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Basics Bildbearbeitung


DCF - DCIM - DPOF - FILESYSTEM - SPEICHERKARTEN
Farbmodelle
Monitor kalibrieren
Verzeichnisstruktur und Bildorganisation auf dem Rechner

 

Basics Bildbearbeitung PSP9


Abwedeln und nachbelichten - aufhellen und abdunkeln - dodge and burn - Retusche in Paint Shop Pro 9 mit Ebenen
Andy Warhol Popart Effekt
Ansel Adams Effekt
Arbeitsoberflaeche
Ausrichtung und Ausschnitt
Auswahl
Camp Ratty - PSP Tutorials und FAQ
Colorkey
Dynamic Range Increase DRI
Einstellungen Mal- und Zeichenwerkzeuge
Entrauschen
Farbabweichung lila Farbsaeume
Farbbilder in Schwarzweissbilder umwandeln
Farbe austauschen
Farbe Kontrast Saettigung anpassen
Farbfilter Korrekturfilter Weissabgleich
Freistellen
Grauverlaufsfilter
Groesse
Installation Paint Shop Pro 9 und aktuelle Windows 7 Windows 8 Windows 8.1 64Bit
Jasc Paint Shop Pro 9 und Integration der NIK-Collection
JPG Dateien Bilder nach EXIF Aufnahmedatum aus PSP heraus per Script und mithilfe Exiftool umbenennen
Mischmodi
Moire Muster entfernen
Motive und unruhiger Hintergrund
Negative abfotografieren oder scannen
Paint Shop Pro 9 Tutorials
Passende Rahmenfarbe finden
Photoshop to Paint Shop Pro Term Dictionary
Planet Panorama
PSP9
Retusche
Schaerfekorrektur
Schaerfen
Schlagschatten - Drop Shadow
Tiefenunschaerfe simulieren
Unscharf maskieren
Unterbelichtete Bilder aufhellen
Verlustfreies Drehen
Weichzeichner
Workflow JPEG Bearbeitung

 

Basics Fotografie


EV
Graufilter
Panorama
Photo Tours 4u
Schnappschusseinstellungen, Schärfentiefe, hyperfokale Distanz
Schärfentiefetabelle als Exceltabelle
Tele- und Weitwinkel- (Vorsatz-) Konverter

 

Bastelecke


Beanbag
Blitzreflektor
Dias abfotografieren
Kabelauslöser an Kamera ohne Fernauslöseranschluß
Nodalpunktadapter Fuji S9500
Objektivadapter Bajonettadapter Canon A60/A70
Objektivschutzkappen verkleben
Reproarm selbstgebaut

 

Canon A60


Bildwinkel nach Brennweiten
Empfohlene Grundeinstellungen
Tabellen zur hyperfokalen Distanz

 

Canon EOS EF-S EF-M


Canon 18-135mm IS
Canon Dynamik Push Tonwert Prioritaet
Canon EOS M5
Canon EOS M5 Fastest SD Cards comparison

 

Canon G7X Mark II


Canon Powershot G7X Mark II Setup Einstellungen Hyperfokaldistanz

 

Fujifilm S9500


Bildqualitaet und Komprimierung JPG der S9500
Entfernung auf unendlich einstellen
Makroaufnahmen
Nodalpunkt S9500
Programme und besondere Aufnahmesituationen - Fujifilm S9500
Tiefenschaerfe Tabellen passend fuer S9500 in Excel

 

G.A.S.


Gear Acquisition Syndrome

 

Interaktiv


Bildersuche
Galerie
Galerie Alben

 

Panasonic Lumix DMC-FX500


Akku Panasonic Lumix DMC-FX500
Bildqualitaet und Komprimierung JPG der Panasonic Lumix DMC-FX500
Handling Panasonic Lumix DMC-FX500

 

php scripte


Bilderstapel
EXIF Metadaten
fotodownloader
Sonne Mond Licht Dämmerung Blaue und Goldene Stunde
Webbasiertes Bildarchiv

 

Video Film


VCD aus Canon A60 oder Fuji S9500 AVI Video erzeugen

 

Windows


Farbmanagement Firefox 3 aktivieren
Programm zur PTP USB Bilduebertragung auswaehlen


 

Basics Bildbearbeitung



 

DCF - DCIM - DPOF - FILESYSTEM - SPEICHERKARTEN


 

Design rule for Camera File system (DCF) Entwurfsregel für Kamera-Dateisystem


DCF ist ein Industriestandard zur Abspeicherung von Digitalbildern auf Speichermedien in Digitalkameras (Verzeichnisstruktur und Dateinamen).

 
Grundsätzliche Regeln:


 
DPOF (Digital Print Order Format)

Mit dieser Funktion können Bilder bereits in der Kamera für einen späteren automatischen Ausdruck (z.B. am Selbstbedienungsautomat) ausgewählt werden.

 
Filesystem Speichermedium


 
Speicherkartentypen - oder: Speicherkarte ist nicht gleich Speicherkarte...

PIO Mode ->   I/O <-> CPU <-> Speicher
DMA Mode ->   I/O <-> Speicher <-> CPU   


 
Massnahmen bei/bzw. gegen Datenverlust

 
Zur Vertiefung:


 

Weitere Hinweise (i.d.R. CF)


SLC: 1 Bit je Zelle, teurer, schneller, weniger Stromverbrauch
MLC: 3 oder mehr Bits je Zelle, billiger, langsamer, höherer Stromverbrauch

1. Wieviel Speicher brauche ich (eine Karte oder lieber mehrere Karten z.B. im Wechsel)
2. Welcher Typ von Karte ist kompatibel (oft neue Firmwarereleases bei Kameras zur Unterstützung größerer Karten)
3. Welche Geschwindigkeit ist sinnvoll (Preis/Leistungsverhältnis) lesen versus schreiben(!)
4. Boot-Fähigkeit (Motherboard/PCMCIA-Slot/Hersteller Karte) checken wenn Bedingung
 

SD, Micro-SD -Karten


Alle Angaben in Megabyte (1000*1000 Bytes) pro Sekunde.

 

Technik/Kapazität SD SDHC SDXC Karten


SD   Secure Digital Memory Card - 4GB
SDHC Secure Digital High Capacity - 4GB bis zu 32GB
SDXC Secure Digital Extended Capacity - 64GB ... 2TB
 

Mindestschreibrate (Video zumeist) SD Karten V


V6  >=  6 MB/s (HD)
V10 >= 10 MB/s (FHD)
V30 >= 30 MB/s (4K)
V60 >= 60 MB/s (8K, 60 fps)
V90 >= 90 MB/s (8K, 120 fps)
 

Klassen SD Karten U


alt: Class 2, 4, 6, 10 (MB/s)
neu: U1 10 MB/s, U2 20 MB/s, U3 30 MB/s
 

Application Performance (Einsatz in Smartphones als Speicher I/O per second = IOPS = Operationen pro Sekunde möglich) SD Karten A


A1 >= 1500 read,  500 write
A2 >= 4000 read, 2000 write
 

Interface (Speicherbus) SD Karten UHS


UHS-I   12,5 MB/s (SDR12), 25 MB/s (SDR25), 50 MB/s (SDR50, DDR50), 104 MB/s (SDR104)
UHS-II  156 MB/s (FD156), 312 MB/s (HD312)
UHS-III 312 MByte/s (FD312), 624 MByte/s (FD624)
 

Herstellerspezifische Informationen


 
CANON

Die Dateisystemstruktur auf Speicherkarten für Canon (Stand Powershot A60)
/DCIM
/DCIM/CANONMSC                   (setting files for images) 
/DCIM/xxxCANON/
              IMG_xxxx.JPG      (JPEG Bilder)
              CRW_xxxx.CRW      (RAW Format Bilder)
              STb_xxxx.JPG      (JPEG-Bilder, Panoramamode, "b" je Serie, beginnend mit "A" beim ersten Bild, "B" beim zweiten...)
              MVI_xxxx.AVI      (Videos, M-JPEG-codiert)
              MVI_xxxx.THM      (Thumbnail-JPEG-Bild für Videos) xxx passt zum AVI! EXIF enthalten, aber kein Thumbnail, das Bild selbst ist ja Eins 
              SND_xxxx.WAV      (Sound annotation zum Bild) xxxx passt zum JPG! 
/MISC                           (DPOF settings)
 
FUJIFILM

Die Dateisystemstruktur auf Speicherkarten für Fuji (Stand S9500)
/DCIM
/DCIM/xxx_FUJI/
              DSCFxxxx.JPG      (JPEG Bilder)
              DSCFxxxx.RAF      (RAW Format Bilder)
              DSCFxxxx.AVI      (Videos, M-JPEG-codiert)
              DSCFxxxx.WAV      (Sound annotation zum Bild)
 
PANASONIC

Die Dateisystemstruktur auf Speicherkarten für Panasonic (Stand Lumix DMC-FX500)
/DCIM
/DCIM/xxx_PANA/
              Pxxxnnnn.JPG      (JPEG Bilder)
              Pxxxnnnn.MOV      (MJPEG Audionotiz 5 sek 105 Kb)
              Pxxxnnnn.MOV      (Videos, M-JPEG-codiert, 1,5MB/Sek)
/MISC
Audionotiz: Wenn bei Aufnahme gewählt, wird ein Bild ausgelöst und 5 Sek. lang Ton aufgezeichnet. Das resultiert in einem Video(!) mit Standbild plus 5 Sek. Ton.

Video: Zusätzlich zum Video existiert ein kleines JPG (z.B. 848x480 bei 16:9 Low) mit dem ersten Bild
17.11.2019


 

Farbmodelle

http://www.ph-heidelberg.de/wp/filler/3D/farben.html enthält eine kleine aber feine Gegenüberstellung gebräuchlicher Farbsysteme.

Wer sich näher damit beschäftigen will: http://de.wikipedia.org/wiki/Farbraum

Wer das ganze nicht so technisch sehen möchte, sondern sich für das Farbempfinden des Menschen - und damit die Bildwirkung - interessiert, sehe sich den Farbkreis nach Liedl an, z.B. direkt mit diesem (eher für Webmaster gedachten) Tool hier:
http://www.wellstyled.com/tools/colorscheme2/index-en.html
28.06.2007


 

Monitor kalibrieren


 
(regelmäßig)

23.01.2009


 

Verzeichnisstruktur und Bildorganisation auf dem Rechner


 

Bilderorganisation auf dem Rechner



 

Vorschlag für eine hierarchische Baumstruktur nach Erstellungsdaten


/pic
/pic/...

/pic/jjjj/...                                             Aufnahmejahr 
/pic/jjjj/mm/...                                          ...Monat 
/pic/jjjj/mm/jjjjmmtt_hhmmss-originalname.jpg             Bilder, Soundfiles hierzu 
/pic/jjjj/mm/bearbeitet/                                  Kopien modifizierter Bilder 
/pic/jjjj/mm/film/...                                     Filme 
/pic/jjjj/mm/pano/...                                     Panoramabilder 
/pic/jjjj/mm/todo/...                                     noch zu bearbeiten 
/pic/jjjj/mm/web/...                                      für Webgalerie aufbereitet 
/pic/jjjj/mm/Urlaub_Kreta/...                              nach Wunsch größere Gruppen von Bildern des Monats in einem Unterordner separieren 

/pic/ausbelichtung/...                                    Kopien für Bilderdienst vorbereitet 
/pic/ausbelichtung/10x15/
/pic/ausbelichtung/20x30/ 

/pic/scans/...                                            gescannte Bilder 
 

Dateinamen


Die Dateien sollten möglichst umbenannt werden (aufgrund EXIF-Aufnahmedatum). Zusammengehörige Dateien (Sounddateien zu Bildern, Thumbnailbild zu Film...) sollten ebenfalls entsprechend benannt werden (wobei derartige Dateien i.d.R. selbst keine EXIF-Daten enthalten!).

Die Dateinamen sollten unbedingt auch verzeichnisübergreifend eindeutig sein. Wenn die EXIF-Aufnahmedaten wie o.a. im Namen enthalten sind, wird das zumeist autom. der Fall sein.

 

Tools


Eine solche Struktur pflegt man entweder selbst (durch kopieren von der jeweiligen Kamera/Speicherkarte/...) oder überlässt die Hauptarbeit nach Möglichkeit einem Downloader-Tool - z.B. foto downloader

 

Parallele Welten


Es ist problemlos möglich, parallel zu dieser Struktur weitere Zugriffspfade/Verzeichnisbäume zu pflegen (z.B. anhand beschreibender Merkmale wie ''Portrait'', ''Landschaft'' usw.):
/pic
/pic/landschaft
/pic/menschen
/pic/menschen/portrait
/pic/...
Unter Windows mittels fsutil hardlink create oder unter Linux z.B. mit ln kann man in anderen Verzeichnisstrukturen ''Zeiger'' auf die Bilddateien im o.a. datumsorientierten Verzeichnisbaum setzen. Die Bilder werden dadurch nicht kopiert, sondern sind einfach von alternativen Stellen (Verzeichnissen/Dateinamen) aus sichtbar verknüpft.

Diese rein verzeichnisorientierte Sicht / Vorgehensweise hat den Vorteil, dass man grundsätzlich betriebssystemunabhängig bleibt (man also kein propietäres Bildalbumprogramm nutzt, dass es z.B. ausschliesslich auf dem verwendeten Betriebssystem gibt).

Tipp für Windows zum komfortablen "handverlesenen" anlegen von Hardlinks ist die Software Link Shell Extension

 

Bildverwaltungsprogramme


Alternativ kann man auch eins der unzähligen Bildverwaltungsprogramme benutzen, um die Bilder unter verschiedenen Kategorien auffindbar zu machen (z.B. Thumbsplus, cumulus, imatch...). Diese Programme haben den Nachteil, dass man sich damit relativ festlegt, d.h. ein "Umstieg" ist nach längerer Zeit u.U. mit viel Aufwand verbunden, wenn es nicht sehr gute Exportmöglichkeiten für die erfassten "Metadaten" gibt (und im aufnehmenden Programm entsprechende Importmöglichkeiten).

 

Metadaten direkt im Bild...


Alternativ / ergänzend zur Benutzung derartiger Programme ist die Ablage von Metadaten (Stichworte, Kategorien...) in den Bildern selbst (z.B. EXIF, IPTC, XMP). Das scheitert derzeit noch öfters daran, dass diverse Programme diese Daten nicht erhalten, wenn das Bild neu abgespeichert wird. AUsserdem benötigt man immer zusätzlich Programme, mit denen man die Bilder dann auswerten kann (ausserdem performanceungünstig, weil immer alle Bilder ausgelesen werden müssten. Also ist sowieso wieder eine Extraktion dieser Daten in eine Datenbank o.ä. notwendig).

 

...und in extrahierter Form auswertbar speichern


Es bietet sich (derzeit also noch) an, wichtige Metadaten der Bilder separat zu speichern - z.B. in CSV-Dateien (betriebssystemübergreifend lesbar!).

Der nächste logische Schritt ist dann, diese Daten automatisisert in eine entsprechende Datenbank zu übernehmen. Ein selbstprogrammiertes Beispiel in php (rein filesystemorientiert, nur CSV-Dateien) findet man unter dem Stichwort Webbasiertes Bildarchiv...
29.04.2008


 

Basics Bildbearbeitung PSP9



 

Abwedeln und nachbelichten - aufhellen und abdunkeln - dodge and burn - Retusche in Paint Shop Pro 9 mit Ebenen


 
Prinzipiell sind in anderen Beiträgen diverse Möglichkeiten und PSP9-Tools beschrieben, mit Paint Shop Pro 9 Tools "klassisches" Dodge and Burn auszuführen (siehe z.B. Retusche)!

Das folgende Verfahren mit einem Layer ermöglicht aber ggf. feinere Eingriffsmöglichkeiten - sinnvollerweise ergänzt man sogar für jede einzelne Tätigkeit (aufhellen, abdunkeln, Falten bei Portraits retuschieren usw.) besser eine eigene Ebene, um den Effekt optimal anpassen zu können - dazu gegen Ende dieses Tutorials mehr.

 
Aufhellen und abdunkeln mit der beschriebenen Technik in Paint Shop Pro 9 ermöglicht es, sehr gezielt (bis auf ein einzelnes Pixel herunter) Bildbereiche aufzuwerten / nachzubearbeiten (um z.B. einen zu hellen Himmel nachzudunkeln, unterbelichtete Schattenbereiche aufzuhellen, Details wie eine Chromstossstange bei einem Auto zu betonen oder einfach Gesichtsfalten zu retuschieren) - im englischen auch "dodge and burn" genannt.

Nehmen wir als Beispiel dieses Bild:
aus der Galerie.

Um es etwas dramatischer aussehen zu lassen, dunkeln wir im folgenden Mini-Tutorial die Wolken im oberen Bildbereich noch etwas ab:


 
Ergebnis

oben: Original, Mitte: Maximaler Effekt, unten: Reduzierter Effekt

Mittels des Schiebereglers
kann man jetzt ganz gezielt die Stärke des Effektes beeinflussen. Hier z.B. wurde die Wirkung auf 50 Prozent reduziert (Bild unten).

 
Tipps

02.05.2019


 

Andy Warhol Popart Effekt

Einen ähnlichen Effekt wie bei einigen Andy Warhol Bildern (z.B. das Monroe-Portrait) erzeuge ich wie folgt:


 
dann je Einzel-Bild in x-facher Variation:


 

zum guten Schluss die einzelnen Bilder zusammensetzen


Tipp: Im Raster 3x3 Portraitbild z.B. von Hund, Katze, Kind jeweils unterschiedlich verfremdet möglichst gross (so 70cm aufwärts) als Poster oder Leinwandbild ausbelichten lassen, z.B. bei http://allesdruck.de habe ich das machen lassen und war zufrieden mit dem Ergebnis.

Beim ausbelichten auf Leinwand muss man etwas Rand (je nach Größe etwa ringsum 4-5cm) zugeben! Wenn man dummerweise (wie ich) das eigentliche Bild schon fertig hat hilft evtl. Menü - Bild - Leinwandgröße (vorher mit nem einfachen Dreisatz ausrechnen, wieviele Pixel/cm man ringsum zugeben muss). Bei allesdruck.de z.B. bekommt man in einer Vorschau anscheinend recht genau angezeigt, was vorne auf die Leinwand passt und was auf den Rand gedruckt wird...

 
Automatiken

Es gibt eine Reihe von Automatiken in Paint Shop Pro, die ebenfalls für diesen Zweck genutzt werden können. Ich zähle sie hier nur auf, sie sind in der Hilfe eigentlich ausreichend beschrieben.

 

Einfache Varianten (evtl. vorher Kontraste generell erhöhen oder vermindern - je nach Vorlage / Wunsch)



 

Empfohlene Variante der Automatiken: Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Niveaus


Logisch: Das geht auch nur mit einer Auswahl - bzw. man kann eine Anpassungsebene mit dieser Funktion versehen...
13.06.2007


 

Ansel Adams Effekt

Empfindet Look & Feel eines Ansel Adams Bildes nach.

(vom (schlecht) abfotografierten Dia)

Nach einem Rezept von Kris Zaklika (Jasc):

 
Roten Kanal separieren

Anpassen - Farbbalance - Kanäle mischen
Output-Kanal Grau (Monochrom)
Rot 100 Prozent
Grün und Blau 0 Prozent

 
Kontraste erhöhen und schärfen

Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Schärfekorrektur
Stärke 4
Diesen Effekt so zweimal nacheinander anwenden

 
Helligkeitswerte spreizen

Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Histogramm dehnen

 
leicht aufhellen

Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Histogrammanpassung
Voreinstellung Standard
Gamma 1,2 (Helligkeit)

 
leicht Blau färben

Anpassen - Farbton und Sättigung - Kolorieren
Farbton 160
Sättigung 20

 

Tipps


29.04.2008


 

Arbeitsoberflaeche

Die Arbeitsoberfläche sollte man sich unbedingt anpassen, z.B. indem man (nur) die benötigten Symbolleisten einblendet und dort auch öfters genutzte Befehle als Symbol hinterlegt (und nicht genutzte entfernt).

 

Symbolleisten anpassen


Das geht mit Drag und Drop via
Die Definitionen lassen sich speichern - evtl. macht man sich mehrere Arbeitsoberflächen für verschiedene Zwecke! Speichert man die Arbeitsoberfläche, dann lässt sie sich auf dem Rechner (oder (einem anderen Rechner bzw.) nach Neuinstallation) aus dieser Datei wiederherstellen...

 

Speichern der Arbeitsoberfläche in eine Datei mit der Erweiterung .pspworkspace


Folgende Informationen werden gespeichert: Gespeichert wird via Menü: Wie gesagt - mehrere Varianten für verschiedene Zwecke sind möglich (z.B. scannen / Bildbearbeitung / ...).

Um mit einer bestimmten Arbeitsoberfläche zu starten einfach draufklicken (oder Link setzen und drauf klicken...)

 
Speicherorte

via können alle möglichen Speicherorte definiert oder geändert werden (z.B. weitere Pfade für Plugins aufnehmen)
Per Default landen z.B. alle eigenen "Kreationen" (z.B. Scripte) unter
''C:''/Dokumente und Einstellungen/''USERNAME''/Eigene Dateien/PSP9/... !
 
Bei Backups von Daten bzw. der Arbeitsoberflächen also unbedingt auch daran denken, dieses Verzeichnis (und alle Unterverzeichnisse) mitzusichern!

16.04.2008


 

Ausrichtung und Ausschnitt


 

Ausrichtung


Wenn die Horizontlinie schief erscheint, sollte man das Bild um ein paar Grad drehen. Dafür benutzt man das Ausrichtungswerkzeug (Ausrichten an Achse) aus der Werkzeugpalette.

Im Bild wird eine exakt waagerechte Linie eingeblendet. Die Enden kann man mit der Maus ''anfassen'' und verschieben. Zweckmäßigerweise sucht man sich eine (gedachte oder reale) Linie im Bild, die eigentlich horizontal verlaufen müsste - und legt die Ausrichtungslinie darüber.

Nach einem Doppelklick wird das Bild genau so gedreht, dass die vorher markierte Linie jetzt exakt waagerecht verläuft. In der Optionspalette kann man alternativ auch den Drehwinkel als Zahl vorgeben. Die Option Bild beschneiden kann man aktivieren, damit ''tote'' Ecken rechtwinklig weggeschnitten werden (mal ohne ausprobieren, dann sieht man was ich meine). Ein weiterer Parameter bestimmt, ob nur die aktuelle Ebene - oder das gesamte Bild gedreht wird.

 

Ausschnitt


Ob man - wie bei den gängigen Kompaktkameras üblich - lieber im 3:4 Seitenverhältnis - oder wie in der klassichen Fotografie lieber im 2:3 Seitenverhältnis schneidet, ist sicherlich Geschmackssache. U.U. (Panorama) sind auch noch ganz andere Werte im Einzelfall - motivabhängig - sinnvoll.

Um den endgültigen Bildausschnitt zu bestimmen, nutzt man das Beschnittwerkzeug aus der Werkzeugpalette. Der Ausschnitt kann auf verschiedene Arten gewählt werden: Wichtig: Seitenverhältnis beibehalten anklicken, wenn man die Größe (Regelfall) des Beschnittrahmens nochmals verändern will (an den Ecken und Kanten mit der Maus möglich).

Verschieben des Rahmens ist mit der Maus innerhalb des Beschnittrechtecks möglich - Drag und Drop.

Ein Doppelklick oder anklicken von anwenden schneidet dann genau auf den vorgewählten Ausschnitt.

Durch Anwahl des Parameters Druckgröße festlegen wird angezeigt, wieviel Punkte je Zoll/Zentimeter als Auflösunmg beim Drucken verwendet würden...
16.04.2007


 

Auswahl

Sobald eine Auswahl (mit Kasten/Lasso/Zauberstab/...) erstellt ist, wird sie von einem speziell animierten Rand umgeben (Laufrahmen). Die meisten Funktionen (Filter, Anpassen..., Werkzeuge...) arbeiten auch (nur) auf ausgewählten Bildteilen...

 

Werkzeuge


Die Werkzeuge befinden sich normalerweise links in der Werkzeugpalette. Feineinstellungen werden kontektabhängig oberhalb des Bildfensters erledigt. Dort wählt man auch aus, ob sich die Auswahl z.B. nur auf die aktuelle Ebene (...) bezieht. Weitere Bearbeitungsmöglichkeiten (ausschalten, umkehren, laden und speichern...) erreicht man über Menü - Auswahl.

 
Die Werkzeuge im einzelnen:

 

Auswahlrahmen



 

Freihandauswahl (Lasso)


Zunächst bestimmt man den Auswahltyp Anschliessend setzt man die Werkzeugoptionen Beim Punkt-für-Punkt-klicken beendet ein Doppelklick die Auswahl, beim kontinuierlichen nachfahren von Konturen muss man zurück zum Ausgangspunkt ''fahren''.

 

Zauberstab


Wird verwendet, um Inhalte - im Gegensatz zu den Bildkanten wie beim Lasso - auszuwählen, und zwar mittels Farbe (RGB-Wert), Farbton, Helligkeit oder Deckfähigkeit.

Auswahlmodus:
Ausserdem wählt man jetzt weitere Optionen aus:


 
Tipps

Randschärfe 0 bedeutet einen pixelgenauen Ausschnitt, je höher die Randschärfe eingestellt wird, um so verlaufender wird der Ausschnitt mit dem Bildhintergrund verbunden. Der Wert muss aber vor der Verwendung des Auswahlwerkzeuges eingestellt werden. Alternativ (ergänzend) aktiviert man die Funktion Antialiasing, bevor man die Auswahl erstellt. Dabei gehen nicht so viele Details des Hintergrundes verloren - man bekommt aber nicht so fliessende Übergänge hin...

''Nach'' Erstellung einer Auswahl (muss noch markiert sein) geht das noch via: Menü Auswahl - angleichen - Randübergang

Mit aktivierter Randunschärfe sind i.d.R. die Fotos gemacht, die man öfters mit ''verlaufendem Rand'' auf Websites sieht...

 

entfernen


den letzten gesetzten Punkt (nur bei Punkt-zu-Punkt Auswahltypen) entfernt man durch die Entf-Taste!

 

erweitern


Umsch- (also die Shift-)Taste drücken und nächste Auswahl erstellen.

 

einschränken


Funktioniert sinngemäß wie das erweitern, nur die Strg-Taste (Ctrl) ist jetzt zu betätigen...

 

umkehren


Menü Auswahl - umkehren. Weil es manchmal einfacher ist, nur einen kleinen Bereich auszuwählen den man eigentlich nicht benötigt, und dann die Auswahl umzukehren...

 

vergrößern - verkleinern - verschieben der Ansicht


Auf der Zehnertastatur:

 
zum einsteigen

29.04.2008


 

Camp Ratty - PSP Tutorials und FAQ 📌

Mit die besten Tutorials für PSP, die man m.E. im Netz findet! Klickt oben auf das Handsymbol rechts aussen, um dem Link zu folgen...
21.11.2007


 

Colorkey

Das sind die Bilder, bei denen ein oder wenige Bilddetails ihre Farbe behalten (oder unifarben koloriert sind), und der Rest des Bildes in Graustufen dargestellt wird.

Beispielbild:

 

Vorgehensweise


Im ein- oder anderen Fall mag das noch einfacher gehen (z.B. könnte man bei einem Bild mit rotem Klatschmohn einfach über eine Farbsättigungskorrektur allen Farben ausser Rot die Sättigung entziehen - also ganz ohne Auswahl)...
29.04.2008


 

Dynamic Range Increase DRI

Mehrere deckungsgleiche (Stativ!) Bilder mit unterschiedlichen Belichtungswerten (z.B. mittels Bracketing, Belichtungsreihe) werden zu einem Bild mit erhöhtem Kontrastumfang verdichtet.

 
DRI-Bild in Paint Shop Pro 9 mittels Ebenen / Masken:
Fertig!

 
zum optimieren:


 

Alternative bei mehr als zwei Bildern


Diese Variante kommt aus dem Astronomie-Foto-Bereich, eigentlich um zufälliges Bildrauschen zu unterdrücken:
D.h. man sieht dann von den Bildern...
0.75(0.67(0.5 Bild1 + 0.5 Bild2) + 0.33 Bild3) + 0.25 Bild4 = 0.25 Bild1 + 0.25 Bild2 + 0.25 Bild3 + 0.25 Bild4 
...quasi einen Durchschnitt. Details die auf allen Bildern (gleich) aussehen kommen auch gleich raus, Details die nur auf einem Bild vorhanden sind dagegen werden deutlich abgeschwächt. In der Astrofotografie hat man da üblicherweise aber identische Bilder in großer Anzahl...

 
Alternativen zum Feintuning / nachbearbeiten der Masken z.B.:
Ebenfalls möglich: Deckfähigkeit und Mischmodi der Maskenebenen mit den Reglern der Ebenenpalette verändern

 
weitere Links zum Thema:

21.11.2007


 

Einstellungen Mal- und Zeichenwerkzeuge

Für verschiedene Malwerkzeuge, aber auch z.B. den Klonpinsel können (müssen) diverse Feineinstellungen vorgenommen werden.

 
Größe

Ist natürlich völlig vom Bild / den Details abhängig. Gerade beim Klonpinsel sollte man im Zweifel eher mit möglichst grossen Werten arbeiten, damit man die Übergänge nicht so deutlich sieht

 
Transparenz / Deckfähigkeit

Wert prozentual (0-100) wählen

 
Dichte

Deckung des Pinselstrichs. Bei Werten unter 100\\\% werden sukzessiv Pixel ausgelassen (wichtig z.B. beim Airbrush-Werkzeug)

 
Härte

Schärfe der Kanten. Mit abnehmender Härte wird der Farbauftrag weicher und die Kanten verschwimmen

 
Schrittgröße

Bestimmt den Abstand zwischen den einzelnen Farbpixeln. Prozentualer Anteil des Werkzeugspitzendurchmessers, d.h. bei 100 Prozent würde bei einer Werkzeuggröße von 100 Pixeln nur jeweils ein Pixel alle 100 Pixel gesetzt. Niedrige Werte machen die Farbe weicher und die Farbverteilung wirkt dichter.

Weitere Werkzeugoptionen findet man beim Freistellen und der Auswahl...
11.04.2007


 

Entrauschen


 

Menü: Anpassen - Fotokorrektur - Bildrauschen digitaler Kameras entfernen


Das Werkzeugfenster ist fünfgeteilt (Karteireiter Bildrauschen entfernen):

 

Samples setzen



 

Einstellungen



 

Voreinstellungen


Das macht Sinn, wenn in ähnlichen Situationen oder in einer Bilderserie (z.B. Portraits) immer ähnlich starke Rauschmuster auftreten (Voreinstellung gilt nicht für die Samples selbst, davon werden bild-individuell immer drei (hell/mittel/dunkel) als default neu ermittelt) - auch interessant zur Automatisierung (Script-Batch-Bearbeitung)

 

Kamera-Voreinstellungen


dagegen benutzen beim speichern/laden die Samples (sowohl Rauschmuster als auch Farbbereiche). Es geht hier also nicht um reine "Kamera-Presets" wie bei anderen Entrauschungs-Programmen, sondern auch um situationsbezogene Anwendungsfälle

 

Bild(ton)werte schützen



 
Tipps


 

entrauschen klappt nicht



 

es wird zu agressiv entrauscht



 

Hoffnungslose Fälle


07.01.2008


 

Farbabweichung lila Farbsaeume

Bildausschnitt 1:1 von 2MP-Mobiltelefon

vorher

nachher
Dieses Phänomen wird unter diversen Namen (Farbabweichungen, lila Farbsäume, CA, Chromatische Abberation, Purple Fringing, Color Fringing, Blooming...) beschrieben.

Die Farbabweichungen haben verschiedene Ursachen wie z.B.
  • Linsen-Aberration
  • Demosaicing/Interpolation in der Kamera
  • Sensor blooming
  • Post-processing
und auch die dadurch resultierenden Farbabweichungen sind sehr unterschiedlich (und nicht auf violett bzw. nicht einmal auf reine Farbabweichungen beschränkt).

In kontrastreichen Situationen (z.B. Äste gegen den hellen Himmel fotografiert) treten am Rand der Äste dann z.B. unschöne lila Farbsäume im Bild auf, die sich mit Paint Shop Pro (PSP9) meist recht schnell und einfach mit dem hier beschriebenen Werkzeug entfernen lassen.


 

Anpassen - Fotokorrektur - Farbabweichungskorrektur


In der PSP-Hilfe für dieses Werkzeug ist eigentlich alles sehr gut mit Beispielbildern beschrieben, reinsehen lohnt.

 

Anwendung



Im Prinzip reicht es, im linken Vorschaufenster (100-300 Prozent einstellen) mit der Maus entsprechende kleine Sample-Rechtecke aufzuziehen (1-10 Stück sind möglich) und das Werkzeug dann (erst testweise) anzuwenden.
Feintuning erfolgt bei Bedarf durch das Feld Radius, die anderen Einstellungen dienen zu Kontrollzwecken bzw. zur Steuerung der Anwendung (Anwendung via Korrekturebene oder direkt) - siehe Hilfe.

 

Kontrolle


Eine Kontrolle ist ratsam, denn der Filter wird auf das gesamte Bild angewendet (oder auf eine vorhandene Auswahl). Zur Kontrolle dient die Schaltfläche

Unterschiede anzeigen lassen

Dann sieht man im rechten Vorschafenster, ob möglicherweise Bildteile betroffen sind, wo zwar die gesampelten Farben auftreten und korrigiert wurden (die aber gar nicht "Fehlfarben" waren)...

 

Tipps


 

Wenn es gar nicht klappt


Quelle: Ein paar Tipps übernommen aus: Chromatic Aberration Filter von Kris Zaklika, Jasc Software Inc., Preliminary Draft - June 7, 2004
29.04.2008


 

Farbbilder in Schwarzweissbilder umwandeln


 

Minimaler Workflow für ein optimiertes Schwarzweissbild


Um ein Farbfoto in ein Schwarzweissbild bzw. in Graustufen (ein Graustufenbild) umzuwandeln, existieren unterschiedlich aufwändige Methoden. Ich benutze zum umwandeln folgenden kleinen Workflow:
Aus dem Usenet (Quelle habe ich leider damals nicht notiert, sorry) hatte ich mal einige Voreinstellungen zur Simulation von Farbkorrekturfiltern für die Schwarzweissfotografie notiert, die als Ausgangspunkt für eigene Experimente dienen können:

Quellkanäle für...
 
Graustufen:     Rot +30  Grün +59  Blau +11  (gängige Luminanz-Umsetzung, die den Sehgewohnheiten entspricht und z.B. auch beim TV genutzt werden) 
Graustufen2:    Rot +80  Grün +15  Blau +5 
 
Highcontrast:   Rot +40  Grün +34  Blau +60 
Normalcontrast: Rot +43  Grün +33  Blau +30 

Rotfilter:      Rot +75  Grün +0   Blau +25  (Dunstreduzierung, dunklerer Himmel, Wolken kontrastreicher, Unterdrückung Hautunreinheiten, hellere Lippen)
Rotfilter 25a:  Rot +200 Grün +0   Blau -100 
Gelbfilter:     Rot +30  Grün +70  Blau +20  (Himmel abdunkeln, Kontrast Wolken)
Grünfilter:     Rot +20  Grün +60  Blau +40  (Dunkleres Rot, stärkere Differenzierung Grüntöne)
Orangefilter:   Rot +78  Grün +22  Blau +0   (Kombi Eigenschaften gelb/rot)
(*1) Konstante sollte auf 0 stehenbleiben, bei abweichenden Prozentwerten werden generell einfach die sich ergebenden Werte um die Konstante reduziert (100 Prozent = 255, 50 Prozent = 128 usw....)

Leichter ist es aber, selbst darauf zu achten, dass die Gesamtsumme der drei Quellkanäle 100 Prozent nicht übersteigt bzw. unterschreitet, denn ansonsten werden im Bild Lichter ''ausfressen'' (reinweiss = 255) bzw. Schatten ''absaufen'' (schwarz = 0) = clipping


 
Alternative Methoden mit PSP9

 

Direkt in der Kamera

Diese Vorgehensweise ist eigentlich nicht zu empfehlen. Man verzichtet von vorneherein auf die Farbe (vielleicht möchte man ja später doch ein Farbbild vom Motiv), ausserdem sind die Algorithmen und der Kameraprozessor i.d.R. nicht so leistungsfähig wie ein Bildbearbeitungsprogramm am PC. Wenn man aber direkt Bilder von der Speicherkarte bestellen will, oder ohnehin die ''Vollautomatik'' im Bildbearbeitungsprogramm nutzen würde - ok. Empfehlenswert ist es aber auf jeden Fall, wenigstens einmalig einen Vergleichstest durchzuführen (also ein Farbbild machen, dasselbe Bild als S-W-Kamerabild. Das Farbbild dann am PC nachbearbeiten und mit dem Direkt-S-W-Bild vergleichen...)

 

Automatiken - einfache Umwandlung in Graustufen in PSP

Meistens will man aber doch etwas feinere Abstufungen erhalten:
 

Alternative Methoden, die visuell vergleichbare Ergebnisse bringen, aber 24Bit-Bilder nicht nach 8Bit-Bildern ändern:



 

Graustufen durch entsättigen



 

Plugins


Es gibt eine Reihe (auch Freeware) Plugins, die das umwandeln min. teilautomatisieren und schon bessere Ergebnisse als die schnellen Methoden (s.o.) bringen. Je nach Plugin hat man auch noch die Möglichkeit zum Feintuning. Beispiele: Virtualphotographer von optikVerve Labs oder das m.E. sehr empfehlenswerte B-W-Conversion Plugin, dass im Prinzip auf Basis eines Kanalmixers (mit passenden Voreinstellung/analogen S-W-Film-Profilen) beeinflussbar ist.

 

Beispiel






Oben links: Original
Rechte Seite: RGB-Split-Bilder Rot, Grün, Blau
Links Mitte: PSP-Umwandlung in Graustufen
Links unten: B-W Plugin, weniger Gamma, Blau / Cyan zurückgeregelt, kleinere weitere Korrekturen

Insbesondere wenn man früher in der s/w-Fotografie Gelb-, Orange- oder Rotfilter bei der Aufnahme eingesetzt hat, um z.B. mehr Kontrast in Wolken zu erhalten, bekommt man das bei der digitalen Fotografie frei Haus geliefert (lediglich roten Kanal nehmen)...

02.05.2019


 

Farbe austauschen 📌

COLOR CHANGER SCRIPT FOR USE WITH PSP8, 9 AND X

"...This scripts automates the dialogues and creation of the necessary layers in PSP8, 9, and X to emulate the results obtained by the Color Changer filter new in PSPXI. An overview of how it works and complete instructions are in the script's header as well as an included txt file..."
09.01.2008


 

Farbe Kontrast Saettigung anpassen

Beispielbild für eine einfache Histogrammkorrektur:

Anklicken für 1:1 Pixelgröße (100 Prozent), links Original-Bildausschnitt, rechts flüchtige Histogrammkorrektur Schwarz- und Weißpunkt, Gammakorrektur 0,75 und autom. entrauscht, Stärke 40 Prozent. Aufgenommen mit der Fuji S9500.

Ein anderes Beispiel - von mittels Tonwertkorrektur, sättigen und schärfen zu ...

PSP9 verfügt über diverse (voll-/halb-)automatische - aber auch manuell zu bedienende Filter zur Korrektur von Farbe, Kontrast und Sättigung. Dabei arbeiten viele der automatischen Befehle schon optimal, denn meistens lassen sich notwendige Anpassungen (z.B. Tonwertkorrektur via Histogramm) ja mathematisch exakt bestimmen - andere Parameter unterliegen eher dem Geschmack des Betrachters, so dass man eher manuell oder halbautomatisch korrigieren will.

Reihenfolge dieser Anpassungen grundsätzlich:
Alle nachfolgend aufgeführten Befehle wirken auf das ganze Bild - oder die aktuelle Auswahl, falls vorhanden!

Für kleinere, gezielte Manipulationen stehen aber auch diverse Retusche-Werkzeuge zur Verfügung (z.B. zum aufhellen/abdunkeln kleinerer Bildbereiche empfehlenswert).

Und - nicht zuletzt - sollte man daran denken, dass auch viele der hier vorgestellten Manipulationen direkt über Mischmodi in Verbindung mit Korrekturebenen möglich sind...

Empfehlung: Arbeiten mit der lfd. aktualisierten Histogramm-Anzeige

 

Menü Ansicht - Paletten - Histogramm


zeigt lfd. das Histogramm des aktiven Bildes mit allen relevanten Werten an. Letzlich ist es empfehlenswert, auch für alle anderen Korrekturen das Histogramm beobachten zu können.

 
Vollautomatiken für Farbe / Kontrast / Sättigung

Damit meine ich nicht die eigentliche Vollautomatik Fotokorrektur in einem Schritt - die arbeitet m.E. viel zu agressiv. Was manchmal dagegen recht gut funktioniert, ist:

 

Menü Anpassen - Farbbalance - Verblasste Farben korrigieren


Für das Wald- und Wiesenbild mit vielen (ausgewogenen) Farben ohne problematische Aufnahmefehler sehr gut geeignet. In einem Durchgang werden Farbe, Sättigung und Kontrast optimiert (meistens klappt insb. die Tonwertkorrektur so gut, dass anschliessend ausser schärfen und beschneiden keine weitere Bearbeitung notwendig wird). Man sollte mit möglichst niedrigen Werten beginnen (Empfehlung: Nur mit Stärke 2-5 antesten). Bei Werten ab ca. 50 verliert man mit dieser Methode meistens schon zuviele Details. Der Befehl ist eigentlich für gescannte, schon verblasste Fotos gedacht, wirkt aber m.E. auch hervorragend auf ''frische'' Digitalbilder! Beispiel:


 

Menü Anpassen - Fotokorrektur - Hintergrundbeleuchtung


...bei generell zu hellen Bildern

 

Menü Anpassen - Fotokorrektur - Aufhellblitzen


...bei generell zu dunklen Bildern

Wenn das nicht ''schnell'' zum gewünschten Erfolg führt, muss man an nachfolgenden feineren Stellschräubchen drehen. Nachfolgend sind jeweils nur einige der vorhandenen Befehle kurz beschrieben (die ich normalerweise benutze).

 
Wenn die Vollautomatik keine befriedigende Ergebnisse bringt, nutze ich ''meistens'' nur


 
Farbe

 

Menü Anpassen - Automatische Farbbalance-Korrektur


Den Schalter ''Farbstich entfernen'' bei Bedarf aktivieren und ansonsten mit der Stärke experimentieren (0-100, beginnend etwa bei 30, Farbtemperatur 6500 Kelvin). Mit dieser Funktion kann man auch nachträglich komfortabel über den Schieberegler die allg. Farbtemperatur wärmer (rötlicher) oder kälter (bläulicher) anpassen. Einsatz dieses Filters bei fehlerhaftem Weissabgleich (bzw. generell: Einfacher Farbstich) oder z.B. bei Mischlichtsituationen mit unterschiedlichen Farbtemperaturen in Verbindung mit einer Auswahl.

 

Menü Anpassen - Farbbalance - Rot/Grün/Blau


Mit diesem Befehl kann man gezielter die Farbwerte verschieben. Beispiel für einen ordentlichen ''warmen Gelbstich'': Rot +30, Grün +30, Blau +20 - alternativ einfach nur Blau nach Geschmack zurücknehmen - macht das Foto ''sonniger'' = gelber...

 
Kontrast

Wenn sich die Mehrzahl der Töne in einem Bild gleicht, weist das Bild einen niedrigen Kontrast auf – es erscheint ''kontrastärmer''. Wenn die Töne hingegen vom einen Ende der Skala zum anderen reichen, weist das Bild einen hohen Bildkontrast auf. Kontrastanpassung bedeutet also spreizen oder stauchen der vorhandenen Tonwerte.

Bearbeiten lassen sich fast alle relevanten Details komfortabel über den Befehl:

 

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Histogrammanpassung


Über die Auswahl Helligkeit bearbeitet man den Kontrast und die Helligkeit.

 
Tonwerte

Wenn zwischen dem linken Rand des Histogramms und der Stelle, an der die im Diagramm angezeigten Werte anzusteigen beginnen eine Lücke zu erkennen ist, sind die dunkelsten Pixel im Bild nicht vollständig schwarz. Den Schieberegler Niedrig (das schwarze Dreieck) an die Stelle ziehen, an der das Diagramm anzusteigen beginnt. Das obere der beiden Felder unter Niedrig zeigt die Position der unteren Grenze an (Wert zwischen 0 und 255). Das untere Feld zeigt den Prozentsatz der Pixel an, deren Werte zwischen Null und dem unteren Grenzwert liegen. Der in diesen Pixeln enthaltene Kontrast geht verloren. Im Allgemeinen sollte dieser Anteil unterhalb 0,1 Prozent bleiben - kontrollieren!

Wenn zwischen rechtem Rand des Histogramms und der Stelle, an der die im Diagramm angezeigten Werte zur Nulllinie zurückkehren, eine Lücke zu erkennen ist auf den Schieberegler Hoch (das weiße Dreieck) klicken, und an diese Stelle im Diagramm ziehen. Dadurch werden die hellsten Pixel des Bilds in Weiß umgewandelt. Im Allgemeinen sollte der prozentuale Anteil, der sich bei Änderungen am Wert für Hoch (unteres Feld) ergibt, nicht mehr als 0,1 Prozent ausmachen.

Wenn das Diagramm rechts und links Spitzen, in der Mitte dagegen niedrige Werte aufweist, kann man den Mitteltonbereich verengen. Um den Mitteltonbereich zu verkleinern, klickt man auf den Schieberegler Mitteltöne und zieht ihn nach oben. Wenn das Diagramm eine Spitze in der Mitte aufweist, rechts und links dagegen nur wenige Pixel enthält, erweitert man den Mitteltonbereich, indem man den Schieberegler Mitteltöne nach unten zieht.

 
Gammawert

Wenn das Bild insgesamt zu dunkel oder zu hell ist, sollte der Gammawert angepasst werden (1 = Ursprungswert, kleiner = dunkler, größer = heller).

Wenn einem das arbeiten mit dem Histogramm nicht liegt, bieten sich alternativ folgende Funktionen an:

 

Menü Anpassen - Automatische Kontrastkorrektur


Die drei Optionen passend vorwählen: heller/neutral/dunkler, normal/schwach, kontrastärmer/neutral/kontraststärker. Achtung: Der Befehl versucht selbsttätig schon eine optimale Tonwertverteilung zu erreichen - dazu lässt man die Schalter auf neutral/normal/neutral einfach stehen und wendet den Befehl an!

 

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Gammakorrektur


Für den Anfang: Verbinden (der Kanäle) anklicken. Gamma 1 steht für den ursprünglichen Wert. In die gewünschte Richtung korrigieren - und fertig. Evtl. muss anschliessend nochmals nur der Kontrast leicht erhöht werden.

 

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Helligkeit/Kontrast


Hier kann man durch Vorgabe eines jeweils positiven oder negativen Wertes (0 = neutral) Helligkeit oder Kontrast generell ändern. Etwas feiner differenzieren kann man durch:

 

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Lichter/Mitteltöne/Schatten


Absolute Anpassungsmethode: Typische Werte sind 35 für Schatten, 50 für Mitteltöne und 65 für Lichter. Sie hängen jedoch von dem jeweils vorliegenden Bild ab. Durch Erhöhen des Wertes wird der Bereich aufgehellt, durch Verringern abgedunkelt. Relative Anpassungsmethode: Positive Werte hellen den Bereich auf, negative Werte dunkeln ihn ab.

 

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Schärfekorrektur


Schärfekorrektur? Natürlich, denn letztlich ist schärfen nichts anderes als das hervorheben von Kontrasten. Nutzt man diese Funktion moderat (Stärke 1-3 von 5 möglichen Stufen) muss man später zwar nochmals nachschärfen, erreicht aber insbesondere für Landschaftsfotos eine ordentliche Kontraststeigerung / clarify der Bildwirkung

 

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Niveaus


Kanal: RGB für Alles - oder nur einen Farbkanal anpassen, Input-Niveaus (Kontraste erhöhen): Am besten mit der Maus die drei Rauten verschieben. Links - dunkle Raute: Weiter nach rechts verstärkt dunkle Töne, Rechts - helle Raute: Weiter nach links hellt helle Töne weiter auf, Mitte - graue Raute: Gammawert (mittlerer Grauton) verschieben. Output-Niveaus (Kontraste vermindern): In der Bedienung funktioniert das wie die Input-Niveaus, aber es erfolgt eine Reduzierung anstelle Erhöhung der Kontraste (dunkle Töne aufhellen / helle Töne abdunkeln)

 
Für Spezialeffekte interessant ist evtl. noch der Schwellenwert, der nach Eingabe des Helligkeitswertes (0-255) alle Pixel mit geringerer Helligkeit auf schwarz - und alle anderen auf weiss setzt...

 
Sättigung

Bei einer Verringerung der Sättigung wird die Farbe ''entzogen'', und am Ende bleibt nur noch die Graustufenkomponente. Eine höhere Sättigung bewirkt stärkere, strahlendere Farben.

 

Menü Anpassen - Automatische Sättigungskorrektur


Wie bei der automatischen Kontrastkorrektur versucht dieser Befehl in Neutralstellung der Optionen (normal/normal) optimale Farbsättigung zu erreichen. Bei Bedarf kann man ihn aber beeinflussen in Richtung schwache/starke Farben mit Stärke gering/hoch.

 

Menü Anpassen - Farbton und Sättigung - Farbton/Sättigung/Helligkeit


Schieberegler Sättigung und Helligkeit ändern die Werte. Für Farbtonänderungen die Hilfe durchlesen...
25.08.2008


 

Farbfilter Korrekturfilter Weissabgleich


 
Farb-Korrekturfilter werden gern in der analogen Fotografie benutzt, z.B.
Einige dieser Filter sind in der Digitalfotografie obsolet, weil der automatische (oder manuell gesetzte) Weissabgleich diese Aufgabe schon erledigt.

Trotzdem kommt es hin und wieder vor, dass man einen wärmeren (rötlicher/gelber) oder kühleren (bläulicher) Bildeindruck für ein vorhandenes Bild erreichen will. Das erreicht man durch gezieltes ändern der Farbtemperatur.

 

Farbtemperatur (gemessen in Kelvin)


Farbtemperatur typische Lichtsituation
2000K Sonnenauf-/Untergang
2500K Glühlampe
5000-5500K Tageslicht
6000-6500K Sonnenschein
10000K und mehr heller Tag am Meer


(Farb-)Konversionsfilter ändern gezielt eine Farbtemperatur in eine andere. In der analogen Fotografie werden diese Filter oft über das Kodak-Wratten-System (oder über die Mired-Skala) definiert, ein paar Beispiele:

 

Kodak Wratten Filter und Mired


Filterbezeichnung Änderung in Kelvin
80A +2300K (3200K zu 5500K) = kühler
81A -200K (3400K zu 3200K) = leichter Warmton
81B -300K (3500K zu 3200K) = mittlerer Warmton
81C -400K (3600K zu 3200K) = Warmton
... ...


In mired ausgedrückt: 1000 * (1000/Ziel-Farbtemperatur - 1000/Ist-Farbtemperatur), z.B. hätte ein 81C dann 1000*(1000/3200 - 1000/3600) = 34,7 = +35 mired.

Für meine Zwecke (Bildeindruck wärmer/kühler) spielt es keine Rolle bei welcher Farbtemperatur das Bild tatsächlich aufgenommen wurde (und wie der Weissabgleich erfolgte), man wünscht ja eine Änderung einfach relativ zum aktuellen Wert...

Paint Shop Pro bietet diverse Werkzeuge zur gezielten Änderung der Farbtemperatur und von Farben selbst an - meines Wissens (PSP9) aber keine Funktion, mit der man direkt eine Farbtemperatur A in eine andere Farbtemperatur B umsetzen könnte. Die meisten dieser Tools erreicht man über das Anpassen-Menü (Farbbalance). Zumeist wird man für die o.a. Zwecke mit einem der folgenden Werkzeuge auskommen - ein wenig probieren ist wohl angesagt...

Bei einigermassen neutralen Bildern:

 

Anpassen - Automatische Farbbalance (-Korrektur)


Das Problem ist hier, dass PSP die Farben mit einem internen Algorithmus (vergleichbar mit einem Weißabgleich bei Digitalkameras denke ich mir) analysiert und schon eine (nach seiner Berechnung auf normales Tageslicht bezogenen) interne Korrektur automatisch vornimmt. Das klappt umso besser, je neutraler insgesamt die Farben des Bildes abgestimmt sind. Hat das Bild schon einen deutlichen Farbstich (z.B. Sonnenuntergang - Richtung Orange) korrigiert das Tool bereits vor jedem manuellen eingreifen deutlich dagegen (im Beispiel Richtung blau!) - in so einem Fall sollte man besser einen alternativen Schwarz-/Grau-/Weisspunkt setzen (s.u.). Ansonsten:

Bei Bildern mit einer (...) (zu erhaltenden, beabsichtigten) vorherrschenden Farbe eher wie folgt:

 

Anpassen - Farbbalance - Schwarz- und Weißpunkt



Das Ergebnis entspricht so ungefähr einem 81C Warmtonfilter:


 

Eine wärmere oder kältere Farbtemperatur mit Ebenen


Man sieht hier die drei Ebenen, von unten nach oben:
In der Ebenenpalette kann man jetzt die Transparenz der mittleren Ebene (Filter) wie gewünscht setzen (für den Anfang so zwischen 15 und 35 Prozent) - je nach dem, wie stark der Filtereffekt sichtbar sein soll.

Der Mischmodus Multiplizieren (und damit die Filterwirkung) wirkt sich auf hellere Farben stärker aus als auf dunklere Farben (was i.d.R. beim filtern von Landschaftsbildern ja zumeist beabsichtigt ist)...

Die oberste Ebene (Mischmodus Helligkeit (Legacy)) sorgt lediglich dafür, dass die Helligkeit des Originalbildes erhalten bleibt.

 
Beispiel:




Zu beachten: Ich habe hier zur Demonstration ein Bild gewählt, das in der linken Hälfte des Himmels teils vollständig ausgefressene Lichter zeigt. Der verwendete Mischmodus färbt diese "reinweissen" Bereiche nicht farbig ein!

 
Ansonsten:
  • Oben: Kalt getöntes Bild
  • Mitte: Original
  • Unten: Warm getöntes Bild

thanx, Spandex!

 
Tipps - Farbkorrekturfilter

Folgende Tabelle mag nützlich sein (z.B. für die o.a. Methode mit Ebenen), um gezielt Farbstiche auszufiltern / hinzuzufügen:
Cyan absorbiert Rot
Gelb absorbiert Blau
Magenta absorbiert Grün
Rot absorbiert Grün und Blau
Grün absorbiert Rot und Blau
Blau absorbiert Rot und Grün

02.05.2019


 

Freistellen


 

Hintergrundlöschwerkzeug (Precision Background Eraser) heisst in Paint Shop Pro 9 (PSP9) das Mittel der Wahl um ein Motiv freizustellen!




Es befindet sich in der Werkzeugleiste in einer Gruppe mit dem normalen Löschwerkzeug) und verfügt über eine ganze Reihe von Optionen (s.u.).

Zunächst sollte man generell alle Werte auf die Standardwerte zurücksetzen. Das geht via Voreinstellungen -

Ausserdem sollte man generell die Werkzeugumrisse immer anzeigen lassen (Datei - Einstellungen - Allgemeine Einstellungen - Anzeige und Zwischenspeichern - Pinselumrisse anzeigen)

 

Prinzipielle Vorgehensweise




 
Tipp:
Das lässt sich z.B. ausnutzen, wenn sich die Farbinformationen zwischen Vordergrund (Motiv) und Hintergrund stark gleichen.

 

Optionen des Hintergrundlöschwerkzeugs





Wie oben beschrieben, sollte man zunächst mit den Standardwerten arbeiten.

 
Auswählen der passenden Werkzeuggröße

Im Prinzip kann man das Werkzeug möglichst gross wählen - Ausnahme wäre, wenn sich im Hauptmotiv ähnliche Farbflächen wie im Hintergrund befinden (würden bei Abdeckung mit dem Werkzeugumriss u.U. mitgelöscht)

Genauso sollte man das Werkzeug ggf. verkleinern, um mit dem Mittelpunkt des Werkzeugs wirklich exakt die unmittelbar angrenzende Hintergrundfarbe zu sampeln.

Fast jede Größe funktioniert, wenn die Trannfläche scharfe (kontrastreiche) Kanten hat. Hat man eher einen Farbverlauf, sollte man das Werkzeug eher etwas größer wählen (damit der Mittelpunkt wirklich nur die reine Hintergrundfarbe sampelt, aber der Werkzeugumfang noch über den Rand des Motivs reicht)

 
Auswählen der passenden Härte

Generell sollte man die Härte immer auf 100 lassen.

Ausnahme von dieser Regel: Nur wenn tatsächlich keine Unterschiede zwischen Vorder- und Hintergrundfarbe erkennbar sind (z.B. zulaufende Schatten) und das Hintergrundlöschwerkzeug somit nicht automatisch arbeiten kann sollte man die Härte leicht verringern und ohne sampeln des Hintergrundes (Leertaste, s.o.) selbst den Hintergrund löschen. Durch die geringere Härte bekommt man einen weicheren (natürlicheren) Übergang.

 
Auswählen der Schrittgröße

Die Schrittgröße steuert, wie oft das Werkzeug die Farben unter dem Mittelpunkt (neu) analysiert.

Kleinere Werte (als die default-5) machen das Werkzeug noch langsamer (aber auch genauer).

Größere Werte (etwa bis 10 maximal) könnte man wählen, wenn die Hintergrundfarben kaum oder nur sehr langsam divergieren (z.B. unifarbener Hintergrund) - oder bei einem sehr langsamen Rechner (dann auch eher mit kleinerem Durchmesser arbeiten).

 
Toleranz

Am effektivsten arbeitet das Werkzeug, wenn Autom. Toleranz ausgewählt ist (default, dabei ist Toleranz ausgegraut, zeigt aber lfd. die autom. ermittelten Werte des samplings an!).

Will man unbedingt manuell arbeiten, sind die zuletzt angezeigten Werte möglicherweise ein guter Startpunkt.

Toleranz: Bestimmt, wie genau die ausgewählten Pixel (gesamter Werkzeugumriss) mit dem Vorgabepixel (Mittelpunkt) übereinstimmen müssen. Der Bereich liegt zwischen 0 und 200, wobei kleinere Werte nur Pixel löschen, deren Farbe der angegebenen sehr ähnlich ist.

 
Schärfe

Bestimmt, wie (stark) das Werkzeug die Kanten (Unterschied Vordergrund- zu Hintergrundfarbe) interpretiert. Bei ganz scharfen Kanten auf 70 (default) lassen. Bei nicht so kontraststarken, soften Übergängen vorischtig (bis auf 30) herabsetzen.

 
Sampling

Bestimmt, wie das Werkzeug die Pixel zum Löschen aussucht: Wohl eher für Grafiken als Fotos gedacht:

 
Grenzwerte

Bestimmt, ob gelöschte Pixel nebeneinander liegen müssen:

 
Helligkeit ignorieren

Ist nur dann zu nutzen, wenn sich die Farben zwischen Vorder- und Hintergrund sehr stark ähneln

 
Problembilder

 
es wird zuviel gelöscht


 
es wird zu wenig gelöscht


 
Tipps

Quellen: "Using the Precision Background Eraser" von Kris Zaklika, Jasc Software, Inc., July 2003, PSP9-Hilfe, eigene Erfahrungen

 

29.04.2008


 

Grauverlaufsfilter

Inbesondere Landschaftsaufnahmen mit Himmel/Wolken sind oftmals sehr kontrastreich (Himmel viel heller als Landschaft).

Belichtet (misst) man dann (hauptsächlich) auf die Landschaft, wird der Himmel (stark) überbelichtet (oft mit ausfressenden Lichtern, d.h. man bekommt ein unnatürliches reines Weiß ohne jede Detail-Durchzeichnung). Im umgekehrten Fall (Messung eher auf die Lichter) verschwinden Details der Landschaft im Dunkeln - die Schatten laufen zu.

Mit einem (echten) Grauverlaufsfilter vor dem Objektiv kann man den Himmel abdunkeln, so dass nicht mehr ein zu großer Kontrastumfang abgelichtet werden muss.

 
So einen Grauverlaufsfilter simuliert man in Paint Shop Pro 9 (PSP9) wie folgt.

Einzelne Bildteile können in einem Aufwasch noch aufgehellt / abgedunkelt werden (z.B. indem man mit der Farbsprühpistole weisse / graue / schwarze Bereiche in der neuen Ebene in gewünschter Stärke aufträgt...).

 
Achtung

Die ganze Arbeit setzt voraus, dass die Lichter nicht ausgefressen sind (oder halt im umgekehrten Fall die Schatten völlig schwarz sind) - zu hoher Kontrastumfang bei der Aufnahme - dann hilft wirklich nur ein echter Grauverlaufsfilter (möglichst mit verschiebbarer Horizontgrenze, z.B. wie beim Cokin Filter System http://cokin.com) vor dem Objektiv zur Aufnahmezeit. Viele Bilder kann man aber mit der beschriebenen EBV tatsächlich verbessern.

 
Tipps

29.04.2008


 

Groesse

Man sollte darauf achten, Digikam-Fotos grundsätzlich in der ''nativen Auflösung'' des Sensors in der ''feinsten Qualitätsstufe'' zu machen - PSP skaliert und komprimiert mit hoher Wahrscheinlichkeit qualitativ weit besser als jeder Kamera-Bildprozessor! Aus demselben Grund: Keinen digitalen Zoom verwenden.

Die Größe des Bildes (in Pixel) bestimmt maßgeblich die Druckqualität sowie den Speicherplatzverbrauch. Im Webbereich sind eher geringere Auflösungen gefragt, soll gedruckt werden, sind höhere Auflösungen gefragt (200-300 Pixel pro 2,5cm). Die genauen Auflösungen der Belichtungsmaschinen kann man i.d.R. erfragen. Passt die Größe nicht, skaliert der Belichter selbsttätig nach.

Beim ausbelichten von Bildern auf Fertigungstoleranzen achten (ca. 1-3 Prozent am Rand). Auch gängiges Fotopapier stimmt in seinen Abmessungen i.d.R. nicht mit seiner Bezeichnung überein, Beispiele:
10x15  ...  10,2 x 15,2 cm  
13x18  ...  12,7 x 17,8 cm
20x30  ...  20,3 x 30,5 cm
...
Mit zwei Megapixeln (rund 1600x1200 Pixel) kann man noch gut Bilder bis 13x18cm ausdrucken lassen - auch DIN A4 (20x30) ist da oft in befriedigender Qualität drin, ohne dass man einzelne Pixel sieht.

 

Größe des Bildes verändern


macht man via Menü Bild - Größe ändern. Die Originalabmessungen werden angezeigt; man sollte tunlichst den Parameter Seitenverhältnis beibehalten aktivieren.

Das Resampling kann man auf Smart Size stehen lassen, PSP wählt dann den passenden Algorithmus (oder ''Bikubisch'' zum vergößern, ''Bilinear'' zum verkleinern auswählen).

Größenänderungen macht man entweder in Pixeln oder in Prozent (von der ursprünglichen Größe) - oder man geht alternativ über die Druckgröße vor und wählt damit die Auflösung, die ebenfalls lfd. mit angezeigt wird.
17.04.2007


 

Installation Paint Shop Pro 9 und aktuelle Windows 7 Windows 8 Windows 8.1 64Bit 📌

Version PSP 9.01 funktioniert prinzipiell unter Windows7 Windows8 und Windows8.1

 

Programmaufruf für PSP9 korrigieren (Datei im Explorer mit PSP9 öffnen funktioniert nicht)


oder


 

Probleme in PSP9 mit Plugins



 

Patches für PSP9



 

Drucken aus PSP9


20.03.2015


 

Jasc Paint Shop Pro 9 und Integration der NIK-Collection

download PSP Script zum einbinden der NIK-Collection

 
PSP9 Bild per Psp Script exportieren und in externem Programm (NIK-Collection) bearbeiten - Ergebnis als neue Ebene einfuegen - das ZIP-Archiv enthält ein Script passend für die NIK-Collection, um direkt aus Paint Shop Pro heraus das aktuelle Bild in Eins der Programme zu importieren, dort zu bearbeiten, und anschliessend als neue Ebene / Layer wieder in PSP zu importieren

 
Problem speziell bei den Programmen der NIK-Collection (Viveza2, Color Efex Pro 4, Analog Efex Pro, Silver Efex Pro 2, Dfine 2, Sharpener Pro 3, HDR Efex Pro 2) ist, dass die Filter nicht mit allen Versionen von PSP kompatibel sind (offizieller Support nur für Lightroom und Photoshop). Daher wird hier die jeweilige 64bit standalone-Version genutzt.

 
Bei HDR Efex Pro ist es evtl. sinnvoller, das Programm unabhängig von PSP zu starten (ist auskommentiert). Es verfügt auch als Einziges über entsprechende Import-/Exportmöglichkeiten (Datei(en) öffnen bzw. speichern).

Script starten...

externes Programm auswählen und dort bearbeiten und speichern...

Ergebnis wird als neuer Layer reimportiert

Der Layer wird passend zum gewählten externen Programm benannt.

Das Script muss in den richtigen Ordner kopiert (vertrauenswürdige Scripts) und ggf. einmalig angepasst werden. Im Prinzip arbeitet es wie folgt:

 
'process actual picture with external program - paste result as new layer v1.0 04.04.2015' Workaround for Paint Shop Pro 9 PSP9 and NIK-Collection as filter

# store actual selected picture temporary as an TIF
# choice -> external program NIK-Collection
# open selected program NIK-Collection with temporary stored TIF
# wait for ok in PSP... 
# ...external work with NIK-Collection...overwrite temporary stored TIF
# ...press ok in PSP
# loads processed TIF (result of the external program) and copy to clipboard
# paste clipboard as a new layer on top of actual picture ("open file as new layer" not found in PSP9)
# 
# todo once
# temporary file: c:/temp/NIK-IN.tif (search & replace if you want to use another place)                        <----------------
# NIK-Collection: C:/Program Files/Google/Nik Collection/... (search & replace espec. when using 32bit versions) <----------------
# HRDefexpro not useful to process in this way 
# 
 
Siehe auch:

08.04.2015


 

JPG Dateien Bilder nach EXIF Aufnahmedatum aus PSP heraus per Script und mithilfe Exiftool umbenennen

download
Installationsbeschreibung

Achtung: Zusätzlich braucht man das Exiftool von Phil Harvey (siehe unten bzw. Installationsbeschreibung)!

 

Automatisiertes umbenennen bzw. einsortieren neuer Bilder anhand Exif-Aufnahmezeitpunkt (Datum / Uhrzeit) in eine Verzeichnisstruktur direkt aus Paint Shop Pro heraus


 
Das ZIP-Archiv enthält Scripte, um direkt aus Paint Shop Pro heraus Bilder nach enthaltenen EXIF Aufnahmedatum (und Uhrzeit) umzubenennen und direkt passend in eine Verzeichnisstruktur zu verschieben. Es ist ein weiteres Tool (von Phil Harvey) notwendig (siehe unten).

 
Vorbemerkungen

Der Paint Shop Pro Verzeichnisbrowser ermöglicht eine ausreichende Vorkontrolle von neuen Bildern. Sie können hier u.a. gelöscht, verlustfrei gedreht (...) werden. Einzig das umbennen nach EXIF-Aufnahmezeitpunkt wird nicht per default unterstützt. Mittels PSP-(Python-)Script könnte man Bilder zwar direkt in PSP entsprechend umbenennen, das dauert bei vielen Bildern auf einen Rutsch aber leider viel zu lange, da ist das Exiftool schneller (nebenbei liefert es ja auch ALLE Exifdaten etc. bei Bedarf u.v.a. Funktionen).

Daher wird ein hierfür geeignetes Kommandozeilentool (s.u.) benutzt. Die im o.a. ZIP-Archiv enthaltenen Scripte rufen dieses Werkzeug nur auf. Man könnte den gesamten Workflow jetzt vollständig innerhalb PSP abarbeiten, und ist nicht mehr unbedingt auf andere Tools (z.B. Exifer von Friedemann Schmidt, oder meinen php-Fotodownloader) angewiesen...

 
generelle Vorgehensweise für den Bildbearbeitungsworkflow

Die Bilder sollten jetzt aus dem Verzeichnis verschwunden sein, stattdessen stehen sie jetzt passend einsortiert im Verzeichnisbaum unterhalb des angegebenen Wurzelverzeichnisses, z.B. eine Aufnahme vom 31.03.2008, um 18:55:02 aufgenommen würde verschoben zu:
d:/pic/2008/03/20080331_185502-DCF00001.jpg
Generell also wird ein Bild wie folgt umbenannt:
  jjjj   -> Kalenderjahr
  mm     -> Monat
  tt     -> Tag
  hhmmss -> Uhrzeit
Unterverzeichnisse (.../jjjj/mm/...) werden bei Bedarf automatisch neu angelegt!

 
Exiftool von Phil Harvey

Das eigentliche umbenennen und verschieben erfolgt mit einem Programm von Phil Harvey. Es ist nicht im o.a. ZIP-Archiv enthalten.

 
Siehe auch:

01.04.2011


 

Mischmodi

Quelle: Auszug aus der PSP-Online-Doku
Die Bezeichnung "Ausgewählte Ebene" bezieht sich auf die Ebene, für die der Mischmodus festgelegt wird.

 
Normal

In Abhängigkeit von der Deckfähigkeit der Pixel der ausgewählten Ebene (Sind die Daten vollständig deckend, scheinen keine Pixel durch. Je geringer die Deckfähigkeit, desto mehr Pixel von darunter liegenden Ebenen werden sichtbar)

 
Dunklere Farbe

Zeigt Pixel auf der ausgewählten Ebene an, die dunkler sind als die darunter liegenden Ebenen (Pixel, die heller sind als die darunter liegenden Ebenen, werden nicht mehr angezeigt)

 
Hellere Farbe

Zeigt Pixel auf der ausgewählten Ebene an, die heller sind als die darunter liegenden Ebenen (Pixel, die dunkler sind als die darunter liegenden Ebenen, werden nicht mehr angezeigt)

 
Farbton

Wendet den Farbton der ausgewählten Ebene auf die darunter liegenden Ebenen an, ohne die Sättigung oder Helligkeit zu beeinflussen.

 
Sättigung

Wendet die Sättigung der ausgewählten Ebene auf die darunter liegenden Ebenen an, ohne den Farbton oder die Helligkeit zu beeinflussen.

 
Farbe

Wendet den Farbton und die Sättigung der ausgewählten Ebene auf die darunter liegenden Ebenen an, ohne die Helligkeit zu beeinflussen.

 
Helligkeit

Wendet die Helligkeit der ausgewählten Ebene auf die darunter liegenden Ebenen an, ohne den Farbton oder die Sättigung zu beeinflussen.

 
Multiplikation

Kombiniert die Farben der ausgewählten Ebene mit denen der darunter liegenden, um eine dunklere Farbe zu erzeugen. Wenn Sie eine beliebige Farbe mit Schwarz multiplizieren, entsteht Schwarz. Wenn Sie eine beliebige Farbe mit Weiß multiplizieren, bleibt sie unverändert.

 
Aufhellen

Hellt die Farben der darunter liegenden Ebenen durch Multiplikation des Kehrwerts der ausgewählten und der darunter liegenden Ebenen auf. Das Ergebnis ist eine Farbe, die mit der der ausgewählten Ebene identisch oder heller ist.

 
Auflösen

Ersetzt die Farben einiger Pixel der ausgewählten Ebene nach dem Zufallsprinzip durch die der darunter liegenden, um einen gefleckten Effekt zu erzeugen. Die Deckfähigkeit der ausgewählten Ebene bestimmt, wie viele Pixel ersetzt werden – je niedriger die Deckfähigkeit, desto mehr Pixel werden ersetzt.

 
Überlagern

Eine Kombination der Mischmodi Multiplikation und Aufhellen. Unterschreitet der Farbkanalwert der darunter liegenden Ebenen die Hälfte des Maximalwerts, wird der Mischmodus Multiplikation verwendet. Ist der Farbkanalwert der darunter liegenden Ebenen größer oder gleich diesem Wert, wird der Mischmodus Aufhellen verwendet. Der Mischmodus Überlagern zeigt Farben oder Muster der ausgewählten Ebene an, behält aber die Schatten und helle Bereiche der darunter liegenden Ebenen bei.

 
Hartes Licht

Eine Kombination der Mischmodi Multiplikation und Aufhellen. Ist der Farbkanalwert der darunter liegenden Ebenen kleiner als 128, wird der Mischmodus Multiplikation verwendet. Ist der Farbkanalwert der darunter liegenden Ebenen größer oder gleich 128, wird der Mischmodus Aufhellen verwendet. Sie können den Mischmodus Hartes Licht verwenden, um helle Bereiche und Schatten hinzuzufügen.

 
Weiches Licht

Eine Kombination der Mischmodi Überbelichten und Unterbelichten. Ist der Farbkanalwert der darunter liegenden Ebenen kleiner als 128, wird der Mischmodus Überbelichten verwendet. Ist der Farbkanalwert der darunter liegenden Ebenen größer oder gleich 128, wird der Mischmodus Unterbelichten verwendet. Sie können den Mischmodus Weiches Licht verwenden, um weiche helle Bereiche und Schatten hinzuzufügen.

 
Unterbelichten

Das Bild wird aufgehellt, indem die Helligkeitswerte der Farben in der ausgewählten Ebene die Farben der darunter liegenden Ebenen aufhellen. Helle Farben bewirken den stärksten Effekt, Schwarz hat keine Wirkung.

 
Überbelichten

Das Bild wird abgedunkelt, indem die Helligkeitswerte der Farben in der ausgewählten Ebene die Helligkeit der darunter liegenden Ebenen reduzieren.

 
Differenz

Subtrahiert die Farbe der ausgewählten Ebene von der Farbe der darunter liegenden Ebenen.

 
Ausschluss

Erzeugt einen ähnlichen, jedoch weniger stark ausgeprägten Effekt wie der Mischmodus Differenz.

Eine detailliertere Erklärung findet man auf der Seite von Ralph Altmann http://www.simpelfilter.de/grundlagen/mischmodi.html
11.04.2007


 

Moire Muster entfernen

Beim scannen von Vorlagen wie z.B. Bildern aus Printmedien oder von strukturiertem Fotopapier (seidenmatt u.ä.) sind im Bild meist unschöne regelmäßige Muster / Punkte zu sehen.

Zum minimieren des störenden Musters sollte man zunächst mit Änderungen an der Scanauflösung experimentieren.

In PSP9 kann man anschliessend mittels Anpassen - Bildrauschen hinzufügen/entfernen - Moire Muster entfernen versuchen das Bildergebnis positiv zu beeinflussen (möglichst geringe Werte, z.B. ''Details'' Stufe 1-2, anschliessend nachschärfen)

 
Tipp

07.01.2008


 

Motive und unruhiger Hintergrund

Mittels EBV korrigiert man das analog dem simulieren von geringer Tiefenschaerfe durch
29.04.2008


 

Negative abfotografieren oder scannen

Abfotografieren von Dias habe ich schon erfolgreich durchgeführt und beschrieben (Artikel findet ihr in der Bastelecke). An Negativen beisse ich mir die Zähne aus. Weder scannen noch abfotografieren mit der nachfolgend beschriebenen Nachbearbeitung haben zu nennenswerten Erfolgen geführt. Also bloss nicht lesen oder gar nachmachen, reine Zeitverschwendung! ;-)

 
Theoretisch sollte es wie folgt gehen:

Jeder Farbnegativfilm hat zur Verhinderung von sogenannten Nebendichten eine orangefarbene Maskierung. Diese Maskierung ist von Filmtyp zu Filmtyp unterschiedlich.

Handelsübliche Diascanner haben entsprechende Filmprofile gespeichert, die Ihnen ein konvertieren von Negativen erlaubt (sofern Hersteller/Filtyp in der Datenbank vorhanden sind). Problem: Die Flachbettscanner...

Ein anderer Weg steht in der c't 24/98, p.240-241:

Wie gesagt: Ich bekomme mit beiden Methoden nur ganz bescheidene (unbrauchbare) Ergebnisse hin...
29.04.2008


 

Paint Shop Pro 9 Tutorials

Findet man hier zu diversen Bildbearbeitungs-Basics. Oder klickt oben rechts auf Glossar (das Glossar wäre ein guter Start, wenn man sich allg. für Fotografie interessiert) und wählt dann links die Basics Bildbearbeitung PSP9 aus.

Ein etwas allgemeinerer Einstieg: Sich erstmal den ungefähren Workflow ansehen - oder bei PSP9 einsteigen.
29.04.2008


 

Passende Rahmenfarbe finden 📌

Ein kleines Tutorial mit mehreren unterschiedlichen Methoden (Beispiel: Kopie des Bildes verkleinern (Performance), Gaussscher Weichzeichner mit 5-30, anschliessend mit dem Farbdropper eine Farbe wählen)
21.11.2007


 

Photoshop to Paint Shop Pro Term Dictionary 📌

Übersetzungshilfe / Quick-Reference (Menü-Funktionen Photoshop versus Paintshop Pro)
27.02.2019


 

Planet Panorama


 

Panorama in Polarkoordinaten umsetzen mit Paint Shop Pro9 (wird auch schonmal mit (Little) Planet Panorama bezeichnet...)


 

Beispielbild(er) Planet (Polarprojektion) Panorama Tutorial mit Paint Shop Pro 9


... auf flickr gibts dazu eine eigene Gruppe...

 
Nochmal schrittweise an einem Beispiel:


  • Bild raussuchen, Horizont begradigen
  • ggf. Ausschnitt, kleinere Retusche
  • strecken
  • drehen
...Polarkoordinatenumsetzung...

  • Übergänge verschmieren / klonen
  • ggf. passend drehen, Ecken colorieren
  • kleinere Nacharbeiten (Retusche, merkt Ihr dann schon was zu tun ist...)

  • fertig...


 
Tipps


 
Verzeichnung der Polarprojektion für verschiedene Seitenverhältnisse (mein Favorit: 1:3)


1:1





1:2





1:3





1:4





2:3





13.08.2008


 

PSP9


 

Bildbearbeitung / Digitale Fotografie-Nachbearbeitung mit PSP9 (Paint Shop Pro 9)


Paint Shop Pro eignet sich grundsätzlich von frühen Versionen an hervorragend auch zur Bildbearbeitung. Seit Einführung der Version 7 kamen fortlaufend spezielle spezielle Fotobearbeitungsfunktionen und Automatiken hinzu. Ältere Programmversionen (ab Version 8 findet man alle wichtigen Fotobearbeitungsfunktionen; EXIF-Daten bleiben erhalten, Version 9 hat einige sinnvolle Ergänzungen sowie die Möglichkeit zur RAW-Bildbearbeitung, ab Version 10 sollte man einsteigen, wenn man überwiegend RAW-Bearbeitung durchführt oder falls man mit mehr Farbmodellen arbeiten will) sind meist recht preisgünstig unterhalb 20,- EUR zu bekommen.

anklicken zum vergrößern...
Seit geraumer Zeit wird PSP durch Corel vertrieben (bis 9 durch JASC). Auf der Corel-Seite sind ergänzende Downloads und ein Benutzerforum zu finden:

 

PSP konfigurieren



 

Plugins



 

...weiterlesen:


Interessant für nicht so PSP-affine Menschen ist evtl. das PSP9 Benutzerhandbuch (FTP-Server von JASC) und der Schnell-Überflieger wird evtl. glücklich mit dem PSP8-QuickRefGuide (leider nur Version 8 und in englisch, aber um mal zu sehen was PSP so ungefähr bietet bzw. wo man was findet...)...

Kontextsensitive Hilfe bekommt man jederzeit durch Umschalt-F1 - und dann mit der Maus auf das Objekt (...) klicken, für das man Hilfe benötigt. Übrigens sollte man sich ruhig einmal die Hilfe ansehen (wohl dem, der ein gedrucktes Handbuch hat). Das Learning Center enthält ein paar Übungen zur Fotobearbeitung, ausserdem kann man sich jederzeit eine Liste der aktuellen Tastatur-Shortcuts anzeigen lassen.

 

Links


11.02.2010


 

Retusche

Hier geht es einerseits um das entfernen von Kratzern oder Linien auf gescannten Vorlagen, das einebnen von Falten, oder - genereller - um das entfernen von (auch größeren) Details.

Andererseits kann man auch auf Helligkeit, Sättigung und Farbton neben der Ebenenbearbeitung mit Werkzeugen detailgenau korrigieren (z.B. aufhellen, abdunkeln, Sättigung erhöhen oder vermindern, Farbton verschieben u.v.a.).

Dafür bieten sich eine ganze Reihe von Möglichkeiten an. Eine nicht vollständige(!) Liste:

 

Klonpinsel

Mit dem Klonpinsel lässt sich eigentlich am universellsten arbeiten, und man kann auch größere Bilddetails wegmanipulieren...

 

Bildfehler entfernen (manuell, gezielt)

Anwendungszweck: Wie vor, aber für eine ganz gezielte Korrektur weniger Details. Klappt nur gut mit unifarbenem Hintergund im Auswahlrahmen!

 

Helligkeit, Farbton, Sättigung, Schärfe


Die restlichen Werkzeuge wirken entsprechend. In der Onlinehilfe Details nachschlagen! Im Überblick:
Generell - um das ganze Bild oder Auswahlen zu ändern - siehe anpassen von Farbe, Kontrast, Helligkeit, Sättigung...

 

Kleine Bildfehler automatisch entfernen

Findet und korrigiert kleine linienförmige Bildfehler, die heller oder dunkler als ihre Umgebung sind (z.B. Staub oder Kratzer auf gescannten Fotos).

----

 
weiterlesen: Abwedeln und nachbelichten - aufhellen und abdunkeln - dodge and burn - Retusche in Paint Shop Pro 9 mit Ebenen

26.01.2009


 

Schaerfekorrektur


 

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Schärfekorrektur


Zum schärfen sollte man den Vergrößerungsmaßstab auf 100 Prozent einstellen und ein bildwichtiges Detail im Fenster anzeigen lassen.

Diese Funktion scheint so ähnlich wie unscharf maskieren zu arbeiten, d.h. über eine lokale Kontrastverstärkung. Man bekommt tatsächlich vergleichbare Ergebnisse, wenn man z.B. die eher unüblichen Werte verwendet!

Die PSP-Funktion "Schärfekorrektur" eignet sich hervorragend für ein allgemeines Clarify von Konturen, insbesondere um bei gestaffelt angeordneten Landschaftsaufnahmen allgemeine Unschärfe oder mangelnden Kontrast der einzelnen Bildteile zueinander anzuheben.

 
Siehe auch unscharf maskieren - den sollte man zur endgültigen Schärfung des Bildes einsetzen, während ich die Schärfekorrektur zumeist hauptsächlich in milder Stärke zur Kontrastanhebung verwende!

 

Zur Anwendung des Filters an einem Beispiel siehe Artikel Schaerfen!


02.05.2019


 

Schaerfen

Zum schärfen von Bildern empfehle ich ein zweistufiges Verfahren:

Die unmittelbar nach den Tonwertkorrekturen (etwa bis max. Stufe 2 oder 3) und gegen Ende des Workflows dann für das endgültige Anheben der Schärfe

 
Nach dem Motto - ein Bild sagt mehr als 1000 Worte - folgende Beispiele zum schärfen in Paint Shop Pro 9 (PSP9).

Ich habe mich hier lediglich auf Halbautomatiken - insbesondere bei der Tonwertkorrektur - beschränkt, d.h. das Bild "steht" in wenigen Sekunden nach einer handvoll Mausklicks:

 
unbearbeitet



 
nur unscharf maskieren

Das Bild wirkt zwar schon wesentlich besser als vorher, aber die Konturen der Bäume wirken trotzdem immer noch recht unscharf, die Staffelung kommt immer noch nicht recht zur Geltung...

 
Schärfekorrektur und unscharf maskieren

Für den minimalen Aufwand eine ordentliche Verbesserung! Insbesondere sind deutlich mehr Details in den gestaffelt angeordneten dunkelgrünen Bäumen erkennbar (Effekt könnte man ruhig noch etwas stärker anwenden)...

 
nur unscharf maskieren, zweimal angewendet


Hier nur zu Demozwecken die ''Simulation'' der Schärfekorrektur mittels unscharf maskieren: Insbesondere als Tipp für Bildbearbeitungsprogramme, die evtl. nur schärfen von Kanten oder "unscharf maskieren" anbieten wurde hier die Schärfekorrektur durch einfaches unscharf maskieren mit eher unüblichen Werten ersetzt!

Nebenbei zeigt das Beispiel schön, wie mit minimalem Aufwand für die Tonwertkorrektur eine dramatische Verbesserung der Bildwirkung erreicht wird...

Einzelheiten zu den beiden verwendeten Schärfungstechniken erfährt man, wenn man den o.a. Links folgt...
02.05.2019


 

Schlagschatten - Drop Shadow


 

Schlagschatten (Drop Shadow) mit Paint Shop Pro 9 (PSP9) erzeugen


Mit einem Schlagschatten erscheint ein Bild bzw. besser eine Auswahl (pseudo-)dreidimensional. Dieser Effekt ist z.B. für die Erstellung von Bildern für Webseiten nützlich. Damit das funktioniert, muss man immer zuerst eine Auswahl im Bild vornehmen. Wenn der Schlagschatten auf das ''gesamte Bild'' angewendet werden soll, muss man zunächst noch die Leinwand erweitern (Bild - Leinwandgröße) oder einen Rand hinzufügen (Bild - Rand hinzufügen). Anschliessend dann erst den Bildbereich auswählen und den Schlagschatten hinzufügen.

Verwandte Themen: ...von Objekten

An einem kleinen (nicht sonderlich ausgefeiltem) Beispiel erklärt. Beginnen wir mit einer geeigneten Auswahl eines schon freigestellten Objektes:

 
Auswahl eines freigestellten Objektes mit dem Zauberstab

...den Zauberstab auswählen...

...Feineinstellungen (hier z.B. Randschärfe neu bestimmen)...

...in den Hintergrund klicken... ...und die Auswahl umkehren...

...(Auswahl passt jetzt ungefähr für das Objekt)...

 
Schlagschatten bzw. Drop Shadow hinzufügen Effekte - 3D-Effekte - Schlagschatten

...Effekt Schlagschatten auswählen...

...Einstellungen vornehmen...

 
Einstellungen für Schlagschatten (Drop Shadow)

...anschliessend die Auswahl aufheben...

 
Bild mit transparentem Hintergrund speichern

...Farbtransparenz festlegen...

...Transparenz für den Paletteneintrag der Hintergrundfarbe...

...speichern als GIF oder PNG oder (...)...

 
Ergebnis:

29.04.2008


 

Tiefenunschaerfe simulieren


 
Leidiges Thema bei Digitalkameras - wenigstens den Kompaktmodellen - die übergrosse Tiefenschärfe. Ein ''freistellen'' von bildwichtigen Details mittels Blende (selektive Schärfe für eine Bildebene) ist oft nicht möglich. Man kann versuchen, mittels EBV etwas nachzuhelfen.

Grundsätzlich versuche man schon bei der Aufnahme nachzuhelfen
Wenn man unbedingt per EBV nachhelfen will oder muss...

Prinzipielle Vorgehensweise:

 

freistellen durch Unschärfe für Hintergrund hinzufügen

Das sieht ab Radius 2 bei genauem hinsehen meistens schon recht unnatürlich aus!

 

freistellen durch verminderte Farbsättigung des Hintergrundes



 
siehe auch

Weichzeichnen
29.04.2008


 

Unscharf maskieren


 

Menü Anpassen - Schärfe - unscharf maskieren


Zum schärfen sollte man den Vergrößerungsmaßstab auf 50-100 Prozent einstellen und ein bildwichtiges Detail im Fenster anzeigen lassen.

Beim ''unscharf maskieren'' wird autom. (wie bei fast allen anderen Befehlen) ein Vorschaufenster (rechts) im Vergleich zum Originalausschnitt (links) angezeigt. Den Ausschnitt passend verschieben.

''Nur Helligkeit'' sollte man im Normalfall immer anklicken (wg. Kompressionsrauschen JPG hauptsächl. im Farb-/Sättigungskanal, ausserdem kann das schärfen zu leichten Farbverfälschungen führen). Allerdings geht damit dann fast immer ein Verlust an Sättigung einher. Im Einzel-/Problemfall also hinterher evtl. leicht nachsättigen oder bei gutem Ausgangsmaterial (oder wenn ganz leichte Farbverfälschungen unproblematisch erscheinen) den Schalter deaktivieren.

 
Ausgangswerte:
Das ergibt i.d.R. eine eher subtile Nachschärfung.

 
Beispiele für Ausgangswerte

Stärke, Radius, Schwellwert
120\%, 1, 3 Architektur
120\%, 1, 10 eher "weiche" Motive
75\%, 2, 3 Portraits
65\%, 4, 3 sehr unscharfe Ausgangsbilder
85\%, 1, 4 subtil
200-400\%, 0.3, 0 völlig unscharfe Bilder
Je feiner die Details, desto kleiner sollte man den Radius wählen. Die Stärke kann bei Bedarf vorsichtig erhöht werden. Man sollte auf das auftreten von weißen Kontrasträndern achten und die Stärke dann eher wieder zurücknehmen, so dass sie maximal nur gerade eben sichtbar sind (ausser wenn die Bilder zum drucken gedacht sind, dann muss man ohnehin stärker schärfen als für den Bildschirm).

Der Differenzwert (0-100 Prozent) steuert, wie weit die Helligkeitswerte nebeneinanderliegender Pixel auseinander liegen müssen, bis eine Schärfung einsetzt. Je höher man diesen Wert ansetzt, desto weniger(!) wird geschärft.

Bei Portraits kann man das Bild vor der Bearbeitung in seine Farbbestandteile zerlegen (RGB) und schärft mit o.a. Angaben ggf. nur den Rotanteil...

 

Siehe unbedingt auch Schärfekorrektur


 
Zur Anwendung des Filters mit Beispielen siehe Artikel Schaerfen!

23.12.2017


 

Unterbelichtete Bilder aufhellen

Diverse Funktionen in PSP, in aufsteigender Reihenfolge der Komplexität:


 
mit einer Maskenebene:
...anschliessend mit dem Histogramm nachbearbeiten (helle Töne, Mitteltöne spreizen)
15.04.2008


 

Verlustfreies Drehen


 

Problem


Öffnet man ein Bild, dreht es (egal ob um 90 Grad oder eine ''krumme'' Zahl) und speichert es wieder in einem verlustbehafteten Format wie JPG ab wird der Bildinhalt neu komprimiert, dabei verschlechtert sich die Bildqualität immer. Das speichern in einem lediglich komprimierten Format (TIFF, PNG) bewirkt keine Verschlechterung der Bildqualität.

 

Verlustfreies drehen / rotieren in Paint Shop Pro 9 (PSP9)


Die einzige Möglichkeit das in PSP9 zu verhindern ist es im Bildbrowser zu drehen (Strg-B oder das Browsersymbol anklicken). Dazu die rechte Maustaste auf dem Bild drücken (natürlich können mehrere Bilder gleichzeitig markiert werden) und das verlustfreie drehen / rotieren (90/180 Grad) wie gewünscht auswählen. Die Option ist ausgegraut, wenn das Dateiformat gar nicht verlustbehaftet ist (PNG, TIFF usw.)...

Bearbeitet man das (geöffnete) Bild aber ohnehin anderweitig in PSP9 und will man es anschliessend in einem verlustbehafteten Format speichern, macht es allerdings keinen Sinn diesen Bearbeitungsschritt vorher (oder nachher) getrennt durchzuführen. Man sollte dann lediglich darauf achten, möglichst sämtliche Schritte nach dem öffnen des Bildes (z.B. anhand des Workflows) ''in einem Rutsch'' durchzuführen, und zum Schluss einmalig als *.jpg (...) zu speichern.

Und natürlich kann man - ist irgendein Bild in PSP9 geöffnet - es (in 90 Grad Schritten jedenfalls!) drehen, so oft man will - die Reduzierung der Qualität tritt ja erst beim komprimieren vor dem speichern (als JPG z.B.) auf. Von 90/180/270 Grad abweichende Drehungen dagegen bewirken ggf. notwendige Anpassungen, die auch mit Qualitätsverlust einhergehen werden.

 

Tipps


29.04.2008


 

Weichzeichner

Um - ähnlich einem Korrekturfilter zum weichzeichnen (Softener) z.B. bei Portraits - Bilder etwas "weicher" wirken zu lassen (ohne allzuviel Schärfe an Kanten zu verlieren) kann man u.a. die folgenden Werkzeuge in Paint Shop Pro benutzen:

 

Anpassen - Bildrauschen hinzufügen/entfernen - Rauschen entfernen mit Kantenschutz


Nützlich zum entfernen von Hautunreinheiten bei Portraits...

 

Anpassen - Weichzeichnen - Manuell weichzeichnen


Hier kann neben der Weichzeichnung zusätzlich eine "leuchtende" Korona erzeugt werden. Das sieht meistens nicht ganz so schön aus wie die nachfolgend beschriebene Methode mittels Ebenentechnik...

 
Mittels Ebenen



 
Weichzeichnung analog Weichzeichner-Objektiv Rodenstock Imagon via Python-Script mittels Paint Shop Pro 9

 
Das Script erzeugt über Masken eine Weichzeichnung insbesondere von hellen Bildanteilen. Die Schärfe in den dunkleren Bildanteilen bleibt dabei fast vollständig erhalten
download Script

 

Arbeitsweise


Über die Deckfähigkeit (bzw. Transparenz) der drei oberen Ebenen:

sollte man die Wirkung nach persönlichem Geschmack feintunen. Das Script stellt die Weichzeichnung auf einen mittleren Wert (50 Prozent), und die Farbtreue aufs Maximum.

 
Anwendungsbeispiele:

Aus der Frühzeit der Entwicklung:


Kurz vor Abschluss, hier fehlte nur noch die abschliessende Farbsättigungskorrekturmöglichkeit:

29.04.2008


 

Workflow JPEG Bearbeitung


 
Bilder auf Rechner übernehmen

Das geht i.d.R. entweder direkt via USB-Kabel - oder, indem man die Speicherkarte aus der Kamera entnimmt und in einem Kartenleser am PC ausliest. Bei der Übertragung via Kartenleser kann meist eine deutlich höhere Geschwindigkeit erzielt werden. In jedem Fall zu beachten: Änderungen an den Daten (z.B. löschen der Bilder, formatieren der Karte usw.) möglichst nur in der Kamera durchführen. Die Fotos (...) auf der Karte sind entsprechend den DCIM-Spezifikationen abgelegt. Es gibt zwei gängige Übertragungsarten: Die Bilder werden also kopiert in eine passend geplante/angelegte Verzeichnissstruktur auf dem Rechner.

 
Alternative zu Exifer


 
Bildbearbeitung

Alle zu bearbeitenden Bilder kopiere ich vor der Nachbearbeitung in Paint Shop Pro nochmals in einen Unterordner ''.../jahr/monat/''bearbeitet. Die Originalbilder bleiben so unangetastet im Originalzustand(!) erhalten. Schlechte/unbrauchbare Originale werden i.d.R. sofort gelöscht.

Umfangreiche oder kniffelige Bildbearbeitungen erledigt man am besten mittels zusätzlichen Ebenen, die man sich in etwa vorstellen kann wie durchsichtige (...) Folien, die man über das ursprüngliche Bild legt und nur dort die Korrekturen anbringt. Dadurch hat man jederzeit die Möglichkeit, im Nachhinein einen Arbeitsschritt - unabhängig von allen Anderen - zu modifizieren (es wird quasi nur die betroffene Folie (=Ebene) ausgetauscht/geändert).

 

Reihenfolge der einzelnen Arbeitsschritte


 
Empfehlung: Alle folgenden Arbeiten mit aktivierter Histogrammanzeige via Menü Ansicht - Paletten - Histogramm ausführen.

Der grundsätzliche Workflow lautet:

 
1. Farbkorrektur (Farb-Balance), 2. Kontrast, 3. Sättigung anpassen (Grund: Farbänderungen bewirken durch verschieben der RGB-Anteile immer auch eine Kontraständerung, Kontraständerungen bewirken i.d.R. verschieben der Grauwerte, was wiederum die Sättigung beeinflusst - die daher zum Schluss angepasst wird).

Ausnahmen von dieser Regel: Ist das Bild sehr hell oder sehr dunkel sind die Farbinformationen nicht verlässlich/ausgeprägt. In diesen Fällen sollte man zunächst den Kontrast verbessern, danach erst die Farben und die Sättigung nachbearbeiten.

 
Anschliessend - je nach Bedarf:
Es macht Sinn, alle Bearbeitungsschritte möglichst in einem Rutsch durchzuführen. Verwendet man mehrere, spezialisierte Tools, muss man jeweils die Bilddatei zwischenspeichern. Dabei sollte nach Möglichkeit immer ein verlustfreies Zwischenformat (z.B. TIFF) verwendet werden. Alle Tools sollten die Metadaten (EXIF...) konservieren. Geht das nicht, kann man z.B. zu Anfang des Bearbeitungsprozesses mit Exifer die EXIF-Daten in Dateiform extrahieren (und ganz zum Schluss wieder ins Bild einfügen)...

 
weitere Howtos...

 
...Gesamtliste meiner Paint Shop Pro 9 (PSP9) Tutorials / Howtos... ansehen

29.04.2008


 

Basics Fotografie



 

EV


 

Lichtwerte = englisch Exposure Value, abgekürzt EV


Blende / Zeit f1.0 f1.4 f2.0 f2.8 f4.0 f5.6 f8.0 f11 f16 f22 f32
30 -5 -4 -3 -2 -1 0 1 2 3 4 5
15 -4 -3 -2 -1 0 1 2 3 4 5 6
8 -3 -2 -1 0 1 2 3 4 5 6 7
4 -2 -1 0 1 2 3 4 5 6 7 8
2 -1 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
1 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
1/2 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
1/4 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
1/8 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
1/15 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14
1/30 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
1/60 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16
1/125 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17
1/250 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18
1/500 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19
1/1000 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20
1/2000 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21
1/4000 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22

28.06.2007


 

Graufilter


 

Einsatz


Ein Graufilter verlängert die notwendige Belichtungszeit, oder ermöglicht den Einsatz einer größeren Blendenöffnung. Einsatzmöglichkeiten z.B.:

 

Stärke


Die Graufilterhersteller bezeichnen verschiedene Stärken auf den Verkaufspackungen (...) unterschiedlich. Einige Hersteller geben die Dichte an - Andere benennen die Filter nach dem Verlängerungsfaktor, oder dem "Verlust" an Blendenstufen. Beim Kauf also aufpassen und genau lesen! Die folgende Tabelle hilft beim Vergleichen:

Graufilterstärke 
Dichte  Durch-  Faktor    Blenden-
        lässig-           stufen 
        keit in 	  
        Prozent
-----------------------------------         
ND 0,3  50      2x        -1	
ND 0,6  25      4x        -2	
ND 0,9  12,50   8x        -3	
ND 1,2  6,25    16x       -4	
ND 1,8  1,56    64x       -6	
ND 2,0  1       100x      -6,66	
ND 2,4  0,4     256x      -8     
ND 3,0  0,10    1000x     -10	
ND 4,0  0,012   10000x    -13	
ND 6,0  0,001   1000000x  -20	
ND = Neutrale (im Sinne von nicht farbverfälschend - zumindest unterhalb ca. ND1,8) Dichte / neutral density.
Die Dichte berechnet sich aus dem log des Verlängerungsfaktors, z.B. Verlängerungsfaktor 2 x länger = log(2) = ND 0,3

Für die Langzeitfotografie setzt man i.d.R. Filter ab ca. ND 1,8 aufwärts ein. Wenn das Thema stärker interessiert, sollte man sich evtl. mehrere Graufilter zulegen (und zur Not kann/muss man die auch mal gemeinsam verwenden, um variabler zu sein - es werden i.d.R. nicht alle o.a. Stärken angeboten...) - für den Anfang vielleicht einen ND 0,6, einen ND 1,8 und einen ND 3,0. Die Blendenwerte=Lichtwerte der einzelnen Filter kann man einfach addieren; nimmt man dagegen die Verlängerungsfaktoren, muss man natürlich multiplizieren!

Der ND 1,8 reicht auf jeden Fall für ziemlich alle Arten von Flüssen, Wasserfällen etc.. Um dagegen z.B. am Meer die Wasseroberfläche "verschwimmen" zu lassen benötigt man i.d.R. so lange Zeiten, dass man tagsüber eher einen ND 3,0 oder mehr (je nach Wellengang) benötigt; mit dem ND 1,8 muss man sicher auf die Dämmerungszeiten ausweichen.

 

Benutzung


Wenn man stärkere Graufilter einfach so vor das Objektiv schraubt, passt zwar oft noch die Belichtungsmessung (zumindest solange sich Zeiten unterhalb etwa 30 Sekunden ergeben), aber der Autofokus (AF) ist zumeist funktionsunfähig. Größere Dichten sind nahezu undurchsichtig und wirken fast schwarz!

 
geringe Stärken:
Trotzdem sollte man das auf jeden Fall einmalig auf evtl. Abweichungen überprüfen: Die ersten beiden Testaufnahmen geben einem schonmal ein Gefühl, ob die Belichtungsmessung wie erwartet reagiert. Vergleicht man alle drei Bilder später am Rechner, sollten keine grossen Helligkeitsabweichungen zu sehen sein - leichte Farbabweichungen können auftreten...

 
große Verlängerungsfaktoren:


 

Belichtungszeitenkorrektur bei Nutzung eines Graufilters


Korrekturtabelle Graufilter 
Zeiten     ND 0,3   ND 0,6   ND 0,9   ND 1,2   ND 1,8   ND 2,0   ND 2,4  ND 3,0    Dichte									
 ohne      -1       -2       -3       -4       -6       -6,66    -8       -10      Blenden					
 Filter  2        4        8        16       64       100      256      1000    Verlängerungsfaktor								
----------------------------------------------------------------------------------------------									
1/4000     1/2000   1/1000   1/500    1/250    1/60     1/40     1/15     1/4 
1/2000     1/1000   1/500    1/250    1/125    1/30     1/20     1/8      1/2         
1/1000     1/500    1/250    1/125    1/60     1/15     1/10     1/4      1            							
1/500      1/250    1/125    1/60     1/30     1/8      1/5      1/2      2           							
1/250      1/125    1/60     1/30     1/15     1/4      1/2      1        4           							
1/125      1/60     1/30     1/15     1/8      1/2      1        2        8         					
1/60       1/30     1/15     1/8      1/4      1        2        4        16        							
1/30       1/15     1/8      1/4      1/2      2        3        8        30        	
1/15       1/8      1/4      1/2      1        4        7        16       1m 4      			
1/8        1/4      1/2      1        2        8        13       30       2m 8       							
1/4        1/2      1        2        4        16       25       1m 4     4m 16      							
1/2        1        2        4        8        30       50       2m 8     8m 32      							
1          2        4        8        16       1m 4     1m 40    4m 16    17m           							
2          4        8        16       30       2m 8     3m 20    8m 32    32m    								
4          8        16       30       1m 4     4m 16    6m 40    17m      1h 4m  								
8          16       30       1m 4     2m 8     8m 32    13m 20   32m      2h 8m   									
16         30       1m 4     2m 8     4m 16    17m      27m      1h 4m    4h 16m 								
30         1m       2m       4m       8m       32m      50m      2h 8m    8h 32m


Die Tabelle liest man wie folgt: Je nach Verlängerungsfaktor ist das natürlich auch durch Kopfrechnen (Verlängerungsfaktor Filter) oder durch "abzählen" der Blendenreihe (Blendenstufen Filter) ohne Tabelle zu ermitteln

 

Tipps und Grundlagen zur Langzeitbelichtung


08.07.2008


 

Panorama


 

Panoramaaufnahmen (mehrere Bilder, die später am Rechner zusammengesetzt werden)




 
siehe auch:

08.07.2008


 

Photo Tours 4u 📌

auch lesenswertes Blog
02.05.2017


 

Schnappschusseinstellungen, Schärfentiefe, hyperfokale Distanz


 

...am Beispiel der Canon Powershot A60 erklärt


...natürlich gilt das ganze sinngemäß auch für alle anderen Kameras...

 
Wozu dass?


 

Schnappschusseinstellungen, Schärfentiefe und die hyperfokale Distanz


Zusätzlich lohnen sich im Zusammenhang mit Schnappschussaufnahmen (aber auch für Landschaftsaufnahmen...) ein paar Gedanken zur Schärfentiefe und zur sog. hyperfokalen Distanz (HD).


 

Was ist eigentlich die Definition von Schärfentiefe?


Sie ist z.B. eben genau nicht ein Bereich, innerhalb dem alles scharf abgebildet wird - tatsächlich wird beim fotografieren nur genau eine "Bildebene" scharf abgebildet, die eben (quasi millimetergenau) exakt der eingestellten Gegenstandsentfernung entspricht.

Alles(!), was davor bzw. dahinter liegt, wird grundsätzlich unscharf abgebildet - je weiter davon entfernt, desto unschärfer (mal vereinfacht ausgedrückt).

Tatsächlich kann man die Schärfentiefe auch nicht exakt definiert messen/ausdrücken. Sie ist immer abhängig davon, wie das Endprodukt (Foto, Monitoransicht)
Und als "scharf" definieren wir einfach mal alle diejenigen Bildteile im Endprodukt, die dem Betrachter nicht als "unscharf" auffallen .

Ob ein Bilddetail als "scharf" wahrgenommen wird, ergibt sich einfach daraus, inwieweit das (Betrachter-)Auge einzelne Bildpunkte im Endprodukt (Foto, Monitor) noch auflösen/wahrnehmen kann. Das ist u.a. auch direkt abhängig von der Entfernung des Betrachters zum Bild. Und es ist natürlich von Mensch zu Mensch verschieden.

 

Was bedeutet das jetzt für unser Bild?


Ein Kleinbildnegativ als Beispiel ist 24x36mm groß. Wenn man davon eine Vergrößerung auf 10x15cm erhalten will, muss man also alles um den Faktor 4,17 fach vergrößern (36mm x 4,17 = 15cm). Daraus ergibt sich natürlich, dass jeder einzelne Bildpunkt vom Negativ um diesen Wert vergrößert wird. Im Optimalfall ist der (ein) resultierende(r) Bildpunkt im Foto dann genau so groß, dass er eben noch vom Auge des Fotobetrachters als "Einzelpunkt" (und eben nicht als "Kreis"/Scheibe) aufgelöst werden kann.

Wenn man auf (noch) größere Formate vergrößert, ändert (vergrößert) sich normalerweise immer auch der Betrachtungsabstand - und somit werden vom Auge wiederum nur größere Bildpunkte wahrgenommen, d.h. es ändert sich dadurch nichts am Schärfeeindruck (niemand wird im Normalfall ein Poster von 40x60cm aus 20cm Entfernung (wie ein 10x15 Foto etwa) ansehen!).

 

Die max. zulässige Größe eines Bildpunktes im Originalabbild (auf CCD bzw. Negativ) wird als "Zerstreuungskreis" bezeichnet. Ist ein einzelner Bildpunkt im Originalabbild größer, wird dieses Detail in der Vergrößerung dem Betrachter unscharf erscheinen. Der Bereich der "Schärfentiefe" erstreckt sich also auf die Bereiche des Bildes, bei dem einzelne Bildpunkte kleiner oder gleich dem Zerstreuungskreisdurchmesser abgebildet sind.


Beim Kleinbildformat z.B. wird der "Zerstreuungskreisdurchmesser" für normale Bildzwecke mit ungefähr 0,025 bis 0,030 mm angesetzt, d.h. nach unserer 4,17 fachen Vergrößerung von 24x36mm auf 10x15cm erhält man einen Bildpunkt in der Größe von 0,025mm (bis 0,03mm) auf dem Negativ x 4,17 Vergrößerung = 0,1mm bis 0,13mm auf dem Bild. Kleinere Bildpunkte kann der Durchschnittsmensch in normaler Bildbetrachtungsentfernung optisch nicht auflösen. Generelle Formel für den Zerstreuungskreisdurchmesser (Unschärfekreis): Formatdiagonale in mm / 1500

Zurück zur A60. Der Bildsensor ist nochmal wesentlich kleiner (rund 6,5 mal) als ein Kleinbildnegativ. Rechnen wir jetzt also auf dieses Format (ganz vereinfacht) um, erhalten wir einen (theoretischen) zulässigen Zerstreuungskreisdurchmesser für die A60 von ungefähr: 0,025mm (bis 0,03mm) / 6,5 Faktor = 0,004mm bis 0,005mm auf dem CCD.

Gegenrechnung aus rein rechnerischer/logischer Sicht: Geht man von einer nutzbaren Diagonale von 6,59mm auf dem CCD aus, dann sind rechnerisch / theoretisch bei 1600x1200 Pixeln (maximaler) Auflösung auf der Diagonalen 2000 Pixel unterzubringen: 6,59mm / 2000 Pixel = 0,0033mm je Pixel!

Theoretisch vor allem deshalb, weil vor die CCD-Zellen noch ein RGB-Farbgitter geschaltet ist, dass die tatsächliche Auflösung um (praktisch) ca. 30\% herabsetzt (durch spez. Algorithmen / Interpolation wird dann auf die "Nenngröße" hochgerechnet). Wenn man diese 30\% jetzt ansetzt, kommt man wieder auf Werte zwischen 0,004-0,005mm...

Nach einigen praktischen Tests habe ich für mich den "Zerstreuungskreisdurchmesser" für die A60 auf 0,004mm - 0,008mm festgelegt - je nachdem, ob feine Details darzustellen sind oder nicht. Bei Fotos ohne bildwichtige (feine) Details kann man im Extremfall beruhigt(!) die Tabellen "auf 2 Pixel genau" nehmen, ich habe schon mehrere zufriedenstellende Praxistests gemacht. Selbst die Tabellen "auf 3 Pixel genau" sind nutzbar (insbesondere für Natur-/Landschaftsaufnahmen, oder wenn nicht mehr als bis ca. 13x18cm vergößert wird).

Die u.a. Schärfentiefetabellen zeigen für einige vorgegebene Entfernungen in etwa den Bereich an (Nahpunkt bis Fernpunkt), innerhalb dem der Zerstreuungskreisdurchmesser unter der kritischen Marke bleiben wird. Das läßt sich nun in der Schnappschusspraxis sehr gut ausnutzen, indem auf eine bestimmte Entfernung (manuell) fokussiert - und diese Entfernungseinstellung beibehalten wird, d.h. man "spart" sich die Autofokuszeit. Trotzdem werden alle Gegenstände vor/hinter der eingestellten Ebene wie aus den Tabellen ersichtlich im Schärfetoleranzbereich liegen.

 

Die hyperfokale Distanz (HD)


wiederum spielt in die Schärfentiefe"praxis" hinein. Es gibt für jede Kombination aus Brennweite und Blende eine Entfernungseinstellung, bei der der Schärfentiefebereich etwa bei der Hälfte der eingestellten Entfernung beginnt und sich bis "unendlich" in der Ferne hinzieht - genauer gesagt bleibt wie eben gelernt der Zerstreuungskreisdurchmesser für abgebildete Gegenstände in diesem Entfernungsbereich unterhalb dem "kritischen" Zerstreuungskreisdurchmesser.

 

Achtung:


Stellt man auf einen Gegenstand scharf, der näher liegt, dann "fehlt" im Bereich ganz entfernter Gegenstände (unendlich...) die Bildschärfe. Stellt man im umgekehrten Fall auf einen Gegenstand jenseits der hyperfokalen Distanz scharf, dann "verschenkt" man im näheren Bereich entsprechende Bildschärfe. Dieser Fehler wird gern gemacht, indem bei Landschaftsaufnahmen auf einen weit entfernt liegenden Punkt (quasi unendlich) fokussiert wird. Dadurch wirken dann näherliegende Details leicht unscharf, was nicht immer gewollt ist...

Die HD stellt man fix als Entfernung ein (Schärfespeicher, Typ 2 ohne Belichtungsinfos, RTFM). In der Folge wird alles zwischen der Hälfte der HD (Einstellentferung) bis unendlich hinreichend scharf abgebildet werden. Die HD ist abhängig von der jeweils eingestellten Blende und Brennweite der Kamera, aus der man somit eine "Fixfokuskamera" macht Interessant ist das schonmal für bestimmte Landschaftsaufnahmen, bzw. wenn einfach möglichst viel der "Szenerie" scharf eingefangen werden soll.

Praktischerweise stellt man das nicht ganz manuell anhand des Displays/der Entfernungsanzeige ein, sondern man fokussiert auf ein in der passenden Entfernung vorhandenes Motiv vor.

Tabellen für die Canon A60

Für eigene Berechnungen bzw. beliebige andere Kameras: Siehe Excel-File
29.04.2008


 

Schärfentiefetabelle als Exceltabelle

zum Downloadbereich der Exceltabelle

Diese Tabelle lässt sich auch problemlos an andere Kameramodelle (bzw. Bildformate) anpassen und ist auf dem PDA oder ausgedruckt immer dabei...

Einstellbar für KB-Format oder bei Digicams beliebige Sensorgrößen und Zerstreuungskreisgrößen...
29.04.2008


 

Tele- und Weitwinkel- (Vorsatz-) Konverter


 
Begriffsbestimmung Konverter



 

(echter) Telekonverter (oft auch Extender genannt, gängige Vergrößerung 1,4x 2x -fach). Weitwinkelkonverter sind eher unüblich...

  • Montage ZWISCHEN(!) Objektiv und Kamerabody
  • Anschluss vorne/hinten via Bajonett (nicht etwa Filtergewinde), d.h. Verwendung ist system-/herstellerspezifisch (...)
  • Ganzes Linsensystem eingebaut (meist 7 Linsen in 2-3 Gruppen)
  • verlängert die Brennweite des Originalobjektivs durch Auszugsverlängerung (Abstand Frontlinse->CCD/Film) und Korrekturoptik um den angegebenen Faktor
  • schluckt Blenden*Faktor an Licht (weil er im Prinzip die Lichtstrahlen aus dem Zentrum des Originalobjektiv-Bildfeldes um den Faktor vergrößert). Also i.d.R. 1-2 Blendenstufen
  • keine Veränderung der Naheinstellgrenze / Unendlicheinstellung
  • wenn die Qualität (Preis ) stimmt, besser als ein Vorsatzkonverter (wenn man mit dem Blendenschlucken kein Problem hat), weil im Prinzip nur das zentrale Bildfeld vergrößert wird und die (oft schon krummen/unscharfen) Randstrahlen des Originalobjektivs "entfallen"
  • keine Vignettierung
  • gute Qualität ist relativ teuer, d.h. Einsatz nur sinnvoll - wenn der Verlust an Lichtstärke (und dadurch oft die Nutzung des Autofokus) verschmerzt werden kann (d.h. i.d.R. dann: keine schnell bewegten Motive!) - wenn es auf geringes Mittschleppgewicht/Platz ankommt (Trecking...) ODER wenn ein Objektiv der erreichten Brennweite unerschwinglich wäre (d.h. bei einem angenommen Preis von EUR 150,- (Fremdherstellerkonverter) bekommt man mit Glück schon ein Einstiegszoom 70-300mm, das normalerweise für Gelegenheitsaufnahmen qualitativ besser arbeitet als so ein günstiger Konverter plus Objektiv. Für ein 100-400mm (oder darüber) dagegen muss man schon wesentlich mehr EUR auf die Ladentheke legen, da macht man sich schon eher Gedanken über einen Konverter...)



 

Vorsatz-Telekonverter (gängige Formatfaktoren: 1,4-1,8x, 2x, 8x... - hier wird man oft auch im Weitwinkelbereich fündig mit Faktor 0,5-0,8x. (*)

  • Montage VOR dem eigentlichen Objektiv
  • Anschluss vorne/hinten normalerweise Filtergewinde (Mnn) oder spezielle Zubehörnorm (Serie 7; herstellerspezifisch)
  • Vorsatzlinse(nsystem), möglichst speziell für eine(!) ganz bestimmte Optik/Brennweite (Cam) berechnet
  • verkürzt/verlängert die Brennweite des Originalobjektivs durch Korrekturoptik um den angegebenen Faktor
  • schluckt KEIN Licht (bringt praktisch aber auch nicht mehr Licht)
  • Televorsatzkonverter vergrößern die Naheinstellgrenze, Weitwinkelkonverter setzen sie herab
  • Qualitativ nicht so gut, da die "Randstrahlen" mit durch die Optiken geschleust werden müssen (bei Tele unproblematischer als bei Weitwinkel) - es sei denn, der Vorsatzkonverter ist ganz speziell auf die Besonderheiten des Originalobjektivs abgestimmt ("gerechnet")
  • Vignettierungsgefahr, insbesondere bei Weitwinkelvorsätzen
  • klobige Bauform (im Gegensatz zum Extender muss dass Bildfeld der Frontlinse des Originalobjektivs abgedeckt werden), dadurch insbesondere bei Kompaktkameras auch Abschattungen des Blitzes möglich
  • gute Qualität ist relativ teuer, die vielfach bei Ebay angebotenen Videokonverter erzeugen flaue, unscharfe, im Randbereich oftmals völlig unbrauchbare Bilder (Beispiele siehe unten)
  • oftmals die EINZIGE Möglichkeit den Brennweitenbereich des Originalobjektivs zu erweitern, aber wenn man gerade bei Digicams den Preis bedenkt, lohnt evtl. die Auswahl einer Kamera mit einem Brennweitenspektrum, das "ab Werk passt", z.B. zahlt man bei einer A60 für dieses Zubehör: Adapter+WW+Tele= 25+110+110 = EUR 245,- "Aufpreis" (für 250,- EUR bekommt man vielleicht als Sonderangebot schon eine komplette Superzoomkamera (z.B. eine 38-340mm Olympus) als Zweitkamera!

(*) Ebenfalls angeboten werden Fischaugenvorsätze - (nur echt mit einem Bildwinkel um die 180 Grad) - manchmal bekommt man aber auch nur eine starke (gewollte) Verzeichnung...)


 
Telekonverter TC-DC52

Diese Tierbilder aus dem Kölner Zoo sind alle mit dem Canon TC-DC52 Televorsatzkonverter (x 2,4) an der Canon A60 gemacht.

 
Vergleichsbilder Weitwinkelvorsatzkonverter

max. Weitwinkel max. Weitwinkel mit Canon WC-DC52 (x 0,7) max. Weitwinkel mit HAMA Video-Konverter (x 0,65)

(Jeweils das linke obere Viertel des Bildes ausgeschnitten und verkleinert. Natürlich ist der Test ein wenig unfair - ein speziell gerechnetes Vorsatzweitwinkelobjektiv mit einem Videokamera-Wende-Vorsatzobjektiv zu vergleichen; das Leben ist halt hart...)

 

 

Also der Tipp:


Wenn man sich schon kein Originalzubehör kauft, sondern z.B. auf Ebay billige Videokonverter zulegt: Besser keinen Weitwinkel-Video-konverter kaufen, der verstärkt gnadenlos die Randunschärfen/Verzerrungen des Originalobjektivs und macht die Bilder m.E. völlig unbrauchbar. Bei Telekonvertern scheint mir das nicht ganz so kritisch zu sein...

Wie man vielleicht sieht (Schärfe, Verzeichnung Ränder, Farbsäume Ränder) ist die Qualität des vorhandenen Video-Vorsatzkonverters für normale Aufnahmen mit der A60 nicht akzeptabel - die Canon-Konverter WC-DC52 und TC-DC52 liefern weit bessere Qualität. Hier noch ein paar abschreckende Beispiele mit dem Videoobjektiv:

Canon A60 "nackt" mit Vorsatzkonverter
Weitwinkel
Tele

29.04.2008


 

Bastelecke



 

Beanbag

Ein Bean-Bag ist ein Beutel (Stoff, Leder) mit Füllung aus Kleinteilen, wie der Name sagt z.B. aus getrockneten Bohnen.

Nützlich ist ein Beanbag als Stativersatz - insbesondere für Selbstauslöseraufnahmen, oder wenn die Kamera über kein Stativgewinde verfügt, oder wenn ein Stativ nicht erlaubt (Museum) bzw. zu auffällig ist. Der Beutel wird einfach auf den Boden (Astgabel, Stein, Zaunpfahl, Autodach, Mülleimer, Fahrradsattel, Möbel-/Ausstellungsstück...) gelegt und darauf die Kamera "drapiert". Gut auch als Stütze/Auflage für längere Objektive zu gebrauchen.

 

Ich habe mit mehreren Materialien / Füllungen / Größen experimentiert:


 
Materialien:


 
Füllungen:

Ich habe mich für die Haushaltstuch-Variante mit Bohnenfüllung entschieden. Der Beutel ist in zusammengenähtem Zustand ca. 12 x 20 x 1 cm groß (mein aktueller Beanbag ist komplett vernäht. Ein Reißverschluß war im Vorgänger drin, aber den habe ich eigentlich nie benötigt - die Füllung habe ich nicht gewechselt. Theoretisch könnte man den Inhalt zum Transport entleeren und den Beutel bei Bedarf vor Ort mit Sand/Steinen füllen = kaum Platz/Gewicht, z.B. fürs Trecking...). Mit der Füllung-Inhaltsmenge muss man ein wenig experimentieren...

Ich werfe das Teil einfach in die Fototasche / Rucksack. Man könnte auch eine Lasche (...) drannähen... In punkto Geschwindigkeit schlägt es ein Stativ (kein aufbauen/ausklappen, kein einschrauben usw.) um längen. Und meistens findet sich überall ein geeigneter Standpunkt (zurnot halt auf dem Boden, wenn die Perspektive akzeptabel ist).

Die Größe reicht durchaus für eine Spiegelreflexkamera aus. Für die kompakten Digitalkameras könnte der Beutel ruhig kleiner sein.
29.04.2008


 

Blitzreflektor

Normalerweise blitze ich fast immer indirekt über die Zimmerdecken, ausserdem lässt sich der Lichtkegel meines Blitzes fast stufenlos nach vorne/oben teilen. Was aber tun in Problemfällen, wenn nicht direkt aufs Motiv geblitzt werden soll, aber nichts zum reflektieren da ist (farbige oder dunkle Decken oder Wände, hohe Räume wie Kirchen, draussen...)? Eine andere reflektierende Fläche muss her. Ich benutze einfach ein flaches Styroporstück, das problemlos in die Fototasche passt (Styropor einfach weil es sehr leicht ist, schon die passende Farbe hat und keine ganz glatte Oberfläche aufweist (auch gut: Dicke Pappe, stark zerknüllte und wieder auseinandergefaltete Alufolie aufkleben - auf die Rückseite evtl. Goldfolie (Rettungsdecke...), dann hat man etwas zum variieren...). Daran angebracht ganz kleine selbstklebende Stücke Klettband. Am Blitz wiederum an passender Stelle Flauschband aufgeklebt, fertig.

29.04.2008


 

Dias abfotografieren

Nach diversen Versuchen, die Bilder z.B. von der Tapete, Karton, Leinwand, einem weissen Lichtschutzrollo einfach abzufotografieren (ausgewaschene Lichter, flau & unscharf) habe ich letztendlich als beste Lösung alte Dias direkt vom Dia-Leucht-/Sortierpult abfotografiert.

Ich habe Nahlinsen mit rund 6 Dioptrien mit dem Adapter vors Objektiv geschraubt, den Adapter mit Tesa fixiert und die A60 auf ein Stativ gesetzt. Ohne Nahlinsen kommt man leider nur auf ein Bildfeld von ca. 55 x 41mm (WW) bzw. 92 x 69mm (Tele). Mit Nahlinse(n in meinem Fall) gehen die 24x36mm KB problemlos.

 

Tip:


Die letzten Versuche habe ich nicht mehr mit dem Leuchtpult, sondern mit einem AGFASCOP 100 Diabetrachter gemacht. Das ist ein ganz einfacher Diabetrachter (240 V, 5x5cm Dia Schacht, Filmnegativ-/ Positivstreifenöffnungen), den es z.B. öfters bei Ebay sehr günstig gibt. Dabei spielt es keine Rolle ob die Vergrößerungsoptik zerkratzt ist, denn diese Linse läßt sich sehr leicht entfernen, damit man mit der Kamera (+Nahlinse) die Dias ablichten kann (die Plastikoptik rastet links und rechts ungefähr im oberen Drittel ein. Oben und unten mit Zeigefinger / Daumen fassen und von unten mit dem Daumen kräftig abziehen).

Wie man an den fertigen (verkleinerten und relativ stark komprimierten) Bildern (welche Bilder von Dias abfotografiert wurden steht jeweils oben bei den Alben) vielleicht erkennen kann, ist es im Einzelfall sogar möglich eine Ausbelichtung auf Fotopapier (10x15) zu machen. Für den Bildschirm reicht die Qualität in etwa aus.

Dias mit zarten Pastelltönen, starken Kontrasten, feinen Strukturen (Wolken, Gebirgspanorama), sehr dunklen noch gezeichneten Flächen leiden allerdings erheblich - sieht man ganz gut an einigen o.a. Beispielbildern. Daneben geht massiv Kontrast, Farbe, Detailzeichnung verloren - also nichts für jedes beliebige Motiv.

Andere Möglichkeiten sind z.B. hier beschrieben: c't-Artikel
29.04.2008


 

Kabelauslöser an Kamera ohne Fernauslöseranschluß


 

Problem:


Die Kamera verfügt über gar keinen Anschluss für einen Fern- oder Kabelauslöser (z.B. so gut wie alle Kompaktkameras, aber auch einige wenige SLRs), oder der vorhandene Fernauslöser läßt sich nicht feststellen (wie z.B. für "bulb"-Aufnahmen (Nacht- oder Astrofotografie) notwendig), oder die Kamera verfügt über keinen Selbstauslöser.

Für diesen Fall läßt sich die Funktionalität mit einem handelsüblichen Drahtauslöser (gibts auch in einer pneumatischen Version für größere Entfernungen oder in einer Version mit "Aufzugsmotor", der dann einen evtl. fehlenden Selbstauslöser ersetzt!) nachrüsten:
(zum vergrößern jeweils auf die Bilder klicken)
Im einfachsten Fall verklebt man die Gummischeibe mit dem Fiberglasring, und klebt das ganze auf ein passendes Stück Klettband. Das ist (A) entweder so lang, dass es komplett um die Kamera (Kameragriff) geschlungen wird, oder (B) man klebt an die Kamera an passender Stelle ein paar Stücke Flauschband (wie links evtl. zu sehen - an der EOS 1000FN würden bei der Variante (A) das Blenden-/Zeitvorwahlrad, das LCD-Display und noch ein paar Knöpfchen unbedienbar). In die Gummischeibe bohrt man ein kleines Loch, und dreht dann den Draht-/Selbstauslöser einfach ein (hält und ist bei Bedarf wieder auseinandernehmbar).

Durch Druck auf das Ende des Auslösers kommt am anderen Ende ein Drahtpin (bei guten Drahtauslösern in genau einstellbarer Länge) heraus. Durch eine einfache mechanische Vorrichtung ist der Draht in dieser Stellung festgeklemmt (kann am Bedienende wieder gelöst werden). Bei den pneumatischen Auslösern ist an dem einen Ende ein kleiner Gummiball befestigt, der beim zusammendrücken über eine dünne Schlauchleitung ebenfalls am anderen Ende einen Drahtpin hervortreten lässt (Ich kenne allerdings diese Teile nur so, dass man da nichts feststellen kann). Der Selbstauslöserersatz arbeitet mit einem einfachen Federwerk, das über einen kleinen Hebel gespannt wird. Beim zurücklaufen bewegt sich der Arm zurück und ein Drahtpin betätigt den Auslöser.

 

Alternative


Anstelle der Klettbandlösung in der Eisenwarenabteilung des Baumarktes nach geeigneten Metallverbindern (Eisen oder Alu) suchen. Die Teile werden so gebogen bzw. verschraubt, dass sie von der Stativschraube gehalten werden und genau über dem kameraeigenen Auslöser enden. Dort ist wiederum ein passendes Gewinde für einen Drahtauslöser vorzusehen...
29.04.2008


 

Nodalpunktadapter Fuji S9500


 
Nodalpunkte für Fujifilm Finepix S9500

Glücklicherweise liegt der Stativanschluss der S9500 mittig in der optischen Achse, so dass nur der Versatz in eine Richtung auszugleichen ist.

Mittels einer einfachen handelsüblichen (verwindungssteifen!) Blitzschiene (seinerzeit für unter 10,- DM gekauft) ist blitzschnell ein passender Adapter zurechtgebastelt:


Diese Blitzschiene musste nur um den Blitzschuh erleichtert werden, ausserdem markiert man sich die passenden Abstände (hier nur für 28mm KB-Brennweite);
die Bohrung links verfügte bereits über ein passend geschnittenes 1/4 Zoll Gewinde, so dass die Schiene direkt auf das Stativ geschraubt wird.
Die rote Kreuz-Wasserwaage gibts im Baumarkt für 2-4 EUR - hier nur provisorisch aufgelegt und darum schief...
Die Schiene passt problemlos in jede Fototasche...

Im Prinzip reicht auch ein verwindungssteifes Flacheisen mit Bohrungen in den richtigen Abständen - passende Gewindeschrauben nimmt man von Blitzschienen (oder kauft welche im Fachhandel)...

 
siehe auch

29.04.2008


 

Objektivadapter Bajonettadapter Canon A60/A70


 

Problem


Im Gegensatz zu Spiegelreflex- und (i.d.R. teuren) Meßsucherkameras kann an den meisten Digitalkameras (der moderaten Preisklassen) das Objektiv nicht gewechselt werden. Nicht einmal ein gängiges Filtergewinde ist vorhanden. Das ist recht ärgerlich, da Belichtungs- und Autofokussteuerung direkt durch das Objektiv (TTL) erfolgen, so dass einer Verwendung von Filtern / Wechselobjektiven (...) (im Gegensatz zu gängigen Sucherkameras) eigentlich nichts im Wege steht.

Für einige Modelle (so auch die A60/A70) sind immerhin entsprechende Zubehörartikel vom Hersteller bzw. Drittfirmen (z.B. Soligor, B.I.G.) erhältlich. Bei der A60 ist das dann ein sog. Bajonettadapter, der über einen 52er Filteranschluss für Zubehör vor dem Objektiv verfügt. Kosten ca. € 20-25,-

 

Warum selbstgebaut?


Ich hatte hier noch einige ungenutzte Teile von einer alten Videokamera herumliegen, nämlich einen Adapterring 37mm->46mm, einen 46mm Videokonverter (Weitwinkel 0,66 und Tele 1,5), Polfilter, Nahlinsen, Graufilter usw.. Leider also alles Anschlussgröße 46mm - was bei der Verwendung des regulären Adapters zu Vignettierungen führen würde (Reduzierung 52 auf 46). Alternative: Altes Zeug verkaufen und passendes Zubehör besorgen wäre möglich gewesen, aber insgesamt eher zu teuer (für die paar Bilder, die ich mit den Vorsätzen mache - alleine der Polfilter kommt wohl öfters zum Einsatz). Allerdings hat der selbstgebaute Filter einen

Nachteil: Er wird nur aufgesteckt, muss also für das Bild mit festgehalten werden. Dafür ist er dann aber ruck-zuck wieder abgenommen und verstaut, wenn man ihn nicht braucht. Das ist m.E. bei der Verwendung eines Polfilters sogar ein Vorteil, weil man die für die Aufnahme "richtige" Stellung auf dem Display gar nicht beurteilen kann, man muss den Filter dafür abnehmen und den Filter vor dem Auge einstellen. Dann wieder aufstecken und... Für leichte Linsenvorsätze (Nahlinse, Filter) kann man den Adapter problemlos mit Tesafilm auch am Bajonettblendenring temporär fixieren!

Vorteil: Kosten € 0,8 (für das Abflussrohr, alles andere war vorhanden)



 

Material, Werkzeug

Zufällig haben diese Standard-Abwasserrohre ein recht geeignetes Maß - nämlich einen Innendurchmesser von ca. 36,5mm-37mm, der knapp über das ausgefahrene Objektiv passt - und außerdem genau die richtige Größe für einen Filteradapter von 37mm auf (in meinem Fall 46mm) die gewünschte Filtergröße besitzt. Man benötigt übrigens nur knapp 2 cm. Diese Rohre gibt's in jedem Baumarkt zu kaufen. Eine Metall(Kunststoff-)säge - möglichst als Kapp-/Gehrungssäge damit man einen geraden Schnitt hinbekommt. Theoretisch geht auch ein großes Küchenmesser
Eine breite Metall(Kunststoff-)feile und möglichst eine feine Rundfeile zum entgraten sowie mittelfeines Schleifpapier. Alles um die Schnittkanten zu bearbeiten...
...und natürlich das passende Zubehör. An erster Stelle (für Natur-, Landschafts- und auch Makrobilder) einen Polfilter. Schluckt zwar 1-2 Blendenstufen an Licht (je nach Stellung), aber zaubert Spiegelungen / Reflexe weg und liefert daher sattere Farben. Ebenfalls für Landschaftsfotografen nützlich einen (Grau-)Verlaufsfilter, der einen zu hohen Kontrastumfang (heller Himmel - dunkler Vordergrund z.B.) noch vernünftig abbildbar machen hilft. Und natürlich je nach Geschmack & Bedarf (möglichst achromatische) Nahlinsen, Tele- und Weitwinkelkonverter usw. usw...

 

Was ist zu tun?


Ich lasse den Bajonett-Schutzring auf der Kamera wenn ich den Vorsatz verwende. Also zunächst abmessen, wie lang der gesamte Adapter incl. Filteradapter werden darf, damit die Aufsätze nicht ans ausgefahrene Objektiv anstossen (maximale Tele- und Weitwinkelstellung differieren bei der A60 ungefähr um einen mm). Zu lang darf der Aufsatz aber auch nicht sein, sonst hat man prächtige Vignettierungen (Abschattungen durch den Aufsatz, Filteradapter). Das 37mm-Gewinde verschwindet zum Teil im Kunststoffrohr; es kommt also auch genau auch auf den verwendeten Adapter an. Bei mir habe ich für den Kunststoffring eine Breite von 17mm gewählt. Falls man die Wahl hat natürlich den schmalsten (Bauhöhe) Filteradapter kaufen...

Nach dem absägen (möglichst gerade, damit die optische Achse zentriert bleibt) die Schnittkante entgraten und glattschmirgeln. Den Filterring kann man dann ohne weitere Nachbearbeitung mit etwas Kraft auf das Kunststoffrohrstück schrauben. Damit es dauerhaft hält, habe ich die beiden Teile aber mit Epoxydharzkleber fixiert. Das war's auch schon.

Diesen Adapter kann man nicht "selbstsitzend" aufstecken; dazu müsste man jetzt innen an der Kameraseite den Rohrdurchmesser verkleinern, z.B. mit dünnem Gewebeband o.ä.. Aber ob das dem Objektiv auf Dauer bekommt? Ausserdem bekommt man bei Verwendung des Adapters eine kräftige Abschattung des eingebauten Blitzes (ich denke dass es beim Originaladapter auch dieses Problem gibt). Bei der Verwendung mit leichten Filtern (Nahlinse) kann man das Teil auch mittels Tesa fixieren
29.04.2008


 

Objektivschutzkappen verkleben


 

Problem


Man hat eine SLR mit einem Objektiv darauf umhängen, ein weiteres Objektiv zum wechseln in der Hand, und hätte ausserdem noch mit der zweiten Hand die Bajonettverriegelung zu lösen, und das kameraseitige Objektiv abzunehmen. Die dritte Hand könnte dann in aller Ruhe die Objektivschutzkappen ab-/anschrauben und alle losen Teile halten.



Es erleichtert die ganze Sache, wenn man zwei Bajonettschutzkappen wie hier gezeigt mit den "Rücken" aneinanderklebt. Dadurch spart man sich beim wechseln dann die dritte Hand (bzw. muss zwischendurch eben nichts irgendwo ablegen), d.h. man schraubt die beiden jetzt "losen" Objektive erstmal zusammen (s. Bild links), dann dockt man das gewünschte Objektiv ab und setzt es an die Kamera an. Das vorherige Objektiv wird dann zusammen mit dem "Doppeldeckel" verstaut...
29.04.2008


 

Reproarm selbstgebaut

Nachdem die mitgelieferte Canon-Software ein recht bequemes fernsteuern der angeschlossenen Kamera erlaubt, habe ich kurzentschlossen einen stationären Reprostand auf dem Schreibtisch eingerichtet, um z.B. auf die Schnelle mal ein paar Seiten einer Zeitschrift o.ä. digitalisieren zu können.

Reproarm für Arme (ein wenig unglücklich aufgenommen)

Das Regal steht auf dem Schreibtisch auf. In der passenden Höhe ein Loch gebohrt. Der eigentliche Schwenkarm ist ein Torbeschlag aus dem Baumarkt (ist sehr verwindungssteif). Mit M8-Schraube und Flügelmutter unter das durchbohrte Regalbrett geschraubt. Am Ende des Schwenkarms habe ich einen alten Mini-Stativkopf befestigt, an den dann die A60 geschraubt wird. Im Prinzip wäre hier evtl. ein Winkel mit einer passenden Schraube (z.B. bei Brenner Fotoversand oder z.B. von einer Blitzschiene o.ä.) genausogut oder sogar besser geeignet, aber der Mini-Kugelkopf taugt eigentlich zu sonst nichts so richtig...

Je nach Standort reicht Tageslicht, zurnot nehme ich noch die Halogen-Schreibtischlampe zu Hilfe. Für qualitativ höherwertige Fotos müsste man mit dem Licht mehr Aufwand treiben (2-4 gleiche Lampen überkreuz an den Ecken der Vorlage)...

Nach Montage der Kamera USB anschliessen und RemoteCapture von Canon starten. Weissabgleich, Ausschnitt-/Fokus einstellen und es kann losgehen (Leertaste Tastatur macht Bild, zwischendurch positioniere ich die Zeitschrift (...) bzw. blättere um). So lassen sich zurnot auchmal längere Buch-/Zeitschrifts-Passagen direkt auf Festplatte(!) "digitalisieren"... Bildausschnittsgröße etwas größer als DIN A4. Wenn der Reproarm nicht gebraucht wird, verschwindet er wieder unter dem Regalbrett...
02.05.2019


 

Canon A60



 

Bildwinkel nach Brennweiten


 

Übersicht über die jeweiligen Bildwinkel (horizontal) bei unterschiedlichen Brennweiten




Angegeben ist ausserdem die jeweilige Hyperfokalentfernung (in Klammern jeweils die Entfernung, ab der dann alles scharf abgebildet würde) jeweils für größtmögliche Blendenöffnung (durch abblenden verbessert sich die Schärfentiefe also noch)...

Zum immerdabeihaben evtl. Klick auf die Grafik, ausdrucken und in die Fototasche legen (ganz nützlich zum "anpeilen", ob sich für ein bestimmtes Motiv Weitwinkel- oder Telekonverter aufzuschrauben lohnt)...
29.04.2008


 

Empfohlene Grundeinstellungen

Schlecht: Im P-Mode wird programmgesteuert fast immer mit ganz offener Blende fotografiert, dafür kommt man halt etwas schneller zum Schuss als im Tv/Av-Mode, weil man meist sonst gar nix einstellen muss...
09.02.2005


 

Tabellen zur hyperfokalen Distanz

Theorie zu den hier vorgestellten Tabellen

 

Die nachfolgenden Tabellen zeigen den ungefähren Schärfebereich der A60 bei einer Bildgröße von 1600x1200 Bildpunkten mit den beiden Extrembrennweiten (vgl. mit KB 35mm und 105mm) für diverse Einstellentfernungen sowie die jeweilige hyperfokale Distanz an.


35mm, Schärfe etwa auf 1 Pixel genau
35mm, Schärfe etwa auf 2 Pixel genau (benutze ich fast immer, nachschärfen schonmal nötig)
35mm, für kleinere Auflösungen / Bildschirmbilder bzw. Bilder ohne harte Konturen die "soft" wirken dürfen
105mm, Schärfe etwa auf 1 Pixel genau
105mm, Schärfe etwa auf 2 Pixel genau (nachschärfen nötig)
105mm, für kleinere Auflösungen / Bildschirmbilder bzw. Bilder ohne harte Konturen...
Die Tabellen wurden jeweils mit dem Schärfetieferechner von Erik Krause (siehe Fotografielinks) speziell für die A60 erzeugt.

Hinweis: Die nutzbare Fläche des 1/2,7 Zoll-CCD der A60 ist 5,27mm x 3,96mm groß und die Diagonale beträgt somit stolze 6,59mm. Quelle: c't-Artikel Im Vergleich zum Kleinbild (24mm x 36mm, Diagonale ca. 43mm) ist das ein Verkleinerungsfaktor von rund 6,5. Als Grundlage für die Berechnung der o.a. Tabellen ergeben sich rechnerisch die jeweils oben in den Tabellen angegebenen Zerstreuungskreisdurchmesser.

Für andere Kameramodelle - insbesondere mit abweichenden Chipgrößen - reicht es immer aus, analog zur fast immer angegebenen Brennweitenumrechnung umzurechnen - denn genau dieser Faktor wird bei der Brennweitenumrechnung als auch für die Berechnung des Zerstreuungskreises genutzt...

Für eigene Berechnungen: Siehe Excel-File
29.04.2008


 

Canon EOS EF-S EF-M



 

Canon 18-135mm IS


 

Objektiv APS-C Canon EF-S 18-135mm IS



 

Hyperfokaleinstellung / Schnappschusseinstellung 18-135 IS bei verschiedenen Blenden


Jeweils bei 18mm (29mm KB)
Blende  Hf     von     bis 
f3,5      6m      3m - unendlich
f5,6      4m      2m - unendlich
f8        3m   1,50m - unendlich
f11       2m      1m - unendlich
f16     1,5m   0,80m - unendlich
f22       1m   0,50m - unendlich
Es mag sinnvoll sein die Werte zu überprüfen (ob Ergebnisse den individuellen Sehgehwohnheiten entsprechen), und für künftig leichteres manuelles fokussieren entsprechende Entfernungseinstellungen mit Filzstift oder Nagellack am Objektiv-Schärfeeinstellring zu kennzeichnen (angegeben ist jeweils gerundet die zu fokussierende Hyperfokaldistanz und der sich daraus ergebende Schärfebereich). Reserven sind berücksichtigt (je offener die Blende desto mehr), d.h. man darf bei Offenblende um ca. einen halben Meter danebenliegen, bei den geschlossenen Blenden eher Richtung 25cm...

 
Genaue Einstellungen für 18mm Brennweite (29mm KB)
die KB-Angaben dienen zum Vergleich der Schärfentiefe mit Vollformat/KB

 
Schnappschusseinstellungen für 35mm (z.B. Streetfotografie mit rund 56mm KB)


 

Aufnahmen vom Sternenhimmel - Nachtfotografie



 

Korrekturtabelle Graufilter ND3 (10 Blenden, x1000) für Dämmerung und Langzeitfotografie


1/4000  1/4
1/2000  1/2
1/1000  1
1/500   2
1/250   4
1/125   8
1/60    16
1/30    30
1/15    1m 4
1/8     2m 8
1/4     4m 16
1/2     8m 32
1       17m
2       32m
4       1h 4m
8       2h 8m
16      4h 16m
30      8h 32m
...mehr zu Graufiltern

 

Fotos aus meiner Galerie mit dem Canon 18-135mm IS


Beispielbilder Grundsätzlich schien mir das SIGMA in Kontrast, Schärfe, Auslösung besser, das 55-250 etwa vergleichbar

 

Landschaftsfotografie - Planung - möglichst Goldene Stunde, Blaue Stunde nutzen



 

Version / EF-M Adapter


08.02.2018


 

Canon Dynamik Push Tonwert Prioritaet 📌

According to Mr. Chuck Westfall (Canon), HTP affects RAW data: Highlight Tone Priority (HTP) is available with all current EOS models excluding the Rebel XS/1000D. HTP has no effect on the actual dynamic range of the image sensor. It's just an alternative method of image processing that preserves more highlight detail than Canon's standard processing, without significantly altering midtones or shadows. The effect of HTP is enhanced by Canon's 14-bit A/D converter, which provides finer tonal gradations than the previous 12-bit system. HTP is a Custom Function with a simple on/off setting, and the available range of ISO speed settings is slightly limited when it is on. ... ALO does not affect RAW image data. It is at its best for in-camera JPEGs shot in extremely contrasty lighting conditions. Examples would include backlit portraits and urban landscapes on sunny days, where the tops of buildings are brightly illuminated by the sun but subject matter at street level is in heavy shadow. HTP affects RAW data as well as in-camera JPEGs. It is very useful in high-key shooting conditions such as wedding photography and certain kinds of sunsets. With the exception of the EOS 7D, ALO can be combined with HTP with cameras that have both features.
08.02.2018


 

Canon EOS M5


 

Body Canon EOS M5 EF-M - APS-C


Crop-Faktor ca. 1,6

 

Fotos aus der Galerie mit der Canon EOS M5


Beispielbilder EOS M5
08.02.2018


 

Canon EOS M5 Fastest SD Cards comparison 📌


22.02.2019


 

Canon G7X Mark II



 

Canon Powershot G7X Mark II Setup Einstellungen Hyperfokaldistanz


 

Body Canon G7X Mark II


 

Crop Faktor


Crop-Faktor beträgt ca. 2,73 (1 Zoll Sensor),
ca. 0,011mm Unschärfekreis

 

Hyperfokaldistanz


24mm - f5,6 - 1,30m / bei f8 - 0,91m
28mm - f5,6 - 1,77m / bei f8 - 1,24m
35mm - f5,6 - 2,76m / bei f8 - 1,93m
 

Makro oder Bokeh-Aufnahmen


 
Sweep-Spot ist ca. bei Blende f4

 50mm auf 50cm ca. 6cm Schärfentiefe
 85mm auf 50cm ca. 3cm Schärfentiefe
100mm auf 50cm ca. 2cm Schärfentiefe

 
Bokehaufnahmen mit Blende f2,8

 50mm auf  50cm ca.  4cm Schärfentiefe
 50mm auf   1m  ca. 18cm Schärfentiefe
 50mm auf   2m  ca. 73cm Schärfentiefe
 85mm auf  50cm ca.  2cm Schärfentiefe
 85mm auf   1m  ca.  6cm Schärfentiefe
 85mm auf   2m  ca. 24cm Schärfentiefe
100mm auf  50cm ca.  1cm Schärfentiefe
100mm auf   1m  ca.  4cm Schärfentiefe
100mm auf   2m  ca. 17cm Schärfentiefe
 

Setup


Shoot 1
Bildqualität L(JPEG)
3:2
Belichtungssimulation Aktiv
Display spiegeln
Rückschauzeit 2 Sek.

Shoot 2
Touch-Auslöser Deaktiv
Belegung Ring-Func-Taste AF-Methode (Einzelfeld oder Gesicht-Verfolgung)
Belegung Movie Movie
Objektivrad Zoom-Stufen (bei Av/Tv dann hinteres Rad Blende/Zeit, vorderes Rad 24-28-35-50-85-100mm Brennweite)

Shoot 3
Digitalzoom Aus
AF Betrieb ONE Shot
AF-Methode Einzelfeld AF (per Touch fokussieren möglich)
AF-Feld Größe Klein
Kontinuierl. AF Aus

Shoot 4
AF+MF Ein
AF-Hilfslicht Aus
MF-Fokus-Lupe 10x
Safety MF Ein
Einst. für MF Peaking Ein/Hoch/Rot
IS-Einstellungen Nur Aufnahme/Standard
Movie-Auto-Wasserwaage aktiv

Shoot 5
ISO Empfindlichkeit Auto (max. ISO500) / Änderungsrate Standard
Tonwert Priorität Off (Bei Bildern mit Sonne oder Spitzlichtern ein, dann auch -1/3 Korrektur)
Autom. Belichtungsoptimierung Off
Messmethode Matrix
ND Filter Auto (ND 0,9 / 3 Blenden)
Blitzeinstellungen Auto (-1) 2. Verschluss R.Augen aus Safety FE Ein

Shoot 6
Weissabgleich Auto
Bildstil Neutral (Schärfe um 1 reduziert)
High ISO Rauschreduzierung Gering
Spotmessung AF-Messfeld
Safety Shift Ein

Shoot 7
Selbstauslöser Off

Shoot 8
Movie-Aufn. Größe 1920x1080 59,94

Setup 1
Ordner Mtl.
Datei Nummer Fortlaufend
Videosystem NTSC
Startbild Off

Setup 2
Eco Modus Aus
Stromsparmodus Auto-abschalten Ein Display Aus 2 Min.
Obj. einfahren 1 Min.

Setup 3
Stummschaltung Ein

Setup 4
-

My Menu

Aufnahmereihe (AEB auf +/- 2 für Pseudo-HDR)
Tonwert Priorität
ND Filter
IS-Einstellungen
Bildqualität
Selbstauslöser

 

Picture-Style Bildstil - freie Programmplätze


Anw.Def1 Twilight
Anw.Def2 Emerald
Anw.Def3 0 4 4 -1 1 1 (für Video)

 

C-Mode (Einstellungsspeicher für Panorama oder Stativaufnahmen der G7X)


Hier wird von o.a. Grundeinstellungen ausgegangen, es sind also nur die Abweichungen zu o.a. Einstellungen aufgeführt...

Mode M
Tonwertprio An
ISO 250
1/100
f5,6
WB Sonne
35mm Brennweite
Rückschauzeit Aus
Manueller Fokus
Das sind dann die Ausgangseinstellungen, um z.B. Panoramas zu machen (hochkant/quer je nach Bedarf). Alle diese abweichenden Einstellungen (im Vergleich zu o.a. Setup) außer der Distanz werden von/zum C-Modus "restored"; nicht aufgeführte Einstellungen wären ggf. zu prüfen...

 
Check

Brennweite?
ND-Filter?
Tonwertprio?
ISO?
Weissabgleich?
Picture Style?
Bildqualität L/Raw?
AEB gewünscht?
 
Eingestellt werden muss

Zeit anhand Histogramm 
Manueller Fokus z.B. auf knapp 3m Hyperfokaldistanz bei 35mm/f5,6
 

Beispielbilder


Galerie
27.09.2019


 

Fujifilm S9500



 

Bildqualitaet und Komprimierung JPG der S9500


 
Kleine Gegenüberstellung mit Beispielbildern / 1:1 Ausschnitten der verschiedenen Einstellungen (9N = normal, 9F = fine) der Fujifilm S9500 zum Thema Bildqualität / Bildkomprimierung

Gegenüberstellung von 1:1 Ausschnitten des folgenden Motivs, aufgenommen mit jeweils ca. 160mm (vgl. KB) Brennweite bei zumeist (s.u.) offener Blende (Schärfe, Sättigung, Kontrast immer auf STD, Fokus jeweils ebenfalls fixiert):

der jeweilige Ausschnitt ist im Beispielbild markiert.

Tabelle mit unbearbeiteten 1:1 Ausschnitten (lediglich in PSP9 den Ausschnitt aus dem *.jpg als *.png gespeichert):
Fujifilm S9500 1:1 400x200px 9F 9N 5M 9F skaliert auf 5M mit PSP9 (Smartsize)
ISO80
ISO100
ISO200
ISO400
ISO800
ISO1600

Einige Bilder (ab ISO400 aufwärts) sind allerdings mit teils geschlossener Blende (f5,6-f8) gemacht - desweiteren immer individuell mit automatischem Weissabgleich (also keine wirklich 100 Prozent vergleichbaren Bilder aus dem Labor, daher resultieren auch die Helligkeitsabweichungen zwischen den Bildern und ich hätte natürlich eigentlich auch den UV-Filter abschrauben müssen)!

Obwohl die Unterschiede zwischen 9F und 9N in den o.a. Bildern nicht allzu gross scheinen, gibts natürlich doch ein

 
Problem:

Die Bildgröße zwischen unterschiedlichen Aufnahmen schwankt bei ALLEN S9500-Aufnahmen immer nur minimal (9F = ca. 4,5MB, 9N = ca. 2,2MB, 5 = ca. 1,2MB). Immerhin rund die Hälfte (2MB) der Daten muss also irgendwo ''eingespart'' werden.

D.h. bei Motiven mit vielen Details (Blätter, Sand, Haare...) wirds eng, denn dann gehts auch den (eigentlich) unstrukturierten unifarbenen Flächen an den Kragen - jedenfalls stärker als bei Bildern mit gut zu komprimierenden Details (nur unifarbene Flächen z.B.).

Hier drohen dann besonders in Kantennähe leicht stärkere JPG-Artefakte aufzutreten - letztlich aber - zumindest in den o.a. Beispielbildern - nur marginal.

 

Empfehlungen Einstellungen Bildqualität / Komprimierung für die Fuji S9500


Auch wenn die Preise für Speichermedien keine große Rolle mehr spielen - die Einstellung 9N hat zusätzlich u.a. Geschwindigkeitsvorteile beim speichern in der Kamera (bei der Aufnahme) als auch beim wiedergeben und übertragen von Bildern. Im Bildbearbeitungsprogramm reduziere ich ausserdem meistens vor der Bearbeitung im Workflow die Bildgröße auf 5MP-6MP-Größe (ca. 2800x1866 Pixel) - und werde mit deutlich schnelleren Zeiten für die Bildbearbeitung (insb. entrauschen, schärfen) belohnt - von der Platzersparniss mal abgesehen...
29.04.2008


 

Entfernung auf unendlich einstellen


Der Fokus ist nun auf unendlich gestellt (ggf. kann man jetzt noch den Modus ändern wenn gewünscht)...
29.09.2006


 

Makroaufnahmen



 

Makro-Aufnahmen mit S9500 und Nahlinse / Close Up +4 Dioptrien


 
HAMA Nah +4 52mm XX II mit Stepring 58/52



 
Einstellungen
  • Nahlinse aufschrauben (andere Filter entfernen)
  • Makrotaste, Entfernung zum Objekt bei +4 Dioptrien ca. 25cm
  • maximale Telestellung, manueller Fokus (seitliche Taste zum scharfstellen)
  • Zeitautomatik (leider nur maximal bis Blende 8) oder M(anuell - bis Blende 11)
  • ISO-Qualität möglichst 80-100 (ggf. beleuchten)...


 
Schärfentiefe und Abbildungsgröße bzw. Bildfeld

Aufnahmen in Originalgröße (Ausschnitt), bei 300mm Brennweite mit +4 Nahlinse (Bildbearbeitung: Minimal Kontrast, minimal Schärfe, Beschnitt und Komprimierung 15 Prozent Paint Shop Pro 9):
  • Bildfeld ist ca. 3,1 cm x 2,06 cm (bei 300mm Brennweite mit +4 Nahlinse, Entfernung ca. 25cm)
  • Blende 4,9 - ca. 3-4mm
  • Blende 5,6 - ca. 4-5mm
  • Blende 8 - ca. 5-7mm
  • Blende 11 - ca. 6-8mm
Die resultierende Schärfentiefe ist sehr gering. Wenn man mehrere deckungsgleiche Aufnahmen mit jeweils unterschiedlichen Schärfeebenen hinbekommt, hilft ggf. ein Bildbearbeitungstool wie CombineZM um die Schärfentiefe auf dem fertigen Bild durch verrechnen der Einzelbilder auszuweiten...

 
Tipps
  • Ein Stativ ist hilfreich, wenn man genügend Zeit für eine Aufnahme hat (also für unbewegliche - oder zumindest träge Objekte). Optimal, aber auch nicht billig ist ggf. ein Einstellschlitten . Ist ein Stativ zu unhandlich/langsam, hilft zumindest eine feste Auflage (z.B. mittels Beanbag)
  • da das fokussieren mit der S9500 unter diesen Bedingungen sehr schwierig ist, verwendet man je nach Objekt entweder den AF (ausprobieren, wenn möglich), oder stellt auf manuellen Fokus (MF-Schalter an linker Kameraseite). Dann auf ca. 25cm einmal fokussieren (AF-Taste links), und eher durch vor-/zurückbewegen der Kamera zu fokussieren versuchen - insbesondere, wenn man ohne Stativ und Einstellschlitten arbeitet
  • In beiden Fällen hilft ggf. die Verwendung der Einstelllupe zur Beurteilung der Schärfe
  • Kabelauslöser (oder Selbstauslöser) beim Stativbetrieb helfen (insb. bei Verwendung des LCD) verwacklungsfrei auszulösen
  • zum gezielten aufhellen einen Reflektor/Spiegel verwenden - um zu harte Kontraste zu vermeiden, ggf. im Schatten fotografieren / Schatten erzeugen
  • es sollte Windstille herrschen (oder im Windschatten fotografieren wenn möglich)...


 
Makroaufnahmen mit +4 Closeup-Linse - Beispiele...


...leicht fehlfokussiert, aber auch kaum nachgeschärft...


...ebenfalls leicht fehlfokussiert, aber auch nur Schnappschuss...

Beim letzten Foto sieht man auch schon etwas das große Manko der einfachen Nahlinsen, hier nochmal an einem recht heftigen Beispiel (Ausschnitt 1:1):

je nach Lichteinfall heftige chromatische Abberationen!

Ein Vorsatzachromat ermöglicht sicherlich eine viel bessere Qualität...

 
Objektiv in Retrostellung

Mit einem Objektiv in Retrostellung (probiert mit einer 50mm M42 1,8 Festbrennweite) gelangen mir auf Anhieb (nur zusammengehalten, kein Kupplungsring 49->58 vorhanden) keine ordentlich scharfen Bilder; Abbildungsmassstab passt gut für Ameisenaufnahmen etc. - die Schärfentiefe ist aber nochmal wesentlich geringer:

(Detailaufnahme von dem Pfennig, s.o.)...

 
Siehe auch

29.04.2008


 

Nodalpunkt S9500

für unterschiedliche Brennweiten:
Brennweite 28 mm = 79,5 mm
Brennweite 35 mm = 77,5 mm
Brennweite 50 mm = 71,0 mm
...in Flucht Stativgewinde (liegt mittig in der Objektivachse), Richtung Objektiv.

Die Werte hat Skorbion selbst ermittelt - nicht überprüft - (Gelegenheitspanoramiker, meist Kamera nur irgendwo aufgestützt, oft aus der Hand...) - Danke Skorbion! - geklaut aus dem Fuji Finepix Forum

 
siehe auch:

29.04.2008


 

Programme und besondere Aufnahmesituationen - Fujifilm S9500


 

Wichtigste Motivprogramme der Fujifilm Finepix S9500:


 
Automatikprogramme
Problem: Die Belichtungskorrektur ist in diesen Motivmodi leider nicht verfügbar (Belichtungsmessart und Belichtungsspeicher sind aber verfügbar, also bei Problemen unbedingt die Spotmessung mit Belichtungsmessspeicher verwenden...).

 
Manuelle Programme
Durch das Daumenrädchen ist blitzschnelles shiften (Programmshift: Ändert Zeit-/Blendenpaar so ab, dass Summe der Belichtung gleichbleibt) von Blende/Zeit möglich. Dieses Programm ziehe ich dem ganz manuellen Modus vor, weil alle Einstellmöglichkeiten (im Gegensatz zum Modus M! -> Siehe Seite 39, Handbuch) erhalten bleiben. Ausnahmen: Stativaufnahmen mit Fernauslöser, Panorama, Langzeitaufnahmen

 
Tipps

 

generelle Einstellungen



 

Fill-In-Blitz (Aufhellblitz, Langzeitsynchronisation, Slow-Synchronisation)

Empfehlenswert ist zusätzlich u.U. eine Korrektur -1/3 oder -2/3 einzustellen (Geschmackssache, situationsbedingt). Einzustellen ist mit der Blitztaste das Symbol S(Blitz) (lt. Handbuch reicht normaler Blitz, noch zu checken)... Leider finde ich keine Doku dazu, wie dieser Modus tatsächlich arbeitet (vom Canon EOS-System kenne ich das so, dass - je nach EV-Level - bei niedrigen Stufen normal geblitzt wird - ab ca. 10 EV aufwärts setzt dann lediglich Fill-In Blitzmodus ein, d.h. die Blitzstärke wird deutlich - mit steigendem EV immer mehr - reduziert - etwa um 1,5-2 Blendenstufen. Das passiert in diversen Programmen ganz automatisch, ohne dass man etwas einstellen müsste! Insofern denke ich, wird Fuji hier einfach die Blitzstärke grundsätzlich reduzieren - ob Rücksicht auf das Available Light / EV-Stufen genommen wird habe ich noch nicht herausgefunden - die S9500 verfügt ja zumindest extern nicht über TTL-Blitzsteuerung).

 

Slaveblitz verwenden



 

Panoramaaufnahmen (mehrere Bilder, die später am Rechner zusammengesetzt werden)



 

Makroaufnahmen



 

Portrait



 

Landschaft

I.d.R. benutze ich nicht das Landschaftsprogramm, sondern P

 

Schnappschusseinstellung, Partys, Feuerwerk



 

Langzeitaufnahmen, Grau- und Polfilter



 

Freistellen (in Bezug auf Tiefenschärfe)



 

Autofokus


Der Autofokus ist sicherlich ein Schwachpunkt der Kamera - insbesondere bei langen Brennweiten und bei wenig Licht (Fokusdauer im Bereich von Sekunden möglich!). Hier hilft - insbesondere bei Actionaufnahmen, Sportaufnahmen entfernter Motive
...tbc...
29.04.2008


 

Tiefenschaerfe Tabellen passend fuer S9500 in Excel

zum Downloadbereich der Exceltabelle
29.04.2008


 

G.A.S.



 

Gear Acquisition Syndrome 📌

Der Amateur sorgt sich um die richtige Ausrüstung, der Profi sorgt sich ums Geld und der Meister sorgt sich ums Licht. Georg IR B.
21.04.2017


 

Interaktiv



 

Bildersuche 📌

Galeriebilder durchsuchen nach...
...Verzeichnisname, Jahr, Monat, Tag, Stunde, Pixelbreite, -höhe, Imageratio, Dateigröße, Brennweite, Brennweite entsprechend Kleinbild, Zoomratio, Blende, Belichtungszeit, ISO, Exposuremode, Programmode, Focustyp, Flashactivity, Weissabgleichtyp, Qualität, Motiventfernung, Kameramodell usw.

Allerdings sind fast alle Bilder der Galerie ohne Exifdaten bereitgestellt, so dass oft nur allgemeine Daten (z.B. Größenangaben, Seitenverhältnis) abgefragt werden können; zur Entstehungszeit der Galerie war der Speicherplatz ein wenig knapp, so dass ich die Exif-Daten entfernt hatte...
06.05.2019


 

Galerie 📌


 

...zur Galerie ...Bilder direkt gezielt suchen


18.12.2020


 

Galerie Alben 📌

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08.01.2021


 

Panasonic Lumix DMC-FX500



 

Akku Panasonic Lumix DMC-FX500


 
Akku Ricoh DB-70 und der Akku Panasonic BCE10E sind baugleich (beides Lithium-Akkus)

Allerdings ist der Ricoh-Akku im Original deutlich günstiger zu bekommen...
23.01.2009


 

Bildqualitaet und Komprimierung JPG der Panasonic Lumix DMC-FX500


 
Kleine Gegenüberstellung mit Beispielbildern / 1:1 Ausschnitten der verschiedenen Einstellungen (9M, 6M, 9M resized auf 6M) der Lumix FX500 zum Thema Bildqualität / Bildkomprimierung

Vergleich mit Frames
23.01.2009


 

Handling Panasonic Lumix DMC-FX500


 
Beim fotografieren Überkopf: Betriebsart LCD umstellen (Quickmodi-Knopf) (auf das Symbol, bei dem zwei Hände am LCD sichtbar sind)

...dadurch ist das Display von unten her wesentlich besser einsehbar
23.01.2009


 

php scripte



 

Bilderstapel


 

Bilderstapel 1.0 erzeugt ein Trueimage Bild aus mehreren Bildern in Form eines... Stapels aus Fotos...


download
Source direkt ansehen

 
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte - ein on-the-fly generierter Bilderstapel aus 5 zufällig ausgewählten Bildern meiner Galerie:



 
Eine Liste von Bildern wird ggf. passend verkleinert, auf Wunsch mit Rahmen versehen und - zufällig gegeneinander verdreht - aufeinander gelegt auf einem Hintergrundbild dargestellt (also in etwa, als ob jemand einen Stapel Fotos bzw. Bilder achtlos auf einem Tisch abgelegt hat)...

Nützlich z.B. zum einbauen in eine Webgalerie / Bildergalerie. Nach einer Idee von Mikko Koppanen... (der das ganze noch etwas ausgefeilter (Schattierung, Polaroid-Style...) mit Imagemagick vorstellt).

Das Script arbeitet mit reinen php-Mitteln (also z.B. ohne den Einsatz von imagemagick realisiert). Erforderlich ist aber die - normalerweise zur Verfügung stehende - GD2-Lib!
29.04.2008


 

EXIF Metadaten


Links zum Thema EXIF Metadaten
download Alle EXIF-Tags von 35 Beispielbildern der Fuji S9500 (siehe readme.txt im Archiv)

Die folgenden Scriptschnipsel in php5 zeigen analog einem kleinen Tutorial / Workshop, wie man mit wenig Aufwand alle bekannten EXIF-Daten für eigene Zwecke aus JPG-Fotos extrahiert und interpretiert, ausserdem kleine Beispiele wie man Thumbnails (z.B. für einen Cache) herausziehen / erzeugen kann.

Makernotes der Hersteller sind u.U. nicht immer ganz komplett codiert, sondern auf die Werte meiner Kameramodelle bezogen. Es lohnt also im einzelnen (wenn man denn überhaupt etwas vermisst) bei den o.a. EXIF-Links (insb. der Aufstellung von Phil, dem Autor des ExifTools) nachzusehen...

(c) 2007, Jürgen Galupki, Lizenzhinweise

<plugin-liste>
29.04.2008


 

fotodownloader

download foto downloader 1.1 beta (php)

 

Der foto downloader kopiert die auf einer Speicherkarte (oder Verzeichnis einer Festplatte oder eines Netzlaufwerks) vorhandenen Daten (Quellverzeichnis) (in datumsorientierte Unterverzeichnisse) in ein anzugebendes Zielverzeichnis (auf demselben / einem anderen Laufwerk) - also nach Jahr/Monat -> .../jjjj/mm/jjjjmmtt_hhmmss-originalname.jpg einsortiert


 
Dabei werden alle Unterverzeichnisse (bezogen auf das angegebene Quellverzeichnis) rekursiv durchsucht - wahlweise kann man aber auch ''manuell'' sequentiell durch die Quell-Verzeichnisstruktur navigieren.

 
Es wird automatisch eine passende datumsorientierte Unterverzeichnisstruktur angelegt (bzw. ergänzt), und die übertragenen Dateien werden passend (aufgrund der EXIF-Aufnahmezeit) umbenannt (exif rename Funktion. Prinzipiell kann man diese Struktur auch nach beliebigen anderen EXIF-Tags geordnet aufbauen).

Beispiel: 
Ein Bild namens IMG0001.jpg, aufgenommen am 19.02.2007 um 11:11 Uhr 
würde wie folgt kopiert: 
''laufwerk:''/''zielverzeichnis''/2007/02/20070219_111100-IMG0001.jpg
 
Bonbons:


 
Prinzipiell lässt sich foto downloader auch dazu benutzen, eine vorhandene Verzeichnisstruktur (mit beliebig gegliederten Unterverzeichnissen) auf der Harddisk passend umzukopieren

(Sinnvolle Voraussetzungen hierfür: Dateien sollten EXIF-Daten enthalten - bzw. die Dateien sollten sinnvolle Zeitstempel (Erstellungsdatum / Datum letzte Modifikation) - z.B. für das umkopieren/archivieren von Logdateien) enthalten - gedacht ist es aber hauptsächlich zum ''download'' der Fotos (Filme, Sound-Begleitdateien, ...) von Speicherkarten im Leser, oder direkt von der als USB-Mass-Storage angeschlossenen Kamera auf die Festplatte.

 
foto downloader kennt einige gängige herstellerspezifische Verzeichnisstrukturen und Datei-Benennungsschemata (Canon, Fujifilm, Panasonic, und generell den zumeist zugrunde liegenden DCF Standard), so dass zusammengehörige Dateien (z.B. WAV-Dateien zu Bildern, separieren von Panorama-Teil-Bildern oder Videos in ein eigenes Unterverzeichnis u.a.) auch passend benannt - bzw. überflüssige Dateien (z.B. Canon-DPOF-Einstellungen) ignoriert werden.

Ein Protokoll (Datum und Zeit kopieren, Quellname, Zielname, Kameramodell/Hersteller) der kopierten Dateien findet man anschliessend im Zielverzeichnis...

 

Webserver


Auf dem Bildbearbeitungsrechner muß ein lokaler Webserver laufen, z.B. eine Distribution wie XAMPP, der Abyss Webserver plus php - oder z.B. eine Server2Go-Distribution (die läuft auch von einer CD/DVD/USB-Stick!)

 

Praktische Hinweise


In der beta-Version wird der Fortschritt in Form einer HTML-Tabelle aufgebaut. Der Microsoft IE zeigt diese Tabelle erst an, wenn das Quellverzeichnis komplett abgearbeitet ist (was je nach Datenumfang ja recht lange dauern kann!). Es ist also empfehlenswert, die Ausgabe nicht in Tabellenform vorzunehmen (muss man im Script dann ändern) oder z.B. mit dem Firefox auszuführen (der die Ausgabe entsprechend dem Bearbeitungsfortschritt laufend anzeigt) oder (...).

 

Besonderheiten / Konfiguration Server2Go


Server2Go-Installation z.B. muss leicht ergänzt/geändert werden (in der php.ini müssen die Module exif, gd2 und mbstring aktiviert werden - mbstring muss ''vor'' exif aufgeführt sein!).

 
Achtung

04.01.2010


 

Sonne Mond Licht Dämmerung Blaue und Goldene Stunde


 

Das Script Sonnenauf- und Untergangszeiten, Dämmerungszeiten und Mondphase zeigt berechnete Daten (Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, bürgerliche Dämmerung, Natutische und Astronomische Dämmerung, Blaue Stunde, Goldene Stunde...) für den aktuellen (einen beliebigen) Tag an.


Über eine Ortssuche (kleine lokale Datenbank mit deutschen Städten) kann (halbautomatisch) eine andere geografische Koordinate eingestellt werden. Der Standort wird über eine google-Maps-Karte angezeigt.

Unterstützt der Client/Browser eine automatisierte Ortsbestimmung (Geolocation per GPS z.B.), kann diese für die Standortermittlung verwendet werden.

Natürlich kann die Position (wie alles Andere) auch manuell vorgegeben werden.

Die Daten sind nützlich, um z.B. für einen bestimmten Tag/Location die Lichtverhältnisse rund um die Dämmerungszeiten zu bestimmen. Wenn man einen Ort auswählt, bekommt man (innerhalb der Ortssuche über Datenbank) weiterführende Links (zur Stadt, zum genauen Sonnenstand, zum Wetter) angeboten. Wer es ganz genau wissen will (z.B. auch Himmelsrichtung und Höhe über dem Horizont zu bestimmten Zeiten), klickt dort auf den Link zum Sonnenstandsdiagramm (ein Service der Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie)...

 

Was wird ausgegeben?


official     Sonne geht am Horizont auf oder unter
civil         Dämmerung beginnt / endet
nautical     Umrisse (z.B. auf See) können noch schemenhaft wahrgenommen werden
astronomical Ab / bis wann ist es tatsächlich stockdüster
 
Ortsangepasste Daten für ein gesamtes Kalenderjahr stellt das Tool in Dateiform zum Download zur Verfügung (z.B. als CsvDatei zum Import in Excel, als vorbereitete Agenda zum einfügen in Tiddlywiki oder für Mediawiki -Syntax, im iCalendar-Format zum Import in Thunderbird oder Outlook usw.)


 

Fotografie


Für die Blaue und Goldene Stunde muss (kann) man sich nicht ganz exakt an die berechneten Zeiten halten, sie dienen hauptsächlich der ungefähren Orientierung
(und sind ja ohnehin Wetter/witterungsabhängig).

Für die \"Blaue Stunde\" kommt daher letztlich der gesamte Zeitraum in Betracht, der innerhalb der civil+nautical-Dämmerung liegt(d.h. die Sonne ist nicht mehr oberhalb des Horizontes sichtbar, aber der Himmel ist auch noch nicht tiefschwarz), Schwerpunkt wohl Richtung Zeitpunkt der \"Nautischen Dämmerung\".

Die goldene Stunde beginnt/endet eigentlich auch schon um die Zeiten des Sonnenauf- und -untergangs herum, von/bis hin zu Sonnenstandswinkeln von etwa max. 20 Grad oberhalb des Horizonts. Faustregel: Sonne steht dann ungefähr zwei handbreit (am ausgestreckten Arm) oberhalb des Horizonts oder tiefer.

Letztlich verwischen die Grenzen: Kurz nach Sonnenuntergang (bzw. vor Sonnenaufgang) hat man aufgrund von Lichtreflexion oft für kurze Zeit ein schönes Abend-/Morgenrot am Himmel (auch: Alpenglühen).
Umgekehrt (bei sehr tiefem Sonnenstand, also kurz vor Sonnenuntergang (nach Sonnenaufgang)) kann man schöne komplementäre Farbstimmungen einfangen, z.B. spiegeln sich dann auf bewegten Wasseroberflächen gleichzeitig gelblich/rote und magenta/mauve/blaue Farben des Himmels (aus Ost-/West-Richtungen)
- ähnliches gelingt in der blauen Stunde (ohne Sonne) dann wieder mit dem tiefblauen Himmel, als Komplementärfarben nimmt man künstliche Beleuchtungen ins Bild.

Variieren kann man mit der Licht-Ausrichtung, gerade in der Goldenen Stunde kann man gut sowohl Gegenlicht, Streiflicht als auch Vorderlicht nutzen.
Durch die stärkere Streuung (Staub, Dunst) bei tiefstehender Sonne erhält man oft \"weicheres\" Licht+Schatten...

Generell macht RAW (dann kann man den Weissabgleich später in Ruhe ausknobeln) und eine niedrige ISO-Zahl Sinn (Rauschen in den oft weichen / pastellfarbenen Bereichen sieht nicht gut aus). Fotografiert man in JPEG sollte man zwischendurch immer wieder die Grund-Farbstimmung kontrollieren oder einfach mit mehreren Weissabgleichs-Einstellungen \"parallel\" die Bilder machen (Tageslicht, Wolken, Kunstlicht, Auto bzw. WB-Belichtungsreihe wenn die Kamera das unterstützt), denn eine nachträgliche Anpassung ist später nicht ganz leicht. Genauso ist eine klassiche Belichtungsreihenautomatik per default empfehlenswert sofern man keine ganz konkreten Vorstellungen davon hat, wie die Bilder genau aussehen/wirken sollen.

Aufgrund der längeren Belichtungszeiten - spätestens nach Sonnenuntergang - sollte ein Stativ und Fernauslöser nicht fehlen...

 

mobiler Zugriff


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22.10.2014


 

Webbasiertes Bildarchiv


 

browser4exif2csv 1.03a vom 19.09.2003


Dokumentation

download 1.01a
download 1.03a

Die Backuptools oder Robocopy helfen beim "spiegeln", bzw. der Datensicherung (Windowsplattform)

Um die Übersicht im eigenen digitalen "Bilderdschungel" zu behalten, sind ein paar Hilfsmittel notwendig. Neben der reinen Datenspeicherung ist natürlich auch ein leichtes wiederfinden von bestimmten Bildern wünschenswert, d.h. z.B. katalogisieren der Bilder unter Verwendung von Kategorien und/oder Stichworten. Zuguterletzt sollte das ganze "kompatibel" (z.B. sollte jederzeit eine Überführung in eine dedizierte Datenbankapplikation möglich sein), "plattformunabhängig" (problemloser Transfer zwischen verschiedenen Betriebssystemen wie Windows, Linux muss gegeben sein...) und insgesamt nicht allzu aufwendig sein.

Zwei "Komponenten" arbeiten bei mir zusammen: Eine hierarchische Unterverzeichnisstruktur und Hilfsmittel in Form von php-Scripts. Zusammen ermöglicht das die folgenden Anforderungen zu bedienen:

(*)
CSV: comma separated values (trennzeichenoriente Textdatei, Trennzeichen: ";" Semikolon)
EXIF: Aufnahmedaten werden in der Bilddatei gespeichert (z.B. Vorschaubild, Blende, Belichtungszeit u.v.a.)

 

Verzeichnisstruktur


Ich ordne meine Bilder zeitlich sortiert. Die Kamera ist so eingestellt, dass die Bilder fortlaufend numeriert werden (also kein Rückstellen des Zählers nach löschen der CF-Karte. Muss aber auch nicht sein.).

Vorschlag Unterverzeichnisstruktur

Also prinzipiell geordnet nach "/kalenderjahr/monat/stichwort/bilddateiname". Und zwar die Originale.

Bearbeitete Bilder (Ausschnitt, schärfen...) LÖSCHE ich normalerweise, sobald sie ihren Zweck erfüllt haben (i.d.R. Ausbelichtung auf Fotopapier) - Ausnahme: Die Bearbeitung erstreckte sich nicht nur auf eine schnelle Ausschnittswahl / nachschärfen / einfache Tonwertkorrektur, sondern war (relativ) aufwendig. Diese Bilder werden dann ebenfalls aufbewahrt und wandern in ein Unterverzeichnis ".../bearbeitet/" des betr. Ordners.

 

ÜBRIGENS - für die Fraktion der "themenorientierten" Verzeichnisfreaks.


Es spricht absolut nichts dagegen, neben dieser "zeitlich" orientierten Verzeichnisstruktur eine (mehrere) weitere, "thematisch" orientierte Verzeichnisstruktur(en) zu pflegen. In dieser zweiten (...) Struktur setzt man einfach (je nach Betriebssystem unterschiedlich) einen Link zum Originalbild. Auf diese Art und Weise spart man sich u.U. das anlegen von Kategorien in einer extra dafür angelegten Datenbank. Den Link setzt man im Zielverzeichnis z.B. unter Linux mit "ln" oder unter Windows mit "fsutil hardlink".

Zusätzlich existieren eine handvoll Scriptfiles (Windows), die zu Zwecken der Datensicherung (brennen neuer Bilder auf CD) / spiegeln Dateien auf anderen Rechner / Platte angelegt wurden (abhängig vom Archiv-Bit der Dateien, das ist aber kein Muss, es geht auch über das letzte Änderungsdatum oder man benutzt z.B. "robocopy.exe" aus dem Windows Resource Kit zur vollautomatischen Mirror-Pflege). Bei Interesse mal in die Backuptools reinsehen.

 

Bildarchiv


Eine Reihe von php-Scripts erledigen diesen Job, solange es sich nur um ein paar hundert (wenige Tausend) Bilder handelt. Dazu ist ein lokal installiertes WAMP/LAMP (MySQL wird aber nicht benötigt) notwendig. Prinzipielle Arbeitsweise:

Ein Script zeigt verzeichnisorientiert alle Bilder der Verzeichnisstruktur an. "On-the-fly" werden Vorschaubilder und die gewünschten EXIF-Daten extrahiert/angezeigt. Gleichzeitig ermöglicht dieses Script die Vergabe/Anzeige beliebiger Kategorien und Stichworte zu jedem Bild. Bereits (automatisch) erzeugte Vorschaubilder und extrahierte Daten werden in einem separaten Verzeichnis im Hintergrund gespeichert.

Die Datenhaltung erfolgt in Form von trennzeichenorienten Textdateien (also kein Datenbankmanagementsystem notwendig. Andererseits können diese Dateien bei Bedarf als "input" für ein solches DBMS dienen...). Die Vorschaubilder sind als *.jpg-Dateien hinterlegt; für jedes Verzeichnis wird eine CSV-Datei mit den EXIF-Daten (plus evtl. Kategorien und Stichworten) automatisch angelegt und fortgeschrieben.

Ein weiteres Script arbeitet lediglich mit diesen bereits "extrahierten/Vorschau"-Daten. Es ermöglicht grundlegende "Datenbankabfragen" über die extrahierten Daten, also z.B. Abfragen wie:

Theoretisch spricht nach dem aufbauen der CSV-Dateien nichts dagegen, ganze(!) Bildverzeichnisse z.B. auf CD-R(W) oder DVD auszulagern (das "Datenbank"script arbeitet ja lediglich mit den CSV-Dateien und extrahierten Vorschaubildern). Hinweise dazu finden sich in der Dokumentation (History zu 1.03a sowie Bemerkungen "zu bekannten Problemen" durchlesen!).

Die Scripts sind für Bilder einer Canon Powershot A60/A70 optimiert/getestet (also insbesondere die speziellen CANON EXIF Makernotes werden ausgewertet), aber die wesentlichen EXIF-Daten auch anderer Kameramodelle werden angezeigt (soweit die Attribute nicht in den Makernotes des jeweiligen Herstellers "versteckt" sind). Prinzipiell können aber Makernotes anderer Hersteller leicht integriert werden - sofern das Format der Makernotes bekannt ist. Hinweise auf Quellen befinden sich am Anfang der Scriptdatei "canon.php").

Welche Daten nun genau ausgelesen werden und weitere Einzelheiten erfährt man, wenn man oben dem Link "Dokumentation" folgt. Unter "download" kann man sich die Scripts als Archiv downloaden.

Da die Scripts eher für den Heimrechner gedacht - und nicht multi-user-fähig sind - biete ich hier keine Onlineversion an. Vielleicht geben die php Bilder auf meiner php-Seite einen kleinen Einblick...

Das Datenbankabfragescript kann in meiner Galerie online begutachtet werden (das ist allerdings eine leicht abgespeckte, modifizierte Version, und auch der Datenbestand ist nicht sonderlich umfangreich, weil meine Galeriebilder zumeist keine EXIF-Daten, Kategorien und Stichwörter enthalten). Dazu auf der Galeriefrontseite dem Link ''"gezielt nach Bildern suchen"'' folgen.

 

Hardcopys der "echten" Version:


normale Verzeichnissicht
Datenbankabfrage
29.04.2008


 

Video Film



 

VCD aus Canon A60 oder Fuji S9500 AVI Video erzeugen

Generelle Hinweise z.B. zur Theorie und Praxis, zum verwendeten Codec und zur Weiterbearbeitung - z.B. Schnitt mit Virtualdub - findet man z.B. direkt bei Fuji:
Die ersten Versuche, die Videos einfach Nero oder Winoncd zum Frass vorzuwerfen (Funktion Video-CD erzeugen) haben magere Ergebnisse gebracht. Der Ton war miserabel, auch die Qualität der Bilder liess zu wünschen übrig (Flimmern und Farbrauschen, JPEG-Artefakte).

Etwas bessere Qualität bei vertretbarem Aufwand (von der verbratenen Rechenzeit mal abgesehen) bringt der folgende Workflow:


 

Virtualdub



 

TMPGenc



 

VCDeasy


Wenn man das einmal gemacht hat, investiert man je Video je Programm ungefähr eine Minute (plus die Wartezeiten zum encodieren natürlich - Rechnerabhängig...) - es sei denn, man macht noch spezielle Nachbearbeitung (schneiden, Tests mit Filtern zur Verbesserung der Bildqualität).

Mit dem ganzen Verfahren bekommt man dann eine VCD ungefähr in VHS-Qualität - viel mehr ist von den kleinen Foto-Digicams wohl nicht zu erwarten. DVD habe ich nicht probiert, mein TMPGenc kann das nicht in der Freewareversion, und wahrscheinlich lohnt es qualitativ auch nicht.
23.02.2007


 

Windows



 

Farbmanagement Firefox 3 aktivieren


 
Berücksichtigt ein ggf. vorhandenes Monitorprofil:

about:config
gfx.color-management.enabeld = true
s.a. ct 9 2009 Farbmanagement
17.04.2009


 

Programm zur PTP USB Bilduebertragung auswaehlen


 
Zur Auswahl des gewünschten Programms, um Bilder von der Kamera zum Rechner (i.d.R. via PTP) zu übertragen (z.B. cam2pc, cam4you, Finepix-Viewer...), sobald man sie via USB-Kabel angeschlossen hat:
...
26.03.2008