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Ausrichtung und Ausschnitt
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Bildqualitaet und Komprimierung JPG der S9500
Canon Powershot G7X Mark II Setup Einstellungen Hyperfokaldistanz
Dynamic Range Increase DRI
Entrauschen
Kabelauslöser an Kamera ohne Fernauslöseranschluß
Negative abfotografieren oder scannen
Nodalpunktadapter Fuji S9500
Objektivadapter Bajonettadapter Canon A60/A70
Planet Panorama
Reproarm selbstgebaut
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Ausrichtung und Ausschnitt (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Ausrichtung

Wenn die Horizontlinie schief erscheint, sollte man das Bild um ein paar Grad drehen. Dafür benutzt man das Ausrichtungswerkzeug (Ausrichten an Achse) aus der Werkzeugpalette.

Im Bild wird eine exakt waagerechte Linie eingeblendet. Die Enden kann man mit der Maus ''anfassen'' und verschieben. Zweckmäßigerweise sucht man sich eine (gedachte oder reale) Linie im Bild, die eigentlich horizontal verlaufen müsste - und legt die Ausrichtungslinie darüber.

Nach einem Doppelklick wird das Bild genau so gedreht, dass die vorher markierte Linie jetzt exakt waagerecht verläuft. In der Optionspalette kann man alternativ auch den Drehwinkel als Zahl vorgeben. Die Option Bild beschneiden kann man aktivieren, damit ''tote'' Ecken rechtwinklig weggeschnitten werden (mal ohne ausprobieren, dann sieht man was ich meine). Ein weiterer Parameter bestimmt, ob nur die aktuelle Ebene - oder das gesamte Bild gedreht wird.

Ausschnitt

Ob man - wie bei den gängigen Kompaktkameras üblich - lieber im 3:4 Seitenverhältnis - oder wie in der klassichen Fotografie lieber im 2:3 Seitenverhältnis schneidet, ist sicherlich Geschmackssache. U.U. (Panorama) sind auch noch ganz andere Werte im Einzelfall - motivabhängig - sinnvoll.

Um den endgültigen Bildausschnitt zu bestimmen, nutzt man das Beschnittwerkzeug aus der Werkzeugpalette. Der Ausschnitt kann auf verschiedene Arten gewählt werden:

Wichtig: Seitenverhältnis beibehalten anklicken, wenn man die Größe (Regelfall) des Beschnittrahmens nochmals verändern will (an den Ecken und Kanten mit der Maus möglich).

Verschieben des Rahmens ist mit der Maus innerhalb des Beschnittrechtecks möglich - Drag und Drop.

Ein Doppelklick oder anklicken von anwenden schneidet dann genau auf den vorgewählten Ausschnitt.

Durch Anwahl des Parameters Druckgröße festlegen wird angezeigt, wieviel Punkte je Zoll/Zentimeter als Auflösunmg beim Drucken verwendet würden...

 
16.04.2007 22:19:49h Glossar top

Auswahl (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Sobald eine Auswahl (mit Kasten/Lasso/Zauberstab/...) erstellt ist, wird sie von einem speziell animierten Rand umgeben (Laufrahmen). Die meisten Funktionen (Filter, Anpassen..., Werkzeuge...) arbeiten auch (nur) auf ausgewählten Bildteilen...

Werkzeuge

Die Werkzeuge befinden sich normalerweise links in der Werkzeugpalette. Feineinstellungen werden kontektabhängig oberhalb des Bildfensters erledigt. Dort wählt man auch aus, ob sich die Auswahl z.B. nur auf die aktuelle Ebene (...) bezieht. Weitere Bearbeitungsmöglichkeiten (ausschalten, umkehren, laden und speichern...) erreicht man über Menü - Auswahl.

Die Werkzeuge im einzelnen:

Auswahlrahmen

Freihandauswahl (Lasso)

Zunächst bestimmt man den Auswahltyp

Anschliessend setzt man die Werkzeugoptionen

Beim Punkt-für-Punkt-klicken beendet ein Doppelklick die Auswahl, beim kontinuierlichen nachfahren von Konturen muss man zurück zum Ausgangspunkt ''fahren''.

Zauberstab

Wird verwendet, um Inhalte - im Gegensatz zu den Bildkanten wie beim Lasso - auszuwählen, und zwar mittels Farbe (RGB-Wert), Farbton, Helligkeit oder Deckfähigkeit.

Auswahlmodus:

Ausserdem wählt man jetzt weitere Optionen aus:


entfernen

den letzten gesetzten Punkt (nur bei Punkt-zu-Punkt Auswahltypen) entfernt man durch die Entf-Taste!

erweitern

Umsch- (also die Shift-)Taste drücken und nächste Auswahl erstellen.

einschränken

Funktioniert sinngemäß wie das erweitern, nur die Strg-Taste (Ctrl) ist jetzt zu betätigen...

umkehren

Menü Auswahl - umkehren. Weil es manchmal einfacher ist, nur einen kleinen Bereich auszuwählen den man eigentlich nicht benötigt, und dann die Auswahl umzukehren...

vergrößern - verkleinern - verschieben der Ansicht

Auf der Zehnertastatur:


 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

Bildqualitaet und Komprimierung JPG der S9500 (folge Link Fujifilm S9500)

Kleine Gegenüberstellung mit Beispielbildern / 1:1 Ausschnitten der verschiedenen Einstellungen (9N = normal, 9F = fine) der Fujifilm S9500 zum Thema Bildqualität / Bildkomprimierung

Gegenüberstellung von 1:1 Ausschnitten des folgenden Motivs, aufgenommen mit jeweils ca. 160mm (vgl. KB) Brennweite bei zumeist (s.u.) offener Blende (Schärfe, Sättigung, Kontrast immer auf STD, Fokus jeweils ebenfalls fixiert):

image der jeweilige Ausschnitt ist im Beispielbild markiert.

Tabelle mit unbearbeiteten 1:1 Ausschnitten (lediglich in PSP9 den Ausschnitt aus dem *.jpg als *.png gespeichert):

Fujifilm S9500 1:1 400x200px 9F 9N 5M 9F skaliert auf 5M mit PSP9 (Smartsize)
ISO80 image image image
ISO100 image image image image
ISO200 image image image image
ISO400 image image image image
ISO800 image image image
ISO1600 image image image

Einige Bilder (ab ISO400 aufwärts) sind allerdings mit teils geschlossener Blende (f5,6-f8) gemacht - desweiteren immer individuell mit automatischem Weissabgleich (also keine wirklich 100 Prozent vergleichbaren Bilder aus dem Labor, daher resultieren auch die Helligkeitsabweichungen zwischen den Bildern und ich hätte natürlich eigentlich auch den UV-Filter abschrauben müssen)!

Obwohl die Unterschiede zwischen 9F und 9N in den o.a. Bildern nicht allzu gross scheinen, gibts natürlich doch ein

Problem:

Die Bildgröße zwischen unterschiedlichen Aufnahmen schwankt bei ALLEN S9500-Aufnahmen immer nur minimal (9F = ca. 4,5MB, 9N = ca. 2,2MB, 5 = ca. 1,2MB). Immerhin rund die Hälfte (2MB) der Daten muss also irgendwo ''eingespart'' werden.

D.h. bei Motiven mit vielen Details (Blätter, Sand, Haare...) wirds eng, denn dann gehts auch den (eigentlich) unstrukturierten unifarbenen Flächen an den Kragen - jedenfalls stärker als bei Bildern mit gut zu komprimierenden Details (nur unifarbene Flächen z.B.).

Hier drohen dann besonders in Kantennähe leicht stärkere JPG-Artefakte aufzutreten - letztlich aber - zumindest in den o.a. Beispielbildern - nur marginal.

Empfehlungen Einstellungen Bildqualität / Komprimierung für die Fuji S9500

Auch wenn die Preise für Speichermedien keine große Rolle mehr spielen - die Einstellung 9N hat zusätzlich u.a. Geschwindigkeitsvorteile beim speichern in der Kamera (bei der Aufnahme) als auch beim wiedergeben und übertragen von Bildern. Im Bildbearbeitungsprogramm reduziere ich ausserdem meistens vor der Bearbeitung im LinkWorkflow die Bildgröße auf 5MP-6MP-Größe (ca. 2800x1866 Pixel) - und werde mit deutlich schnelleren Zeiten für die Bildbearbeitung (insb. entrauschen, schärfen) belohnt - von der Platzersparniss mal abgesehen...

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Canon Powershot G7X Mark II Setup Einstellungen Hyperfokaldistanz (folge Link Canon G7X Mark II)

Body Canon G7X Mark II

Crop Faktor

Crop-Faktor beträgt ca. 2,73 (1 Zoll Sensor),
ca. 0,011mm Unschärfekreis

Hyperfokaldistanz

24mm - f5,6 - 1,30m / bei f8 - 0,91m
28mm - f5,6 - 1,77m / bei f8 - 1,24m
35mm - f5,6 - 2,76m / bei f8 - 1,93m

Makro oder Bokeh-Aufnahmen

Sweep-Spot ist ca. bei Blende f4

 50mm auf 50cm ca. 6cm Schärfentiefe
 85mm auf 50cm ca. 3cm Schärfentiefe
100mm auf 50cm ca. 2cm Schärfentiefe

Bokehaufnahmen mit Blende f2,8

 50mm auf  50cm ca.  4cm Schärfentiefe
 50mm auf   1m  ca. 18cm Schärfentiefe
 50mm auf   2m  ca. 73cm Schärfentiefe
 85mm auf  50cm ca.  2cm Schärfentiefe
 85mm auf   1m  ca.  6cm Schärfentiefe
 85mm auf   2m  ca. 24cm Schärfentiefe
100mm auf  50cm ca.  1cm Schärfentiefe
100mm auf   1m  ca.  4cm Schärfentiefe
100mm auf   2m  ca. 17cm Schärfentiefe

Setup

Shoot 1
Bildqualität L(JPEG)
3:2
Belichtungssimulation Aktiv
Display spiegeln
Rückschauzeit 2 Sek.

Shoot 2
Touch-Auslöser Deaktiv
Belegung Ring-Func-Taste AF-Methode (Einzelfeld oder Gesicht-Verfolgung)
Belegung Movie Movie
Objektivrad Zoom-Stufen (bei Av/Tv dann hinteres Rad Blende/Zeit, vorderes Rad 24-28-35-50-85-100mm Brennweite)

Shoot 3
Digitalzoom Aus
AF Betrieb ONE Shot
AF-Methode Einzelfeld AF (per Touch fokussieren möglich)
AF-Feld Größe Klein
Kontinuierl. AF Aus

Shoot 4
AF+MF Ein
AF-Hilfslicht Aus
MF-Fokus-Lupe 10x
Safety MF Ein
Einst. für MF Peaking Ein/Hoch/Rot
IS-Einstellungen Nur Aufnahme/Standard
Movie-Auto-Wasserwaage aktiv

Shoot 5
ISO Empfindlichkeit Auto (max. ISO500) / Änderungsrate Standard
Tonwert Priorität Off (Bei Bildern mit Sonne oder Spitzlichtern ein, dann auch -1/3 Korrektur)
Autom. Belichtungsoptimierung Off
Messmethode Matrix
ND Filter Auto (ND 0,9 / 3 Blenden)
Blitzeinstellungen Auto (-1) 2. Verschluss R.Augen aus Safety FE Ein

Shoot 6
Weissabgleich Auto
Bildstil Neutral (Schärfe um 1 reduziert)
High ISO Rauschreduzierung Gering
Spotmessung AF-Messfeld
Safety Shift Ein

Shoot 7
Selbstauslöser Off

Shoot 8
Movie-Aufn. Größe 1920x1080 59,94

Setup 1
Ordner Mtl.
Datei Nummer Fortlaufend
Videosystem NTSC
Startbild Off

Setup 2
Eco Modus Aus
Stromsparmodus Auto-abschalten Ein Display Aus 2 Min.
Obj. einfahren 1 Min.

Setup 3
Stummschaltung Ein

Setup 4
-

My Menu

Aufnahmereihe (AEB auf +/- 2 für Pseudo-HDR)
Tonwert Priorität
ND Filter
IS-Einstellungen
Bildqualität
Selbstauslöser

Picture-Style Bildstil - freie Programmplätze

Anw.Def1 Twilight
Anw.Def2 Emerald
Anw.Def3 0 4 4 -1 1 1 (für Video)

C-Mode (Einstellungsspeicher für Panorama oder Stativaufnahmen der G7X)

Hier wird von o.a. Grundeinstellungen ausgegangen, es sind also nur die Abweichungen zu o.a. Einstellungen aufgeführt...

Mode M
Tonwertprio An
ISO 250
1/100
f5,6
WB Sonne
35mm Brennweite
Rückschauzeit Aus
Manueller Fokus
Das sind dann die Ausgangseinstellungen, um z.B. Panoramas zu machen (hochkant/quer je nach Bedarf). Alle diese abweichenden Einstellungen (im Vergleich zu o.a. Setup) außer der Distanz werden von/zum C-Modus "restored"; nicht aufgeführte Einstellungen wären ggf. zu prüfen...

Check

Brennweite?
ND-Filter?
Tonwertprio?
ISO?
Weissabgleich?
Picture Style?
Bildqualität L/Raw?
AEB gewünscht?

Eingestellt werden muss

Zeit anhand Histogramm 
Manueller Fokus z.B. auf knapp 3m Hyperfokaldistanz bei 35mm/f5,6

Beispielbilder

LinkGalerie

 
27.09.2019 18:21:28h Glossar top

Dynamic Range Increase DRI (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Mehrere deckungsgleiche (Stativ!) Bilder mit unterschiedlichen Belichtungswerten (z.B. mittels Bracketing, Belichtungsreihe) werden zu einem Bild mit erhöhtem Kontrastumfang verdichtet.

DRI-Bild in Paint Shop Pro 9 mittels Ebenen / Masken:

Fertig!

zum optimieren:

Alternative bei mehr als zwei Bildern

Diese Variante kommt aus dem Astronomie-Foto-Bereich, eigentlich um zufälliges Bildrauschen zu unterdrücken:

D.h. man sieht dann von den Bildern...

0.75(0.67(0.5 Bild1 + 0.5 Bild2) + 0.33 Bild3) + 0.25 Bild4 = 0.25 Bild1 + 0.25 Bild2 + 0.25 Bild3 + 0.25 Bild4 
...quasi einen Durchschnitt. Details die auf allen Bildern (gleich) aussehen kommen auch gleich raus, Details die nur auf einem Bild vorhanden sind dagegen werden deutlich abgeschwächt. In der Astrofotografie hat man da üblicherweise aber identische Bilder in großer Anzahl...

Alternativen zum Feintuning / nachbearbeiten der Masken z.B.:

Ebenfalls möglich: Deckfähigkeit und Mischmodi der Maskenebenen mit den Reglern der Ebenenpalette verändern

weitere Links zum Thema:

 
21.11.2007 21:36:51h Glossar top

Entrauschen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Menü: Anpassen - Fotokorrektur - Bildrauschen digitaler Kameras entfernen

Das Werkzeugfenster ist fünfgeteilt (Karteireiter Bildrauschen entfernen):

Samples setzen

Einstellungen

Voreinstellungen

Das macht Sinn, wenn in ähnlichen Situationen oder in einer Bilderserie (z.B. Portraits) immer ähnlich starke Rauschmuster auftreten (Voreinstellung gilt nicht für die Samples selbst, davon werden bild-individuell immer drei (hell/mittel/dunkel) als default neu ermittelt) - auch interessant zur Automatisierung (Script-Batch-Bearbeitung)

Kamera-Voreinstellungen

dagegen benutzen beim speichern/laden die Samples (sowohl Rauschmuster als auch Farbbereiche). Es geht hier also nicht um reine "Kamera-Presets" wie bei anderen Entrauschungs-Programmen, sondern auch um situationsbezogene Anwendungsfälle

Bild(ton)werte schützen


entrauschen klappt nicht

es wird zu agressiv entrauscht

Hoffnungslose Fälle

 
07.01.2008 23:22:26h Glossar top

Kabelauslöser an Kamera ohne Fernauslöseranschluß (folge Link Bastelecke)

Problem:

Die Kamera verfügt über gar keinen Anschluss für einen Fern- oder Kabelauslöser (z.B. so gut wie alle Kompaktkameras, aber auch einige wenige SLRs), oder der vorhandene Fernauslöser läßt sich nicht feststellen (wie z.B. für "bulb"-Aufnahmen (Nacht- oder Astrofotografie) notwendig), oder die Kamera verfügt über keinen Selbstauslöser.

Für diesen Fall läßt sich die Funktionalität mit einem handelsüblichen Drahtauslöser (gibts auch in einer pneumatischen Version für größere Entfernungen oder in einer Version mit "Aufzugsmotor", der dann einen evtl. fehlenden Selbstauslöser ersetzt!) nachrüsten:
Linkimage Linkimage (zum vergrößern jeweils auf die Bilder klicken)
Im einfachsten Fall verklebt man die Gummischeibe mit dem Fiberglasring, und klebt das ganze auf ein passendes Stück Klettband. Das ist (A) entweder so lang, dass es komplett um die Kamera (Kameragriff) geschlungen wird, oder (B) man klebt an die Kamera an passender Stelle ein paar Stücke Flauschband (wie links evtl. zu sehen - an der EOS 1000FN würden bei der Variante (A) das Blenden-/Zeitvorwahlrad, das LCD-Display und noch ein paar Knöpfchen unbedienbar). In die Gummischeibe bohrt man ein kleines Loch, und dreht dann den Draht-/Selbstauslöser einfach ein (hält und ist bei Bedarf wieder auseinandernehmbar).

Durch Druck auf das Ende des Auslösers kommt am anderen Ende ein Drahtpin (bei guten Drahtauslösern in genau einstellbarer Länge) heraus. Durch eine einfache mechanische Vorrichtung ist der Draht in dieser Stellung festgeklemmt (kann am Bedienende wieder gelöst werden). Bei den pneumatischen Auslösern ist an dem einen Ende ein kleiner Gummiball befestigt, der beim zusammendrücken über eine dünne Schlauchleitung ebenfalls am anderen Ende einen Drahtpin hervortreten lässt (Ich kenne allerdings diese Teile nur so, dass man da nichts feststellen kann). Der Selbstauslöserersatz arbeitet mit einem einfachen Federwerk, das über einen kleinen Hebel gespannt wird. Beim zurücklaufen bewegt sich der Arm zurück und ein Drahtpin betätigt den Auslöser.

Alternative

Anstelle der Klettbandlösung in der Eisenwarenabteilung des Baumarktes nach geeigneten Metallverbindern (Eisen oder Alu) suchen. Die Teile werden so gebogen bzw. verschraubt, dass sie von der Stativschraube gehalten werden und genau über dem kameraeigenen Auslöser enden. Dort ist wiederum ein passendes Gewinde für einen Drahtauslöser vorzusehen...

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Negative abfotografieren oder scannen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Abfotografieren von Dias habe ich schon erfolgreich durchgeführt und beschrieben (Artikel findet ihr in der LinkBastelecke). An Negativen beisse ich mir die Zähne aus. Weder scannen noch abfotografieren mit der nachfolgend beschriebenen Nachbearbeitung haben zu nennenswerten Erfolgen geführt. Also bloss nicht lesen oder gar nachmachen, reine Zeitverschwendung! ;-)

Theoretisch sollte es wie folgt gehen:

Jeder Farbnegativfilm hat zur Verhinderung von sogenannten Nebendichten eine orangefarbene Maskierung. Diese Maskierung ist von Filmtyp zu Filmtyp unterschiedlich.

Handelsübliche Diascanner haben entsprechende Filmprofile gespeichert, die Ihnen ein konvertieren von Negativen erlaubt (sofern Hersteller/Filtyp in der Datenbank vorhanden sind). Problem: Die Flachbettscanner...

Ein anderer Weg steht in der c't 24/98, p.240-241:

Wie gesagt: Ich bekomme mit beiden Methoden nur ganz bescheidene (unbrauchbare) Ergebnisse hin...

 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

Nodalpunktadapter Fuji S9500 (folge Link Bastelecke)



 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Objektivadapter Bajonettadapter Canon A60/A70 (folge Link Bastelecke)

Problem

Im Gegensatz zu Spiegelreflex- und (i.d.R. teuren) Meßsucherkameras kann an den meisten Digitalkameras (der moderaten Preisklassen) das Objektiv nicht gewechselt werden. Nicht einmal ein gängiges Filtergewinde ist vorhanden. Das ist recht ärgerlich, da Belichtungs- und Autofokussteuerung direkt durch das Objektiv (TTL) erfolgen, so dass einer Verwendung von Filtern / Wechselobjektiven (...) (im Gegensatz zu gängigen Sucherkameras) eigentlich nichts im Wege steht.

Für einige Modelle (so auch die A60/A70) sind immerhin entsprechende Zubehörartikel vom Hersteller bzw. Drittfirmen (z.B. Soligor, B.I.G.) erhältlich. Bei der A60 ist das dann ein sog. Bajonettadapter, der über einen 52er Filteranschluss für Zubehör vor dem Objektiv verfügt. Kosten ca. € 20-25,-

Warum selbstgebaut?

Ich hatte hier noch einige ungenutzte Teile von einer alten Videokamera herumliegen, nämlich einen Adapterring 37mm->46mm, einen 46mm Videokonverter (Weitwinkel 0,66 und Tele 1,5), Polfilter, Nahlinsen, Graufilter usw.. Leider also alles Anschlussgröße 46mm - was bei der Verwendung des regulären Adapters zu Vignettierungen führen würde (Reduzierung 52 auf 46). Alternative: Altes Zeug verkaufen und passendes Zubehör besorgen wäre möglich gewesen, aber insgesamt eher zu teuer (für die paar Bilder, die ich mit den Vorsätzen mache - alleine der Polfilter kommt wohl öfters zum Einsatz). Allerdings hat der selbstgebaute Filter einen

Nachteil: Er wird nur aufgesteckt, muss also für das Bild mit festgehalten werden. Dafür ist er dann aber ruck-zuck wieder abgenommen und verstaut, wenn man ihn nicht braucht. Das ist m.E. bei der Verwendung eines Polfilters sogar ein Vorteil, weil man die für die Aufnahme "richtige" Stellung auf dem Display gar nicht beurteilen kann, man muss den Filter dafür abnehmen und den Filter vor dem Auge einstellen. Dann wieder aufstecken und... Für leichte Linsenvorsätze (Nahlinse, Filter) kann man den Adapter problemlos mit Tesafilm auch am Bajonettblendenring temporär fixieren!

Vorteil: Kosten € 0,8 (für das Abflussrohr, alles andere war vorhanden) image

Linkimage Linkimage

Material, Werkzeug

Zufällig haben diese Standard-Abwasserrohre ein recht geeignetes Maß - nämlich einen Innendurchmesser von ca. 36,5mm-37mm, der knapp über das ausgefahrene Objektiv passt - und außerdem genau die richtige Größe für einen Filteradapter von 37mm auf (in meinem Fall 46mm) die gewünschte Filtergröße besitzt. Man benötigt übrigens nur knapp 2 cm. Diese Rohre gibt's in jedem Baumarkt zu kaufen.

Eine Metall(Kunststoff-)säge - möglichst als Kapp-/Gehrungssäge damit man einen geraden Schnitt hinbekommt. Theoretisch geht auch ein großes Küchenmesser image
Eine breite Metall(Kunststoff-)feile und möglichst eine feine Rundfeile zum entgraten sowie mittelfeines Schleifpapier. Alles um die Schnittkanten zu bearbeiten...
...und natürlich das passende Zubehör. An erster Stelle (für Natur-, Landschafts- und auch Makrobilder) einen Polfilter. Schluckt zwar 1-2 Blendenstufen an Licht (je nach Stellung), aber zaubert Spiegelungen / Reflexe weg und liefert daher sattere Farben. Ebenfalls für Landschaftsfotografen nützlich einen (Grau-)Verlaufsfilter, der einen zu hohen Kontrastumfang (heller Himmel - dunkler Vordergrund z.B.) noch vernünftig abbildbar machen hilft. Und natürlich je nach Geschmack & Bedarf (möglichst achromatische) Nahlinsen, Tele- und Weitwinkelkonverter usw. usw...

Was ist zu tun?

Ich lasse den Bajonett-Schutzring auf der Kamera wenn ich den Vorsatz verwende. Also zunächst abmessen, wie lang der gesamte Adapter incl. Filteradapter werden darf, damit die Aufsätze nicht ans ausgefahrene Objektiv anstossen (maximale Tele- und Weitwinkelstellung differieren bei der A60 ungefähr um einen mm). Zu lang darf der Aufsatz aber auch nicht sein, sonst hat man prächtige Vignettierungen (Abschattungen durch den Aufsatz, Filteradapter). Das 37mm-Gewinde verschwindet zum Teil im Kunststoffrohr; es kommt also auch genau auch auf den verwendeten Adapter an. Bei mir habe ich für den Kunststoffring eine Breite von 17mm gewählt. Falls man die Wahl hat natürlich den schmalsten (Bauhöhe) Filteradapter kaufen...

Nach dem absägen (möglichst gerade, damit die optische Achse zentriert bleibt) die Schnittkante entgraten und glattschmirgeln. Den Filterring kann man dann ohne weitere Nachbearbeitung mit etwas Kraft auf das Kunststoffrohrstück schrauben. Damit es dauerhaft hält, habe ich die beiden Teile aber mit Epoxydharzkleber fixiert. Das war's auch schon.

Diesen Adapter kann man nicht "selbstsitzend" aufstecken; dazu müsste man jetzt innen an der Kameraseite den Rohrdurchmesser verkleinern, z.B. mit dünnem Gewebeband o.ä.. Aber ob das dem Objektiv auf Dauer bekommt? Ausserdem bekommt man bei Verwendung des Adapters eine kräftige Abschattung des eingebauten Blitzes (ich denke dass es beim Originaladapter auch dieses Problem gibt). Bei der Verwendung mit leichten Filtern (Nahlinse) kann man das Teil auch mittels Tesa fixieren image

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Planet Panorama (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

LinkPanorama in Polarkoordinaten umsetzen mit Paint Shop Pro9 (wird auch schonmal mit (Little) Planet Panorama bezeichnet...)

LinkBeispielbild(er) Planet (Polarprojektion) Panorama Tutorial mit Paint Shop Pro 9

... auf Linkflickr gibts dazu eine eigene Gruppe...



image

  • Bild raussuchen, Horizont begradigen
  • ggf. Ausschnitt, kleinere Retusche
  • strecken
  • drehen

...Polarkoordinatenumsetzung...


image

  • Übergänge verschmieren / klonen
  • ggf. passend drehen, Ecken colorieren
  • kleinere Nacharbeiten (Retusche, merkt Ihr dann schon was zu tun ist...)


Linkimage

  • fertig...






1:1

image

image

1:2

image

image

1:3

image

image

1:4

image

image

2:3

image

image

 
13.08.2008 21:54:42h Glossar top

Reproarm selbstgebaut (folge Link Bastelecke)

Nachdem die mitgelieferte Canon-Software ein recht bequemes fernsteuern der angeschlossenen Kamera erlaubt, habe ich kurzentschlossen einen stationären Reprostand auf dem Schreibtisch eingerichtet, um z.B. auf die Schnelle mal ein paar Seiten einer Zeitschrift o.ä. digitalisieren zu können.

image Reproarm für Arme image (ein wenig unglücklich aufgenommen)

Das Regal steht auf dem Schreibtisch auf. In der passenden Höhe ein Loch gebohrt. Der eigentliche Schwenkarm ist ein Torbeschlag aus dem Baumarkt (ist sehr verwindungssteif). Mit M8-Schraube und Flügelmutter unter das durchbohrte Regalbrett geschraubt. Am Ende des Schwenkarms habe ich einen alten Mini-Stativkopf befestigt, an den dann die A60 geschraubt wird. Im Prinzip wäre hier evtl. ein Winkel mit einer passenden Schraube (z.B. bei Brenner Fotoversand oder z.B. von einer Blitzschiene o.ä.) genausogut oder sogar besser geeignet, aber der Mini-Kugelkopf taugt eigentlich zu sonst nichts so richtig...

Je nach Standort reicht Tageslicht, zurnot nehme ich noch die Halogen-Schreibtischlampe zu Hilfe. Für qualitativ höherwertige Fotos müsste man mit dem Licht mehr Aufwand treiben (2-4 gleiche Lampen überkreuz an den Ecken der Vorlage)...

Nach Montage der Kamera USB anschliessen und RemoteCapture von Canon starten. Weissabgleich, Ausschnitt-/Fokus einstellen und es kann losgehen (Leertaste Tastatur macht Bild, zwischendurch positioniere ich die Zeitschrift (...) bzw. blättere um). So lassen sich zurnot auchmal längere Buch-/Zeitschrifts-Passagen direkt auf Festplatte(!) "digitalisieren"... Bildausschnittsgröße etwas größer als DIN A4. Wenn der Reproarm nicht gebraucht wird, verschwindet er wieder unter dem Regalbrett...
 
02.05.2019 15:56:54h Glossar top

Schnappschusseinstellungen, Schärfentiefe, hyperfokale Distanz (folge Link Basics Fotografie)

...am Beispiel der Canon Powershot A60 erklärt

...natürlich gilt das ganze sinngemäß auch für alle anderen Kameras...

Wozu dass?

Schnappschusseinstellungen, Schärfentiefe und die hyperfokale Distanz

Zusätzlich lohnen sich im Zusammenhang mit Schnappschussaufnahmen (aber auch für Landschaftsaufnahmen...) ein paar Gedanken zur Schärfentiefe und zur sog. hyperfokalen Distanz (HD).

Was ist eigentlich die Definition von Schärfentiefe?

Sie ist z.B. eben genau nicht ein Bereich, innerhalb dem alles scharf abgebildet wird - tatsächlich wird beim fotografieren nur genau eine "Bildebene" scharf abgebildet, die eben (quasi millimetergenau) exakt der eingestellten Gegenstandsentfernung entspricht.

Alles(!), was davor bzw. dahinter liegt, wird grundsätzlich unscharf abgebildet - je weiter davon entfernt, desto unschärfer (mal vereinfacht ausgedrückt).

Tatsächlich kann man die Schärfentiefe auch nicht exakt definiert messen/ausdrücken. Sie ist immer abhängig davon, wie das Endprodukt (Foto, Monitoransicht)

Und als "scharf" definieren wir einfach mal alle diejenigen Bildteile im Endprodukt, die dem Betrachter nicht als "unscharf" auffallen image.

Ob ein Bilddetail als "scharf" wahrgenommen wird, ergibt sich einfach daraus, inwieweit das (Betrachter-)Auge einzelne Bildpunkte im Endprodukt (Foto, Monitor) noch auflösen/wahrnehmen kann. Das ist u.a. auch direkt abhängig von der Entfernung des Betrachters zum Bild. Und es ist natürlich von Mensch zu Mensch verschieden.

Was bedeutet das jetzt für unser Bild?

Ein Kleinbildnegativ als Beispiel ist 24x36mm groß. Wenn man davon eine Vergrößerung auf 10x15cm erhalten will, muss man also alles um den Faktor 4,17 fach vergrößern (36mm x 4,17 = 15cm). Daraus ergibt sich natürlich, dass jeder einzelne Bildpunkt vom Negativ um diesen Wert vergrößert wird. Im Optimalfall ist der (ein) resultierende(r) Bildpunkt im Foto dann genau so groß, dass er eben noch vom Auge des Fotobetrachters als "Einzelpunkt" (und eben nicht als "Kreis"/Scheibe) aufgelöst werden kann.

Wenn man auf (noch) größere Formate vergrößert, ändert (vergrößert) sich normalerweise immer auch der Betrachtungsabstand - und somit werden vom Auge wiederum nur größere Bildpunkte wahrgenommen, d.h. es ändert sich dadurch nichts am Schärfeeindruck (niemand wird im Normalfall ein Poster von 40x60cm aus 20cm Entfernung (wie ein 10x15 Foto etwa) ansehen!).

Die max. zulässige Größe eines Bildpunktes im Originalabbild (auf CCD bzw. Negativ) wird als "Zerstreuungskreis" bezeichnet. Ist ein einzelner Bildpunkt im Originalabbild größer, wird dieses Detail in der Vergrößerung dem Betrachter unscharf erscheinen. Der Bereich der "Schärfentiefe" erstreckt sich also auf die Bereiche des Bildes, bei dem einzelne Bildpunkte kleiner oder gleich dem Zerstreuungskreisdurchmesser abgebildet sind.

Beim Kleinbildformat z.B. wird der "Zerstreuungskreisdurchmesser" für normale Bildzwecke mit ungefähr 0,025 bis 0,030 mm angesetzt, d.h. nach unserer 4,17 fachen Vergrößerung von 24x36mm auf 10x15cm erhält man einen Bildpunkt in der Größe von 0,025mm (bis 0,03mm) auf dem Negativ x 4,17 Vergrößerung = 0,1mm bis 0,13mm auf dem Bild. Kleinere Bildpunkte kann der Durchschnittsmensch in normaler Bildbetrachtungsentfernung optisch nicht auflösen. Generelle Formel für den Zerstreuungskreisdurchmesser (Unschärfekreis): Formatdiagonale in mm / 1500

Zurück zur A60. Der Bildsensor ist nochmal wesentlich kleiner (rund 6,5 mal) als ein Kleinbildnegativ. Rechnen wir jetzt also auf dieses Format (ganz vereinfacht) um, erhalten wir einen (theoretischen) zulässigen Zerstreuungskreisdurchmesser für die A60 von ungefähr: 0,025mm (bis 0,03mm) / 6,5 Faktor = 0,004mm bis 0,005mm auf dem CCD.

Gegenrechnung aus rein rechnerischer/logischer Sicht: Geht man von einer nutzbaren Diagonale von 6,59mm auf dem CCD aus, dann sind rechnerisch / theoretisch bei 1600x1200 Pixeln (maximaler) Auflösung auf der Diagonalen 2000 Pixel unterzubringen: 6,59mm / 2000 Pixel = 0,0033mm je Pixel!

Theoretisch vor allem deshalb, weil vor die CCD-Zellen noch ein RGB-Farbgitter geschaltet ist, dass die tatsächliche Auflösung um (praktisch) ca. 30% herabsetzt (durch spez. Algorithmen / Interpolation wird dann auf die "Nenngröße" hochgerechnet). Wenn man diese 30% jetzt ansetzt, kommt man wieder auf Werte zwischen 0,004-0,005mm...

Nach einigen praktischen Tests habe ich für mich image den "Zerstreuungskreisdurchmesser" für die A60 auf 0,004mm - 0,008mm festgelegt - je nachdem, ob feine Details darzustellen sind oder nicht. Bei Fotos ohne bildwichtige (feine) Details kann man im Extremfall beruhigt(!) die Tabellen "auf 2 Pixel genau" nehmen, ich habe schon mehrere zufriedenstellende Praxistests gemacht. Selbst die Tabellen "auf 3 Pixel genau" sind nutzbar (insbesondere für Natur-/Landschaftsaufnahmen, oder wenn nicht mehr als bis ca. 13x18cm vergößert wird).

Die u.a. Schärfentiefetabellen zeigen für einige vorgegebene Entfernungen in etwa den Bereich an (Nahpunkt bis Fernpunkt), innerhalb dem der Zerstreuungskreisdurchmesser unter der kritischen Marke bleiben wird. Das läßt sich nun in der Schnappschusspraxis sehr gut ausnutzen, indem auf eine bestimmte Entfernung (manuell) fokussiert - und diese Entfernungseinstellung beibehalten wird, d.h. man "spart" sich die Autofokuszeit. Trotzdem werden alle Gegenstände vor/hinter der eingestellten Ebene wie aus den Tabellen ersichtlich im Schärfetoleranzbereich liegen.

Die hyperfokale Distanz (HD)

wiederum spielt in die Schärfentiefe"praxis" hinein. Es gibt für jede Kombination aus Brennweite und Blende eine Entfernungseinstellung, bei der der Schärfentiefebereich etwa bei der Hälfte der eingestellten Entfernung beginnt und sich bis "unendlich" in der Ferne hinzieht - genauer gesagt bleibt wie eben gelernt der Zerstreuungskreisdurchmesser für abgebildete Gegenstände in diesem Entfernungsbereich unterhalb dem "kritischen" Zerstreuungskreisdurchmesser.

Achtung:

Stellt man auf einen Gegenstand scharf, der näher liegt, dann "fehlt" im Bereich ganz entfernter Gegenstände (unendlich...) die Bildschärfe. Stellt man im umgekehrten Fall auf einen Gegenstand jenseits der hyperfokalen Distanz scharf, dann "verschenkt" man im näheren Bereich entsprechende Bildschärfe. Dieser Fehler wird gern gemacht, indem bei Landschaftsaufnahmen auf einen weit entfernt liegenden Punkt (quasi unendlich) fokussiert wird. Dadurch wirken dann näherliegende Details leicht unscharf, was nicht immer gewollt ist...

Die HD stellt man fix als Entfernung ein (Schärfespeicher, Typ 2 ohne Belichtungsinfos, RTFM). In der Folge wird alles zwischen der Hälfte der HD (Einstellentferung) bis unendlich hinreichend scharf abgebildet werden. Die HD ist abhängig von der jeweils eingestellten Blende und Brennweite der Kamera, aus der man somit eine "Fixfokuskamera" macht image Interessant ist das schonmal für bestimmte Landschaftsaufnahmen, bzw. wenn einfach möglichst viel der "Szenerie" scharf eingefangen werden soll.

Praktischerweise stellt man das nicht ganz manuell anhand des Displays/der Entfernungsanzeige ein, sondern man fokussiert auf ein in der passenden Entfernung vorhandenes Motiv vor.

LinkTabellen für die Canon A60

Für eigene Berechnungen bzw. beliebige andere Kameras: Siehe LinkExcel-File

 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

Sonne Mond Licht Dämmerung Blaue und Goldene Stunde (folge Link php scripte)

Das Script LinkSonnenauf- und Untergangszeiten, Dämmerungszeiten und Mondphase zeigt berechnete Daten (Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, bürgerliche Dämmerung, Natutische und Astronomische Dämmerung, Blaue Stunde, Goldene Stunde...) für den aktuellen (einen beliebigen) Tag an.

Über eine Ortssuche (kleine lokale Datenbank mit deutschen Städten) kann (halbautomatisch) eine andere geografische Koordinate eingestellt werden. Der Standort wird über eine google-Maps-Karte angezeigt.

Unterstützt der Client/Browser eine automatisierte Ortsbestimmung (Geolocation per GPS z.B.), kann diese für die Standortermittlung verwendet werden.

Natürlich kann die Position (wie alles Andere) auch manuell vorgegeben werden.

Die Daten sind nützlich, um z.B. für einen bestimmten Tag/Location die Lichtverhältnisse rund um die Dämmerungszeiten zu bestimmen. Wenn man einen Ort auswählt, bekommt man (innerhalb der Ortssuche über Datenbank) weiterführende Links (zur Stadt, zum genauen Sonnenstand, zum Wetter) angeboten. Wer es ganz genau wissen will (z.B. auch Himmelsrichtung und Höhe über dem Horizont zu bestimmten Zeiten), klickt dort auf den Link zum Sonnenstandsdiagramm (ein Service der Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie)...

Was wird ausgegeben?

official     Sonne geht am Horizont auf oder unter
civil         Dämmerung beginnt / endet
nautical     Umrisse (z.B. auf See) können noch schemenhaft wahrgenommen werden
astronomical Ab / bis wann ist es tatsächlich stockdüster

Ortsangepasste Daten für ein gesamtes Kalenderjahr stellt das Tool in Dateiform zum Download zur Verfügung (z.B. als CsvDatei zum Import in Excel, als vorbereitete Agenda zum einfügen in Tiddlywiki oder für Mediawiki -Syntax, im iCalendar-Format zum Import in Thunderbird oder Outlook usw.)

Fotografie

Für die Blaue und Goldene Stunde muss (kann) man sich nicht ganz exakt an die berechneten Zeiten halten, sie dienen hauptsächlich der ungefähren Orientierung
(und sind ja ohnehin Wetter/witterungsabhängig).

Für die "Blaue Stunde" kommt daher letztlich der gesamte Zeitraum in Betracht, der innerhalb der civil+nautical-Dämmerung liegt(d.h. die Sonne ist nicht mehr oberhalb des Horizontes sichtbar, aber der Himmel ist auch noch nicht tiefschwarz), Schwerpunkt wohl Richtung Zeitpunkt der "Nautischen Dämmerung".

Die goldene Stunde beginnt/endet eigentlich auch schon um die Zeiten des Sonnenauf- und -untergangs herum, von/bis hin zu Sonnenstandswinkeln von etwa max. 20 Grad oberhalb des Horizonts. Faustregel: Sonne steht dann ungefähr zwei handbreit (am ausgestreckten Arm) oberhalb des Horizonts oder tiefer.

Letztlich verwischen die Grenzen: Kurz nach Sonnenuntergang (bzw. vor Sonnenaufgang) hat man aufgrund von Lichtreflexion oft für kurze Zeit ein schönes Abend-/Morgenrot am Himmel (auch: Alpenglühen).
Umgekehrt (bei sehr tiefem Sonnenstand, also kurz vor Sonnenuntergang (nach Sonnenaufgang)) kann man schöne komplementäre Farbstimmungen einfangen, z.B. spiegeln sich dann auf bewegten Wasseroberflächen gleichzeitig gelblich/rote und magenta/mauve/blaue Farben des Himmels (aus Ost-/West-Richtungen)
- ähnliches gelingt in der blauen Stunde (ohne Sonne) dann wieder mit dem tiefblauen Himmel, als Komplementärfarben nimmt man künstliche Beleuchtungen ins Bild.

Variieren kann man mit der Licht-Ausrichtung, gerade in der Goldenen Stunde kann man gut sowohl Gegenlicht, Streiflicht als auch Vorderlicht nutzen.
Durch die stärkere Streuung (Staub, Dunst) bei tiefstehender Sonne erhält man oft "weicheres" Licht+Schatten...

Generell macht RAW (dann kann man den Weissabgleich später in Ruhe ausknobeln) und eine niedrige ISO-Zahl Sinn (Rauschen in den oft weichen / pastellfarbenen Bereichen sieht nicht gut aus). Fotografiert man in JPEG sollte man zwischendurch immer wieder die Grund-Farbstimmung kontrollieren oder einfach mit mehreren Weissabgleichs-Einstellungen "parallel" die Bilder machen (Tageslicht, Wolken, Kunstlicht, Auto bzw. WB-Belichtungsreihe wenn die Kamera das unterstützt), denn eine nachträgliche Anpassung ist später nicht ganz leicht. Genauso ist eine klassiche Belichtungsreihenautomatik per default empfehlenswert sofern man keine ganz konkreten Vorstellungen davon hat, wie die Bilder genau aussehen/wirken sollen.

Aufgrund der längeren Belichtungszeiten - spätestens nach Sonnenuntergang - sollte ein Stativ und Fernauslöser nicht fehlen...

mobiler Zugriff

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22.10.2014 21:15:47h Glossar top

Verlustfreies Drehen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Problem

Öffnet man ein Bild, dreht es (egal ob um 90 Grad oder eine ''krumme'' Zahl) und speichert es wieder in einem verlustbehafteten Format wie JPG ab wird der Bildinhalt neu komprimiert, dabei verschlechtert sich die Bildqualität immer. Das speichern in einem lediglich komprimierten Format (TIFF, PNG) bewirkt keine Verschlechterung der Bildqualität.

Verlustfreies drehen / rotieren in Paint Shop Pro 9 (PSP9)

Die einzige Möglichkeit das in PSP9 zu verhindern ist es im Bildbrowser zu drehen (Strg-B oder das Browsersymbol anklicken). Dazu die rechte Maustaste auf dem Bild drücken (natürlich können mehrere Bilder gleichzeitig markiert werden) und das verlustfreie drehen / rotieren (90/180 Grad) wie gewünscht auswählen. Die Option ist ausgegraut, wenn das Dateiformat gar nicht verlustbehaftet ist (PNG, TIFF usw.)...

Bearbeitet man das (geöffnete) Bild aber ohnehin anderweitig in PSP9 und will man es anschliessend in einem verlustbehafteten Format speichern, macht es allerdings keinen Sinn diesen Bearbeitungsschritt vorher (oder nachher) getrennt durchzuführen. Man sollte dann lediglich darauf achten, möglichst sämtliche Schritte nach dem öffnen des Bildes (z.B. anhand des LinkWorkflows) ''in einem Rutsch'' durchzuführen, und zum Schluss einmalig als *.jpg (...) zu speichern.

Und natürlich kann man - ist irgendein Bild in PSP9 geöffnet - es (in 90 Grad Schritten jedenfalls!) drehen, so oft man will - die Reduzierung der Qualität tritt ja erst beim komprimieren vor dem speichern (als JPG z.B.) auf. Von 90/180/270 Grad abweichende Drehungen dagegen bewirken ggf. notwendige Anpassungen, die auch mit Qualitätsverlust einhergehen werden.

Tipps

 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

Workflow JPEG Bearbeitung (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)


Die Bilder werden also kopiert in eine Linkpassend geplante/angelegte Verzeichnissstruktur auf dem Rechner.



Reihenfolge der einzelnen Arbeitsschritte

Empfehlung: Alle folgenden Arbeiten mit aktivierter Histogrammanzeige via Menü Ansicht - Paletten - Histogramm ausführen.

Der grundsätzliche Workflow lautet:

1. Farbkorrektur (Farb-Balance), 2. Kontrast, 3. Sättigung anpassen (Grund: Farbänderungen bewirken durch verschieben der RGB-Anteile immer auch eine Kontraständerung, Kontraständerungen bewirken i.d.R. verschieben der Grauwerte, was wiederum die Sättigung beeinflusst - die daher zum Schluss angepasst wird).

Ausnahmen von dieser Regel: Ist das Bild sehr hell oder sehr dunkel sind die Farbinformationen nicht verlässlich/ausgeprägt. In diesen Fällen sollte man zunächst den Kontrast verbessern, danach erst die Farben und die Sättigung nachbearbeiten.

Anschliessend - je nach Bedarf:

Es macht Sinn, alle Bearbeitungsschritte möglichst in einem Rutsch durchzuführen. Verwendet man mehrere, spezialisierte Tools, muss man jeweils die Bilddatei zwischenspeichern. Dabei sollte nach Möglichkeit immer ein verlustfreies Zwischenformat (z.B. TIFF) verwendet werden. Alle Tools sollten die Metadaten (EXIF...) konservieren. Geht das nicht, kann man z.B. zu Anfang des Bearbeitungsprozesses mit Exifer die EXIF-Daten in Dateiform extrahieren (und ganz zum Schluss wieder ins Bild einfügen)...


Link...Gesamtliste meiner Paint Shop Pro 9 (PSP9) Tutorials / Howtos... ansehen

 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top