Weg steht in der c't 24/98, p.240-241:

Wie gesagt: Ich bekomme mit beiden Methoden nur ganz bescheidene (unbrauchbare) Ergebnisse hin...

 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

Nodalpunkt S9500 (folge Link Fujifilm S9500)

für unterschiedliche Brennweiten:
Brennweite 28 mm = 79,5 mm
Brennweite 35 mm = 77,5 mm
Brennweite 50 mm = 71,0 mm
...in Flucht Stativgewinde (liegt mittig in der Objektivachse), Richtung Objektiv.

Die Werte hat Skorbion selbst ermittelt - nicht überprüft - (Gelegenheitspanoramiker, meist Kamera nur irgendwo aufgestützt, oft aus der Hand...) - Danke Skorbion! - geklaut aus dem LinkFuji Finepix Forum


 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

Nodalpunktadapter Fuji S9500 (folge Link Bastelecke)



 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Objektivadapter Bajonettadapter Canon A60/A70 (folge Link Bastelecke)

Problem

Im Gegensatz zu Spiegelreflex- und (i.d.R. teuren) Meßsucherkameras kann an den meisten Digitalkameras (der moderaten Preisklassen) das Objektiv nicht gewechselt werden. Nicht einmal ein gängiges Filtergewinde ist vorhanden. Das ist recht ärgerlich, da Belichtungs- und Autofokussteuerung direkt durch das Objektiv (TTL) erfolgen, so dass einer Verwendung von Filtern / Wechselobjektiven (...) (im Gegensatz zu gängigen Sucherkameras) eigentlich nichts im Wege steht.

Für einige Modelle (so auch die A60/A70) sind immerhin entsprechende Zubehörartikel vom Hersteller bzw. Drittfirmen (z.B. Soligor, B.I.G.) erhältlich. Bei der A60 ist das dann ein sog. Bajonettadapter, der über einen 52er Filteranschluss für Zubehör vor dem Objektiv verfügt. Kosten ca. € 20-25,-

Warum selbstgebaut?

Ich hatte hier noch einige ungenutzte Teile von einer alten Videokamera herumliegen, nämlich einen Adapterring 37mm->46mm, einen 46mm Videokonverter (Weitwinkel 0,66 und Tele 1,5), Polfilter, Nahlinsen, Graufilter usw.. Leider also alles Anschlussgröße 46mm - was bei der Verwendung des regulären Adapters zu Vignettierungen führen würde (Reduzierung 52 auf 46). Alternative: Altes Zeug verkaufen und passendes Zubehör besorgen wäre möglich gewesen, aber insgesamt eher zu teuer (für die paar Bilder, die ich mit den Vorsätzen mache - alleine der Polfilter kommt wohl öfters zum Einsatz). Allerdings hat der selbstgebaute Filter einen

Nachteil: Er wird nur aufgesteckt, muss also für das Bild mit festgehalten werden. Dafür ist er dann aber ruck-zuck wieder abgenommen und verstaut, wenn man ihn nicht braucht. Das ist m.E. bei der Verwendung eines Polfilters sogar ein Vorteil, weil man die für die Aufnahme "richtige" Stellung auf dem Display gar nicht beurteilen kann, man muss den Filter dafür abnehmen und den Filter vor dem Auge einstellen. Dann wieder aufstecken und... Für leichte Linsenvorsätze (Nahlinse, Filter) kann man den Adapter problemlos mit Tesafilm auch am Bajonettblendenring temporär fixieren!

Vorteil: Kosten € 0,8 (für das Abflussrohr, alles andere war vorhanden) image

Linkimage Linkimage

Material, Werkzeug

Zufällig haben diese Standard-Abwasserrohre ein recht geeignetes Maß - nämlich einen Innendurchmesser von ca. 36,5mm-37mm, der knapp über das ausgefahrene Objektiv passt - und außerdem genau die richtige Größe für einen Filteradapter von 37mm auf (in meinem Fall 46mm) die gewünschte Filtergröße besitzt. Man benötigt übrigens nur knapp 2 cm. Diese Rohre gibt's in jedem Baumarkt zu kaufen.

Eine Metall(Kunststoff-)säge - möglichst als Kapp-/Gehrungssäge damit man einen geraden Schnitt hinbekommt. Theoretisch geht auch ein großes Küchenmesser image
Eine breite Metall(Kunststoff-)feile und möglichst eine feine Rundfeile zum entgraten sowie mittelfeines Schleifpapier. Alles um die Schnittkanten zu bearbeiten...
...und natürlich das passende Zubehör. An erster Stelle (für Natur-, Landschafts- und auch Makrobilder) einen Polfilter. Schluckt zwar 1-2 Blendenstufen an Licht (je nach Stellung), aber zaubert Spiegelungen / Reflexe weg und liefert daher sattere Farben. Ebenfalls für Landschaftsfotografen nützlich einen (Grau-)Verlaufsfilter, der einen zu hohen Kontrastumfang (heller Himmel - dunkler Vordergrund z.B.) noch vernünftig abbildbar machen hilft. Und natürlich je nach Geschmack & Bedarf (möglichst achromatische) Nahlinsen, Tele- und Weitwinkelkonverter usw. usw...

Was ist zu tun?

Ich lasse den Bajonett-Schutzring auf der Kamera wenn ich den Vorsatz verwende. Also zunächst abmessen, wie lang der gesamte Adapter incl. Filteradapter werden darf, damit die Aufsätze nicht ans ausgefahrene Objektiv anstossen (maximale Tele- und Weitwinkelstellung differieren bei der A60 ungefähr um einen mm). Zu lang darf der Aufsatz aber auch nicht sein, sonst hat man prächtige Vignettierungen (Abschattungen durch den Aufsatz, Filteradapter). Das 37mm-Gewinde verschwindet zum Teil im Kunststoffrohr; es kommt also auch genau auch auf den verwendeten Adapter an. Bei mir habe ich für den Kunststoffring eine Breite von 17mm gewählt. Falls man die Wahl hat natürlich den schmalsten (Bauhöhe) Filteradapter kaufen...

Nach dem absägen (möglichst gerade, damit die optische Achse zentriert bleibt) die Schnittkante entgraten und glattschmirgeln. Den Filterring kann man dann ohne weitere Nachbearbeitung mit etwas Kraft auf das Kunststoffrohrstück schrauben. Damit es dauerhaft hält, habe ich die beiden Teile aber mit Epoxydharzkleber fixiert. Das war's auch schon.

Diesen Adapter kann man nicht "selbstsitzend" aufstecken; dazu müsste man jetzt innen an der Kameraseite den Rohrdurchmesser verkleinern, z.B. mit dünnem Gewebeband o.ä.. Aber ob das dem Objektiv auf Dauer bekommt? Ausserdem bekommt man bei Verwendung des Adapters eine kräftige Abschattung des eingebauten Blitzes (ich denke dass es beim Originaladapter auch dieses Problem gibt). Bei der Verwendung mit leichten Filtern (Nahlinse) kann man das Teil auch mittels Tesa fixieren image

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Objektivschutzkappen verkleben (folge Link Bastelecke)

Problem

Man hat eine SLR mit einem Objektiv darauf umhängen, ein weiteres Objektiv zum wechseln in der Hand, und hätte ausserdem noch mit der zweiten Hand die Bajonettverriegelung zu lösen, und das kameraseitige Objektiv abzunehmen. Die dritte Hand image könnte dann in aller Ruhe die Objektivschutzkappen ab-/anschrauben und alle losen Teile halten.

Linkimage Linkimage

Es erleichtert die ganze Sache, wenn man zwei Bajonettschutzkappen wie hier gezeigt mit den "Rücken" aneinanderklebt. Dadurch spart man sich beim wechseln dann die dritte Hand (bzw. muss zwischendurch eben nichts irgendwo ablegen), d.h. man schraubt die beiden jetzt "losen" Objektive erstmal zusammen (s. Bild links), dann dockt man das gewünschte Objektiv ab und setzt es an die Kamera an. Das vorherige Objektiv wird dann zusammen mit dem "Doppeldeckel" verstaut...

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Paint Shop Pro 9 Tutorials (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Findet man Linkhier zu diversen Bildbearbeitungs-Basics. Oder klickt oben rechts auf LinkGlossar (das Glossar wäre ein guter Start, wenn man sich allg. für Fotografie interessiert) und wählt dann links die Basics Bildbearbeitung PSP9 aus.

Ein etwas allgemeinerer Einstieg: Sich erstmal den ungefähren LinkWorkflow ansehen - oder bei LinkPSP9 einsteigen.
 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

Panorama (folge Link Basics Fotografie)

Panoramaaufnahmen (mehrere Bilder, die später am Rechner zusammengesetzt werden)

Linkimage


 
08.07.2008 09:33:40h Glossar top

Passende Rahmenfarbe finden (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9) klicken um dem Link zu folgen http://www.fortunecity.com/westwood/alaia/354/tutorials/matting/

Ein kleines Tutorial mit mehreren unterschiedlichen Methoden (Beispiel: Kopie des Bildes verkleinern (Performance), Gaussscher Weichzeichner mit 5-30, anschliessend mit dem Farbdropper eine Farbe wählen)
 
21.11.2007 22:01:34h Glossar top

Photo Tours 4u (folge Link Basics Fotografie) klicken um dem Link zu folgen http://www.phototours4u.com/

auch lesenswertes Blog
 
02.05.2017 16:27:09h Glossar top

Planet Panorama (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

LinkPanorama in Polarkoordinaten umsetzen mit Paint Shop Pro9 (wird auch schonmal mit (Little) Planet Panorama bezeichnet...)

LinkBeispielbild(er) Planet (Polarprojektion) Panorama Tutorial mit Paint Shop Pro 9

... auf Linkflickr gibts dazu eine eigene Gruppe...



image

  • Bild raussuchen, Horizont begradigen
  • ggf. Ausschnitt, kleinere Retusche
  • strecken
  • drehen

...Polarkoordinatenumsetzung...


image

  • Übergänge verschmieren / klonen
  • ggf. passend drehen, Ecken colorieren
  • kleinere Nacharbeiten (Retusche, merkt Ihr dann schon was zu tun ist...)


Linkimage

  • fertig...






1:1

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image

1:2

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1:3

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1:4

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2:3

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13.08.2008 21:54:42h Glossar top

Programm zur PTP USB Bilduebertragung auswaehlen (folge Link Windows)

Zur Auswahl des gewünschten Programms, um Bilder von der Kamera zum Rechner (i.d.R. via PTP) zu übertragen (z.B. cam2pc, cam4you, Finepix-Viewer...), sobald man sie via USB-Kabel angeschlossen hat:

...

 
26.03.2008 17:17:42h Glossar top

Programme und besondere Aufnahmesituationen - Fujifilm S9500 (folge Link Fujifilm S9500)

Wichtigste Motivprogramme der Fujifilm Finepix S9500:


Problem: Die Belichtungskorrektur ist in diesen Motivmodi leider nicht verfügbar (Belichtungsmessart und Belichtungsspeicher sind aber verfügbar, also bei Problemen unbedingt die Spotmessung mit Belichtungsmessspeicher verwenden...).


Durch das Daumenrädchen ist blitzschnelles shiften (Programmshift: Ändert Zeit-/Blendenpaar so ab, dass Summe der Belichtung gleichbleibt) von Blende/Zeit möglich. Dieses Programm ziehe ich dem ganz manuellen Modus vor, weil alle Einstellmöglichkeiten (im Gegensatz zum Modus M! -> Siehe Seite 39, Handbuch) erhalten bleiben. Ausnahmen: Stativaufnahmen mit Fernauslöser, Panorama, Langzeitaufnahmen


generelle Einstellungen

Fill-In-Blitz (Aufhellblitz, Langzeitsynchronisation, Slow-Synchronisation)

Empfehlenswert ist zusätzlich u.U. eine Korrektur -1/3 oder -2/3 einzustellen (Geschmackssache, situationsbedingt). Einzustellen ist mit der Blitztaste das Symbol S(Blitz) (lt. Handbuch reicht normaler Blitz, noch zu checken)... Leider finde ich keine Doku dazu, wie dieser Modus tatsächlich arbeitet (vom Canon EOS-System kenne ich das so, dass - je nach LinkEV-Level - bei niedrigen Stufen normal geblitzt wird - ab ca. 10 EV aufwärts setzt dann lediglich Fill-In Blitzmodus ein, d.h. die Blitzstärke wird deutlich - mit steigendem EV immer mehr - reduziert - etwa um 1,5-2 Blendenstufen. Das passiert in diversen Programmen ganz automatisch, ohne dass man etwas einstellen müsste! Insofern denke ich, wird Fuji hier einfach die Blitzstärke grundsätzlich reduzieren - ob Rücksicht auf das Available Light / EV-Stufen genommen wird habe ich noch nicht herausgefunden - die S9500 verfügt ja zumindest extern nicht über TTL-Blitzsteuerung).

Slaveblitz verwenden

Panoramaaufnahmen (mehrere Bilder, die später am Rechner zusammengesetzt werden)

Makroaufnahmen

Portrait

Landschaft

I.d.R. benutze ich nicht das Landschaftsprogramm, sondern P

Schnappschusseinstellung, Partys, Feuerwerk

Langzeitaufnahmen, Grau- und Polfilter

Freistellen (in Bezug auf Tiefenschärfe)

Autofokus

Der Autofokus ist sicherlich ein Schwachpunkt der Kamera - insbesondere bei langen Brennweiten und bei wenig Licht (Fokusdauer im Bereich von Sekunden möglich!). Hier hilft - insbesondere bei Actionaufnahmen, Sportaufnahmen entfernter Motive

...tbc...

 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

PSP9 (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Bildbearbeitung / Digitale Fotografie-Nachbearbeitung mit PSP9 (Paint Shop Pro 9)

Paint Shop Pro eignet sich grundsätzlich von frühen Versionen an hervorragend auch zur Bildbearbeitung. Seit Einführung der Version 7 kamen fortlaufend spezielle spezielle Fotobearbeitungsfunktionen und Automatiken hinzu. Ältere Programmversionen (ab Version 8 findet man alle wichtigen Fotobearbeitungsfunktionen; EXIF-Daten bleiben erhalten, Version 9 hat einige sinnvolle Ergänzungen sowie die Möglichkeit zur RAW-Bildbearbeitung, ab Version 10 sollte man einsteigen, wenn man überwiegend RAW-Bearbeitung durchführt oder falls man mit mehr Farbmodellen arbeiten will) sind meist recht preisgünstig unterhalb 20,- EUR zu bekommen.

Linkimage anklicken zum vergrößern...

Seit geraumer Zeit wird PSP durch Corel vertrieben (bis 9 durch JASC). Auf der Corel-Seite sind ergänzende Downloads und ein Benutzerforum zu finden:

PSP konfigurieren

Plugins

...weiterlesen:

Interessant für nicht so PSP-affine Menschen ist evtl. das LinkPSP9 Benutzerhandbuch (FTP-Server von JASC) und der Schnell-Überflieger wird evtl. glücklich mit dem LinkPSP8-QuickRefGuide (leider nur Version 8 und in englisch, aber um mal zu sehen was PSP so ungefähr bietet bzw. wo man was findet...)...

Kontextsensitive Hilfe bekommt man jederzeit durch Umschalt-F1 - und dann mit der Maus auf das Objekt (...) klicken, für das man Hilfe benötigt. Übrigens sollte man sich ruhig einmal die Hilfe ansehen (wohl dem, der ein gedrucktes Handbuch hat). Das Learning Center enthält ein paar Übungen zur Fotobearbeitung, ausserdem kann man sich jederzeit eine Liste der aktuellen Tastatur-Shortcuts anzeigen lassen.

Links

 
11.02.2010 18:26:16h Glossar top

Reproarm selbstgebaut (folge Link Bastelecke)

Nachdem die mitgelieferte Canon-Software ein recht bequemes fernsteuern der angeschlossenen Kamera erlaubt, habe ich kurzentschlossen einen stationären Reprostand auf dem Schreibtisch eingerichtet, um z.B. auf die Schnelle mal ein paar Seiten einer Zeitschrift o.ä. digitalisieren zu können.

image Reproarm für Arme image (ein wenig unglücklich aufgenommen)

Das Regal steht auf dem Schreibtisch auf. In der passenden Höhe ein Loch gebohrt. Der eigentliche Schwenkarm ist ein Torbeschlag aus dem Baumarkt (ist sehr verwindungssteif). Mit M8-Schraube und Flügelmutter unter das durchbohrte Regalbrett geschraubt. Am Ende des Schwenkarms habe ich einen alten Mini-Stativkopf befestigt, an den dann die A60 geschraubt wird. Im Prinzip wäre hier evtl. ein Winkel mit einer passenden Schraube (z.B. bei Brenner Fotoversand oder z.B. von einer Blitzschiene o.ä.) genausogut oder sogar besser geeignet, aber der Mini-Kugelkopf taugt eigentlich zu sonst nichts so richtig...

Je nach Standort reicht Tageslicht, zurnot nehme ich noch die Halogen-Schreibtischlampe zu Hilfe. Für qualitativ höherwertige Fotos müsste man mit dem Licht mehr Aufwand treiben (2-4 gleiche Lampen überkreuz an den Ecken der Vorlage)...

Nach Montage der Kamera USB anschliessen und RemoteCapture von Canon starten. Weissabgleich, Ausschnitt-/Fokus einstellen und es kann losgehen (Leertaste Tastatur macht Bild, zwischendurch positioniere ich die Zeitschrift (...) bzw. blättere um). So lassen sich zurnot auchmal längere Buch-/Zeitschrifts-Passagen direkt auf Festplatte(!) "digitalisieren"... Bildausschnittsgröße etwas größer als DIN A4. Wenn der Reproarm nicht gebraucht wird, verschwindet er wieder unter dem Regalbrett...
 
04.02.2005 22:56:34h Glossar top

Retusche (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Hier geht es einerseits um das entfernen von Kratzern oder Linien auf gescannten Vorlagen, das einebnen von Falten, oder - genereller - um das entfernen von (auch größeren) Details.

Andererseits kann man auch auf Helligkeit, Sättigung und Farbton neben der Ebenenbearbeitung mit Werkzeugen detailgenau korrigieren (z.B. aufhellen, abdunkeln, Sättigung erhöhen oder vermindern, Farbton verschieben u.v.a.).

Dafür bieten sich eine ganze Reihe von Möglichkeiten an. Eine nicht vollständige(!) Liste:

Klonpinsel

Mit dem Klonpinsel lässt sich eigentlich am universellsten arbeiten, und man kann auch größere Bilddetails wegmanipulieren...

Bildfehler entfernen (manuell, gezielt)

Anwendungszweck: Wie vor, aber für eine ganz gezielte Korrektur weniger Details. Klappt nur gut mit unifarbenem Hintergund im Auswahlrahmen!

Helligkeit, Farbton, Sättigung, Schärfe

Die restlichen Werkzeuge wirken entsprechend. In der Onlinehilfe Details nachschlagen! Im Überblick:

Generell - um das ganze Bild oder Auswahlen zu ändern - siehe anpassen von LinkFarbe, Kontrast, Helligkeit, Sättigung...

Kleine Bildfehler automatisch entfernen

Findet und korrigiert kleine linienförmige Bildfehler, die heller oder dunkler als ihre Umgebung sind (z.B. Staub oder Kratzer auf gescannten Fotos).



weiterlesen: LinkAbwedeln und nachbelichten - aufhellen und abdunkeln - dodge and burn - Retusche in Paint Shop Pro 9 mit Ebenen

 
26.01.2009 18:32:15h Glossar top

Schaerfekorrektur (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Schärfekorrektur

Zum schärfen sollte man den Vergrößerungsmaßstab auf 100 Prozent einstellen und ein bildwichtiges Detail im Fenster anzeigen lassen.

Diese Funktion scheint so ähnlich wie Linkunscharf maskieren zu arbeiten, d.h. über eine lokale Kontrastverstärkung. Man bekommt tatsächlich vergleichbare Ergebnisse, wenn man z.B. die eher unüblichen Werte

verwendet!

Die PSP-Funktion "Schärfekorrektur" eignet sich hervorragend für ein allgemeines Clarify von Konturen, insbesondere um bei gestaffelt angeordneten Landschaftsaufnahmen allgemeine Unschärfe oder mangelnden Kontrast der einzelnen Bildteile zueinander anzuheben.

Siehe auch Linkunscharf maskieren - den sollte man zur endgültigen Schärfung des Bildes einsetzen, während ich die Schärfekorrektur zumeist hauptsächlich in milder Stärke zur Kontrastanhebung verwende!

Zur Anwendung des Filters an einem Beispiel siehe Artikel LinkSchaerfen!

 
19.11.2007 21:02:58h Glossar top

Schaerfen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Zum schärfen von Bildern empfehle ich ein zweistufiges Verfahren:

Die

unmittelbar nach den Tonwertkorrekturen (etwa bis max. Stufe 2 oder 3) und gegen Ende des Workflows dann

für das endgültige Anheben der Schärfe

Nach dem Motto - ein Bild sagt mehr als 1000 Worte - folgende Beispiele zum schärfen in Paint Shop Pro 9 (PSP9).

Ich habe mich hier lediglich auf Halbautomatiken - insbesondere bei der Tonwertkorrektur - beschränkt, d.h. das Bild "steht" in wenigen Sekunden nach einer handvoll Mausklicks:



Das Bild wirkt zwar schon wesentlich besser als vorher, aber die Konturen der Bäume wirken trotzdem immer noch recht unscharf, die Staffelung kommt immer noch nicht recht zur Geltung...


Für den minimalen Aufwand eine ordentliche Verbesserung! Insbesondere sind deutlich mehr Details in den gestaffelt angeordneten dunkelgrünen Bäumen erkennbar (Effekt könnte man ruhig noch etwas stärker anwenden)...


Insbesondere als Tipp für Bildbearbeitungsprogramme, die evtl. nur schärfen von Kanten oder "unscharf maskieren" anbieten wurde hier die Schärfekorrektur durch einfaches unscharf maskieren mit eher unüblichen Werten ersetzt!

Nebenbei zeigt das Beispiel schön, wie mit minimalem Aufwand für die Tonwertkorrektur eine dramatische Verbesserung der Bildwirkung erreicht wird...

Einzelheiten zu den beiden verwendeten Schärfungstechniken erfährt man, wenn man den o.a. Links folgt...

 
19.11.2007 21:01:19h Glossar top

Schlagschatten - Drop Shadow (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Schlagschatten (Drop Shadow) mit Paint Shop Pro 9 (PSP9) erzeugen

Mit einem Schlagschatten erscheint ein Bild bzw. besser eine Auswahl (pseudo-)dreidimensional. Dieser Effekt ist z.B. für die Erstellung von Bildern für Webseiten nützlich. Damit das funktioniert, muss man immer zuerst eine Auswahl im Bild vornehmen. Wenn der Schlagschatten auf das ''gesamte Bild'' angewendet werden soll, muss man zunächst noch die Leinwand erweitern (Bild - Leinwandgröße) oder einen Rand hinzufügen (Bild - Rand hinzufügen). Anschliessend dann erst den Bildbereich auswählen und den Schlagschatten hinzufügen.

Verwandte Themen:

...von Objekten

An einem kleinen (nicht sonderlich ausgefeiltem) Beispiel erklärt. Beginnen wir mit einer geeigneten Auswahl eines schon freigestellten Objektes:



Einstellungen für Schlagschatten (Drop Shadow)

image ...anschliessend die Auswahl aufheben...



Ergebnis: image

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Schnappschusseinstellungen, Schärfentiefe, hyperfokale Distanz (folge Link Basics Fotografie)

...am Beispiel der Canon Powershot A60 erklärt

...natürlich gilt das ganze sinngemäß auch für alle anderen Kameras...

Wozu dass?

Schnappschusseinstellungen, Schärfentiefe und die hyperfokale Distanz

Zusätzlich lohnen sich im Zusammenhang mit Schnappschussaufnahmen (aber auch für Landschaftsaufnahmen...) ein paar Gedanken zur Schärfentiefe und zur sog. hyperfokalen Distanz (HD).

Was ist eigentlich die Definition von Schärfentiefe?

Sie ist z.B. eben genau nicht ein Bereich, innerhalb dem alles scharf abgebildet wird - tatsächlich wird beim fotografieren nur genau eine "Bildebene" scharf abgebildet, die eben (quasi millimetergenau) exakt der eingestellten Gegenstandsentfernung entspricht.

Alles(!), was davor bzw. dahinter liegt, wird grundsätzlich unscharf abgebildet - je weiter davon entfernt, desto unschärfer (mal vereinfacht ausgedrückt).

Tatsächlich kann man die Schärfentiefe auch nicht exakt definiert messen/ausdrücken. Sie ist immer abhängig davon, wie das Endprodukt (Foto, Monitoransicht)

Und als "scharf" definieren wir einfach mal alle diejenigen Bildteile im Endprodukt, die dem Betrachter nicht als "unscharf" auffallen image.

Ob ein Bilddetail als "scharf" wahrgenommen wird, ergibt sich einfach daraus, inwieweit das (Betrachter-)Auge einzelne Bildpunkte im Endprodukt (Foto, Monitor) noch auflösen/wahrnehmen kann. Das ist u.a. auch direkt abhängig von der Entfernung des Betrachters zum Bild. Und es ist natürlich von Mensch zu Mensch verschieden.

Was bedeutet das jetzt für unser Bild?

Ein Kleinbildnegativ als Beispiel ist 24x36mm groß. Wenn man davon eine Vergrößerung auf 10x15cm erhalten will, muss man also alles um den Faktor 4,17 fach vergrößern (36mm x 4,17 = 15cm). Daraus ergibt sich natürlich, dass jeder einzelne Bildpunkt vom Negativ um diesen Wert vergrößert wird. Im Optimalfall ist der (ein) resultierende(r) Bildpunkt im Foto dann genau so groß, dass er eben noch vom Auge des Fotobetrachters als "Einzelpunkt" (und eben nicht als "Kreis"/Scheibe) aufgelöst werden kann.

Wenn man auf (noch) größere Formate vergrößert, ändert (vergrößert) sich normalerweise immer auch der Betrachtungsabstand - und somit werden vom Auge wiederum nur größere Bildpunkte wahrgenommen, d.h. es ändert sich dadurch nichts am Schärfeeindruck (niemand wird im Normalfall ein Poster von 40x60cm aus 20cm Entfernung (wie ein 10x15 Foto etwa) ansehen!).

Die max. zulässige Größe eines Bildpunktes im Originalabbild (auf CCD bzw. Negativ) wird als "Zerstreuungskreis" bezeichnet. Ist ein einzelner Bildpunkt im Originalabbild größer, wird dieses Detail in der Vergrößerung dem Betrachter unscharf erscheinen. Der Bereich der "Schärfentiefe" erstreckt sich also auf die Bereiche des Bildes, bei dem einzelne Bildpunkte kleiner oder gleich dem Zerstreuungskreisdurchmesser abgebildet sind.

Beim Kleinbildformat z.B. wird der "Zerstreuungskreisdurchmesser" für normale Bildzwecke mit ungefähr 0,025 bis 0,030 mm angesetzt, d.h. nach unserer 4,17 fachen Vergrößerung von 24x36mm auf 10x15cm erhält man einen Bildpunkt in der Größe von 0,025mm (bis 0,03mm) auf dem Negativ x 4,17 Vergrößerung = 0,1mm bis 0,13mm auf dem Bild. Kleinere Bildpunkte kann der Durchschnittsmensch in normaler Bildbetrachtungsentfernung optisch nicht auflösen. Generelle Formel für den Zerstreuungskreisdurchmesser (Unschärfekreis): Formatdiagonale in mm / 1500

Zurück zur A60. Der Bildsensor ist nochmal wesentlich kleiner (rund 6,5 mal) als ein Kleinbildnegativ. Rechnen wir jetzt also auf dieses Format (ganz vereinfacht) um, erhalten wir einen (theoretischen) zulässigen Zerstreuungskreisdurchmesser für die A60 von ungefähr: 0,025mm (bis 0,03mm) / 6,5 Faktor = 0,004mm bis 0,005mm auf dem CCD.

Gegenrechnung aus rein rechnerischer/logischer Sicht: Geht man von einer nutzbaren Diagonale von 6,59mm auf dem CCD aus, dann sind rechnerisch / theoretisch bei 1600x1200 Pixeln (maximaler) Auflösung auf der Diagonalen 2000 Pixel unterzubringen: 6,59mm / 2000 Pixel = 0,0033mm je Pixel!

Theoretisch vor allem deshalb, weil vor die CCD-Zellen noch ein RGB-Farbgitter geschaltet ist, dass die tatsächliche Auflösung um (praktisch) ca. 30% herabsetzt (durch spez. Algorithmen / Interpolation wird dann auf die "Nenngröße" hochgerechnet). Wenn man diese 30% jetzt ansetzt, kommt man wieder auf Werte zwischen 0,004-0,005mm...

Nach einigen praktischen Tests habe ich für mich image den "Zerstreuungskreisdurchmesser" für die A60 auf 0,004mm - 0,008mm festgelegt - je nachdem, ob feine Details darzustellen sind oder nicht. Bei Fotos ohne bildwichtige (feine) Details kann man im Extremfall beruhigt(!) die Tabellen "auf 2 Pixel genau" nehmen, ich habe schon mehrere zufriedenstellende Praxistests gemacht. Selbst die Tabellen "auf 3 Pixel genau" sind nutzbar (insbesondere für Natur-/Landschaftsaufnahmen, oder wenn nicht mehr als bis ca. 13x18cm vergößert wird).

Die u.a. Schärfentiefetabellen zeigen für einige vorgegebene Entfernungen in etwa den Bereich an (Nahpunkt bis Fernpunkt), innerhalb dem der Zerstreuungskreisdurchmesser unter der kritischen Marke bleiben wird. Das läßt sich nun in der Schnappschusspraxis sehr gut ausnutzen, indem auf eine bestimmte Entfernung (manuell) fokussiert - und diese Entfernungseinstellung beibehalten wird, d.h. man "spart" sich die Autofokuszeit. Trotzdem werden alle Gegenstände vor/hinter der eingestellten Ebene wie aus den Tabellen ersichtlich im Schärfetoleranzbereich liegen.

Die hyperfokale Distanz (HD)

wiederum spielt in die Schärfentiefe"praxis" hinein. Es gibt für jede Kombination aus Brennweite und Blende eine Entfernungseinstellung, bei der der Schärfentiefebereich etwa bei der Hälfte der eingestellten Entfernung beginnt und sich bis "unendlich" in der Ferne hinzieht - genauer gesagt bleibt wie eben gelernt der Zerstreuungskreisdurchmesser für abgebildete Gegenstände in diesem Entfernungsbereich unterhalb dem "kritischen" Zerstreuungskreisdurchmesser.

Achtung:

Stellt man auf einen Gegenstand scharf, der näher liegt, dann "fehlt" im Bereich ganz entfernter Gegenstände (unendlich...) die Bildschärfe. Stellt man im umgekehrten Fall auf einen Gegenstand jenseits der hyperfokalen Distanz scharf, dann "verschenkt" man im näheren Bereich entsprechende Bildschärfe. Dieser Fehler wird gern gemacht, indem bei Landschaftsaufnahmen auf einen weit entfernt liegenden Punkt (quasi unendlich) fokussiert wird. Dadurch wirken dann näherliegende Details leicht unscharf, was nicht immer gewollt ist...

Die HD stellt man fix als Entfernung ein (Schärfespeicher, Typ 2 ohne Belichtungsinfos, RTFM). In der Folge wird alles zwischen der Hälfte der HD (Einstellentferung) bis unendlich hinreichend scharf abgebildet werden. Die HD ist abhängig von der jeweils eingestellten Blende und Brennweite der Kamera, aus der man somit eine "Fixfokuskamera" macht image Interessant ist das schonmal für bestimmte Landschaftsaufnahmen, bzw. wenn einfach möglichst viel der "Szenerie" scharf eingefangen werden soll.

Praktischerweise stellt man das nicht ganz manuell anhand des Displays/der Entfernungsanzeige ein, sondern man fokussiert auf ein in der passenden Entfernung vorhandenes Motiv vor.

LinkTabellen für die Canon A60

Für eigene Berechnungen bzw. beliebige andere Kameras: Siehe LinkExcel-File

 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

Schärfentiefetabelle als Exceltabelle (folge Link Basics Fotografie)

Linkzum Downloadbereich der Exceltabelle

Diese Tabelle lässt sich auch problemlos an andere Kameramodelle (bzw. Bildformate) anpassen und ist auf dem PDA oder ausgedruckt immer dabei...

Einstellbar für KB-Format oder bei Digicams beliebige Sensorgrößen und Zerstreuungskreisgrößen...
 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

Sonne Mond Licht Dämmerung Blaue und Goldene Stunde (folge Link php scripte)

Das Script LinkSonnenauf- und Untergangszeiten, Dämmerungszeiten und Mondphase zeigt berechnete Daten (Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, bürgerliche Dämmerung, Natutische und Astronomische Dämmerung, Blaue Stunde, Goldene Stunde...) für den aktuellen (einen beliebigen) Tag an.

Über eine Ortssuche (kleine lokale Datenbank mit deutschen Städten) kann (halbautomatisch) eine andere geografische Koordinate eingestellt werden. Der Standort wird über eine google-Maps-Karte angezeigt.

Unterstützt der Client/Browser eine automatisierte Ortsbestimmung (Geolocation per GPS z.B.), kann diese für die Standortermittlung verwendet werden.

Natürlich kann die Position (wie alles Andere) auch manuell vorgegeben werden.

Die Daten sind nützlich, um z.B. für einen bestimmten Tag/Location die Lichtverhältnisse rund um die Dämmerungszeiten zu bestimmen. Wenn man einen Ort auswählt, bekommt man (innerhalb der Ortssuche über Datenbank) weiterführende Links (zur Stadt, zum genauen Sonnenstand, zum Wetter) angeboten. Wer es ganz genau wissen will (z.B. auch Himmelsrichtung und Höhe über dem Horizont zu bestimmten Zeiten), klickt dort auf den Link zum Sonnenstandsdiagramm (ein Service der Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie)...

Was wird ausgegeben?

official     Sonne geht am Horizont auf oder unter
civil         Dämmerung beginnt / endet
nautical     Umrisse (z.B. auf See) können noch schemenhaft wahrgenommen werden
astronomical Ab / bis wann ist es tatsächlich stockdüster

Ortsangepasste Daten für ein gesamtes Kalenderjahr stellt das Tool in Dateiform zum Download zur Verfügung (z.B. als CsvDatei zum Import in Excel, als vorbereitete Agenda zum einfügen in Tiddlywiki oder für Mediawiki -Syntax, im iCalendar-Format zum Import in Thunderbird oder Outlook usw.)

Fotografie

Für die Blaue und Goldene Stunde muss (kann) man sich nicht ganz exakt an die berechneten Zeiten halten, sie dienen hauptsächlich der ungefähren Orientierung
(und sind ja ohnehin Wetter/witterungsabhängig).

Für die "Blaue Stunde" kommt daher letztlich der gesamte Zeitraum in Betracht, der innerhalb der civil+nautical-Dämmerung liegt(d.h. die Sonne ist nicht mehr oberhalb des Horizontes sichtbar, aber der Himmel ist auch noch nicht tiefschwarz), Schwerpunkt wohl Richtung Zeitpunkt der "Nautischen Dämmerung".

Die goldene Stunde beginnt/endet eigentlich auch schon um die Zeiten des Sonnenauf- und -untergangs herum, von/bis hin zu Sonnenstandswinkeln von etwa max. 20 Grad oberhalb des Horizonts. Faustregel: Sonne steht dann ungefähr zwei handbreit (am ausgestreckten Arm) oberhalb des Horizonts oder tiefer.

Letztlich verwischen die Grenzen: Kurz nach Sonnenuntergang (bzw. vor Sonnenaufgang) hat man aufgrund von Lichtreflexion oft für kurze Zeit ein schönes Abend-/Morgenrot am Himmel (auch: Alpenglühen).
Umgekehrt (bei sehr tiefem Sonnenstand, also kurz vor Sonnenuntergang (nach Sonnenaufgang)) kann man schöne komplementäre Farbstimmungen einfangen, z.B. spiegeln sich dann auf bewegten Wasseroberflächen gleichzeitig gelblich/rote und magenta/mauve/blaue Farben des Himmels (aus Ost-/West-Richtungen)
- ähnliches gelingt in der blauen Stunde (ohne Sonne) dann wieder mit dem tiefblauen Himmel, als Komplementärfarben nimmt man künstliche Beleuchtungen ins Bild.

Variieren kann man mit der Licht-Ausrichtung, gerade in der Goldenen Stunde kann man gut sowohl Gegenlicht, Streiflicht als auch Vorderlicht nutzen.
Durch die stärkere Streuung (Staub, Dunst) bei tiefstehender Sonne erhält man oft "weicheres" Licht+Schatten...

Generell macht RAW (dann kann man den Weissabgleich später in Ruhe ausknobeln) und eine niedrige ISO-Zahl Sinn (Rauschen in den oft weichen / pastellfarbenen Bereichen sieht nicht gut aus). Fotografiert man in JPEG sollte man zwischendurch immer wieder die Grund-Farbstimmung kontrollieren oder einfach mit mehreren Weissabgleichs-Einstellungen "parallel" die Bilder machen (Tageslicht, Wolken, Kunstlicht, Auto bzw. WB-Belichtungsreihe wenn die Kamera das unterstützt), denn eine nachträgliche Anpassung ist später nicht ganz leicht. Genauso ist eine klassiche Belichtungsreihenautomatik per default empfehlenswert sofern man keine ganz konkreten Vorstellungen davon hat, wie die Bilder genau aussehen/wirken sollen.

Aufgrund der längeren Belichtungszeiten - spätestens nach Sonnenuntergang - sollte ein Stativ und Fernauslöser nicht fehlen...

mobiler Zugriff

Fürs Smartphone oder Tablet: Linkdiese Seite bookmarken...

 
22.10.2014 21:15:47h Glossar top

Tabellen zur hyperfokalen Distanz (folge Link Canon A60)

LinkTheorie zu den hier vorgestellten Tabellen

Die nachfolgenden Tabellen zeigen den ungefähren Schärfebereich der A60 bei einer Bildgröße von 1600x1200 Bildpunkten mit den beiden Extrembrennweiten (vgl. mit KB 35mm und 105mm) für diverse Einstellentfernungen sowie die jeweilige hyperfokale Distanz an.

Link35mm, Schärfe etwa auf 1 Pixel genau
Link35mm, Schärfe etwa auf 2 Pixel genau (benutze ich fast immer, nachschärfen schonmal nötig)
Link35mm, für kleinere Auflösungen / Bildschirmbilder bzw. Bilder ohne harte Konturen die "soft" wirken dürfen

Link105mm, Schärfe etwa auf 1 Pixel genau
Link105mm, Schärfe etwa auf 2 Pixel genau (nachschärfen nötig)
Link105mm, für kleinere Auflösungen / Bildschirmbilder bzw. Bilder ohne harte Konturen...

Die Tabellen wurden jeweils mit dem LinkSchärfetieferechner von Erik Krause (siehe LinkFotografielinks) speziell für die A60 erzeugt.

Hinweis: Die nutzbare Fläche des 1/2,7 Zoll-CCD der A60 ist 5,27mm x 3,96mm groß und die Diagonale beträgt somit stolze 6,59mm. Quelle: Linkc't-Artikel Im Vergleich zum Kleinbild (24mm x 36mm, Diagonale ca. 43mm) ist das ein Verkleinerungsfaktor von rund 6,5. Als Grundlage für die Berechnung der o.a. Tabellen ergeben sich rechnerisch die jeweils oben in den Tabellen angegebenen Zerstreuungskreisdurchmesser.

Für andere Kameramodelle - insbesondere mit abweichenden Chipgrößen - reicht es immer aus, analog zur fast immer angegebenen Brennweitenumrechnung umzurechnen - denn genau dieser Faktor wird bei der Brennweitenumrechnung als auch für die Berechnung des Zerstreuungskreises genutzt...

Für eigene Berechnungen: Siehe LinkExcel-File

 
29.04.2008 16:33:31h Glossar top

Tele- und Weitwinkel- (Vorsatz-) Konverter (folge Link Basics Fotografie)


(echter) Telekonverter (oft auch Extender genannt, gängige Vergrößerung 1,4x 2x -fach). Weitwinkelkonverter sind eher unüblich...

  • Montage ZWISCHEN(!) Objektiv und Kamerabody
  • Anschluss vorne/hinten via Bajonett (nicht etwa Filtergewinde), d.h. Verwendung ist system-/herstellerspezifisch (...)
  • Ganzes Linsensystem eingebaut (meist 7 Linsen in 2-3 Gruppen)
  • verlängert die Brennweite des Originalobjektivs durch Auszugsverlängerung (Abstand Frontlinse->CCD/Film) und Korrekturoptik um den angegebenen Faktor
  • schluckt Blenden*Faktor an Licht (weil er im Prinzip die Lichtstrahlen aus dem Zentrum des Originalobjektiv-Bildfeldes um den Faktor vergrößert). Also i.d.R. 1-2 Blendenstufen
  • keine Veränderung der Naheinstellgrenze / Unendlicheinstellung
  • wenn die Qualität (Preis image) stimmt, besser als ein Vorsatzkonverter (wenn man mit dem Blendenschlucken kein Problem hat), weil im Prinzip nur das zentrale Bildfeld vergrößert wird und die (oft schon krummen/unscharfen) Randstrahlen des Originalobjektivs "entfallen"
  • keine Vignettierung
  • gute Qualität ist relativ teuer, d.h. Einsatz nur sinnvoll - wenn der Verlust an Lichtstärke (und dadurch oft die Nutzung des Autofokus) verschmerzt werden kann (d.h. i.d.R. dann: keine schnell bewegten Motive!) - wenn es auf geringes Mittschleppgewicht/Platz ankommt (Trecking...) ODER wenn ein Objektiv der erreichten Brennweite unerschwinglich wäre (d.h. bei einem angenommen Preis von EUR 150,- (Fremdherstellerkonverter) bekommt man mit Glück schon ein Einstiegszoom 70-300mm, das normalerweise für Gelegenheitsaufnahmen qualitativ besser arbeitet als so ein günstiger Konverter plus Objektiv. Für ein 100-400mm (oder darüber) dagegen muss man schon wesentlich mehr EUR auf die Ladentheke legen, da macht man sich schon eher Gedanken über einen Konverter...)

Vorsatz-Telekonverter (gängige Formatfaktoren: 1,4-1,8x, 2x, 8x... - hier wird man oft auch im Weitwinkelbereich fündig mit Faktor 0,5-0,8x. (*)

  • Montage VOR dem eigentlichen Objektiv
  • Anschluss vorne/hinten normalerweise Filtergewinde (Mnn) oder spezielle Zubehörnorm (Serie 7; herstellerspezifisch)
  • Vorsatzlinse(nsystem), möglichst speziell für eine(!) ganz bestimmte Optik/Brennweite (Cam) berechnet
  • verkürzt/verlängert die Brennweite des Originalobjektivs durch Korrekturoptik um den angegebenen Faktor
  • schluckt KEIN Licht (bringt praktisch aber auch nicht mehr Licht)
  • Televorsatzkonverter vergrößern die Naheinstellgrenze, Weitwinkelkonverter setzen sie herab
  • Qualitativ nicht so gut, da die "Randstrahlen" mit durch die Optiken geschleust werden müssen (bei Tele unproblematischer als bei Weitwinkel) - es sei denn, der Vorsatzkonverter ist ganz speziell auf die Besonderheiten des Originalobjektivs abgestimmt ("gerechnet")
  • Vignettierungsgefahr, insbesondere bei Weitwinkelvorsätzen
  • klobige Bauform (im Gegensatz zum Extender muss dass Bildfeld der Frontlinse des Originalobjektivs abgedeckt werden), dadurch insbesondere bei Kompaktkameras auch Abschattungen des Blitzes möglich
  • gute Qualität ist relativ teuer, die vielfach bei Ebay angebotenen Videokonverter erzeugen flaue, unscharfe, im Randbereich oftmals völlig unbrauchbare Bilder (Beispiele siehe unten)
  • oftmals die EINZIGE Möglichkeit den Brennweitenbereich des Originalobjektivs zu erweitern, aber wenn man gerade bei Digicams den Preis bedenkt, lohnt evtl. die Auswahl einer Kamera mit einem Brennweitenspektrum, das "ab Werk passt", z.B. zahlt man bei einer A60 für dieses Zubehör: Adapter+WW+Tele= 25+110+110 = EUR 245,- "Aufpreis" (für 250,- EUR bekommt man vielleicht als Sonderangebot schon eine komplette Superzoomkamera (z.B. eine 38-340mm Olympus) als Zweitkamera!

(*) Ebenfalls angeboten werden Fischaugenvorsätze - (nur echt mit einem Bildwinkel um die 180 Grad)image - manchmal bekommt man aber auch nur eine starke (gewollte) Verzeichnung...)





max. Weitwinkel max. Weitwinkel mit Canon WC-DC52 (x 0,7) max. Weitwinkel mit HAMA Video-Konverter (x 0,65)
image image image

(Jeweils das linke obere Viertel des Bildes ausgeschnitten und verkleinert. Natürlich ist der Test ein wenig unfair - ein speziell gerechnetes Vorsatzweitwinkelobjektiv mit einem Videokamera-Wende-Vorsatzobjektiv zu vergleichen; das Leben ist halt hart...)


Also der Tipp:

Wenn man sich schon kein Originalzubehör kauft, sondern z.B. auf Ebay billige Videokonverter zulegt: Besser keinen Weitwinkel-Video-konverter kaufen, der verstärkt gnadenlos die Randunschärfen/Verzerrungen des Originalobjektivs und macht die Bilder m.E. völlig unbrauchbar. Bei Telekonvertern scheint mir das nicht ganz so kritisch zu sein...

Wie man vielleicht sieht (Schärfe, Verzeichnung Ränder, Farbsäume Ränder) ist die Qualität des vorhandenen Video-Vorsatzkonverters für normale Aufnahmen mit der A60 nicht akzeptabel - die Canon-Konverter WC-DC52 und TC-DC52 liefern weit bessere Qualität. Hier noch ein paar abschreckende Beispiele mit dem Videoobjektiv:

Canon A60 "nackt" mit Vorsatzkonverter
image image Weitwinkel
image image Tele

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Tiefenschaerfe Tabellen passend fuer S9500 in Excel (folge Link Fujifilm S9500)

Linkzum Downloadbereich der Exceltabelle
 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

Tiefenunschaerfe simulieren (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Leidiges Thema bei Digitalkameras - wenigstens den Kompaktmodellen - die übergrosse Tiefenschärfe. Ein ''freistellen'' von bildwichtigen Details mittels Blende (selektive Schärfe für eine Bildebene) ist oft nicht möglich. Man kann versuchen, mittels EBV etwas nachzuhelfen.

Grundsätzlich versuche man schon bei der Aufnahme nachzuhelfen

Wenn man unbedingt per EBV nachhelfen will oder muss...

Prinzipielle Vorgehensweise:

freistellen durch Unschärfe für Hintergrund hinzufügen

Das sieht ab Radius 2 bei genauem hinsehen meistens schon recht unnatürlich aus!

freistellen durch verminderte Farbsättigung des Hintergrundes


 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

Unscharf maskieren (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Menü Anpassen - Schärfe - unscharf maskieren

Zum schärfen sollte man den Vergrößerungsmaßstab auf 100 Prozent einstellen und ein bildwichtiges Detail im Fenster anzeigen lassen.

Beim ''unscharf maskieren'' wird autom. (wie bei fast allen anderen Befehlen) ein Vorschaufenster (rechts) im Vergleich zum Originalausschnitt (links) angezeigt. Den Ausschnitt passend verschieben.

''Nur Helligkeit'' sollte man im Normalfall immer anklicken (wg. Kompressionsrauschen JPG hauptsächl. im Farb-/Sättigungskanal, ausserdem kann das schärfen zu leichten Farbverfälschungen führen). Allerdings geht damit dann fast immer ein Verlust an Sättigung einher. Im Einzel-/Problemfall also hinterher evtl. leicht nachsättigen oder bei gutem Ausgangsmaterial (oder wenn ganz leichte Farbverfälschungen unproblematisch erscheinen) den Schalter deaktivieren.

Ausgangswerte:

Je feiner die Details, desto kleiner sollte man den Radius wählen. Bei sehr hochaufgelösten Bildern (10 Megapixel) kann es sein, dass der Radius höher gewählt werden muss.

Die Stärke kann jetzt bei Bedarf vorsichtig erhöht werden. Man sollte auf das auftreten von weißen Kontrasträndern achten und die Stärke dann eher wieder zurücknehmen, so dass sie maximal nur gerade eben sichtbar sind (ausser wenn die Bilder zum drucken gedacht sind, dann muss man ohnehin stärker schärfen als für den Bildschirm).

Der Differenzwert (0-100 Prozent) steuert, wie weit die Helligkeitswerte nebeneinanderliegender Pixel auseinander liegen müssen, bis eine Schärfung einsetzt. Je höher man diesen Wert ansetzt, desto weniger(!) wird geschärft.

Siehe unbedingt auch LinkSchärfekorrektur

Zur Anwendung des Filters mit Beispielen siehe Artikel LinkSchaerfen!

 
19.11.2007 21:06:42h Glossar top

Unterbelichtete Bilder aufhellen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Diverse Funktionen in PSP, in aufsteigender Reihenfolge der Komplexität:

mit einer Maskenebene:

...anschliessend mit dem Histogramm nachbearbeiten (helle Töne, Mitteltöne spreizen)

 
15.04.2008 22:34:22h Glossar top

VCD aus Canon A60 oder Fuji S9500 AVI Video erzeugen (folge Link Video Film)

Generelle Hinweise z.B. zur Theorie und Praxis, zum verwendeten Codec und zur Weiterbearbeitung - z.B. Schnitt mit Virtualdub - findet man z.B. direkt bei Fuji:

Die ersten Versuche, die Videos einfach Nero oder Winoncd zum Frass vorzuwerfen (Funktion Video-CD erzeugen) haben magere Ergebnisse gebracht. Der Ton war miserabel, auch die Qualität der Bilder liess zu wünschen übrig (Flimmern und Farbrauschen, JPEG-Artefakte).

Etwas bessere Qualität bei vertretbarem Aufwand (von der verbratenen Rechenzeit mal abgesehen) bringt der folgende Workflow:

Virtualdub

TMPGenc

VCDeasy

Wenn man das einmal gemacht hat, investiert man je Video je Programm ungefähr eine Minute (plus die Wartezeiten zum encodieren natürlich - Rechnerabhängig...) - es sei denn, man macht noch spezielle Nachbearbeitung (schneiden, Tests mit Filtern zur Verbesserung der Bildqualität).

Mit dem ganzen Verfahren bekommt man dann eine VCD ungefähr in VHS-Qualität - viel mehr ist von den kleinen Foto-Digicams wohl nicht zu erwarten. DVD habe ich nicht probiert, mein TMPGenc kann das nicht in der Freewareversion, und wahrscheinlich lohnt es qualitativ auch nicht.

 
23.02.2007 18:07:53h Glossar top

Verlustfreies Drehen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Problem

Öffnet man ein Bild, dreht es (egal ob um 90 Grad oder eine ''krumme'' Zahl) und speichert es wieder in einem verlustbehafteten Format wie JPG ab wird der Bildinhalt neu komprimiert, dabei verschlechtert sich die Bildqualität immer. Das speichern in einem lediglich komprimierten Format (TIFF, PNG) bewirkt keine Verschlechterung der Bildqualität.

Verlustfreies drehen / rotieren in Paint Shop Pro 9 (PSP9)

Die einzige Möglichkeit das in PSP9 zu verhindern ist es im Bildbrowser zu drehen (Strg-B oder das Browsersymbol anklicken). Dazu die rechte Maustaste auf dem Bild drücken (natürlich können mehrere Bilder gleichzeitig markiert werden) und das verlustfreie drehen / rotieren (90/180 Grad) wie gewünscht auswählen. Die Option ist ausgegraut, wenn das Dateiformat gar nicht verlustbehaftet ist (PNG, TIFF usw.)...

Bearbeitet man das (geöffnete) Bild aber ohnehin anderweitig in PSP9 und will man es anschliessend in einem verlustbehafteten Format speichern, macht es allerdings keinen Sinn diesen Bearbeitungsschritt vorher (oder nachher) getrennt durchzuführen. Man sollte dann lediglich darauf achten, möglichst sämtliche Schritte nach dem öffnen des Bildes (z.B. anhand des LinkWorkflows) ''in einem Rutsch'' durchzuführen, und zum Schluss einmalig als *.jpg (...) zu speichern.

Und natürlich kann man - ist irgendein Bild in PSP9 geöffnet - es (in 90 Grad Schritten jedenfalls!) drehen, so oft man will - die Reduzierung der Qualität tritt ja erst beim komprimieren vor dem speichern (als JPG z.B.) auf. Von 90/180/270 Grad abweichende Drehungen dagegen bewirken ggf. notwendige Anpassungen, die auch mit Qualitätsverlust einhergehen werden.

Tipps

 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

Verzeichnisstruktur und Bildorganisation auf dem Rechner (folge Link Basics Bildbearbeitung)

Bilderorganisation auf dem Rechner

Vorschlag für eine hierarchische Baumstruktur nach Erstellungsdaten

/pic
/pic/...

/pic/jjjj/...                                             Aufnahmejahr 
/pic/jjjj/mm/...                                          ...Monat 
/pic/jjjj/mm/jjjjmmtt_hhmmss-originalname.jpg             Bilder, Soundfiles hierzu 
/pic/jjjj/mm/bearbeitet/                                  Kopien modifizierter Bilder 
/pic/jjjj/mm/film/...                                     Filme 
/pic/jjjj/mm/pano/...                                     Panoramabilder 
/pic/jjjj/mm/todo/...                                     noch zu bearbeiten 
/pic/jjjj/mm/web/...                                      für Webgalerie aufbereitet 
/pic/jjjj/mm/Urlaub_Kreta/...                              nach Wunsch größere Gruppen von Bildern des Monats in einem Unterordner separieren 

/pic/ausbelichtung/...                                    Kopien für Bilderdienst vorbereitet 
/pic/ausbelichtung/10x15/
/pic/ausbelichtung/20x30/ 

/pic/scans/...                                            gescannte Bilder 

Dateinamen

Die Dateien sollten möglichst umbenannt werden (aufgrund EXIF-Aufnahmedatum). Zusammengehörige Dateien (Sounddateien zu Bildern, Thumbnailbild zu Film...) sollten ebenfalls entsprechend benannt werden (wobei derartige Dateien i.d.R. selbst keine EXIF-Daten enthalten!).

Die Dateinamen sollten unbedingt auch verzeichnisübergreifend eindeutig sein. Wenn die EXIF-Aufnahmedaten wie o.a. im Namen enthalten sind, wird das zumeist autom. der Fall sein.

Tools

Eine solche Struktur pflegt man entweder selbst (durch kopieren von der jeweiligen Kamera/Speicherkarte/...) oder überlässt die Hauptarbeit nach Möglichkeit einem Downloader-Tool - z.B. Linkfoto downloader

Parallele Welten

Es ist problemlos möglich, parallel zu dieser Struktur weitere Zugriffspfade/Verzeichnisbäume zu pflegen (z.B. anhand beschreibender Merkmale wie ''Portrait'', ''Landschaft'' usw.):

/pic
/pic/landschaft
/pic/menschen
/pic/menschen/portrait
/pic/...
Unter Windows mittels fsutil hardlink create oder unter Linux z.B. mit ln kann man in anderen Verzeichnisstrukturen ''Zeiger'' auf die Bilddateien im o.a. datumsorientierten Verzeichnisbaum setzen. Die Bilder werden dadurch nicht kopiert, sondern sind einfach von alternativen Stellen (Verzeichnissen/Dateinamen) aus sichtbar verknüpft.

Diese rein verzeichnisorientierte Sicht / Vorgehensweise hat den Vorteil, dass man grundsätzlich betriebssystemunabhängig bleibt (man also kein propietäres Bildalbumprogramm nutzt, dass es z.B. ausschliesslich auf dem verwendeten Betriebssystem gibt).

Tipp für Windows zum komfortablen "handverlesenen" anlegen von Hardlinks ist die Software LinkLink Shell Extension

Bildverwaltungsprogramme

Alternativ kann man auch eins der unzähligen Bildverwaltungsprogramme benutzen, um die Bilder unter verschiedenen Kategorien auffindbar zu machen (z.B. Thumbsplus, cumulus, imatch...). Diese Programme haben den Nachteil, dass man sich damit relativ festlegt, d.h. ein "Umstieg" ist nach längerer Zeit u.U. mit viel Aufwand verbunden, wenn es nicht sehr gute Exportmöglichkeiten für die erfassten "Metadaten" gibt (und im aufnehmenden Programm entsprechende Importmöglichkeiten).

Metadaten direkt im Bild...

Alternativ / ergänzend zur Benutzung derartiger Programme ist die Ablage von Metadaten (Stichworte, Kategorien...) in den Bildern selbst (z.B. EXIF, IPTC, XMP). Das scheitert derzeit noch öfters daran, dass diverse Programme diese Daten nicht erhalten, wenn das Bild neu abgespeichert wird. AUsserdem benötigt man immer zusätzlich Programme, mit denen man die Bilder dann auswerten kann (ausserdem performanceungünstig, weil immer alle Bilder ausgelesen werden müssten. Also ist sowieso wieder eine Extraktion dieser Daten in eine Datenbank o.ä. notwendig).

...und in extrahierter Form auswertbar speichern

Es bietet sich (derzeit also noch) an, wichtige Metadaten der Bilder separat zu speichern - z.B. in CSV-Dateien (betriebssystemübergreifend lesbar!).

Der nächste logische Schritt ist dann, diese Daten automatisisert in eine entsprechende Datenbank zu übernehmen. Ein selbstprogrammiertes Beispiel in php (rein filesystemorientiert, nur CSV-Dateien) findet man unter dem Stichwort LinkWebbasiertes Bildarchiv...

 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

Webbasiertes Bildarchiv (folge Link php scripte)

browser4exif2csv 1.03a vom 19.09.2003

LinkDokumentation

Linkdownload 1.01a
Linkdownload 1.03a

Die LinkBackuptools oder LinkRobocopy helfen beim "spiegeln", bzw. der Datensicherung (Windowsplattform)

Um die Übersicht im eigenen digitalen "Bilderdschungel" zu behalten, sind ein paar Hilfsmittel notwendig. Neben der reinen Datenspeicherung ist natürlich auch ein leichtes wiederfinden von bestimmten Bildern wünschenswert, d.h. z.B. katalogisieren der Bilder unter Verwendung von Kategorien und/oder Stichworten. Zuguterletzt sollte das ganze "kompatibel" (z.B. sollte jederzeit eine Überführung in eine dedizierte Datenbankapplikation möglich sein), "plattformunabhängig" (problemloser Transfer zwischen verschiedenen Betriebssystemen wie Windows, Linux muss gegeben sein...) und insgesamt nicht allzu aufwendig sein.

Zwei "Komponenten" arbeiten bei mir zusammen: Eine hierarchische LinkUnterverzeichnisstruktur und Hilfsmittel in Form von php-Scripts. Zusammen ermöglicht das die folgenden Anforderungen zu bedienen:

(*)
CSV: comma separated values (trennzeichenoriente Textdatei, Trennzeichen: ";" Semikolon)
EXIF: Aufnahmedaten werden in der Bilddatei gespeichert (z.B. Vorschaubild, Blende, Belichtungszeit u.v.a.)

Verzeichnisstruktur

Ich ordne meine Bilder zeitlich sortiert. Die Kamera ist so eingestellt, dass die Bilder fortlaufend numeriert werden (also kein Rückstellen des Zählers nach löschen der CF-Karte. Muss aber auch nicht sein.).

LinkVorschlag Unterverzeichnisstruktur

Also prinzipiell geordnet nach "/kalenderjahr/monat/stichwort/bilddateiname". Und zwar die Originale.

Bearbeitete Bilder (Ausschnitt, schärfen...) SCHE ich normalerweise, sobald sie ihren Zweck erfüllt haben (i.d.R. Ausbelichtung auf Fotopapier) - Ausnahme: Die Bearbeitung erstreckte sich nicht nur auf eine schnelle Ausschnittswahl / nachschärfen / einfache Tonwertkorrektur, sondern war (relativ) aufwendig. Diese Bilder werden dann ebenfalls aufbewahrt und wandern in ein Unterverzeichnis ".../bearbeitet/" des betr. Ordners.

ÜBRIGENS - für die Fraktion der "themenorientierten" Verzeichnisfreaks.

Es spricht absolut nichts dagegen, neben dieser "zeitlich" orientierten Verzeichnisstruktur eine (mehrere) weitere, "thematisch" orientierte Verzeichnisstruktur(en) zu pflegen. In dieser zweiten (...) Struktur setzt man einfach (je nach Betriebssystem unterschiedlich) einen Link zum Originalbild. Auf diese Art und Weise spart man sich u.U. das anlegen von Kategorien in einer extra dafür angelegten Datenbank. Den Link setzt man im Zielverzeichnis z.B. unter Linux mit "ln" oder unter Windows mit "fsutil hardlink".

Zusätzlich existieren eine handvoll Scriptfiles (Windows), die zu Zwecken der Datensicherung (brennen neuer Bilder auf CD) / spiegeln Dateien auf anderen Rechner / Platte angelegt wurden (abhängig vom Archiv-Bit der Dateien, das ist aber kein Muss, es geht auch über das letzte Änderungsdatum oder man benutzt z.B. "robocopy.exe" aus dem Windows Resource Kit zur vollautomatischen Mirror-Pflege). Bei Interesse mal in die LinkBackuptools reinsehen.

Bildarchiv

Eine Reihe von php-Scripts erledigen diesen Job, solange es sich nur um ein paar hundert (wenige Tausend) Bilder handelt. Dazu ist ein lokal installiertes WAMP/LAMP (MySQL wird aber nicht benötigt) notwendig. Prinzipielle Arbeitsweise:

Ein Script zeigt verzeichnisorientiert alle Bilder der Verzeichnisstruktur an. "On-the-fly" werden Vorschaubilder und die gewünschten EXIF-Daten extrahiert/angezeigt. Gleichzeitig ermöglicht dieses Script die Vergabe/Anzeige beliebiger Kategorien und Stichworte zu jedem Bild. Bereits (automatisch) erzeugte Vorschaubilder und extrahierte Daten werden in einem separaten Verzeichnis im Hintergrund gespeichert.

Die Datenhaltung erfolgt in Form von trennzeichenorienten Textdateien (also kein Datenbankmanagementsystem notwendig. Andererseits können diese Dateien bei Bedarf als "input" für ein solches DBMS dienen...). Die Vorschaubilder sind als *.jpg-Dateien hinterlegt; für jedes Verzeichnis wird eine CSV-Datei mit den EXIF-Daten (plus evtl. Kategorien und Stichworten) automatisch angelegt und fortgeschrieben.

Ein weiteres Script arbeitet lediglich mit diesen bereits "extrahierten/Vorschau"-Daten. Es ermöglicht grundlegende "Datenbankabfragen" über die extrahierten Daten, also z.B. Abfragen wie:

Theoretisch spricht nach dem aufbauen der CSV-Dateien nichts dagegen, ganze(!) Bildverzeichnisse z.B. auf CD-R(W) oder DVD auszulagern (das "Datenbank"script arbeitet ja lediglich mit den CSV-Dateien und extrahierten Vorschaubildern). Hinweise dazu finden sich in der Dokumentation (History zu 1.03a sowie Bemerkungen "zu bekannten Problemen" durchlesen!).

Die Scripts sind für Bilder einer Canon Powershot A60/A70 optimiert/getestet (also insbesondere die speziellen CANON EXIF Makernotes werden ausgewertet), aber die wesentlichen EXIF-Daten auch anderer Kameramodelle werden angezeigt (soweit die Attribute nicht in den Makernotes des jeweiligen Herstellers "versteckt" sind). Prinzipiell können aber Makernotes anderer Hersteller leicht integriert werden - sofern das Format der Makernotes bekannt ist. Hinweise auf Quellen befinden sich am Anfang der Scriptdatei "canon.php").

Welche Daten nun genau ausgelesen werden und weitere Einzelheiten erfährt man, wenn man oben dem Link "Dokumentation" folgt. Unter "download" kann man sich die Scripts als Archiv downloaden.

Da die Scripts eher für den Heimrechner gedacht - und nicht multi-user-fähig sind - biete ich hier keine Onlineversion an. Vielleicht geben die php Bilder auf meiner php-Seite einen kleinen Einblick...

Das Datenbankabfragescript kann in meiner LinkGalerie online begutachtet werden (das ist allerdings eine leicht abgespeckte, modifizierte Version, und auch der Datenbestand ist nicht sonderlich umfangreich, weil meine Galeriebilder zumeist keine EXIF-Daten, Kategorien und Stichwörter enthalten). Dazu auf der Galeriefrontseite dem Link ''"gezielt nach Bildern suchen"'' folgen.

Hardcopys der "echten" Version:

Linkimage normale Verzeichnissicht
Linkimage Datenbankabfrage

 
29.04.2008 16:32:55h Glossar top

Weichzeichner (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Um - ähnlich einem Korrekturfilter zum weichzeichnen (Softener) z.B. bei Portraits - Bilder etwas "weicher" wirken zu lassen (ohne allzuviel Schärfe an Kanten zu verlieren) kann man u.a. die folgenden Werkzeuge in Paint Shop Pro benutzen:

Anpassen - Bildrauschen hinzufügen/entfernen - Rauschen entfernen mit Kantenschutz

Nützlich zum entfernen von Hautunreinheiten bei Portraits...

Anpassen - Weichzeichnen - Manuell weichzeichnen

Hier kann neben der Weichzeichnung zusätzlich eine "leuchtende" Korona erzeugt werden. Das sieht meistens nicht ganz so schön aus wie die nachfolgend beschriebene Methode mittels Ebenentechnik...


image


Das Script erzeugt über LinkMasken eine Weichzeichnung insbesondere von hellen Bildanteilen. Die Schärfe in den dunkleren Bildanteilen bleibt dabei fast vollständig erhalten

Linkdownload Script

Arbeitsweise

Über die Deckfähigkeit (bzw. Transparenz) der drei oberen Ebenen:
image
sollte man die Wirkung nach persönlichem Geschmack feintunen. Das Script stellt die Weichzeichnung auf einen mittleren Wert (50 Prozent), und die Farbtreue aufs Maximum.

Anwendungsbeispiele:

Aus der Frühzeit der Entwicklung:
image

Kurz vor Abschluss, hier fehlte nur noch die abschliessende Farbsättigungskorrekturmöglichkeit:
image

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Workflow JPEG Bearbeitung (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)


Die Bilder werden also kopiert in eine Linkpassend geplante/angelegte Verzeichnissstruktur auf dem Rechner.



Reihenfolge der einzelnen Arbeitsschritte

Empfehlung: Alle folgenden Arbeiten mit aktivierter Histogrammanzeige via Menü Ansicht - Paletten - Histogramm ausführen.

Der grundsätzliche Workflow lautet:

1. Farbkorrektur (Farb-Balance), 2. Kontrast, 3. Sättigung anpassen (Grund: Farbänderungen bewirken durch verschieben der RGB-Anteile immer auch eine Kontraständerung, Kontraständerungen bewirken i.d.R. verschieben der Grauwerte, was wiederum die Sättigung beeinflusst - die daher zum Schluss angepasst wird).

Ausnahmen von dieser Regel: Ist das Bild sehr hell oder sehr dunkel sind die Farbinformationen nicht verlässlich/ausgeprägt. In diesen Fällen sollte man zunächst den Kontrast verbessern, danach erst die Farben und die Sättigung nachbearbeiten.

Anschliessend - je nach Bedarf:

Es macht Sinn, alle Bearbeitungsschritte möglichst in einem Rutsch durchzuführen. Verwendet man mehrere, spezialisierte Tools, muss man jeweils die Bilddatei zwischenspeichern. Dabei sollte nach Möglichkeit immer ein verlustfreies Zwischenformat (z.B. TIFF) verwendet werden. Alle Tools sollten die Metadaten (EXIF...) konservieren. Geht das nicht, kann man z.B. zu Anfang des Bearbeitungsprozesses mit Exifer die EXIF-Daten in Dateiform extrahieren (und ganz zum Schluss wieder ins Bild einfügen)...


Link...Gesamtliste meiner Paint Shop Pro 9 (PSP9) Tutorials / Howtos... ansehen

 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top