start galerielinks impressum   suche  
galupki.de
image FotoGrafie
[Alle Beiträge vollständig in alphabetischer Reihenfolge ausgeben]
 
Andy Warhol Popart Effekt
Auswahl
Bildqualitaet und Komprimierung JPG der S9500
Blitzreflektor
Colorkey
Dias abfotografieren
Einstellungen Mal- und Zeichenwerkzeuge
Farbabweichung lila Farbsaeume
Farbbilder in Schwarzweissbilder umwandeln
Farbe austauschen
Farbe Kontrast Saettigung anpassen
Farbfilter Korrekturfilter Weissabgleich
Farbmodelle
Freistellen
Grauverlaufsfilter
Mischmodi
Negative abfotografieren oder scannen
Objektivadapter Bajonettadapter Canon A60/A70
Passende Rahmenfarbe finden
Planet Panorama
Retusche
Schaerfen
Schlagschatten - Drop Shadow
Sonne Mond Licht Dämmerung Blaue und Goldene Stunde
Tiefenunschaerfe simulieren
Unterbelichtete Bilder aufhellen
Workflow JPEG Bearbeitung
[Index]   [GlossarGlossar]   [tag cloudtag cloud]   [klicken um dem Link zu folgen Links]   [Zuletzt]   [?]   [...]
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z *
(*=Joker) in
Begriff URL Bereich Text Datum

[klicken um dem Link zu folgen my galupki.de]

Andy Warhol Popart Effekt (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Einen ähnlichen Effekt wie bei einigen Andy Warhol Bildern (z.B. das Monroe-Portrait) erzeuge ich wie folgt:

dann je Einzel-Bild in x-facher Variation:

zum guten Schluss die einzelnen Bilder zusammensetzen

Tipp: Im Raster 3x3 Portraitbild z.B. von Hund, Katze, Kind jeweils unterschiedlich verfremdet möglichst gross (so 70cm aufwärts) als Poster oder Leinwandbild ausbelichten lassen, z.B. bei Linkhttp://allesdruck.de habe ich das machen lassen und war zufrieden mit dem Ergebnis.

Beim ausbelichten auf Leinwand muss man etwas Rand (je nach Größe etwa ringsum 4-5cm) zugeben! Wenn man dummerweise (wie ich) das eigentliche Bild schon fertig hat hilft evtl. Menü - Bild - Leinwandgröße (vorher mit nem einfachen Dreisatz ausrechnen, wieviele Pixel/cm man ringsum zugeben muss). Bei allesdruck.de z.B. bekommt man in einer Vorschau anscheinend recht genau angezeigt, was vorne auf die Leinwand passt und was auf den Rand gedruckt wird...


Einfache Varianten (evtl. vorher Kontraste generell erhöhen oder vermindern - je nach Vorlage / Wunsch)

Empfohlene Variante der Automatiken: Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Niveaus

Logisch: Das geht auch nur mit einer Auswahl - bzw. man kann eine Anpassungsebene mit dieser Funktion versehen...

 
13.06.2007 21:48:10h Glossar top

Auswahl (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Sobald eine Auswahl (mit Kasten/Lasso/Zauberstab/...) erstellt ist, wird sie von einem speziell animierten Rand umgeben (Laufrahmen). Die meisten Funktionen (Filter, Anpassen..., Werkzeuge...) arbeiten auch (nur) auf ausgewählten Bildteilen...

Werkzeuge

Die Werkzeuge befinden sich normalerweise links in der Werkzeugpalette. Feineinstellungen werden kontektabhängig oberhalb des Bildfensters erledigt. Dort wählt man auch aus, ob sich die Auswahl z.B. nur auf die aktuelle Ebene (...) bezieht. Weitere Bearbeitungsmöglichkeiten (ausschalten, umkehren, laden und speichern...) erreicht man über Menü - Auswahl.

Die Werkzeuge im einzelnen:

Auswahlrahmen

Freihandauswahl (Lasso)

Zunächst bestimmt man den Auswahltyp

Anschliessend setzt man die Werkzeugoptionen

Beim Punkt-für-Punkt-klicken beendet ein Doppelklick die Auswahl, beim kontinuierlichen nachfahren von Konturen muss man zurück zum Ausgangspunkt ''fahren''.

Zauberstab

Wird verwendet, um Inhalte - im Gegensatz zu den Bildkanten wie beim Lasso - auszuwählen, und zwar mittels Farbe (RGB-Wert), Farbton, Helligkeit oder Deckfähigkeit.

Auswahlmodus:

Ausserdem wählt man jetzt weitere Optionen aus:


entfernen

den letzten gesetzten Punkt (nur bei Punkt-zu-Punkt Auswahltypen) entfernt man durch die Entf-Taste!

erweitern

Umsch- (also die Shift-)Taste drücken und nächste Auswahl erstellen.

einschränken

Funktioniert sinngemäß wie das erweitern, nur die Strg-Taste (Ctrl) ist jetzt zu betätigen...

umkehren

Menü Auswahl - umkehren. Weil es manchmal einfacher ist, nur einen kleinen Bereich auszuwählen den man eigentlich nicht benötigt, und dann die Auswahl umzukehren...

vergrößern - verkleinern - verschieben der Ansicht

Auf der Zehnertastatur:


 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

Bildqualitaet und Komprimierung JPG der S9500 (folge Link Fujifilm S9500)

Kleine Gegenüberstellung mit Beispielbildern / 1:1 Ausschnitten der verschiedenen Einstellungen (9N = normal, 9F = fine) der Fujifilm S9500 zum Thema Bildqualität / Bildkomprimierung

Gegenüberstellung von 1:1 Ausschnitten des folgenden Motivs, aufgenommen mit jeweils ca. 160mm (vgl. KB) Brennweite bei zumeist (s.u.) offener Blende (Schärfe, Sättigung, Kontrast immer auf STD, Fokus jeweils ebenfalls fixiert):

image der jeweilige Ausschnitt ist im Beispielbild markiert.

Tabelle mit unbearbeiteten 1:1 Ausschnitten (lediglich in PSP9 den Ausschnitt aus dem *.jpg als *.png gespeichert):

Fujifilm S9500 1:1 400x200px 9F 9N 5M 9F skaliert auf 5M mit PSP9 (Smartsize)
ISO80 image image image
ISO100 image image image image
ISO200 image image image image
ISO400 image image image image
ISO800 image image image
ISO1600 image image image

Einige Bilder (ab ISO400 aufwärts) sind allerdings mit teils geschlossener Blende (f5,6-f8) gemacht - desweiteren immer individuell mit automatischem Weissabgleich (also keine wirklich 100 Prozent vergleichbaren Bilder aus dem Labor, daher resultieren auch die Helligkeitsabweichungen zwischen den Bildern und ich hätte natürlich eigentlich auch den UV-Filter abschrauben müssen)!

Obwohl die Unterschiede zwischen 9F und 9N in den o.a. Bildern nicht allzu gross scheinen, gibts natürlich doch ein

Problem:

Die Bildgröße zwischen unterschiedlichen Aufnahmen schwankt bei ALLEN S9500-Aufnahmen immer nur minimal (9F = ca. 4,5MB, 9N = ca. 2,2MB, 5 = ca. 1,2MB). Immerhin rund die Hälfte (2MB) der Daten muss also irgendwo ''eingespart'' werden.

D.h. bei Motiven mit vielen Details (Blätter, Sand, Haare...) wirds eng, denn dann gehts auch den (eigentlich) unstrukturierten unifarbenen Flächen an den Kragen - jedenfalls stärker als bei Bildern mit gut zu komprimierenden Details (nur unifarbene Flächen z.B.).

Hier drohen dann besonders in Kantennähe leicht stärkere JPG-Artefakte aufzutreten - letztlich aber - zumindest in den o.a. Beispielbildern - nur marginal.

Empfehlungen Einstellungen Bildqualität / Komprimierung für die Fuji S9500

Auch wenn die Preise für Speichermedien keine große Rolle mehr spielen - die Einstellung 9N hat zusätzlich u.a. Geschwindigkeitsvorteile beim speichern in der Kamera (bei der Aufnahme) als auch beim wiedergeben und übertragen von Bildern. Im Bildbearbeitungsprogramm reduziere ich ausserdem meistens vor der Bearbeitung im LinkWorkflow die Bildgröße auf 5MP-6MP-Größe (ca. 2800x1866 Pixel) - und werde mit deutlich schnelleren Zeiten für die Bildbearbeitung (insb. entrauschen, schärfen) belohnt - von der Platzersparniss mal abgesehen...

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Blitzreflektor (folge Link Bastelecke)

Linkimage Normalerweise blitze ich fast immer indirekt über die Zimmerdecken, ausserdem lässt sich der Lichtkegel meines Blitzes fast stufenlos nach vorne/oben teilen. Was aber tun in Problemfällen, wenn nicht direkt aufs Motiv geblitzt werden soll, aber nichts zum reflektieren da ist (farbige oder dunkle Decken oder Wände, hohe Räume wie Kirchen, draussen...)? Eine andere reflektierende Fläche muss her. Ich benutze einfach ein flaches Styroporstück, das problemlos in die Fototasche passt (Styropor einfach weil es sehr leicht ist, schon die passende Farbe hat und keine ganz glatte Oberfläche aufweist (auch gut: Dicke Pappe, stark zerknüllte und wieder auseinandergefaltete Alufolie aufkleben - auf die Rückseite evtl. Goldfolie (Rettungsdecke...), dann hat man etwas zum variieren...). Daran angebracht ganz kleine selbstklebende Stücke Klettband. Am Blitz wiederum an passender Stelle Flauschband aufgeklebt, fertig.

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Colorkey (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Das sind die Bilder, bei denen ein oder wenige Bilddetails ihre Farbe behalten (oder unifarben koloriert sind), und der Rest des Bildes in Graustufen dargestellt wird.

Beispielbild: image

Vorgehensweise

Im ein- oder anderen Fall mag das noch einfacher gehen (z.B. könnte man bei einem Bild mit rotem Klatschmohn einfach über eine Farbsättigungskorrektur allen Farben ausser Rot die Sättigung entziehen - also ganz ohne Auswahl)...

 
29.04.2008 16:33:59h Glossar top

Dias abfotografieren (folge Link Bastelecke)

Nach diversen Versuchen, die Bilder z.B. von der Tapete, Karton, Leinwand, einem weissen Lichtschutzrollo einfach abzufotografieren (ausgewaschene Lichter, flau & unscharf) habe ich letztendlich als beste Lösung alte Dias direkt vom Dia-Leucht-/Sortierpult abfotografiert.

Ich habe Nahlinsen mit rund 6 Dioptrien mit dem Adapter vors Objektiv geschraubt, den Adapter mit Tesa fixiert und die A60 auf ein Stativ gesetzt. Ohne Nahlinsen kommt man leider nur auf ein Bildfeld von ca. 55 x 41mm (WW) bzw. 92 x 69mm (Tele). Mit Nahlinse(n in meinem Fall) gehen die 24x36mm KB problemlos.

Tip:

Die letzten Versuche habe ich nicht mehr mit dem Leuchtpult, sondern mit einem AGFASCOP 100 Diabetrachter gemacht. Das ist ein ganz einfacher Diabetrachter (240 V, 5x5cm Dia Schacht, Filmnegativ-/ Positivstreifenöffnungen), den es z.B. öfters bei Ebay sehr günstig gibt. Dabei spielt es keine Rolle ob die Vergrößerungsoptik zerkratzt ist, denn diese Linse läßt sich sehr leicht entfernen, damit man mit der Kamera (+Nahlinse) die Dias ablichten kann (die Plastikoptik rastet links und rechts ungefähr im oberen Drittel ein. Oben und unten mit Zeigefinger / Daumen fassen und von unten mit dem Daumen kräftig abziehen).

Wie man an den fertigen (verkleinerten und relativ stark komprimierten) LinkBildern (welche Bilder von Dias abfotografiert wurden steht jeweils oben bei den Alben) vielleicht erkennen kann, ist es im Einzelfall sogar möglich eine Ausbelichtung auf Fotopapier (10x15) zu machen. Für den Bildschirm reicht die Qualität in etwa aus.

Dias mit zarten Pastelltönen, starken Kontrasten, feinen Strukturen (Wolken, Gebirgspanorama), sehr dunklen noch gezeichneten Flächen leiden allerdings erheblich - sieht man ganz gut an einigen o.a. Beispielbildern. Daneben geht massiv Kontrast, Farbe, Detailzeichnung verloren - also nichts für jedes beliebige Motiv.

Andere Möglichkeiten sind z.B. hier beschrieben: Linkc't-Artikel

 
29.04.2008 16:31:50h Glossar top

Einstellungen Mal- und Zeichenwerkzeuge (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Für verschiedene Malwerkzeuge, aber auch z.B. den Klonpinsel können (müssen) diverse Feineinstellungen vorgenommen werden.

Größe

Ist natürlich völlig vom Bild / den Details abhängig. Gerade beim Klonpinsel sollte man im Zweifel eher mit möglichst grossen Werten arbeiten, damit man die Übergänge nicht so deutlich sieht

Transparenz / Deckfähigkeit

Wert prozentual (0-100) wählen

Dichte

Deckung des Pinselstrichs. Bei Werten unter 100% werden sukzessiv Pixel ausgelassen (wichtig z.B. beim Airbrush-Werkzeug)

Härte

Schärfe der Kanten. Mit abnehmender Härte wird der Farbauftrag weicher und die Kanten verschwimmen

Schrittgröße

Bestimmt den Abstand zwischen den einzelnen Farbpixeln. Prozentualer Anteil des Werkzeugspitzendurchmessers, d.h. bei 100 Prozent würde bei einer Werkzeuggröße von 100 Pixeln nur jeweils ein Pixel alle 100 Pixel gesetzt. Niedrige Werte machen die Farbe weicher und die Farbverteilung wirkt dichter.

Weitere Werkzeugoptionen findet man beim Freistellen und der Auswahl...

 
11.04.2007 21:19:57h Glossar top

Farbabweichung lila Farbsaeume (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Bildausschnitt 1:1 von 2MP-Mobiltelefon

image vorher

image nachher
Dieses Phänomen wird unter diversen Namen (Farbabweichungen, lila Farbsäume, CA, Chromatische Abberation, Purple Fringing, Color Fringing, Blooming...) beschrieben.

Die Farbabweichungen haben verschiedene Ursachen wie z.B.

  • Linsen-Aberration
  • Demosaicing/Interpolation in der Kamera
  • Sensor blooming
  • Post-processing

und auch die dadurch resultierenden Farbabweichungen sind sehr unterschiedlich (und nicht auf violett bzw. nicht einmal auf reine Farbabweichungen beschränkt).

In kontrastreichen Situationen (z.B. Äste gegen den hellen Himmel fotografiert) treten am Rand der Äste dann z.B. unschöne lila Farbsäume im Bild auf, die sich mit Paint Shop Pro (PSP9) meist recht schnell und einfach mit dem hier beschriebenen Werkzeug entfernen lassen.

Anpassen - Fotokorrektur - Farbabweichungskorrektur

In der PSP-Hilfe für dieses Werkzeug ist eigentlich alles sehr gut mit Beispielbildern beschrieben, reinsehen lohnt.

Anwendung

image
Im Prinzip reicht es, im linken Vorschaufenster (100-300 Prozent einstellen) mit der Maus entsprechende kleine Sample-Rechtecke aufzuziehen (1-10 Stück sind möglich) und das Werkzeug dann (erst testweise) anzuwenden.

Feintuning erfolgt bei Bedarf durch das Feld Radius, die anderen Einstellungen dienen zu Kontrollzwecken bzw. zur Steuerung der Anwendung (Anwendung via Korrekturebene oder direkt) - siehe Hilfe.

Kontrolle

Eine Kontrolle ist ratsam, denn der Filter wird auf das gesamte Bild angewendet (oder auf eine vorhandene Auswahl). Zur Kontrolle dient die Schaltfläche
image
Unterschiede anzeigen lassen

Dann sieht man im rechten Vorschafenster, ob möglicherweise Bildteile betroffen sind, wo zwar die gesampelten Farben auftreten und korrigiert wurden (die aber gar nicht "Fehlfarben" waren)...

Tipps

Wenn es gar nicht klappt

Quelle: Ein paar Tipps übernommen aus: Chromatic Aberration Filter von Kris Zaklika, Jasc Software Inc., Preliminary Draft - June 7, 2004

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Farbbilder in Schwarzweissbilder umwandeln (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Minimaler Workflow für ein optimiertes Schwarzweissbild

Um ein Farbfoto in ein Schwarzweissbild bzw. in Graustufen (ein Graustufenbild) umzuwandeln, existieren unterschiedlich aufwändige Methoden. Ich benutze zum umwandeln folgenden kleinen Workflow:

Aus dem Usenet (Quelle habe ich leider damals nicht notiert, sorry) hatte ich mal einige Voreinstellungen zur Simulation von Farbkorrekturfiltern für die Schwarzweissfotografie notiert, die als Ausgangspunkt für eigene Experimente dienen können:

Quellkanäle für...
 
Graustufen:     Rot +30  Grün +59  Blau +11  (gängige Luminanz-Umsetzung, die den Sehgewohnheiten entspricht und z.B. auch beim TV genutzt werden) 
Graustufen2:    Rot +80  Grün +15  Blau +5 
 
Highcontrast:   Rot +40  Grün +34  Blau +60 
Normalcontrast: Rot +43  Grün +33  Blau +30 

Rotfilter:      Rot +75  Grün +0   Blau +25  (Dunstreduzierung, dunklerer Himmel, Wolken kontrastreicher, Unterdrückung Hautunreinheiten, hellere Lippen)
Rotfilter 25a:  Rot +200 Grün +0   Blau -100 
Gelbfilter:     Rot +30  Grün +70  Blau +20  (Himmel abdunkeln, Kontrast Wolken)
Grünfilter:     Rot +20  Grün +60  Blau +40  (Dunkleres Rot, stärkere Differenzierung Grüntöne)
Orangefilter:   Rot +78  Grün +22  Blau +0   (Kombi Eigenschaften gelb/rot)
(*1) Konstante sollte auf 0 stehenbleiben, bei abweichenden Prozentwerten werden generell einfach die sich ergebenden Werte um die Konstante reduziert (100 Prozent = 255, 50 Prozent = 128 usw....)

Leichter ist es aber, selbst darauf zu achten, dass die Gesamtsumme der drei Quellkanäle 100 Prozent nicht übersteigt bzw. unterschreitet, denn ansonsten werden im Bild Lichter ''ausfressen'' (reinweiss = 255) bzw. Schatten ''absaufen'' (schwarz = 0) = clipping


Direkt in der Kamera

Diese Vorgehensweise ist eigentlich nicht zu empfehlen. Man verzichtet von vorneherein auf die Farbe (vielleicht möchte man ja später doch ein Farbbild vom Motiv), ausserdem sind die Algorithmen und der Kameraprozessor i.d.R. nicht so leistungsfähig wie ein Bildbearbeitungsprogramm am PC. Wenn man aber direkt Bilder von der Speicherkarte bestellen will, oder ohnehin die ''Vollautomatik'' im Bildbearbeitungsprogramm nutzen würde - ok. Empfehlenswert ist es aber auf jeden Fall, wenigstens einmalig einen Vergleichstest durchzuführen (also ein Farbbild machen, dasselbe Bild als S-W-Kamerabild. Das Farbbild dann am PC nachbearbeiten und mit dem Direkt-S-W-Bild vergleichen...)

Automatiken - einfache Umwandlung in Graustufen in PSP

Meistens will man aber doch etwas feinere Abstufungen erhalten:

Alternative Methoden, die visuell vergleichbare Ergebnisse bringen, aber 24Bit-Bilder nicht nach 8Bit-Bildern ändern:

Graustufen durch entsättigen

Plugins

Es gibt eine Reihe (auch Freeware) Plugins, die das umwandeln min. teilautomatisieren und schon bessere Ergebnisse als die schnellen Methoden (s.o.) bringen. Je nach Plugin hat man auch noch die Möglichkeit zum Feintuning. Beispiele: Virtualphotographer von optikVerve Labs oder das m.E. sehr empfehlenswerte LinkB-W-Conversion Plugin, dass im Prinzip auf Basis eines Kanalmixers (mit passenden Voreinstellung/analogen S-W-Film-Profilen) beeinflussbar ist.

Beispiel


Linkimage


Oben links: Original
Rechte Seite: RGB-Split-Bilder Rot, Grün, Blau
Links Mitte: PSP-Umwandlung in Graustufen
Links unten: B-W Plugin, weniger Gamma, Blau / Cyan zurückgeregelt, kleinere weitere Korrekturen

Insbesondere wenn man früher in der s/w-Fotografie Gelb-, Orange- oder Rotfilter bei der Aufnahme eingesetzt hat, um z.B. mehr Kontrast in Wolken zu erhalten, bekommt man das bei der digitalen Fotografie frei Haus geliefert (lediglich roten Kanal nehmen)...

 
02.05.2019 15:17:56h Glossar top

Farbe austauschen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9) klicken um dem Link zu folgen http://www.jcbelland.com/colorchanger/

COLOR CHANGER SCRIPT FOR USE WITH PSP8, 9 AND X

"...This scripts automates the dialogues and creation of the necessary layers in PSP8, 9, and X to emulate the results obtained by the Color Changer filter new in PSPXI. An overview of how it works and complete instructions are in the script's header as well as an included txt file..."
 
09.01.2008 18:10:26h Glossar top

Farbe Kontrast Saettigung anpassen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Beispielbild für eine einfache Histogrammkorrektur:
Linkimage
Anklicken für 1:1 Pixelgröße (100 Prozent), links Original-Bildausschnitt, rechts flüchtige Histogrammkorrektur Schwarz- und Weißpunkt, Gammakorrektur 0,75 und autom. entrauscht, Stärke 40 Prozent. Aufgenommen mit der Fuji S9500.

Ein anderes Beispiel - von Linkimage mittels LinkTonwertkorrektur, sättigen und schärfen zu Linkimage ...

PSP9 verfügt über diverse (voll-/halb-)automatische - aber auch manuell zu bedienende Filter zur Korrektur von Farbe, Kontrast und Sättigung. Dabei arbeiten viele der automatischen Befehle schon optimal, denn meistens lassen sich notwendige Anpassungen (z.B. Tonwertkorrektur via Histogramm) ja mathematisch exakt bestimmen - andere Parameter unterliegen eher dem Geschmack des Betrachters, so dass man eher manuell oder halbautomatisch korrigieren will.

Reihenfolge dieser Anpassungen grundsätzlich:

Alle nachfolgend aufgeführten Befehle wirken auf das ganze Bild - oder die aktuelle Auswahl, falls vorhanden!

Für kleinere, gezielte Manipulationen stehen aber auch diverse LinkRetusche-Werkzeuge zur Verfügung (z.B. zum aufhellen/abdunkeln kleinerer Bildbereiche empfehlenswert).

Und - nicht zuletzt - sollte man daran denken, dass auch viele der hier vorgestellten Manipulationen direkt über LinkMischmodi in Verbindung mit Korrekturebenen möglich sind...

Empfehlung: Arbeiten mit der lfd. aktualisierten Histogramm-Anzeige

Menü Ansicht - Paletten - Histogramm

zeigt lfd. das Histogramm des aktiven Bildes mit allen relevanten Werten an. Letzlich ist es empfehlenswert, auch für alle anderen Korrekturen das Histogramm beobachten zu können.


Menü Anpassen - Farbbalance - Verblasste Farben korrigieren

Für das Wald- und Wiesenbild mit vielen (ausgewogenen) Farben ohne problematische Aufnahmefehler sehr gut geeignet. In einem Durchgang werden Farbe, Sättigung und Kontrast optimiert (meistens klappt insb. die Tonwertkorrektur so gut, dass anschliessend ausser schärfen und beschneiden keine weitere Bearbeitung notwendig wird). Man sollte mit möglichst niedrigen Werten beginnen (Empfehlung: Nur mit Stärke 2-5 antesten). Bei Werten ab ca. 50 verliert man mit dieser Methode meistens schon zuviele Details. Der Befehl ist eigentlich für gescannte, schon verblasste Fotos gedacht, wirkt aber m.E. auch hervorragend auf ''frische'' Digitalbilder! Beispiel:
image

Menü Anpassen - Fotokorrektur - Hintergrundbeleuchtung

...bei generell zu hellen Bildern

Menü Anpassen - Fotokorrektur - Aufhellblitzen

...bei generell zu dunklen Bildern

Wenn das nicht ''schnell'' zum gewünschten Erfolg führt, muss man an nachfolgenden feineren Stellschräubchen drehen. Nachfolgend sind jeweils nur einige der vorhandenen Befehle kurz beschrieben (die ich normalerweise benutze).

Wenn die Vollautomatik keine befriedigende Ergebnisse bringt, nutze ich ''meistens'' nur

Menü Anpassen - Automatische Farbbalance-Korrektur

Den Schalter ''Farbstich entfernen'' bei Bedarf aktivieren und ansonsten mit der Stärke experimentieren (0-100, beginnend etwa bei 30, Farbtemperatur 6500 Kelvin). Mit dieser Funktion kann man auch nachträglich komfortabel über den Schieberegler die allg. Farbtemperatur wärmer (rötlicher) oder kälter (bläulicher) anpassen. Einsatz dieses Filters bei fehlerhaftem Weissabgleich (bzw. generell: Einfacher Farbstich) oder z.B. bei Mischlichtsituationen mit unterschiedlichen Farbtemperaturen in Verbindung mit einer Auswahl.

Menü Anpassen - Farbbalance - Rot/Grün/Blau

Mit diesem Befehl kann man gezielter die Farbwerte verschieben. Beispiel für einen ordentlichen ''warmen Gelbstich'': Rot +30, Grün +30, Blau +20 - alternativ einfach nur Blau nach Geschmack zurücknehmen - macht das Foto ''sonniger'' = gelber...


Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Histogrammanpassung

Über die Auswahl Helligkeit bearbeitet man den Kontrast und die Helligkeit.

Tonwerte

Wenn zwischen dem linken Rand des Histogramms und der Stelle, an der die im Diagramm angezeigten Werte anzusteigen beginnen eine Lücke zu erkennen ist, sind die dunkelsten Pixel im Bild nicht vollständig schwarz. Den Schieberegler Niedrig (das schwarze Dreieck) an die Stelle ziehen, an der das Diagramm anzusteigen beginnt. Das obere der beiden Felder unter Niedrig zeigt die Position der unteren Grenze an (Wert zwischen 0 und 255). Das untere Feld zeigt den Prozentsatz der Pixel an, deren Werte zwischen Null und dem unteren Grenzwert liegen. Der in diesen Pixeln enthaltene Kontrast geht verloren. Im Allgemeinen sollte dieser Anteil unterhalb 0,1 Prozent bleiben - kontrollieren!

Wenn zwischen rechtem Rand des Histogramms und der Stelle, an der die im Diagramm angezeigten Werte zur Nulllinie zurückkehren, eine Lücke zu erkennen ist auf den Schieberegler Hoch (das weiße Dreieck) klicken, und an diese Stelle im Diagramm ziehen. Dadurch werden die hellsten Pixel des Bilds in Weiß umgewandelt. Im Allgemeinen sollte der prozentuale Anteil, der sich bei Änderungen am Wert für Hoch (unteres Feld) ergibt, nicht mehr als 0,1 Prozent ausmachen.

Wenn das Diagramm rechts und links Spitzen, in der Mitte dagegen niedrige Werte aufweist, kann man den Mitteltonbereich verengen. Um den Mitteltonbereich zu verkleinern, klickt man auf den Schieberegler Mitteltöne und zieht ihn nach oben. Wenn das Diagramm eine Spitze in der Mitte aufweist, rechts und links dagegen nur wenige Pixel enthält, erweitert man den Mitteltonbereich, indem man den Schieberegler Mitteltöne nach unten zieht.

Gammawert

Wenn das Bild insgesamt zu dunkel oder zu hell ist, sollte der Gammawert angepasst werden (1 = Ursprungswert, kleiner = dunkler, größer = heller).

Wenn einem das arbeiten mit dem Histogramm nicht liegt, bieten sich alternativ folgende Funktionen an:

Menü Anpassen - Automatische Kontrastkorrektur

Die drei Optionen passend vorwählen: heller/neutral/dunkler, normal/schwach, kontrastärmer/neutral/kontraststärker. Achtung: Der Befehl versucht selbsttätig schon eine optimale Tonwertverteilung zu erreichen - dazu lässt man die Schalter auf neutral/normal/neutral einfach stehen und wendet den Befehl an!

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Gammakorrektur

Für den Anfang: Verbinden (der Kanäle) anklicken. Gamma 1 steht für den ursprünglichen Wert. In die gewünschte Richtung korrigieren - und fertig. Evtl. muss anschliessend nochmals nur der Kontrast leicht erhöht werden.

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Helligkeit/Kontrast

Hier kann man durch Vorgabe eines jeweils positiven oder negativen Wertes (0 = neutral) Helligkeit oder Kontrast generell ändern. Etwas feiner differenzieren kann man durch:

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Lichter/Mitteltöne/Schatten

Absolute Anpassungsmethode: Typische Werte sind 35 für Schatten, 50 für Mitteltöne und 65 für Lichter. Sie hängen jedoch von dem jeweils vorliegenden Bild ab. Durch Erhöhen des Wertes wird der Bereich aufgehellt, durch Verringern abgedunkelt. Relative Anpassungsmethode: Positive Werte hellen den Bereich auf, negative Werte dunkeln ihn ab.

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Schärfekorrektur

Schärfekorrektur? Natürlich, denn letztlich ist schärfen nichts anderes als das hervorheben von Kontrasten. Nutzt man diese Funktion moderat (Stärke 1-3 von 5 möglichen Stufen) muss man später zwar nochmals nachschärfen, erreicht aber insbesondere für Landschaftsfotos eine ordentliche Kontraststeigerung / clarify der Bildwirkung

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Niveaus

Kanal: RGB für Alles - oder nur einen Farbkanal anpassen, Input-Niveaus (Kontraste erhöhen): Am besten mit der Maus die drei Rauten verschieben. Links - dunkle Raute: Weiter nach rechts verstärkt dunkle Töne, Rechts - helle Raute: Weiter nach links hellt helle Töne weiter auf, Mitte - graue Raute: Gammawert (mittlerer Grauton) verschieben. Output-Niveaus (Kontraste vermindern): In der Bedienung funktioniert das wie die Input-Niveaus, aber es erfolgt eine Reduzierung anstelle Erhöhung der Kontraste (dunkle Töne aufhellen / helle Töne abdunkeln)

Für Spezialeffekte interessant ist evtl. noch der Schwellenwert, der nach Eingabe des Helligkeitswertes (0-255) alle Pixel mit geringerer Helligkeit auf schwarz - und alle anderen auf weiss setzt...


Menü Anpassen - Automatische Sättigungskorrektur

Wie bei der automatischen Kontrastkorrektur versucht dieser Befehl in Neutralstellung der Optionen (normal/normal) optimale Farbsättigung zu erreichen. Bei Bedarf kann man ihn aber beeinflussen in Richtung schwache/starke Farben mit Stärke gering/hoch.

Menü Anpassen - Farbton und Sättigung - Farbton/Sättigung/Helligkeit

Schieberegler Sättigung und Helligkeit ändern die Werte. Für Farbtonänderungen die Hilfe durchlesen...

 
25.08.2008 21:43:36h Glossar top

Farbfilter Korrekturfilter Weissabgleich (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Farb-Korrekturfilter werden gern in der analogen Fotografie benutzt, z.B.

Einige dieser Filter sind in der Digitalfotografie obsolet, weil der automatische (oder manuell gesetzte) Weissabgleich diese Aufgabe schon erledigt.

Trotzdem kommt es hin und wieder vor, dass man einen wärmeren (rötlicher/gelber) oder kühleren (bläulicher) Bildeindruck für ein vorhandenes Bild erreichen will. Das erreicht man durch gezieltes ändern der Farbtemperatur.

Farbtemperatur (gemessen in Kelvin)

Farbtemperatur typische Lichtsituation
2000K Sonnenauf-/Untergang
2500K Glühlampe
5000-5500K Tageslicht
6000-6500K Sonnenschein
10000K und mehr heller Tag am Meer


(Farb-)Konversionsfilter ändern gezielt eine Farbtemperatur in eine andere. In der analogen Fotografie werden diese Filter oft über das Kodak-Wratten-System (oder über die Mired-Skala) definiert, ein paar Beispiele:

LinkKodak Wratten Filter und Mired

Filterbezeichnung Änderung in Kelvin
80A +2300K (3200K zu 5500K) = kühler
81A -200K (3400K zu 3200K) = leichter Warmton
81B -300K (3500K zu 3200K) = mittlerer Warmton
81C -400K (3600K zu 3200K) = Warmton
... ...


In mired ausgedrückt: 1000 * (1000/Ziel-Farbtemperatur - 1000/Ist-Farbtemperatur), z.B. hätte ein 81C dann 1000*(1000/3200 - 1000/3600) = 34,7 = +35 mired.

Für meine Zwecke (Bildeindruck wärmer/kühler) spielt es keine Rolle bei welcher Farbtemperatur das Bild tatsächlich aufgenommen wurde (und wie der Weissabgleich erfolgte), man wünscht ja eine Änderung einfach relativ zum aktuellen Wert...

Paint Shop Pro bietet diverse Werkzeuge zur gezielten Änderung der Farbtemperatur und von Farben selbst an - meines Wissens (PSP9) aber keine Funktion, mit der man direkt eine Farbtemperatur A in eine andere Farbtemperatur B umsetzen könnte. Die meisten dieser Tools erreicht man über das Anpassen-Menü (Farbbalance). Zumeist wird man für die o.a. Zwecke mit einem der folgenden Werkzeuge auskommen - ein wenig probieren ist wohl angesagt...

Bei einigermassen neutralen Bildern:

Anpassen - Automatische Farbbalance (-Korrektur)

Das Problem ist hier, dass PSP die Farben mit einem internen Algorithmus (vergleichbar mit einem Weißabgleich bei Digitalkameras denke ich mir) analysiert und schon eine (nach seiner Berechnung auf normales Tageslicht bezogenen) interne Korrektur automatisch vornimmt. Das klappt umso besser, je neutraler insgesamt die Farben des Bildes abgestimmt sind. Hat das Bild schon einen deutlichen Farbstich (z.B. Sonnenuntergang - Richtung Orange) korrigiert das Tool bereits vor jedem manuellen eingreifen deutlich dagegen (im Beispiel Richtung blau!) - in so einem Fall sollte man besser einen alternativen Schwarz-/Grau-/Weisspunkt setzen (s.u.). Ansonsten:

Bei Bildern mit einer (...) (zu erhaltenden, beabsichtigten) vorherrschenden Farbe eher wie folgt:

Anpassen - Farbbalance - Schwarz- und Weißpunkt

image

Das Ergebnis entspricht so ungefähr einem 81C Warmtonfilter:
image

Eine wärmere oder kältere Farbtemperatur mit Ebenen

image
Man sieht hier die drei Ebenen, von unten nach oben:

In der Ebenenpalette kann man jetzt die Transparenz der mittleren Ebene (Filter) wie gewünscht setzen (für den Anfang so zwischen 15 und 35 Prozent) - je nach dem, wie stark der Filtereffekt sichtbar sein soll.

Der Mischmodus Multiplizieren (und damit die Filterwirkung) wirkt sich auf hellere Farben stärker aus als auf dunklere Farben (was i.d.R. beim filtern von Landschaftsbildern ja zumeist beabsichtigt ist)...

Die oberste Ebene (Mischmodus Helligkeit (Legacy)) sorgt lediglich dafür, dass die Helligkeit des Originalbildes erhalten bleibt.

Beispiel:


image

Zu beachten: Ich habe hier zur Demonstration ein Bild gewählt, das in der linken Hälfte des Himmels teils vollständig ausgefressene Lichter zeigt. Der verwendete Mischmodus färbt diese "reinweissen" Bereiche nicht farbig ein!

Ansonsten:
  • Oben: Kalt getöntes Bild
  • Mitte: Original
  • Unten: Warm getöntes Bild


thanx, Spandex!


Cyan absorbiert Rot
Gelb absorbiert Blau
Magenta absorbiert Grün
Rot absorbiert Grün und Blau
Grün absorbiert Rot und Blau
Blau absorbiert Rot und Grün

 
02.05.2019 16:02:35h Glossar top

Farbmodelle (folge Link Basics Bildbearbeitung)

Linkhttp://www.ph-heidelberg.de/wp/filler/3D/farben.html enthält eine kleine aber feine Gegenüberstellung gebräuchlicher Farbsysteme.

Wer sich näher damit beschäftigen will: Linkhttp://de.wikipedia.org/wiki/Farbraum

Wer das ganze nicht so technisch sehen möchte, sondern sich für das Farbempfinden des Menschen - und damit die Bildwirkung - interessiert, sehe sich den Farbkreis nach Liedl an, z.B. direkt mit diesem (eher für Webmaster gedachten) Tool hier:
Linkhttp://www.wellstyled.com/tools/colorscheme2/index-en.html
 
28.06.2007 12:43:17h Glossar top

Freistellen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Hintergrundlöschwerkzeug (Precision Background Eraser) heisst in Paint Shop Pro 9 (PSP9) das Mittel der Wahl um ein Motiv freizustellen!

image

Es befindet sich in der Werkzeugleiste in einer Gruppe mit dem normalen Löschwerkzeug) und verfügt über eine ganze Reihe von Optionen (s.u.).

Zunächst sollte man generell alle Werte auf die Standardwerte zurücksetzen. Das geht via Voreinstellungen - image

Ausserdem sollte man generell die Werkzeugumrisse immer anzeigen lassen (Datei - Einstellungen - Allgemeine Einstellungen - Anzeige und Zwischenspeichern - Pinselumrisse anzeigen)

Prinzipielle Vorgehensweise

image

Tipp:

Das lässt sich z.B. ausnutzen, wenn sich die Farbinformationen zwischen Vordergrund (Motiv) und Hintergrund stark gleichen.

Optionen des Hintergrundlöschwerkzeugs

image
image

Wie oben beschrieben, sollte man zunächst mit den Standardwerten arbeiten.

Auswählen der passenden Werkzeuggröße

Im Prinzip kann man das Werkzeug möglichst gross wählen - Ausnahme wäre, wenn sich im Hauptmotiv ähnliche Farbflächen wie im Hintergrund befinden (würden bei Abdeckung mit dem Werkzeugumriss u.U. mitgelöscht)

Genauso sollte man das Werkzeug ggf. verkleinern, um mit dem Mittelpunkt des Werkzeugs wirklich exakt die unmittelbar angrenzende Hintergrundfarbe zu sampeln.

Fast jede Größe funktioniert, wenn die Trannfläche scharfe (kontrastreiche) Kanten hat. Hat man eher einen Farbverlauf, sollte man das Werkzeug eher etwas größer wählen (damit der Mittelpunkt wirklich nur die reine Hintergrundfarbe sampelt, aber der Werkzeugumfang noch über den Rand des Motivs reicht)

Auswählen der passenden Härte

Generell sollte man die Härte immer auf 100 lassen.

Ausnahme von dieser Regel: Nur wenn tatsächlich keine Unterschiede zwischen Vorder- und Hintergrundfarbe erkennbar sind (z.B. zulaufende Schatten) und das Hintergrundlöschwerkzeug somit nicht automatisch arbeiten kann sollte man die Härte leicht verringern und ohne sampeln des Hintergrundes (Leertaste, s.o.) selbst den Hintergrund löschen. Durch die geringere Härte bekommt man einen weicheren (natürlicheren) Übergang.

Auswählen der Schrittgröße

Die Schrittgröße steuert, wie oft das Werkzeug die Farben unter dem Mittelpunkt (neu) analysiert.

Kleinere Werte (als die default-5) machen das Werkzeug noch langsamer (aber auch genauer).

Größere Werte (etwa bis 10 maximal) könnte man wählen, wenn die Hintergrundfarben kaum oder nur sehr langsam divergieren (z.B. unifarbener Hintergrund) - oder bei einem sehr langsamen Rechner (dann auch eher mit kleinerem Durchmesser arbeiten).

Toleranz

Am effektivsten arbeitet das Werkzeug, wenn Autom. Toleranz ausgewählt ist (default, dabei ist Toleranz ausgegraut, zeigt aber lfd. die autom. ermittelten Werte des samplings an!).

Will man unbedingt manuell arbeiten, sind die zuletzt angezeigten Werte möglicherweise ein guter Startpunkt.

Toleranz: Bestimmt, wie genau die ausgewählten Pixel (gesamter Werkzeugumriss) mit dem Vorgabepixel (Mittelpunkt) übereinstimmen müssen. Der Bereich liegt zwischen 0 und 200, wobei kleinere Werte nur Pixel löschen, deren Farbe der angegebenen sehr ähnlich ist.

Schärfe

Bestimmt, wie (stark) das Werkzeug die Kanten (Unterschied Vordergrund- zu Hintergrundfarbe) interpretiert. Bei ganz scharfen Kanten auf 70 (default) lassen. Bei nicht so kontraststarken, soften Übergängen vorischtig (bis auf 30) herabsetzen.

Sampling

Bestimmt, wie das Werkzeug die Pixel zum Löschen aussucht:

Wohl eher für Grafiken als Fotos gedacht:

Grenzwerte

Bestimmt, ob gelöschte Pixel nebeneinander liegen müssen:

Helligkeit ignorieren

Ist nur dann zu nutzen, wenn sich die Farben zwischen Vorder- und Hintergrund sehr stark ähneln


es wird zuviel gelöscht
es wird zu wenig gelöscht

Quellen: "Using the Precision Background Eraser" von Kris Zaklika, Jasc Software, Inc., July 2003, PSP9-Hilfe, eigene Erfahrungen


image

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Grauverlaufsfilter (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Inbesondere Landschaftsaufnahmen mit Himmel/Wolken sind oftmals sehr kontrastreich (Himmel viel heller als Landschaft).

Belichtet (misst) man dann (hauptsächlich) auf die Landschaft, wird der Himmel (stark) überbelichtet (oft mit ausfressenden Lichtern, d.h. man bekommt ein unnatürliches reines Weiß ohne jede Detail-Durchzeichnung). Im umgekehrten Fall (Messung eher auf die Lichter) verschwinden Details der Landschaft im Dunkeln - die Schatten laufen zu.

Mit einem (echten) Grauverlaufsfilter vor dem Objektiv kann man den Himmel abdunkeln, so dass nicht mehr ein zu großer Kontrastumfang abgelichtet werden muss.

So einen Grauverlaufsfilter simuliert man in Paint Shop Pro 9 (PSP9) wie folgt.

Linkimage

Linkimage

Einzelne Bildteile können in einem Aufwasch noch aufgehellt / abgedunkelt werden (z.B. indem man mit der Farbsprühpistole weisse / graue / schwarze Bereiche in der neuen Ebene in gewünschter Stärke aufträgt...).

Achtung

Die ganze Arbeit setzt voraus, dass die Lichter nicht ausgefressen sind (oder halt im umgekehrten Fall die Schatten völlig schwarz sind) - zu hoher Kontrastumfang bei der Aufnahme - dann hilft wirklich nur ein echter Grauverlaufsfilter (möglichst mit verschiebbarer Horizontgrenze, z.B. wie beim Cokin Filter System Linkhttp://cokin.com) vor dem Objektiv zur Aufnahmezeit. Viele Bilder kann man aber mit der beschriebenen EBV tatsächlich verbessern.

Tipps

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Mischmodi (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Quelle: Auszug aus der PSP-Online-Doku
Die Bezeichnung "Ausgewählte Ebene" bezieht sich auf die Ebene, für die der Mischmodus festgelegt wird.

Normal

In Abhängigkeit von der Deckfähigkeit der Pixel der ausgewählten Ebene (Sind die Daten vollständig deckend, scheinen keine Pixel durch. Je geringer die Deckfähigkeit, desto mehr Pixel von darunter liegenden Ebenen werden sichtbar)

Dunklere Farbe

Zeigt Pixel auf der ausgewählten Ebene an, die dunkler sind als die darunter liegenden Ebenen (Pixel, die heller sind als die darunter liegenden Ebenen, werden nicht mehr angezeigt)

Hellere Farbe

Zeigt Pixel auf der ausgewählten Ebene an, die heller sind als die darunter liegenden Ebenen (Pixel, die dunkler sind als die darunter liegenden Ebenen, werden nicht mehr angezeigt)

Farbton

Wendet den Farbton der ausgewählten Ebene auf die darunter liegenden Ebenen an, ohne die Sättigung oder Helligkeit zu beeinflussen.

Sättigung

Wendet die Sättigung der ausgewählten Ebene auf die darunter liegenden Ebenen an, ohne den Farbton oder die Helligkeit zu beeinflussen.

Farbe

Wendet den Farbton und die Sättigung der ausgewählten Ebene auf die darunter liegenden Ebenen an, ohne die Helligkeit zu beeinflussen.

Helligkeit

Wendet die Helligkeit der ausgewählten Ebene auf die darunter liegenden Ebenen an, ohne den Farbton oder die Sättigung zu beeinflussen.

Multiplikation

Kombiniert die Farben der ausgewählten Ebene mit denen der darunter liegenden, um eine dunklere Farbe zu erzeugen. Wenn Sie eine beliebige Farbe mit Schwarz multiplizieren, entsteht Schwarz. Wenn Sie eine beliebige Farbe mit Weiß multiplizieren, bleibt sie unverändert.

Aufhellen

Hellt die Farben der darunter liegenden Ebenen durch Multiplikation des Kehrwerts der ausgewählten und der darunter liegenden Ebenen auf. Das Ergebnis ist eine Farbe, die mit der der ausgewählten Ebene identisch oder heller ist.

Auflösen

Ersetzt die Farben einiger Pixel der ausgewählten Ebene nach dem Zufallsprinzip durch die der darunter liegenden, um einen gefleckten Effekt zu erzeugen. Die Deckfähigkeit der ausgewählten Ebene bestimmt, wie viele Pixel ersetzt werden – je niedriger die Deckfähigkeit, desto mehr Pixel werden ersetzt.

Überlagern

Eine Kombination der Mischmodi Multiplikation und Aufhellen. Unterschreitet der Farbkanalwert der darunter liegenden Ebenen die Hälfte des Maximalwerts, wird der Mischmodus Multiplikation verwendet. Ist der Farbkanalwert der darunter liegenden Ebenen größer oder gleich diesem Wert, wird der Mischmodus Aufhellen verwendet. Der Mischmodus Überlagern zeigt Farben oder Muster der ausgewählten Ebene an, behält aber die Schatten und helle Bereiche der darunter liegenden Ebenen bei.

Hartes Licht

Eine Kombination der Mischmodi Multiplikation und Aufhellen. Ist der Farbkanalwert der darunter liegenden Ebenen kleiner als 128, wird der Mischmodus Multiplikation verwendet. Ist der Farbkanalwert der darunter liegenden Ebenen größer oder gleich 128, wird der Mischmodus Aufhellen verwendet. Sie können den Mischmodus Hartes Licht verwenden, um helle Bereiche und Schatten hinzuzufügen.

Weiches Licht

Eine Kombination der Mischmodi Überbelichten und Unterbelichten. Ist der Farbkanalwert der darunter liegenden Ebenen kleiner als 128, wird der Mischmodus Überbelichten verwendet. Ist der Farbkanalwert der darunter liegenden Ebenen größer oder gleich 128, wird der Mischmodus Unterbelichten verwendet. Sie können den Mischmodus Weiches Licht verwenden, um weiche helle Bereiche und Schatten hinzuzufügen.

Unterbelichten

Das Bild wird aufgehellt, indem die Helligkeitswerte der Farben in der ausgewählten Ebene die Farben der darunter liegenden Ebenen aufhellen. Helle Farben bewirken den stärksten Effekt, Schwarz hat keine Wirkung.

Überbelichten

Das Bild wird abgedunkelt, indem die Helligkeitswerte der Farben in der ausgewählten Ebene die Helligkeit der darunter liegenden Ebenen reduzieren.

Differenz

Subtrahiert die Farbe der ausgewählten Ebene von der Farbe der darunter liegenden Ebenen.

Ausschluss

Erzeugt einen ähnlichen, jedoch weniger stark ausgeprägten Effekt wie der Mischmodus Differenz.

Eine detailliertere Erklärung findet man auf der Seite von Ralph Altmann Linkhttp://www.simpelfilter.de/grundlagen/mischmodi.html

 
11.04.2007 21:12:30h Glossar top

Negative abfotografieren oder scannen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Abfotografieren von Dias habe ich schon erfolgreich durchgeführt und beschrieben (Artikel findet ihr in der LinkBastelecke). An Negativen beisse ich mir die Zähne aus. Weder scannen noch abfotografieren mit der nachfolgend beschriebenen Nachbearbeitung haben zu nennenswerten Erfolgen geführt. Also bloss nicht lesen oder gar nachmachen, reine Zeitverschwendung! ;-)

Theoretisch sollte es wie folgt gehen:

Jeder Farbnegativfilm hat zur Verhinderung von sogenannten Nebendichten eine orangefarbene Maskierung. Diese Maskierung ist von Filmtyp zu Filmtyp unterschiedlich.

Handelsübliche Diascanner haben entsprechende Filmprofile gespeichert, die Ihnen ein konvertieren von Negativen erlaubt (sofern Hersteller/Filtyp in der Datenbank vorhanden sind). Problem: Die Flachbettscanner...

Ein anderer Weg steht in der c't 24/98, p.240-241:

Wie gesagt: Ich bekomme mit beiden Methoden nur ganz bescheidene (unbrauchbare) Ergebnisse hin...

 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

Objektivadapter Bajonettadapter Canon A60/A70 (folge Link Bastelecke)

Problem

Im Gegensatz zu Spiegelreflex- und (i.d.R. teuren) Meßsucherkameras kann an den meisten Digitalkameras (der moderaten Preisklassen) das Objektiv nicht gewechselt werden. Nicht einmal ein gängiges Filtergewinde ist vorhanden. Das ist recht ärgerlich, da Belichtungs- und Autofokussteuerung direkt durch das Objektiv (TTL) erfolgen, so dass einer Verwendung von Filtern / Wechselobjektiven (...) (im Gegensatz zu gängigen Sucherkameras) eigentlich nichts im Wege steht.

Für einige Modelle (so auch die A60/A70) sind immerhin entsprechende Zubehörartikel vom Hersteller bzw. Drittfirmen (z.B. Soligor, B.I.G.) erhältlich. Bei der A60 ist das dann ein sog. Bajonettadapter, der über einen 52er Filteranschluss für Zubehör vor dem Objektiv verfügt. Kosten ca. € 20-25,-

Warum selbstgebaut?

Ich hatte hier noch einige ungenutzte Teile von einer alten Videokamera herumliegen, nämlich einen Adapterring 37mm->46mm, einen 46mm Videokonverter (Weitwinkel 0,66 und Tele 1,5), Polfilter, Nahlinsen, Graufilter usw.. Leider also alles Anschlussgröße 46mm - was bei der Verwendung des regulären Adapters zu Vignettierungen führen würde (Reduzierung 52 auf 46). Alternative: Altes Zeug verkaufen und passendes Zubehör besorgen wäre möglich gewesen, aber insgesamt eher zu teuer (für die paar Bilder, die ich mit den Vorsätzen mache - alleine der Polfilter kommt wohl öfters zum Einsatz). Allerdings hat der selbstgebaute Filter einen

Nachteil: Er wird nur aufgesteckt, muss also für das Bild mit festgehalten werden. Dafür ist er dann aber ruck-zuck wieder abgenommen und verstaut, wenn man ihn nicht braucht. Das ist m.E. bei der Verwendung eines Polfilters sogar ein Vorteil, weil man die für die Aufnahme "richtige" Stellung auf dem Display gar nicht beurteilen kann, man muss den Filter dafür abnehmen und den Filter vor dem Auge einstellen. Dann wieder aufstecken und... Für leichte Linsenvorsätze (Nahlinse, Filter) kann man den Adapter problemlos mit Tesafilm auch am Bajonettblendenring temporär fixieren!

Vorteil: Kosten € 0,8 (für das Abflussrohr, alles andere war vorhanden) image

Linkimage Linkimage

Material, Werkzeug

Zufällig haben diese Standard-Abwasserrohre ein recht geeignetes Maß - nämlich einen Innendurchmesser von ca. 36,5mm-37mm, der knapp über das ausgefahrene Objektiv passt - und außerdem genau die richtige Größe für einen Filteradapter von 37mm auf (in meinem Fall 46mm) die gewünschte Filtergröße besitzt. Man benötigt übrigens nur knapp 2 cm. Diese Rohre gibt's in jedem Baumarkt zu kaufen.

Eine Metall(Kunststoff-)säge - möglichst als Kapp-/Gehrungssäge damit man einen geraden Schnitt hinbekommt. Theoretisch geht auch ein großes Küchenmesser image
Eine breite Metall(Kunststoff-)feile und möglichst eine feine Rundfeile zum entgraten sowie mittelfeines Schleifpapier. Alles um die Schnittkanten zu bearbeiten...
...und natürlich das passende Zubehör. An erster Stelle (für Natur-, Landschafts- und auch Makrobilder) einen Polfilter. Schluckt zwar 1-2 Blendenstufen an Licht (je nach Stellung), aber zaubert Spiegelungen / Reflexe weg und liefert daher sattere Farben. Ebenfalls für Landschaftsfotografen nützlich einen (Grau-)Verlaufsfilter, der einen zu hohen Kontrastumfang (heller Himmel - dunkler Vordergrund z.B.) noch vernünftig abbildbar machen hilft. Und natürlich je nach Geschmack & Bedarf (möglichst achromatische) Nahlinsen, Tele- und Weitwinkelkonverter usw. usw...

Was ist zu tun?

Ich lasse den Bajonett-Schutzring auf der Kamera wenn ich den Vorsatz verwende. Also zunächst abmessen, wie lang der gesamte Adapter incl. Filteradapter werden darf, damit die Aufsätze nicht ans ausgefahrene Objektiv anstossen (maximale Tele- und Weitwinkelstellung differieren bei der A60 ungefähr um einen mm). Zu lang darf der Aufsatz aber auch nicht sein, sonst hat man prächtige Vignettierungen (Abschattungen durch den Aufsatz, Filteradapter). Das 37mm-Gewinde verschwindet zum Teil im Kunststoffrohr; es kommt also auch genau auch auf den verwendeten Adapter an. Bei mir habe ich für den Kunststoffring eine Breite von 17mm gewählt. Falls man die Wahl hat natürlich den schmalsten (Bauhöhe) Filteradapter kaufen...

Nach dem absägen (möglichst gerade, damit die optische Achse zentriert bleibt) die Schnittkante entgraten und glattschmirgeln. Den Filterring kann man dann ohne weitere Nachbearbeitung mit etwas Kraft auf das Kunststoffrohrstück schrauben. Damit es dauerhaft hält, habe ich die beiden Teile aber mit Epoxydharzkleber fixiert. Das war's auch schon.

Diesen Adapter kann man nicht "selbstsitzend" aufstecken; dazu müsste man jetzt innen an der Kameraseite den Rohrdurchmesser verkleinern, z.B. mit dünnem Gewebeband o.ä.. Aber ob das dem Objektiv auf Dauer bekommt? Ausserdem bekommt man bei Verwendung des Adapters eine kräftige Abschattung des eingebauten Blitzes (ich denke dass es beim Originaladapter auch dieses Problem gibt). Bei der Verwendung mit leichten Filtern (Nahlinse) kann man das Teil auch mittels Tesa fixieren image

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Passende Rahmenfarbe finden (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9) klicken um dem Link zu folgen http://www.fortunecity.com/westwood/alaia/354/tutorials/matting/

Ein kleines Tutorial mit mehreren unterschiedlichen Methoden (Beispiel: Kopie des Bildes verkleinern (Performance), Gaussscher Weichzeichner mit 5-30, anschliessend mit dem Farbdropper eine Farbe wählen)
 
21.11.2007 22:01:34h Glossar top

Planet Panorama (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

LinkPanorama in Polarkoordinaten umsetzen mit Paint Shop Pro9 (wird auch schonmal mit (Little) Planet Panorama bezeichnet...)

LinkBeispielbild(er) Planet (Polarprojektion) Panorama Tutorial mit Paint Shop Pro 9

... auf Linkflickr gibts dazu eine eigene Gruppe...



image

  • Bild raussuchen, Horizont begradigen
  • ggf. Ausschnitt, kleinere Retusche
  • strecken
  • drehen

...Polarkoordinatenumsetzung...


image

  • Übergänge verschmieren / klonen
  • ggf. passend drehen, Ecken colorieren
  • kleinere Nacharbeiten (Retusche, merkt Ihr dann schon was zu tun ist...)


Linkimage

  • fertig...






1:1

image

image

1:2

image

image

1:3

image

image

1:4

image

image

2:3

image

image

 
13.08.2008 21:54:42h Glossar top

Retusche (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Hier geht es einerseits um das entfernen von Kratzern oder Linien auf gescannten Vorlagen, das einebnen von Falten, oder - genereller - um das entfernen von (auch größeren) Details.

Andererseits kann man auch auf Helligkeit, Sättigung und Farbton neben der Ebenenbearbeitung mit Werkzeugen detailgenau korrigieren (z.B. aufhellen, abdunkeln, Sättigung erhöhen oder vermindern, Farbton verschieben u.v.a.).

Dafür bieten sich eine ganze Reihe von Möglichkeiten an. Eine nicht vollständige(!) Liste:

Klonpinsel

Mit dem Klonpinsel lässt sich eigentlich am universellsten arbeiten, und man kann auch größere Bilddetails wegmanipulieren...

Bildfehler entfernen (manuell, gezielt)

Anwendungszweck: Wie vor, aber für eine ganz gezielte Korrektur weniger Details. Klappt nur gut mit unifarbenem Hintergund im Auswahlrahmen!

Helligkeit, Farbton, Sättigung, Schärfe

Die restlichen Werkzeuge wirken entsprechend. In der Onlinehilfe Details nachschlagen! Im Überblick:

Generell - um das ganze Bild oder Auswahlen zu ändern - siehe anpassen von LinkFarbe, Kontrast, Helligkeit, Sättigung...

Kleine Bildfehler automatisch entfernen

Findet und korrigiert kleine linienförmige Bildfehler, die heller oder dunkler als ihre Umgebung sind (z.B. Staub oder Kratzer auf gescannten Fotos).



weiterlesen: LinkAbwedeln und nachbelichten - aufhellen und abdunkeln - dodge and burn - Retusche in Paint Shop Pro 9 mit Ebenen

 
26.01.2009 18:32:15h Glossar top

Schaerfen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Zum schärfen von Bildern empfehle ich ein zweistufiges Verfahren:

Die

unmittelbar nach den Tonwertkorrekturen (etwa bis max. Stufe 2 oder 3) und gegen Ende des Workflows dann

für das endgültige Anheben der Schärfe

Nach dem Motto - ein Bild sagt mehr als 1000 Worte - folgende Beispiele zum schärfen in Paint Shop Pro 9 (PSP9).

Ich habe mich hier lediglich auf Halbautomatiken - insbesondere bei der Tonwertkorrektur - beschränkt, d.h. das Bild "steht" in wenigen Sekunden nach einer handvoll Mausklicks:



Das Bild wirkt zwar schon wesentlich besser als vorher, aber die Konturen der Bäume wirken trotzdem immer noch recht unscharf, die Staffelung kommt immer noch nicht recht zur Geltung...


Für den minimalen Aufwand eine ordentliche Verbesserung! Insbesondere sind deutlich mehr Details in den gestaffelt angeordneten dunkelgrünen Bäumen erkennbar (Effekt könnte man ruhig noch etwas stärker anwenden)...


Insbesondere als Tipp für Bildbearbeitungsprogramme, die evtl. nur schärfen von Kanten oder "unscharf maskieren" anbieten wurde hier die Schärfekorrektur durch einfaches unscharf maskieren mit eher unüblichen Werten ersetzt!

Nebenbei zeigt das Beispiel schön, wie mit minimalem Aufwand für die Tonwertkorrektur eine dramatische Verbesserung der Bildwirkung erreicht wird...

Einzelheiten zu den beiden verwendeten Schärfungstechniken erfährt man, wenn man den o.a. Links folgt...

 
02.05.2019 16:14:47h Glossar top

Schlagschatten - Drop Shadow (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Schlagschatten (Drop Shadow) mit Paint Shop Pro 9 (PSP9) erzeugen

Mit einem Schlagschatten erscheint ein Bild bzw. besser eine Auswahl (pseudo-)dreidimensional. Dieser Effekt ist z.B. für die Erstellung von Bildern für Webseiten nützlich. Damit das funktioniert, muss man immer zuerst eine Auswahl im Bild vornehmen. Wenn der Schlagschatten auf das ''gesamte Bild'' angewendet werden soll, muss man zunächst noch die Leinwand erweitern (Bild - Leinwandgröße) oder einen Rand hinzufügen (Bild - Rand hinzufügen). Anschliessend dann erst den Bildbereich auswählen und den Schlagschatten hinzufügen.

Verwandte Themen:

...von Objekten

An einem kleinen (nicht sonderlich ausgefeiltem) Beispiel erklärt. Beginnen wir mit einer geeigneten Auswahl eines schon freigestellten Objektes:



Einstellungen für Schlagschatten (Drop Shadow)

image ...anschliessend die Auswahl aufheben...



Ergebnis: image

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Sonne Mond Licht Dämmerung Blaue und Goldene Stunde (folge Link php scripte)

Das Script LinkSonnenauf- und Untergangszeiten, Dämmerungszeiten und Mondphase zeigt berechnete Daten (Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, bürgerliche Dämmerung, Natutische und Astronomische Dämmerung, Blaue Stunde, Goldene Stunde...) für den aktuellen (einen beliebigen) Tag an.

Über eine Ortssuche (kleine lokale Datenbank mit deutschen Städten) kann (halbautomatisch) eine andere geografische Koordinate eingestellt werden. Der Standort wird über eine google-Maps-Karte angezeigt.

Unterstützt der Client/Browser eine automatisierte Ortsbestimmung (Geolocation per GPS z.B.), kann diese für die Standortermittlung verwendet werden.

Natürlich kann die Position (wie alles Andere) auch manuell vorgegeben werden.

Die Daten sind nützlich, um z.B. für einen bestimmten Tag/Location die Lichtverhältnisse rund um die Dämmerungszeiten zu bestimmen. Wenn man einen Ort auswählt, bekommt man (innerhalb der Ortssuche über Datenbank) weiterführende Links (zur Stadt, zum genauen Sonnenstand, zum Wetter) angeboten. Wer es ganz genau wissen will (z.B. auch Himmelsrichtung und Höhe über dem Horizont zu bestimmten Zeiten), klickt dort auf den Link zum Sonnenstandsdiagramm (ein Service der Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie)...

Was wird ausgegeben?

official     Sonne geht am Horizont auf oder unter
civil         Dämmerung beginnt / endet
nautical     Umrisse (z.B. auf See) können noch schemenhaft wahrgenommen werden
astronomical Ab / bis wann ist es tatsächlich stockdüster

Ortsangepasste Daten für ein gesamtes Kalenderjahr stellt das Tool in Dateiform zum Download zur Verfügung (z.B. als CsvDatei zum Import in Excel, als vorbereitete Agenda zum einfügen in Tiddlywiki oder für Mediawiki -Syntax, im iCalendar-Format zum Import in Thunderbird oder Outlook usw.)

Fotografie

Für die Blaue und Goldene Stunde muss (kann) man sich nicht ganz exakt an die berechneten Zeiten halten, sie dienen hauptsächlich der ungefähren Orientierung
(und sind ja ohnehin Wetter/witterungsabhängig).

Für die "Blaue Stunde" kommt daher letztlich der gesamte Zeitraum in Betracht, der innerhalb der civil+nautical-Dämmerung liegt(d.h. die Sonne ist nicht mehr oberhalb des Horizontes sichtbar, aber der Himmel ist auch noch nicht tiefschwarz), Schwerpunkt wohl Richtung Zeitpunkt der "Nautischen Dämmerung".

Die goldene Stunde beginnt/endet eigentlich auch schon um die Zeiten des Sonnenauf- und -untergangs herum, von/bis hin zu Sonnenstandswinkeln von etwa max. 20 Grad oberhalb des Horizonts. Faustregel: Sonne steht dann ungefähr zwei handbreit (am ausgestreckten Arm) oberhalb des Horizonts oder tiefer.

Letztlich verwischen die Grenzen: Kurz nach Sonnenuntergang (bzw. vor Sonnenaufgang) hat man aufgrund von Lichtreflexion oft für kurze Zeit ein schönes Abend-/Morgenrot am Himmel (auch: Alpenglühen).
Umgekehrt (bei sehr tiefem Sonnenstand, also kurz vor Sonnenuntergang (nach Sonnenaufgang)) kann man schöne komplementäre Farbstimmungen einfangen, z.B. spiegeln sich dann auf bewegten Wasseroberflächen gleichzeitig gelblich/rote und magenta/mauve/blaue Farben des Himmels (aus Ost-/West-Richtungen)
- ähnliches gelingt in der blauen Stunde (ohne Sonne) dann wieder mit dem tiefblauen Himmel, als Komplementärfarben nimmt man künstliche Beleuchtungen ins Bild.

Variieren kann man mit der Licht-Ausrichtung, gerade in der Goldenen Stunde kann man gut sowohl Gegenlicht, Streiflicht als auch Vorderlicht nutzen.
Durch die stärkere Streuung (Staub, Dunst) bei tiefstehender Sonne erhält man oft "weicheres" Licht+Schatten...

Generell macht RAW (dann kann man den Weissabgleich später in Ruhe ausknobeln) und eine niedrige ISO-Zahl Sinn (Rauschen in den oft weichen / pastellfarbenen Bereichen sieht nicht gut aus). Fotografiert man in JPEG sollte man zwischendurch immer wieder die Grund-Farbstimmung kontrollieren oder einfach mit mehreren Weissabgleichs-Einstellungen "parallel" die Bilder machen (Tageslicht, Wolken, Kunstlicht, Auto bzw. WB-Belichtungsreihe wenn die Kamera das unterstützt), denn eine nachträgliche Anpassung ist später nicht ganz leicht. Genauso ist eine klassiche Belichtungsreihenautomatik per default empfehlenswert sofern man keine ganz konkreten Vorstellungen davon hat, wie die Bilder genau aussehen/wirken sollen.

Aufgrund der längeren Belichtungszeiten - spätestens nach Sonnenuntergang - sollte ein Stativ und Fernauslöser nicht fehlen...

mobiler Zugriff

Fürs Smartphone oder Tablet: Linkdiese Seite bookmarken...

 
22.10.2014 21:15:47h Glossar top

Tiefenunschaerfe simulieren (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Leidiges Thema bei Digitalkameras - wenigstens den Kompaktmodellen - die übergrosse Tiefenschärfe. Ein ''freistellen'' von bildwichtigen Details mittels Blende (selektive Schärfe für eine Bildebene) ist oft nicht möglich. Man kann versuchen, mittels EBV etwas nachzuhelfen.

Grundsätzlich versuche man schon bei der Aufnahme nachzuhelfen

Wenn man unbedingt per EBV nachhelfen will oder muss...

Prinzipielle Vorgehensweise:

freistellen durch Unschärfe für Hintergrund hinzufügen

Das sieht ab Radius 2 bei genauem hinsehen meistens schon recht unnatürlich aus!

freistellen durch verminderte Farbsättigung des Hintergrundes


 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

Unterbelichtete Bilder aufhellen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Diverse Funktionen in PSP, in aufsteigender Reihenfolge der Komplexität:

mit einer Maskenebene:

...anschliessend mit dem Histogramm nachbearbeiten (helle Töne, Mitteltöne spreizen)

 
15.04.2008 22:34:22h Glossar top

Workflow JPEG Bearbeitung (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)


Die Bilder werden also kopiert in eine Linkpassend geplante/angelegte Verzeichnissstruktur auf dem Rechner.



Reihenfolge der einzelnen Arbeitsschritte

Empfehlung: Alle folgenden Arbeiten mit aktivierter Histogrammanzeige via Menü Ansicht - Paletten - Histogramm ausführen.

Der grundsätzliche Workflow lautet:

1. Farbkorrektur (Farb-Balance), 2. Kontrast, 3. Sättigung anpassen (Grund: Farbänderungen bewirken durch verschieben der RGB-Anteile immer auch eine Kontraständerung, Kontraständerungen bewirken i.d.R. verschieben der Grauwerte, was wiederum die Sättigung beeinflusst - die daher zum Schluss angepasst wird).

Ausnahmen von dieser Regel: Ist das Bild sehr hell oder sehr dunkel sind die Farbinformationen nicht verlässlich/ausgeprägt. In diesen Fällen sollte man zunächst den Kontrast verbessern, danach erst die Farben und die Sättigung nachbearbeiten.

Anschliessend - je nach Bedarf:

Es macht Sinn, alle Bearbeitungsschritte möglichst in einem Rutsch durchzuführen. Verwendet man mehrere, spezialisierte Tools, muss man jeweils die Bilddatei zwischenspeichern. Dabei sollte nach Möglichkeit immer ein verlustfreies Zwischenformat (z.B. TIFF) verwendet werden. Alle Tools sollten die Metadaten (EXIF...) konservieren. Geht das nicht, kann man z.B. zu Anfang des Bearbeitungsprozesses mit Exifer die EXIF-Daten in Dateiform extrahieren (und ganz zum Schluss wieder ins Bild einfügen)...


Link...Gesamtliste meiner Paint Shop Pro 9 (PSP9) Tutorials / Howtos... ansehen

 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top