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Canon Powershot G7X Mark II Setup Einstellungen Hyperfokaldistanz
DCF - DCIM - DPOF - FILESYSTEM - SPEICHERKARTEN
fotodownloader
Objektivadapter Bajonettadapter Canon A60/A70
Tele- und Weitwinkel- (Vorsatz-) Konverter
VCD aus Canon A60 oder Fuji S9500 AVI Video erzeugen
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Canon Powershot G7X Mark II Setup Einstellungen Hyperfokaldistanz (folge Link Canon G7X Mark II)

Body Canon G7X Mark II

Crop Faktor

Crop-Faktor beträgt ca. 2,73 (1 Zoll Sensor),
ca. 0,011mm Unschärfekreis

Hyperfokaldistanz

24mm - f5,6 - 1,30m / bei f8 - 0,91m
28mm - f5,6 - 1,77m / bei f8 - 1,24m
35mm - f5,6 - 2,76m / bei f8 - 1,93m

Makro oder Bokeh-Aufnahmen

Sweep-Spot ist ca. bei Blende f4

 50mm auf 50cm ca. 6cm Schärfentiefe
 85mm auf 50cm ca. 3cm Schärfentiefe
100mm auf 50cm ca. 2cm Schärfentiefe

Bokehaufnahmen mit Blende f2,8

 50mm auf  50cm ca.  4cm Schärfentiefe
 50mm auf   1m  ca. 18cm Schärfentiefe
 50mm auf   2m  ca. 73cm Schärfentiefe
 85mm auf  50cm ca.  2cm Schärfentiefe
 85mm auf   1m  ca.  6cm Schärfentiefe
 85mm auf   2m  ca. 24cm Schärfentiefe
100mm auf  50cm ca.  1cm Schärfentiefe
100mm auf   1m  ca.  4cm Schärfentiefe
100mm auf   2m  ca. 17cm Schärfentiefe

Setup

Shoot 1
Bildqualität L(JPEG)
3:2
Belichtungssimulation Aktiv
Display spiegeln
Rückschauzeit 2 Sek.

Shoot 2
Touch-Auslöser Deaktiv
Belegung Ring-Func-Taste AF-Methode (Einzelfeld oder Gesicht-Verfolgung)
Belegung Movie Movie
Objektivrad Zoom-Stufen (bei Av/Tv dann hinteres Rad Blende/Zeit, vorderes Rad 24-28-35-50-85-100mm Brennweite)

Shoot 3
Digitalzoom Aus
AF Betrieb ONE Shot
AF-Methode Einzelfeld AF (per Touch fokussieren möglich)
AF-Feld Größe Klein
Kontinuierl. AF Aus

Shoot 4
AF+MF Ein
AF-Hilfslicht Aus
MF-Fokus-Lupe 10x
Safety MF Ein
Einst. für MF Peaking Ein/Hoch/Rot
IS-Einstellungen Nur Aufnahme/Standard
Movie-Auto-Wasserwaage aktiv

Shoot 5
ISO Empfindlichkeit Auto (max. ISO500) / Änderungsrate Standard
Tonwert Priorität Off (Bei Bildern mit Sonne oder Spitzlichtern ein, dann auch -1/3 Korrektur)
Autom. Belichtungsoptimierung Off
Messmethode Matrix
ND Filter Auto (ND 0,9 / 3 Blenden)
Blitzeinstellungen Auto (-1) 2. Verschluss R.Augen aus Safety FE Ein

Shoot 6
Weissabgleich Auto
Bildstil Neutral (Schärfe um 1 reduziert)
High ISO Rauschreduzierung Gering
Spotmessung AF-Messfeld
Safety Shift Ein

Shoot 7
Selbstauslöser Off

Shoot 8
Movie-Aufn. Größe 1920x1080 59,94

Setup 1
Ordner Mtl.
Datei Nummer Fortlaufend
Videosystem NTSC
Startbild Off

Setup 2
Eco Modus Aus
Stromsparmodus Auto-abschalten Ein Display Aus 2 Min.
Obj. einfahren 1 Min.

Setup 3
Stummschaltung Ein

Setup 4
-

My Menu

Aufnahmereihe (AEB auf +/- 2 für Pseudo-HDR)
Tonwert Priorität
ND Filter
IS-Einstellungen
Bildqualität
Selbstauslöser

Picture-Style Bildstil - freie Programmplätze

Anw.Def1 Twilight
Anw.Def2 Emerald
Anw.Def3 0 4 4 -1 1 1 (für Video)

C-Mode (Einstellungsspeicher für Panorama oder Stativaufnahmen der G7X)

Hier wird von o.a. Grundeinstellungen ausgegangen, es sind also nur die Abweichungen zu o.a. Einstellungen aufgeführt...

Mode M
Tonwertprio An
ISO 250
1/100
f5,6
WB Sonne
35mm Brennweite
Rückschauzeit Aus
Manueller Fokus
Das sind dann die Ausgangseinstellungen, um z.B. Panoramas zu machen (hochkant/quer je nach Bedarf). Alle diese abweichenden Einstellungen (im Vergleich zu o.a. Setup) außer der Distanz werden von/zum C-Modus "restored"; nicht aufgeführte Einstellungen wären ggf. zu prüfen...

Check

Brennweite?
ND-Filter?
Tonwertprio?
ISO?
Weissabgleich?
Picture Style?
Bildqualität L/Raw?
AEB gewünscht?

Eingestellt werden muss

Zeit anhand Histogramm 
Manueller Fokus z.B. auf knapp 3m Hyperfokaldistanz bei 35mm/f5,6

Beispielbilder

LinkGalerie

 
27.09.2019 18:21:28h Glossar top

DCF - DCIM - DPOF - FILESYSTEM - SPEICHERKARTEN (folge Link Basics Bildbearbeitung)

Design rule for Camera File system (DCF) Entwurfsregel für Kamera-Dateisystem

DCF ist ein Industriestandard zur Abspeicherung von Digitalbildern auf Speichermedien in Digitalkameras (Verzeichnisstruktur und Dateinamen).

Grundsätzliche Regeln:
DPOF (Digital Print Order Format)

Mit dieser Funktion können Bilder bereits in der Kamera für einen späteren automatischen Ausdruck (z.B. am Selbstbedienungsautomat) ausgewählt werden.

Filesystem Speichermedium
Speicherkartentypen - oder: Speicherkarte ist nicht gleich Speicherkarte...

PIO Mode ->   I/O <-> CPU <-> Speicher
DMA Mode ->   I/O <-> Speicher <-> CPU   

Massnahmen bei/bzw. gegen Datenverlust

Zur Vertiefung:

Weitere Hinweise (i.d.R. CF)

SLC: 1 Bit je Zelle, teurer, schneller, weniger Stromverbrauch
MLC: 3 oder mehr Bits je Zelle, billiger, langsamer, höherer Stromverbrauch

1. Wieviel Speicher brauche ich (eine Karte oder lieber mehrere Karten z.B. im Wechsel)
2. Welcher Typ von Karte ist kompatibel (oft neue Firmwarereleases bei Kameras zur Unterstützung größerer Karten)
3. Welche Geschwindigkeit ist sinnvoll (Preis/Leistungsverhältnis) lesen versus schreiben(!)
4. Boot-Fähigkeit (Motherboard/PCMCIA-Slot/Hersteller Karte) checken wenn Bedingung

SD, Micro-SD -Karten

Alle Angaben in Megabyte (1000*1000 Bytes) pro Sekunde.

Technik/Kapazität SD SDHC SDXC Karten

SD   Secure Digital Memory Card - 4GB
SDHC Secure Digital High Capacity - 4GB bis zu 32GB
SDXC Secure Digital Extended Capacity - 64GB ... 2TB

Mindestschreibrate (Video zumeist) SD Karten V

V6  >=  6 MB/s (HD)
V10 >= 10 MB/s (FHD)
V30 >= 30 MB/s (4K)
V60 >= 60 MB/s (8K, 60 fps)
V90 >= 90 MB/s (8K, 120 fps)

Klassen SD Karten U

alt: Class 2, 4, 6, 10 (MB/s)
neu: U1 10 MB/s, U2 20 MB/s, U3 30 MB/s

Application Performance (Einsatz in Smartphones als Speicher I/O per second = IOPS = Operationen pro Sekunde möglich) SD Karten A

A1 >= 1500 read,  500 write
A2 >= 4000 read, 2000 write

Interface (Speicherbus) SD Karten UHS

UHS-I   12,5 MB/s (SDR12), 25 MB/s (SDR25), 50 MB/s (SDR50, DDR50), 104 MB/s (SDR104)
UHS-II  156 MB/s (FD156), 312 MB/s (HD312)
UHS-III 312 MByte/s (FD312), 624 MByte/s (FD624)

Herstellerspezifische Informationen

CANON

Die Dateisystemstruktur auf Speicherkarten für Canon (Stand Powershot A60)
/DCIM
/DCIM/CANONMSC                   (setting files for images) 
/DCIM/xxxCANON/
              IMG_xxxx.JPG      (JPEG Bilder)
              CRW_xxxx.CRW      (RAW Format Bilder)
              STb_xxxx.JPG      (JPEG-Bilder, Panoramamode, "b" je Serie, beginnend mit "A" beim ersten Bild, "B" beim zweiten...)
              MVI_xxxx.AVI      (Videos, M-JPEG-codiert)
              MVI_xxxx.THM      (Thumbnail-JPEG-Bild für Videos) xxx passt zum AVI! EXIF enthalten, aber kein Thumbnail, das Bild selbst ist ja Eins 
              SND_xxxx.WAV      (Sound annotation zum Bild) xxxx passt zum JPG! 
/MISC                           (DPOF settings)

FUJIFILM

Die Dateisystemstruktur auf Speicherkarten für Fuji (Stand S9500)
/DCIM
/DCIM/xxx_FUJI/
              DSCFxxxx.JPG      (JPEG Bilder)
              DSCFxxxx.RAF      (RAW Format Bilder)
              DSCFxxxx.AVI      (Videos, M-JPEG-codiert)
              DSCFxxxx.WAV      (Sound annotation zum Bild)

PANASONIC

Die Dateisystemstruktur auf Speicherkarten für Panasonic (Stand Lumix DMC-FX500)
/DCIM
/DCIM/xxx_PANA/
              Pxxxnnnn.JPG      (JPEG Bilder)
              Pxxxnnnn.MOV      (MJPEG Audionotiz 5 sek 105 Kb)
              Pxxxnnnn.MOV      (Videos, M-JPEG-codiert, 1,5MB/Sek)
/MISC
Audionotiz: Wenn bei Aufnahme gewählt, wird ein Bild ausgelöst und 5 Sek. lang Ton aufgezeichnet. Das resultiert in einem Video(!) mit Standbild plus 5 Sek. Ton.

Video: Zusätzlich zum Video existiert ein kleines JPG (z.B. 848x480 bei 16:9 Low) mit dem ersten Bild
 
17.11.2019 21:23:40h Glossar top

fotodownloader (folge Link php scripte)

Linkdownload foto downloader 1.1 beta (php)

Der foto downloader kopiert die auf einer Speicherkarte (oder Verzeichnis einer Festplatte oder eines Netzlaufwerks) vorhandenen Daten (Quellverzeichnis) (in datumsorientierte Unterverzeichnisse) in ein anzugebendes Zielverzeichnis (auf demselben / einem anderen Laufwerk) - also nach Jahr/Monat -> .../jjjj/mm/jjjjmmtt_hhmmss-originalname.jpg einsortiert

Dabei werden alle Unterverzeichnisse (bezogen auf das angegebene Quellverzeichnis) rekursiv durchsucht - wahlweise kann man aber auch ''manuell'' sequentiell durch die Quell-Verzeichnisstruktur navigieren.

Es wird automatisch eine passende datumsorientierte LinkUnterverzeichnisstruktur angelegt (bzw. ergänzt), und die übertragenen Dateien werden passend (aufgrund der EXIF-Aufnahmezeit) umbenannt (exif rename Funktion. Prinzipiell kann man diese Struktur auch nach beliebigen anderen EXIF-Tags geordnet aufbauen).

Beispiel: 
Ein Bild namens IMG0001.jpg, aufgenommen am 19.02.2007 um 11:11 Uhr 
würde wie folgt kopiert: 
''laufwerk:''/''zielverzeichnis''/2007/02/20070219_111100-IMG0001.jpg

Bonbons:
Prinzipiell lässt sich foto downloader auch dazu benutzen, eine vorhandene Verzeichnisstruktur (mit beliebig gegliederten Unterverzeichnissen) auf der Harddisk passend umzukopieren

(Sinnvolle Voraussetzungen hierfür: Dateien sollten EXIF-Daten enthalten - bzw. die Dateien sollten sinnvolle Zeitstempel (Erstellungsdatum / Datum letzte Modifikation) - z.B. für das umkopieren/archivieren von Logdateien) enthalten - gedacht ist es aber hauptsächlich zum ''download'' der Fotos (Filme, Sound-Begleitdateien, ...) von Speicherkarten im Leser, oder direkt von der als USB-Mass-Storage angeschlossenen Kamera auf die Festplatte.

foto downloader kennt einige gängige herstellerspezifische Verzeichnisstrukturen und Datei-Benennungsschemata (Canon, Fujifilm, Panasonic, und generell den zumeist zugrunde liegenden LinkDCF Standard), so dass zusammengehörige Dateien (z.B. WAV-Dateien zu Bildern, separieren von Panorama-Teil-Bildern oder Videos in ein eigenes Unterverzeichnis u.a.) auch passend benannt - bzw. überflüssige Dateien (z.B. Canon-DPOF-Einstellungen) ignoriert werden.

Ein Protokoll (Datum und Zeit kopieren, Quellname, Zielname, Kameramodell/Hersteller) der kopierten Dateien findet man anschliessend im Zielverzeichnis...

Webserver

Auf dem Bildbearbeitungsrechner muß ein lokaler Webserver laufen, z.B. eine Distribution wie XAMPP, der Abyss Webserver plus php - oder z.B. eine LinkServer2Go-Distribution (die läuft auch von einer CD/DVD/USB-Stick!)

Praktische Hinweise

In der beta-Version wird der Fortschritt in Form einer HTML-Tabelle aufgebaut. Der Microsoft IE zeigt diese Tabelle erst an, wenn das Quellverzeichnis komplett abgearbeitet ist (was je nach Datenumfang ja recht lange dauern kann!). Es ist also empfehlenswert, die Ausgabe nicht in Tabellenform vorzunehmen (muss man im Script dann ändern) oder z.B. mit dem Firefox auszuführen (der die Ausgabe entsprechend dem Bearbeitungsfortschritt laufend anzeigt) oder (...).

Besonderheiten / Konfiguration Server2Go

Server2Go-Installation z.B. muss leicht ergänzt/geändert werden (in der php.ini müssen die Module exif, gd2 und mbstring aktiviert werden - mbstring muss ''vor'' exif aufgeführt sein!).

Achtung

 
04.01.2010 21:09:33h Glossar top

Objektivadapter Bajonettadapter Canon A60/A70 (folge Link Bastelecke)

Problem

Im Gegensatz zu Spiegelreflex- und (i.d.R. teuren) Meßsucherkameras kann an den meisten Digitalkameras (der moderaten Preisklassen) das Objektiv nicht gewechselt werden. Nicht einmal ein gängiges Filtergewinde ist vorhanden. Das ist recht ärgerlich, da Belichtungs- und Autofokussteuerung direkt durch das Objektiv (TTL) erfolgen, so dass einer Verwendung von Filtern / Wechselobjektiven (...) (im Gegensatz zu gängigen Sucherkameras) eigentlich nichts im Wege steht.

Für einige Modelle (so auch die A60/A70) sind immerhin entsprechende Zubehörartikel vom Hersteller bzw. Drittfirmen (z.B. Soligor, B.I.G.) erhältlich. Bei der A60 ist das dann ein sog. Bajonettadapter, der über einen 52er Filteranschluss für Zubehör vor dem Objektiv verfügt. Kosten ca. € 20-25,-

Warum selbstgebaut?

Ich hatte hier noch einige ungenutzte Teile von einer alten Videokamera herumliegen, nämlich einen Adapterring 37mm->46mm, einen 46mm Videokonverter (Weitwinkel 0,66 und Tele 1,5), Polfilter, Nahlinsen, Graufilter usw.. Leider also alles Anschlussgröße 46mm - was bei der Verwendung des regulären Adapters zu Vignettierungen führen würde (Reduzierung 52 auf 46). Alternative: Altes Zeug verkaufen und passendes Zubehör besorgen wäre möglich gewesen, aber insgesamt eher zu teuer (für die paar Bilder, die ich mit den Vorsätzen mache - alleine der Polfilter kommt wohl öfters zum Einsatz). Allerdings hat der selbstgebaute Filter einen

Nachteil: Er wird nur aufgesteckt, muss also für das Bild mit festgehalten werden. Dafür ist er dann aber ruck-zuck wieder abgenommen und verstaut, wenn man ihn nicht braucht. Das ist m.E. bei der Verwendung eines Polfilters sogar ein Vorteil, weil man die für die Aufnahme "richtige" Stellung auf dem Display gar nicht beurteilen kann, man muss den Filter dafür abnehmen und den Filter vor dem Auge einstellen. Dann wieder aufstecken und... Für leichte Linsenvorsätze (Nahlinse, Filter) kann man den Adapter problemlos mit Tesafilm auch am Bajonettblendenring temporär fixieren!

Vorteil: Kosten € 0,8 (für das Abflussrohr, alles andere war vorhanden) image

Linkimage Linkimage

Material, Werkzeug

Zufällig haben diese Standard-Abwasserrohre ein recht geeignetes Maß - nämlich einen Innendurchmesser von ca. 36,5mm-37mm, der knapp über das ausgefahrene Objektiv passt - und außerdem genau die richtige Größe für einen Filteradapter von 37mm auf (in meinem Fall 46mm) die gewünschte Filtergröße besitzt. Man benötigt übrigens nur knapp 2 cm. Diese Rohre gibt's in jedem Baumarkt zu kaufen.

Eine Metall(Kunststoff-)säge - möglichst als Kapp-/Gehrungssäge damit man einen geraden Schnitt hinbekommt. Theoretisch geht auch ein großes Küchenmesser image
Eine breite Metall(Kunststoff-)feile und möglichst eine feine Rundfeile zum entgraten sowie mittelfeines Schleifpapier. Alles um die Schnittkanten zu bearbeiten...
...und natürlich das passende Zubehör. An erster Stelle (für Natur-, Landschafts- und auch Makrobilder) einen Polfilter. Schluckt zwar 1-2 Blendenstufen an Licht (je nach Stellung), aber zaubert Spiegelungen / Reflexe weg und liefert daher sattere Farben. Ebenfalls für Landschaftsfotografen nützlich einen (Grau-)Verlaufsfilter, der einen zu hohen Kontrastumfang (heller Himmel - dunkler Vordergrund z.B.) noch vernünftig abbildbar machen hilft. Und natürlich je nach Geschmack & Bedarf (möglichst achromatische) Nahlinsen, Tele- und Weitwinkelkonverter usw. usw...

Was ist zu tun?

Ich lasse den Bajonett-Schutzring auf der Kamera wenn ich den Vorsatz verwende. Also zunächst abmessen, wie lang der gesamte Adapter incl. Filteradapter werden darf, damit die Aufsätze nicht ans ausgefahrene Objektiv anstossen (maximale Tele- und Weitwinkelstellung differieren bei der A60 ungefähr um einen mm). Zu lang darf der Aufsatz aber auch nicht sein, sonst hat man prächtige Vignettierungen (Abschattungen durch den Aufsatz, Filteradapter). Das 37mm-Gewinde verschwindet zum Teil im Kunststoffrohr; es kommt also auch genau auch auf den verwendeten Adapter an. Bei mir habe ich für den Kunststoffring eine Breite von 17mm gewählt. Falls man die Wahl hat natürlich den schmalsten (Bauhöhe) Filteradapter kaufen...

Nach dem absägen (möglichst gerade, damit die optische Achse zentriert bleibt) die Schnittkante entgraten und glattschmirgeln. Den Filterring kann man dann ohne weitere Nachbearbeitung mit etwas Kraft auf das Kunststoffrohrstück schrauben. Damit es dauerhaft hält, habe ich die beiden Teile aber mit Epoxydharzkleber fixiert. Das war's auch schon.

Diesen Adapter kann man nicht "selbstsitzend" aufstecken; dazu müsste man jetzt innen an der Kameraseite den Rohrdurchmesser verkleinern, z.B. mit dünnem Gewebeband o.ä.. Aber ob das dem Objektiv auf Dauer bekommt? Ausserdem bekommt man bei Verwendung des Adapters eine kräftige Abschattung des eingebauten Blitzes (ich denke dass es beim Originaladapter auch dieses Problem gibt). Bei der Verwendung mit leichten Filtern (Nahlinse) kann man das Teil auch mittels Tesa fixieren image

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Tele- und Weitwinkel- (Vorsatz-) Konverter (folge Link Basics Fotografie)


(echter) Telekonverter (oft auch Extender genannt, gängige Vergrößerung 1,4x 2x -fach). Weitwinkelkonverter sind eher unüblich...

  • Montage ZWISCHEN(!) Objektiv und Kamerabody
  • Anschluss vorne/hinten via Bajonett (nicht etwa Filtergewinde), d.h. Verwendung ist system-/herstellerspezifisch (...)
  • Ganzes Linsensystem eingebaut (meist 7 Linsen in 2-3 Gruppen)
  • verlängert die Brennweite des Originalobjektivs durch Auszugsverlängerung (Abstand Frontlinse->CCD/Film) und Korrekturoptik um den angegebenen Faktor
  • schluckt Blenden*Faktor an Licht (weil er im Prinzip die Lichtstrahlen aus dem Zentrum des Originalobjektiv-Bildfeldes um den Faktor vergrößert). Also i.d.R. 1-2 Blendenstufen
  • keine Veränderung der Naheinstellgrenze / Unendlicheinstellung
  • wenn die Qualität (Preis image) stimmt, besser als ein Vorsatzkonverter (wenn man mit dem Blendenschlucken kein Problem hat), weil im Prinzip nur das zentrale Bildfeld vergrößert wird und die (oft schon krummen/unscharfen) Randstrahlen des Originalobjektivs "entfallen"
  • keine Vignettierung
  • gute Qualität ist relativ teuer, d.h. Einsatz nur sinnvoll - wenn der Verlust an Lichtstärke (und dadurch oft die Nutzung des Autofokus) verschmerzt werden kann (d.h. i.d.R. dann: keine schnell bewegten Motive!) - wenn es auf geringes Mittschleppgewicht/Platz ankommt (Trecking...) ODER wenn ein Objektiv der erreichten Brennweite unerschwinglich wäre (d.h. bei einem angenommen Preis von EUR 150,- (Fremdherstellerkonverter) bekommt man mit Glück schon ein Einstiegszoom 70-300mm, das normalerweise für Gelegenheitsaufnahmen qualitativ besser arbeitet als so ein günstiger Konverter plus Objektiv. Für ein 100-400mm (oder darüber) dagegen muss man schon wesentlich mehr EUR auf die Ladentheke legen, da macht man sich schon eher Gedanken über einen Konverter...)

Vorsatz-Telekonverter (gängige Formatfaktoren: 1,4-1,8x, 2x, 8x... - hier wird man oft auch im Weitwinkelbereich fündig mit Faktor 0,5-0,8x. (*)

  • Montage VOR dem eigentlichen Objektiv
  • Anschluss vorne/hinten normalerweise Filtergewinde (Mnn) oder spezielle Zubehörnorm (Serie 7; herstellerspezifisch)
  • Vorsatzlinse(nsystem), möglichst speziell für eine(!) ganz bestimmte Optik/Brennweite (Cam) berechnet
  • verkürzt/verlängert die Brennweite des Originalobjektivs durch Korrekturoptik um den angegebenen Faktor
  • schluckt KEIN Licht (bringt praktisch aber auch nicht mehr Licht)
  • Televorsatzkonverter vergrößern die Naheinstellgrenze, Weitwinkelkonverter setzen sie herab
  • Qualitativ nicht so gut, da die "Randstrahlen" mit durch die Optiken geschleust werden müssen (bei Tele unproblematischer als bei Weitwinkel) - es sei denn, der Vorsatzkonverter ist ganz speziell auf die Besonderheiten des Originalobjektivs abgestimmt ("gerechnet")
  • Vignettierungsgefahr, insbesondere bei Weitwinkelvorsätzen
  • klobige Bauform (im Gegensatz zum Extender muss dass Bildfeld der Frontlinse des Originalobjektivs abgedeckt werden), dadurch insbesondere bei Kompaktkameras auch Abschattungen des Blitzes möglich
  • gute Qualität ist relativ teuer, die vielfach bei Ebay angebotenen Videokonverter erzeugen flaue, unscharfe, im Randbereich oftmals völlig unbrauchbare Bilder (Beispiele siehe unten)
  • oftmals die EINZIGE Möglichkeit den Brennweitenbereich des Originalobjektivs zu erweitern, aber wenn man gerade bei Digicams den Preis bedenkt, lohnt evtl. die Auswahl einer Kamera mit einem Brennweitenspektrum, das "ab Werk passt", z.B. zahlt man bei einer A60 für dieses Zubehör: Adapter+WW+Tele= 25+110+110 = EUR 245,- "Aufpreis" (für 250,- EUR bekommt man vielleicht als Sonderangebot schon eine komplette Superzoomkamera (z.B. eine 38-340mm Olympus) als Zweitkamera!

(*) Ebenfalls angeboten werden Fischaugenvorsätze - (nur echt mit einem Bildwinkel um die 180 Grad)image - manchmal bekommt man aber auch nur eine starke (gewollte) Verzeichnung...)





max. Weitwinkel max. Weitwinkel mit Canon WC-DC52 (x 0,7) max. Weitwinkel mit HAMA Video-Konverter (x 0,65)
image image image

(Jeweils das linke obere Viertel des Bildes ausgeschnitten und verkleinert. Natürlich ist der Test ein wenig unfair - ein speziell gerechnetes Vorsatzweitwinkelobjektiv mit einem Videokamera-Wende-Vorsatzobjektiv zu vergleichen; das Leben ist halt hart...)


Also der Tipp:

Wenn man sich schon kein Originalzubehör kauft, sondern z.B. auf Ebay billige Videokonverter zulegt: Besser keinen Weitwinkel-Video-konverter kaufen, der verstärkt gnadenlos die Randunschärfen/Verzerrungen des Originalobjektivs und macht die Bilder m.E. völlig unbrauchbar. Bei Telekonvertern scheint mir das nicht ganz so kritisch zu sein...

Wie man vielleicht sieht (Schärfe, Verzeichnung Ränder, Farbsäume Ränder) ist die Qualität des vorhandenen Video-Vorsatzkonverters für normale Aufnahmen mit der A60 nicht akzeptabel - die Canon-Konverter WC-DC52 und TC-DC52 liefern weit bessere Qualität. Hier noch ein paar abschreckende Beispiele mit dem Videoobjektiv:

Canon A60 "nackt" mit Vorsatzkonverter
image image Weitwinkel
image image Tele

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

VCD aus Canon A60 oder Fuji S9500 AVI Video erzeugen (folge Link Video Film)

Generelle Hinweise z.B. zur Theorie und Praxis, zum verwendeten Codec und zur Weiterbearbeitung - z.B. Schnitt mit Virtualdub - findet man z.B. direkt bei Fuji:

Die ersten Versuche, die Videos einfach Nero oder Winoncd zum Frass vorzuwerfen (Funktion Video-CD erzeugen) haben magere Ergebnisse gebracht. Der Ton war miserabel, auch die Qualität der Bilder liess zu wünschen übrig (Flimmern und Farbrauschen, JPEG-Artefakte).

Etwas bessere Qualität bei vertretbarem Aufwand (von der verbratenen Rechenzeit mal abgesehen) bringt der folgende Workflow:

Virtualdub

TMPGenc

VCDeasy

Wenn man das einmal gemacht hat, investiert man je Video je Programm ungefähr eine Minute (plus die Wartezeiten zum encodieren natürlich - Rechnerabhängig...) - es sei denn, man macht noch spezielle Nachbearbeitung (schneiden, Tests mit Filtern zur Verbesserung der Bildqualität).

Mit dem ganzen Verfahren bekommt man dann eine VCD ungefähr in VHS-Qualität - viel mehr ist von den kleinen Foto-Digicams wohl nicht zu erwarten. DVD habe ich nicht probiert, mein TMPGenc kann das nicht in der Freewareversion, und wahrscheinlich lohnt es qualitativ auch nicht.

 
23.02.2007 18:07:53h Glossar top