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Verzeichnisstruktur und Bildorganisation auf dem Rechner
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Verzeichnisstruktur und Bildorganisation auf dem Rechner (folge Link Basics Bildbearbeitung)

Bilderorganisation auf dem Rechner

Vorschlag für eine hierarchische Baumstruktur nach Erstellungsdaten

/pic
/pic/...

/pic/jjjj/...                                             Aufnahmejahr 
/pic/jjjj/mm/...                                          ...Monat 
/pic/jjjj/mm/jjjjmmtt_hhmmss-originalname.jpg             Bilder, Soundfiles hierzu 
/pic/jjjj/mm/bearbeitet/                                  Kopien modifizierter Bilder 
/pic/jjjj/mm/film/...                                     Filme 
/pic/jjjj/mm/pano/...                                     Panoramabilder 
/pic/jjjj/mm/todo/...                                     noch zu bearbeiten 
/pic/jjjj/mm/web/...                                      für Webgalerie aufbereitet 
/pic/jjjj/mm/Urlaub_Kreta/...                              nach Wunsch größere Gruppen von Bildern des Monats in einem Unterordner separieren 

/pic/ausbelichtung/...                                    Kopien für Bilderdienst vorbereitet 
/pic/ausbelichtung/10x15/
/pic/ausbelichtung/20x30/ 

/pic/scans/...                                            gescannte Bilder 

Dateinamen

Die Dateien sollten möglichst umbenannt werden (aufgrund EXIF-Aufnahmedatum). Zusammengehörige Dateien (Sounddateien zu Bildern, Thumbnailbild zu Film...) sollten ebenfalls entsprechend benannt werden (wobei derartige Dateien i.d.R. selbst keine EXIF-Daten enthalten!).

Die Dateinamen sollten unbedingt auch verzeichnisübergreifend eindeutig sein. Wenn die EXIF-Aufnahmedaten wie o.a. im Namen enthalten sind, wird das zumeist autom. der Fall sein.

Tools

Eine solche Struktur pflegt man entweder selbst (durch kopieren von der jeweiligen Kamera/Speicherkarte/...) oder überlässt die Hauptarbeit nach Möglichkeit einem Downloader-Tool - z.B. Linkfoto downloader

Parallele Welten

Es ist problemlos möglich, parallel zu dieser Struktur weitere Zugriffspfade/Verzeichnisbäume zu pflegen (z.B. anhand beschreibender Merkmale wie ''Portrait'', ''Landschaft'' usw.):

/pic
/pic/landschaft
/pic/menschen
/pic/menschen/portrait
/pic/...
Unter Windows mittels fsutil hardlink create oder unter Linux z.B. mit ln kann man in anderen Verzeichnisstrukturen ''Zeiger'' auf die Bilddateien im o.a. datumsorientierten Verzeichnisbaum setzen. Die Bilder werden dadurch nicht kopiert, sondern sind einfach von alternativen Stellen (Verzeichnissen/Dateinamen) aus sichtbar verknüpft.

Diese rein verzeichnisorientierte Sicht / Vorgehensweise hat den Vorteil, dass man grundsätzlich betriebssystemunabhängig bleibt (man also kein propietäres Bildalbumprogramm nutzt, dass es z.B. ausschliesslich auf dem verwendeten Betriebssystem gibt).

Tipp für Windows zum komfortablen "handverlesenen" anlegen von Hardlinks ist die Software LinkLink Shell Extension

Bildverwaltungsprogramme

Alternativ kann man auch eins der unzähligen Bildverwaltungsprogramme benutzen, um die Bilder unter verschiedenen Kategorien auffindbar zu machen (z.B. Thumbsplus, cumulus, imatch...). Diese Programme haben den Nachteil, dass man sich damit relativ festlegt, d.h. ein "Umstieg" ist nach längerer Zeit u.U. mit viel Aufwand verbunden, wenn es nicht sehr gute Exportmöglichkeiten für die erfassten "Metadaten" gibt (und im aufnehmenden Programm entsprechende Importmöglichkeiten).

Metadaten direkt im Bild...

Alternativ / ergänzend zur Benutzung derartiger Programme ist die Ablage von Metadaten (Stichworte, Kategorien...) in den Bildern selbst (z.B. EXIF, IPTC, XMP). Das scheitert derzeit noch öfters daran, dass diverse Programme diese Daten nicht erhalten, wenn das Bild neu abgespeichert wird. AUsserdem benötigt man immer zusätzlich Programme, mit denen man die Bilder dann auswerten kann (ausserdem performanceungünstig, weil immer alle Bilder ausgelesen werden müssten. Also ist sowieso wieder eine Extraktion dieser Daten in eine Datenbank o.ä. notwendig).

...und in extrahierter Form auswertbar speichern

Es bietet sich (derzeit also noch) an, wichtige Metadaten der Bilder separat zu speichern - z.B. in CSV-Dateien (betriebssystemübergreifend lesbar!).

Der nächste logische Schritt ist dann, diese Daten automatisisert in eine entsprechende Datenbank zu übernehmen. Ein selbstprogrammiertes Beispiel in php (rein filesystemorientiert, nur CSV-Dateien) findet man unter dem Stichwort LinkWebbasiertes Bildarchiv...

 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

DCF - DCIM - DPOF - FILESYSTEM - SPEICHERKARTEN (folge Link Basics Bildbearbeitung)

Design rule for Camera File system (DCF) Entwurfsregel für Kamera-Dateisystem

DCF ist ein Industriestandard zur Abspeicherung von Digitalbildern auf Speichermedien in Digitalkameras (Verzeichnisstruktur und Dateinamen).

Grundsätzliche Regeln:
DPOF (Digital Print Order Format)

Mit dieser Funktion können Bilder bereits in der Kamera für einen späteren automatischen Ausdruck (z.B. am Selbstbedienungsautomat) ausgewählt werden.

Filesystem Speichermedium
Speicherkartentypen - oder: Speicherkarte ist nicht gleich Speicherkarte...

PIO Mode ->   I/O <-> CPU <-> Speicher
DMA Mode ->   I/O <-> Speicher <-> CPU    

Massnahmen bei/bzw. gegen Datenverlust

Zur Vertiefung:

Weitere Hinweise (i.d.R. CF)

SLC: 1 Bit je Zelle, teurer, schneller, weniger Stromverbrauch
MLC: 3 oder mehr Bits je Zelle, billiger, langsamer, höherer Stromverbrauch

1. Wieviel Speicher brauche ich (eine Karte oder lieber mehrere Karten z.B. im Wechsel)
2. Welcher Typ von Karte ist kompatibel (oft neue Firmwarereleases bei Kameras zur Unterstützung größerer Karten)
3. Welche Geschwindigkeit ist sinnvoll (Preis/Leistungsverhältnis) lesen versus schreiben(!)
4. Boot-Fähigkeit (Motherboard/PCMCIA-Slot/Hersteller Karte) checken wenn Bedingung

Herstellerspezifische Informationen

CANON

Die Dateisystemstruktur auf Speicherkarten für Canon (Stand Powershot A60)
/DCIM
/DCIM/CANONMSC                   (setting files for images) 
/DCIM/xxxCANON/
              IMG_xxxx.JPG      (JPEG Bilder)
              CRW_xxxx.CRW      (RAW Format Bilder)
              STb_xxxx.JPG      (JPEG-Bilder, Panoramamode, "b" je Serie, beginnend mit "A" beim ersten Bild, "B" beim zweiten...)
              MVI_xxxx.AVI      (Videos, M-JPEG-codiert)
              MVI_xxxx.THM      (Thumbnail-JPEG-Bild für Videos) xxx passt zum AVI! EXIF enthalten, aber kein Thumbnail, das Bild selbst ist ja Eins 
              SND_xxxx.WAV      (Sound annotation zum Bild) xxxx passt zum JPG! 
/MISC                           (DPOF settings)

FUJIFILM

Die Dateisystemstruktur auf Speicherkarten für Fuji (Stand S9500)
/DCIM
/DCIM/xxx_FUJI/
              DSCFxxxx.JPG      (JPEG Bilder)
              DSCFxxxx.RAF      (RAW Format Bilder)
              DSCFxxxx.AVI      (Videos, M-JPEG-codiert)
              DSCFxxxx.WAV      (Sound annotation zum Bild)

PANASONIC

Die Dateisystemstruktur auf Speicherkarten für Panasonic (Stand Lumix DMC-FX500)
/DCIM
/DCIM/xxx_PANA/
              Pxxxnnnn.JPG      (JPEG Bilder)
              Pxxxnnnn.MOV      (MJPEG Audionotiz 5 sek 105 Kb)
              Pxxxnnnn.MOV      (Videos, M-JPEG-codiert, 1,5MB/Sek)
/MISC
Audionotiz: Wenn bei Aufnahme gewählt, wird ein Bild ausgelöst und 5 Sek. lang Ton aufgezeichnet. Das resultiert in einem Video(!) mit Standbild plus 5 Sek. Ton.

Video: Zusätzlich zum Video existiert ein kleines JPG (z.B. 848x480 bei 16:9 Low) mit dem ersten Bild
 
17.01.2009 17:59:08h Glossar top

Monitor kalibrieren (folge Link Basics Bildbearbeitung)

(regelmäßig)

 
23.01.2009 13:31:06h Glossar top

Farbmodelle (folge Link Basics Bildbearbeitung)

Linkhttp://www.ph-heidelberg.de/wp/filler/3D/farben.html enthält eine kleine aber feine Gegenüberstellung gebräuchlicher Farbsysteme.

Wer sich näher damit beschäftigen will: Linkhttp://de.wikipedia.org/wiki/Farbraum

Wer das ganze nicht so technisch sehen möchte, sondern sich für das Farbempfinden des Menschen - und damit die Bildwirkung - interessiert, sehe sich den Farbkreis nach Liedl an, z.B. direkt mit diesem (eher für Webmaster gedachten) Tool hier:
Linkhttp://www.wellstyled.com/tools/colorscheme2/index-en.html
 
28.06.2007 12:43:17h Glossar top

Unscharf maskieren (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Menü Anpassen - Schärfe - unscharf maskieren

Zum schärfen sollte man den Vergrößerungsmaßstab auf 50-100 Prozent einstellen und ein bildwichtiges Detail im Fenster anzeigen lassen.

Beim ''unscharf maskieren'' wird autom. (wie bei fast allen anderen Befehlen) ein Vorschaufenster (rechts) im Vergleich zum Originalausschnitt (links) angezeigt. Den Ausschnitt passend verschieben.

''Nur Helligkeit'' sollte man im Normalfall immer anklicken (wg. Kompressionsrauschen JPG hauptsächl. im Farb-/Sättigungskanal, ausserdem kann das schärfen zu leichten Farbverfälschungen führen). Allerdings geht damit dann fast immer ein Verlust an Sättigung einher. Im Einzel-/Problemfall also hinterher evtl. leicht nachsättigen oder bei gutem Ausgangsmaterial (oder wenn ganz leichte Farbverfälschungen unproblematisch erscheinen) den Schalter deaktivieren.

Ausgangswerte:

Das ergibt i.d.R. eine eher subtile Nachschärfung.

Beispiele für Ausgangswerte

Stärke, Radius, Schwellwert

120%, 1, 3 Architektur
120%, 1, 10 eher "weiche" Motive
75%, 2, 3 Portraits
65%, 4, 3 sehr unscharfe Ausgangsbilder
85%, 1, 4 subtil
200-400%, 0.3, 0 völlig unscharfe Bilder
Je feiner die Details, desto kleiner sollte man den Radius wählen. Die Stärke kann bei Bedarf vorsichtig erhöht werden. Man sollte auf das auftreten von weißen Kontrasträndern achten und die Stärke dann eher wieder zurücknehmen, so dass sie maximal nur gerade eben sichtbar sind (ausser wenn die Bilder zum drucken gedacht sind, dann muss man ohnehin stärker schärfen als für den Bildschirm).

Der Differenzwert (0-100 Prozent) steuert, wie weit die Helligkeitswerte nebeneinanderliegender Pixel auseinander liegen müssen, bis eine Schärfung einsetzt. Je höher man diesen Wert ansetzt, desto weniger(!) wird geschärft.

Bei Portraits kann man das Bild vor der Bearbeitung in seine Farbbestandteile zerlegen (RGB) und schärft mit o.a. Angaben ggf. nur den Rotanteil...

Siehe unbedingt auch LinkSchärfekorrektur

Zur Anwendung des Filters mit Beispielen siehe Artikel LinkSchaerfen!

 
23.12.2017 19:17:30h Glossar top

Ausrichtung und Ausschnitt (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Ausrichtung

Wenn die Horizontlinie schief erscheint, sollte man das Bild um ein paar Grad drehen. Dafür benutzt man das Ausrichtungswerkzeug (Ausrichten an Achse) aus der Werkzeugpalette.

Im Bild wird eine exakt waagerechte Linie eingeblendet. Die Enden kann man mit der Maus ''anfassen'' und verschieben. Zweckmäßigerweise sucht man sich eine (gedachte oder reale) Linie im Bild, die eigentlich horizontal verlaufen müsste - und legt die Ausrichtungslinie darüber.

Nach einem Doppelklick wird das Bild genau so gedreht, dass die vorher markierte Linie jetzt exakt waagerecht verläuft. In der Optionspalette kann man alternativ auch den Drehwinkel als Zahl vorgeben. Die Option Bild beschneiden kann man aktivieren, damit ''tote'' Ecken rechtwinklig weggeschnitten werden (mal ohne ausprobieren, dann sieht man was ich meine). Ein weiterer Parameter bestimmt, ob nur die aktuelle Ebene - oder das gesamte Bild gedreht wird.

Ausschnitt

Ob man - wie bei den gängigen Kompaktkameras üblich - lieber im 3:4 Seitenverhältnis - oder wie in der klassichen Fotografie lieber im 2:3 Seitenverhältnis schneidet, ist sicherlich Geschmackssache. U.U. (Panorama) sind auch noch ganz andere Werte im Einzelfall - motivabhängig - sinnvoll.

Um den endgültigen Bildausschnitt zu bestimmen, nutzt man das Beschnittwerkzeug aus der Werkzeugpalette. Der Ausschnitt kann auf verschiedene Arten gewählt werden:

Wichtig: Seitenverhältnis beibehalten anklicken, wenn man die Größe (Regelfall) des Beschnittrahmens nochmals verändern will (an den Ecken und Kanten mit der Maus möglich).

Verschieben des Rahmens ist mit der Maus innerhalb des Beschnittrechtecks möglich - Drag und Drop.

Ein Doppelklick oder anklicken von anwenden schneidet dann genau auf den vorgewählten Ausschnitt.

Durch Anwahl des Parameters Druckgröße festlegen wird angezeigt, wieviel Punkte je Zoll/Zentimeter als Auflösunmg beim Drucken verwendet würden...

 
16.04.2007 22:19:49h Glossar top

Workflow JPEG Bearbeitung (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)


Die Bilder werden also kopiert in eine Linkpassend geplante/angelegte Verzeichnissstruktur auf dem Rechner.



Reihenfolge der einzelnen Arbeitsschritte

Empfehlung: Alle folgenden Arbeiten mit aktivierter Histogrammanzeige via Menü Ansicht - Paletten - Histogramm ausführen.

Der grundsätzliche Workflow lautet:

1. Farbkorrektur (Farb-Balance), 2. Kontrast, 3. Sättigung anpassen (Grund: Farbänderungen bewirken durch verschieben der RGB-Anteile immer auch eine Kontraständerung, Kontraständerungen bewirken i.d.R. verschieben der Grauwerte, was wiederum die Sättigung beeinflusst - die daher zum Schluss angepasst wird).

Ausnahmen von dieser Regel: Ist das Bild sehr hell oder sehr dunkel sind die Farbinformationen nicht verlässlich/ausgeprägt. In diesen Fällen sollte man zunächst den Kontrast verbessern, danach erst die Farben und die Sättigung nachbearbeiten.

Anschliessend - je nach Bedarf:

Es macht Sinn, alle Bearbeitungsschritte möglichst in einem Rutsch durchzuführen. Verwendet man mehrere, spezialisierte Tools, muss man jeweils die Bilddatei zwischenspeichern. Dabei sollte nach Möglichkeit immer ein verlustfreies Zwischenformat (z.B. TIFF) verwendet werden. Alle Tools sollten die Metadaten (EXIF...) konservieren. Geht das nicht, kann man z.B. zu Anfang des Bearbeitungsprozesses mit Exifer die EXIF-Daten in Dateiform extrahieren (und ganz zum Schluss wieder ins Bild einfügen)...


Link...Gesamtliste meiner Paint Shop Pro 9 (PSP9) Tutorials / Howtos... ansehen

 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

Grauverlaufsfilter (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Inbesondere Landschaftsaufnahmen mit Himmel/Wolken sind oftmals sehr kontrastreich (Himmel viel heller als Landschaft).

Belichtet (misst) man dann (hauptsächlich) auf die Landschaft, wird der Himmel (stark) überbelichtet (oft mit ausfressenden Lichtern, d.h. man bekommt ein unnatürliches reines Weiß ohne jede Detail-Durchzeichnung). Im umgekehrten Fall (Messung eher auf die Lichter) verschwinden Details der Landschaft im Dunkeln - die Schatten laufen zu.

Mit einem (echten) Grauverlaufsfilter vor dem Objektiv kann man den Himmel abdunkeln, so dass nicht mehr ein zu großer Kontrastumfang abgelichtet werden muss.

So einen Grauverlaufsfilter simuliert man in Paint Shop Pro 9 (PSP9) wie folgt.

Linkimage

Linkimage

Einzelne Bildteile können in einem Aufwasch noch aufgehellt / abgedunkelt werden (z.B. indem man mit der Farbsprühpistole weisse / graue / schwarze Bereiche in der neuen Ebene in gewünschter Stärke aufträgt...).

Achtung

Die ganze Arbeit setzt voraus, dass die Lichter nicht ausgefressen sind (oder halt im umgekehrten Fall die Schatten völlig schwarz sind) - zu hoher Kontrastumfang bei der Aufnahme - dann hilft wirklich nur ein echter Grauverlaufsfilter (möglichst mit verschiebbarer Horizontgrenze, z.B. wie beim Cokin Filter System Linkhttp://cokin.com) vor dem Objektiv zur Aufnahmezeit. Viele Bilder kann man aber mit der beschriebenen EBV tatsächlich verbessern.

Tipps

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

PSP9 (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Bildbearbeitung / Digitale Fotografie-Nachbearbeitung mit PSP9 (Paint Shop Pro 9)

Paint Shop Pro eignet sich grundsätzlich von frühen Versionen an hervorragend auch zur Bildbearbeitung. Seit Einführung der Version 7 kamen fortlaufend spezielle spezielle Fotobearbeitungsfunktionen und Automatiken hinzu. Ältere Programmversionen (ab Version 8 findet man alle wichtigen Fotobearbeitungsfunktionen; EXIF-Daten bleiben erhalten, Version 9 hat einige sinnvolle Ergänzungen sowie die Möglichkeit zur RAW-Bildbearbeitung, ab Version 10 sollte man einsteigen, wenn man überwiegend RAW-Bearbeitung durchführt oder falls man mit mehr Farbmodellen arbeiten will) sind meist recht preisgünstig unterhalb 20,- EUR zu bekommen.

Linkimage anklicken zum vergrößern...

Seit geraumer Zeit wird PSP durch Corel vertrieben (bis 9 durch JASC). Auf der Corel-Seite sind ergänzende Downloads und ein Benutzerforum zu finden:

PSP konfigurieren

Plugins

...weiterlesen:

Interessant für nicht so PSP-affine Menschen ist evtl. das LinkPSP9 Benutzerhandbuch (FTP-Server von JASC) und der Schnell-Überflieger wird evtl. glücklich mit dem LinkPSP8-QuickRefGuide (leider nur Version 8 und in englisch, aber um mal zu sehen was PSP so ungefähr bietet bzw. wo man was findet...)...

Kontextsensitive Hilfe bekommt man jederzeit durch Umschalt-F1 - und dann mit der Maus auf das Objekt (...) klicken, für das man Hilfe benötigt. Übrigens sollte man sich ruhig einmal die Hilfe ansehen (wohl dem, der ein gedrucktes Handbuch hat). Das Learning Center enthält ein paar Übungen zur Fotobearbeitung, ausserdem kann man sich jederzeit eine Liste der aktuellen Tastatur-Shortcuts anzeigen lassen.

Links

 
11.02.2010 18:26:16h Glossar top

Farbbilder in Schwarzweissbilder umwandeln (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Minimaler Workflow für ein optimiertes Schwarzweissbild

Um ein Farbfoto in ein Schwarzweissbild bzw. in Graustufen (ein Graustufenbild) umzuwandeln, existieren unterschiedlich aufwändige Methoden. Ich benutze zum umwandeln folgenden kleinen Workflow:

Aus dem Usenet (Quelle habe ich leider damals nicht notiert, sorry) hatte ich mal einige Voreinstellungen zur Simulation von Farbkorrekturfiltern für die Schwarzweissfotografie notiert, die als Ausgangspunkt für eigene Experimente dienen können:

Quellkanäle für...
 
Graustufen:     Rot +30  Grün +59  Blau +11  (gängige Luminanz-Umsetzung, die den Sehgewohnheiten entspricht und z.B. auch beim TV genutzt werden) 
Graustufen2:    Rot +80  Grün +15  Blau +5 
 
Highcontrast:   Rot +40  Grün +34  Blau +60 
Normalcontrast: Rot +43  Grün +33  Blau +30 

Rotfilter:      Rot +75  Grün +0   Blau +25  (Dunstreduzierung, dunklerer Himmel, Wolken kontrastreicher, Unterdrückung Hautunreinheiten, hellere Lippen)
Rotfilter 25a:  Rot +200 Grün +0   Blau -100 
Gelbfilter:     Rot +30  Grün +70  Blau +20  (Himmel abdunkeln, Kontrast Wolken)
Grünfilter:     Rot +20  Grün +60  Blau +40  (Dunkleres Rot, stärkere Differenzierung Grüntöne)
Orangefilter:   Rot +78  Grün +22  Blau +0   (Kombi Eigenschaften gelb/rot)
(*1) Konstante sollte auf 0 stehenbleiben, bei abweichenden Prozentwerten werden generell einfach die sich ergebenden Werte um die Konstante reduziert (100 Prozent = 255, 50 Prozent = 128 usw....)

Leichter ist es aber, selbst darauf zu achten, dass die Gesamtsumme der drei Quellkanäle 100 Prozent nicht übersteigt bzw. unterschreitet, denn ansonsten werden im Bild Lichter ''ausfressen'' (reinweiss = 255) bzw. Schatten ''absaufen'' (schwarz = 0) = clipping


Direkt in der Kamera

Diese Vorgehensweise ist eigentlich nicht zu empfehlen. Man verzichtet von vorneherein auf die Farbe (vielleicht möchte man ja später doch ein Farbbild vom Motiv), ausserdem sind die Algorithmen und der Kameraprozessor i.d.R. nicht so leistungsfähig wie ein Bildbearbeitungsprogramm am PC. Wenn man aber direkt Bilder von der Speicherkarte bestellen will, oder ohnehin die ''Vollautomatik'' im Bildbearbeitungsprogramm nutzen würde - ok. Empfehlenswert ist es aber auf jeden Fall, wenigstens einmalig einen Vergleichstest durchzuführen (also ein Farbbild machen, dasselbe Bild als S-W-Kamerabild. Das Farbbild dann am PC nachbearbeiten und mit dem Direkt-S-W-Bild vergleichen...)

Automatiken - einfache Umwandlung in Graustufen in PSP

Meistens will man aber doch etwas feinere Abstufungen erhalten:

Alternative Methoden, die visuell vergleichbare Ergebnisse bringen, aber 24Bit-Bilder nicht nach 8Bit-Bildern ändern:

Graustufen durch entsättigen

Plugins

Es gibt eine Reihe (auch Freeware) Plugins, die das umwandeln min. teilautomatisieren und schon bessere Ergebnisse als die schnellen Methoden (s.o.) bringen. Je nach Plugin hat man auch noch die Möglichkeit zum Feintuning. Beispiele: Virtualphotographer von optikVerve Labs oder das m.E. sehr empfehlenswerte LinkB-W-Conversion Plugin, dass im Prinzip auf Basis eines Kanalmixers (mit passenden Voreinstellung/analogen S-W-Film-Profilen) beeinflussbar ist.

Beispiel


Linkimage


Oben links: Original
Rechte Seite: RGB-Split-Bilder Rot, Grün, Blau
Links Mitte: PSP-Umwandlung in Graustufen
Links unten: B-W Plugin, weniger Gamma, Blau / Cyan zurückgeregelt, kleinere weitere Korrekturen

Insbesondere wenn man früher in der s/w-Fotografie Gelb-, Orange- oder Rotfilter bei der Aufnahme eingesetzt hat, um z.B. mehr Kontrast in Wolken zu erhalten, bekommt man das bei der digitalen Fotografie frei Haus geliefert (lediglich roten Kanal nehmen)...

 
02.05.2019 15:17:56h Glossar top

Entrauschen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Menü: Anpassen - Fotokorrektur - Bildrauschen digitaler Kameras entfernen

Das Werkzeugfenster ist fünfgeteilt (Karteireiter Bildrauschen entfernen):

Samples setzen

Einstellungen

Voreinstellungen

Das macht Sinn, wenn in ähnlichen Situationen oder in einer Bilderserie (z.B. Portraits) immer ähnlich starke Rauschmuster auftreten (Voreinstellung gilt nicht für die Samples selbst, davon werden bild-individuell immer drei (hell/mittel/dunkel) als default neu ermittelt) - auch interessant zur Automatisierung (Script-Batch-Bearbeitung)

Kamera-Voreinstellungen

dagegen benutzen beim speichern/laden die Samples (sowohl Rauschmuster als auch Farbbereiche). Es geht hier also nicht um reine "Kamera-Presets" wie bei anderen Entrauschungs-Programmen, sondern auch um situationsbezogene Anwendungsfälle

Bild(ton)werte schützen


entrauschen klappt nicht

es wird zu agressiv entrauscht

Hoffnungslose Fälle

 
07.01.2008 23:22:26h Glossar top

Negative abfotografieren oder scannen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Abfotografieren von Dias habe ich schon erfolgreich durchgeführt und beschrieben (Artikel findet ihr in der LinkBastelecke). An Negativen beisse ich mir die Zähne aus. Weder scannen noch abfotografieren mit der nachfolgend beschriebenen Nachbearbeitung haben zu nennenswerten Erfolgen geführt. Also bloss nicht lesen oder gar nachmachen, reine Zeitverschwendung! ;-)

Theoretisch sollte es wie folgt gehen:

Jeder Farbnegativfilm hat zur Verhinderung von sogenannten Nebendichten eine orangefarbene Maskierung. Diese Maskierung ist von Filmtyp zu Filmtyp unterschiedlich.

Handelsübliche Diascanner haben entsprechende Filmprofile gespeichert, die Ihnen ein konvertieren von Negativen erlaubt (sofern Hersteller/Filtyp in der Datenbank vorhanden sind). Problem: Die Flachbettscanner...

Ein anderer Weg steht in der c't 24/98, p.240-241:

Wie gesagt: Ich bekomme mit beiden Methoden nur ganz bescheidene (unbrauchbare) Ergebnisse hin...

 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

Dynamic Range Increase DRI (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Mehrere deckungsgleiche (Stativ!) Bilder mit unterschiedlichen Belichtungswerten (z.B. mittels Bracketing, Belichtungsreihe) werden zu einem Bild mit erhöhtem Kontrastumfang verdichtet.

DRI-Bild in Paint Shop Pro 9 mittels Ebenen / Masken:

Fertig!

zum optimieren:

Alternative bei mehr als zwei Bildern

Diese Variante kommt aus dem Astronomie-Foto-Bereich, eigentlich um zufälliges Bildrauschen zu unterdrücken:

D.h. man sieht dann von den Bildern...

0.75(0.67(0.5 Bild1 + 0.5 Bild2) + 0.33 Bild3) + 0.25 Bild4 = 0.25 Bild1 + 0.25 Bild2 + 0.25 Bild3 + 0.25 Bild4 
...quasi einen Durchschnitt. Details die auf allen Bildern (gleich) aussehen kommen auch gleich raus, Details die nur auf einem Bild vorhanden sind dagegen werden deutlich abgeschwächt. In der Astrofotografie hat man da üblicherweise aber identische Bilder in großer Anzahl...

Alternativen zum Feintuning / nachbearbeiten der Masken z.B.:

Ebenfalls möglich: Deckfähigkeit und Mischmodi der Maskenebenen mit den Reglern der Ebenenpalette verändern

weitere Links zum Thema:

 
21.11.2007 21:36:51h Glossar top

Arbeitsoberflaeche (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Die Arbeitsoberfläche sollte man sich unbedingt anpassen, z.B. indem man (nur) die benötigten Symbolleisten einblendet und dort auch öfters genutzte Befehle als Symbol hinterlegt (und nicht genutzte entfernt).

Symbolleisten anpassen

Das geht mit Drag und Drop via

Die Definitionen lassen sich speichern - evtl. macht man sich mehrere Arbeitsoberflächen für verschiedene Zwecke! Speichert man die Arbeitsoberfläche, dann lässt sie sich auf dem Rechner (oder (einem anderen Rechner bzw.) nach Neuinstallation) aus dieser Datei wiederherstellen...

Speichern der Arbeitsoberfläche in eine Datei mit der Erweiterung .pspworkspace

Folgende Informationen werden gespeichert:

Gespeichert wird via Menü:

Wie gesagt - mehrere Varianten für verschiedene Zwecke sind möglich (z.B. scannen / Bildbearbeitung / ...).

Um mit einer bestimmten Arbeitsoberfläche zu starten einfach draufklicken (oder Link setzen und drauf klicken...)


können alle möglichen Speicherorte definiert oder geändert werden (z.B. weitere Pfade für Plugins aufnehmen)
Per Default landen z.B. alle eigenen "Kreationen" (z.B. Scripte) unter

''C:''/Dokumente und Einstellungen/''USERNAME''/Eigene Dateien/PSP9/... !

Bei Backups von Daten bzw. der Arbeitsoberflächen also unbedingt auch daran denken, dieses Verzeichnis (und alle Unterverzeichnisse) mitzusichern!

 
16.04.2008 21:34:07h Glossar top

Einstellungen Mal- und Zeichenwerkzeuge (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Für verschiedene Malwerkzeuge, aber auch z.B. den Klonpinsel können (müssen) diverse Feineinstellungen vorgenommen werden.

Größe

Ist natürlich völlig vom Bild / den Details abhängig. Gerade beim Klonpinsel sollte man im Zweifel eher mit möglichst grossen Werten arbeiten, damit man die Übergänge nicht so deutlich sieht

Transparenz / Deckfähigkeit

Wert prozentual (0-100) wählen

Dichte

Deckung des Pinselstrichs. Bei Werten unter 100% werden sukzessiv Pixel ausgelassen (wichtig z.B. beim Airbrush-Werkzeug)

Härte

Schärfe der Kanten. Mit abnehmender Härte wird der Farbauftrag weicher und die Kanten verschwimmen

Schrittgröße

Bestimmt den Abstand zwischen den einzelnen Farbpixeln. Prozentualer Anteil des Werkzeugspitzendurchmessers, d.h. bei 100 Prozent würde bei einer Werkzeuggröße von 100 Pixeln nur jeweils ein Pixel alle 100 Pixel gesetzt. Niedrige Werte machen die Farbe weicher und die Farbverteilung wirkt dichter.

Weitere Werkzeugoptionen findet man beim Freistellen und der Auswahl...

 
11.04.2007 21:19:57h Glossar top

Farbe Kontrast Saettigung anpassen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Beispielbild für eine einfache Histogrammkorrektur:
Linkimage
Anklicken für 1:1 Pixelgröße (100 Prozent), links Original-Bildausschnitt, rechts flüchtige Histogrammkorrektur Schwarz- und Weißpunkt, Gammakorrektur 0,75 und autom. entrauscht, Stärke 40 Prozent. Aufgenommen mit der Fuji S9500.

Ein anderes Beispiel - von Linkimage mittels LinkTonwertkorrektur, sättigen und schärfen zu Linkimage ...

PSP9 verfügt über diverse (voll-/halb-)automatische - aber auch manuell zu bedienende Filter zur Korrektur von Farbe, Kontrast und Sättigung. Dabei arbeiten viele der automatischen Befehle schon optimal, denn meistens lassen sich notwendige Anpassungen (z.B. Tonwertkorrektur via Histogramm) ja mathematisch exakt bestimmen - andere Parameter unterliegen eher dem Geschmack des Betrachters, so dass man eher manuell oder halbautomatisch korrigieren will.

Reihenfolge dieser Anpassungen grundsätzlich:

Alle nachfolgend aufgeführten Befehle wirken auf das ganze Bild - oder die aktuelle Auswahl, falls vorhanden!

Für kleinere, gezielte Manipulationen stehen aber auch diverse LinkRetusche-Werkzeuge zur Verfügung (z.B. zum aufhellen/abdunkeln kleinerer Bildbereiche empfehlenswert).

Und - nicht zuletzt - sollte man daran denken, dass auch viele der hier vorgestellten Manipulationen direkt über LinkMischmodi in Verbindung mit Korrekturebenen möglich sind...

Empfehlung: Arbeiten mit der lfd. aktualisierten Histogramm-Anzeige

Menü Ansicht - Paletten - Histogramm

zeigt lfd. das Histogramm des aktiven Bildes mit allen relevanten Werten an. Letzlich ist es empfehlenswert, auch für alle anderen Korrekturen das Histogramm beobachten zu können.


Menü Anpassen - Farbbalance - Verblasste Farben korrigieren

Für das Wald- und Wiesenbild mit vielen (ausgewogenen) Farben ohne problematische Aufnahmefehler sehr gut geeignet. In einem Durchgang werden Farbe, Sättigung und Kontrast optimiert (meistens klappt insb. die Tonwertkorrektur so gut, dass anschliessend ausser schärfen und beschneiden keine weitere Bearbeitung notwendig wird). Man sollte mit möglichst niedrigen Werten beginnen (Empfehlung: Nur mit Stärke 2-5 antesten). Bei Werten ab ca. 50 verliert man mit dieser Methode meistens schon zuviele Details. Der Befehl ist eigentlich für gescannte, schon verblasste Fotos gedacht, wirkt aber m.E. auch hervorragend auf ''frische'' Digitalbilder! Beispiel:
image

Menü Anpassen - Fotokorrektur - Hintergrundbeleuchtung

...bei generell zu hellen Bildern

Menü Anpassen - Fotokorrektur - Aufhellblitzen

...bei generell zu dunklen Bildern

Wenn das nicht ''schnell'' zum gewünschten Erfolg führt, muss man an nachfolgenden feineren Stellschräubchen drehen. Nachfolgend sind jeweils nur einige der vorhandenen Befehle kurz beschrieben (die ich normalerweise benutze).

Wenn die Vollautomatik keine befriedigende Ergebnisse bringt, nutze ich ''meistens'' nur

Menü Anpassen - Automatische Farbbalance-Korrektur

Den Schalter ''Farbstich entfernen'' bei Bedarf aktivieren und ansonsten mit der Stärke experimentieren (0-100, beginnend etwa bei 30, Farbtemperatur 6500 Kelvin). Mit dieser Funktion kann man auch nachträglich komfortabel über den Schieberegler die allg. Farbtemperatur wärmer (rötlicher) oder kälter (bläulicher) anpassen. Einsatz dieses Filters bei fehlerhaftem Weissabgleich (bzw. generell: Einfacher Farbstich) oder z.B. bei Mischlichtsituationen mit unterschiedlichen Farbtemperaturen in Verbindung mit einer Auswahl.

Menü Anpassen - Farbbalance - Rot/Grün/Blau

Mit diesem Befehl kann man gezielter die Farbwerte verschieben. Beispiel für einen ordentlichen ''warmen Gelbstich'': Rot +30, Grün +30, Blau +20 - alternativ einfach nur Blau nach Geschmack zurücknehmen - macht das Foto ''sonniger'' = gelber...


Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Histogrammanpassung

Über die Auswahl Helligkeit bearbeitet man den Kontrast und die Helligkeit.

Tonwerte

Wenn zwischen dem linken Rand des Histogramms und der Stelle, an der die im Diagramm angezeigten Werte anzusteigen beginnen eine Lücke zu erkennen ist, sind die dunkelsten Pixel im Bild nicht vollständig schwarz. Den Schieberegler Niedrig (das schwarze Dreieck) an die Stelle ziehen, an der das Diagramm anzusteigen beginnt. Das obere der beiden Felder unter Niedrig zeigt die Position der unteren Grenze an (Wert zwischen 0 und 255). Das untere Feld zeigt den Prozentsatz der Pixel an, deren Werte zwischen Null und dem unteren Grenzwert liegen. Der in diesen Pixeln enthaltene Kontrast geht verloren. Im Allgemeinen sollte dieser Anteil unterhalb 0,1 Prozent bleiben - kontrollieren!

Wenn zwischen rechtem Rand des Histogramms und der Stelle, an der die im Diagramm angezeigten Werte zur Nulllinie zurückkehren, eine Lücke zu erkennen ist auf den Schieberegler Hoch (das weiße Dreieck) klicken, und an diese Stelle im Diagramm ziehen. Dadurch werden die hellsten Pixel des Bilds in Weiß umgewandelt. Im Allgemeinen sollte der prozentuale Anteil, der sich bei Änderungen am Wert für Hoch (unteres Feld) ergibt, nicht mehr als 0,1 Prozent ausmachen.

Wenn das Diagramm rechts und links Spitzen, in der Mitte dagegen niedrige Werte aufweist, kann man den Mitteltonbereich verengen. Um den Mitteltonbereich zu verkleinern, klickt man auf den Schieberegler Mitteltöne und zieht ihn nach oben. Wenn das Diagramm eine Spitze in der Mitte aufweist, rechts und links dagegen nur wenige Pixel enthält, erweitert man den Mitteltonbereich, indem man den Schieberegler Mitteltöne nach unten zieht.

Gammawert

Wenn das Bild insgesamt zu dunkel oder zu hell ist, sollte der Gammawert angepasst werden (1 = Ursprungswert, kleiner = dunkler, größer = heller).

Wenn einem das arbeiten mit dem Histogramm nicht liegt, bieten sich alternativ folgende Funktionen an:

Menü Anpassen - Automatische Kontrastkorrektur

Die drei Optionen passend vorwählen: heller/neutral/dunkler, normal/schwach, kontrastärmer/neutral/kontraststärker. Achtung: Der Befehl versucht selbsttätig schon eine optimale Tonwertverteilung zu erreichen - dazu lässt man die Schalter auf neutral/normal/neutral einfach stehen und wendet den Befehl an!

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Gammakorrektur

Für den Anfang: Verbinden (der Kanäle) anklicken. Gamma 1 steht für den ursprünglichen Wert. In die gewünschte Richtung korrigieren - und fertig. Evtl. muss anschliessend nochmals nur der Kontrast leicht erhöht werden.

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Helligkeit/Kontrast

Hier kann man durch Vorgabe eines jeweils positiven oder negativen Wertes (0 = neutral) Helligkeit oder Kontrast generell ändern. Etwas feiner differenzieren kann man durch:

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Lichter/Mitteltöne/Schatten

Absolute Anpassungsmethode: Typische Werte sind 35 für Schatten, 50 für Mitteltöne und 65 für Lichter. Sie hängen jedoch von dem jeweils vorliegenden Bild ab. Durch Erhöhen des Wertes wird der Bereich aufgehellt, durch Verringern abgedunkelt. Relative Anpassungsmethode: Positive Werte hellen den Bereich auf, negative Werte dunkeln ihn ab.

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Schärfekorrektur

Schärfekorrektur? Natürlich, denn letztlich ist schärfen nichts anderes als das hervorheben von Kontrasten. Nutzt man diese Funktion moderat (Stärke 1-3 von 5 möglichen Stufen) muss man später zwar nochmals nachschärfen, erreicht aber insbesondere für Landschaftsfotos eine ordentliche Kontraststeigerung / clarify der Bildwirkung

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Niveaus

Kanal: RGB für Alles - oder nur einen Farbkanal anpassen, Input-Niveaus (Kontraste erhöhen): Am besten mit der Maus die drei Rauten verschieben. Links - dunkle Raute: Weiter nach rechts verstärkt dunkle Töne, Rechts - helle Raute: Weiter nach links hellt helle Töne weiter auf, Mitte - graue Raute: Gammawert (mittlerer Grauton) verschieben. Output-Niveaus (Kontraste vermindern): In der Bedienung funktioniert das wie die Input-Niveaus, aber es erfolgt eine Reduzierung anstelle Erhöhung der Kontraste (dunkle Töne aufhellen / helle Töne abdunkeln)

Für Spezialeffekte interessant ist evtl. noch der Schwellenwert, der nach Eingabe des Helligkeitswertes (0-255) alle Pixel mit geringerer Helligkeit auf schwarz - und alle anderen auf weiss setzt...


Menü Anpassen - Automatische Sättigungskorrektur

Wie bei der automatischen Kontrastkorrektur versucht dieser Befehl in Neutralstellung der Optionen (normal/normal) optimale Farbsättigung zu erreichen. Bei Bedarf kann man ihn aber beeinflussen in Richtung schwache/starke Farben mit Stärke gering/hoch.

Menü Anpassen - Farbton und Sättigung - Farbton/Sättigung/Helligkeit

Schieberegler Sättigung und Helligkeit ändern die Werte. Für Farbtonänderungen die Hilfe durchlesen...

 
25.08.2008 21:43:36h Glossar top

Freistellen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Hintergrundlöschwerkzeug (Precision Background Eraser) heisst in Paint Shop Pro 9 (PSP9) das Mittel der Wahl um ein Motiv freizustellen!

image

Es befindet sich in der Werkzeugleiste in einer Gruppe mit dem normalen Löschwerkzeug) und verfügt über eine ganze Reihe von Optionen (s.u.).

Zunächst sollte man generell alle Werte auf die Standardwerte zurücksetzen. Das geht via Voreinstellungen - image

Ausserdem sollte man generell die Werkzeugumrisse immer anzeigen lassen (Datei - Einstellungen - Allgemeine Einstellungen - Anzeige und Zwischenspeichern - Pinselumrisse anzeigen)

Prinzipielle Vorgehensweise

image

Tipp:

Das lässt sich z.B. ausnutzen, wenn sich die Farbinformationen zwischen Vordergrund (Motiv) und Hintergrund stark gleichen.

Optionen des Hintergrundlöschwerkzeugs

image
image

Wie oben beschrieben, sollte man zunächst mit den Standardwerten arbeiten.

Auswählen der passenden Werkzeuggröße

Im Prinzip kann man das Werkzeug möglichst gross wählen - Ausnahme wäre, wenn sich im Hauptmotiv ähnliche Farbflächen wie im Hintergrund befinden (würden bei Abdeckung mit dem Werkzeugumriss u.U. mitgelöscht)

Genauso sollte man das Werkzeug ggf. verkleinern, um mit dem Mittelpunkt des Werkzeugs wirklich exakt die unmittelbar angrenzende Hintergrundfarbe zu sampeln.

Fast jede Größe funktioniert, wenn die Trannfläche scharfe (kontrastreiche) Kanten hat. Hat man eher einen Farbverlauf, sollte man das Werkzeug eher etwas größer wählen (damit der Mittelpunkt wirklich nur die reine Hintergrundfarbe sampelt, aber der Werkzeugumfang noch über den Rand des Motivs reicht)

Auswählen der passenden Härte

Generell sollte man die Härte immer auf 100 lassen.

Ausnahme von dieser Regel: Nur wenn tatsächlich keine Unterschiede zwischen Vorder- und Hintergrundfarbe erkennbar sind (z.B. zulaufende Schatten) und das Hintergrundlöschwerkzeug somit nicht automatisch arbeiten kann sollte man die Härte leicht verringern und ohne sampeln des Hintergrundes (Leertaste, s.o.) selbst den Hintergrund löschen. Durch die geringere Härte bekommt man einen weicheren (natürlicheren) Übergang.

Auswählen der Schrittgröße

Die Schrittgröße steuert, wie oft das Werkzeug die Farben unter dem Mittelpunkt (neu) analysiert.

Kleinere Werte (als die default-5) machen das Werkzeug noch langsamer (aber auch genauer).

Größere Werte (etwa bis 10 maximal) könnte man wählen, wenn die Hintergrundfarben kaum oder nur sehr langsam divergieren (z.B. unifarbener Hintergrund) - oder bei einem sehr langsamen Rechner (dann auch eher mit kleinerem Durchmesser arbeiten).

Toleranz

Am effektivsten arbeitet das Werkzeug, wenn Autom. Toleranz ausgewählt ist (default, dabei ist Toleranz ausgegraut, zeigt aber lfd. die autom. ermittelten Werte des samplings an!).

Will man unbedingt manuell arbeiten, sind die zuletzt angezeigten Werte möglicherweise ein guter Startpunkt.

Toleranz: Bestimmt, wie genau die ausgewählten Pixel (gesamter Werkzeugumriss) mit dem Vorgabepixel (Mittelpunkt) übereinstimmen müssen. Der Bereich liegt zwischen 0 und 200, wobei kleinere Werte nur Pixel löschen, deren Farbe der angegebenen sehr ähnlich ist.

Schärfe

Bestimmt, wie (stark) das Werkzeug die Kanten (Unterschied Vordergrund- zu Hintergrundfarbe) interpretiert. Bei ganz scharfen Kanten auf 70 (default) lassen. Bei nicht so kontraststarken, soften Übergängen vorischtig (bis auf 30) herabsetzen.

Sampling

Bestimmt, wie das Werkzeug die Pixel zum Löschen aussucht:

Wohl eher für Grafiken als Fotos gedacht:

Grenzwerte

Bestimmt, ob gelöschte Pixel nebeneinander liegen müssen:

Helligkeit ignorieren

Ist nur dann zu nutzen, wenn sich die Farben zwischen Vorder- und Hintergrund sehr stark ähneln


es wird zuviel gelöscht
es wird zu wenig gelöscht

Quellen: "Using the Precision Background Eraser" von Kris Zaklika, Jasc Software, Inc., July 2003, PSP9-Hilfe, eigene Erfahrungen


image

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Tiefenunschaerfe simulieren (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Leidiges Thema bei Digitalkameras - wenigstens den Kompaktmodellen - die übergrosse Tiefenschärfe. Ein ''freistellen'' von bildwichtigen Details mittels Blende (selektive Schärfe für eine Bildebene) ist oft nicht möglich. Man kann versuchen, mittels EBV etwas nachzuhelfen.

Grundsätzlich versuche man schon bei der Aufnahme nachzuhelfen

Wenn man unbedingt per EBV nachhelfen will oder muss...

Prinzipielle Vorgehensweise:

freistellen durch Unschärfe für Hintergrund hinzufügen

Das sieht ab Radius 2 bei genauem hinsehen meistens schon recht unnatürlich aus!

freistellen durch verminderte Farbsättigung des Hintergrundes


 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

Colorkey (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Das sind die Bilder, bei denen ein oder wenige Bilddetails ihre Farbe behalten (oder unifarben koloriert sind), und der Rest des Bildes in Graustufen dargestellt wird.

Beispielbild: image

Vorgehensweise

Im ein- oder anderen Fall mag das noch einfacher gehen (z.B. könnte man bei einem Bild mit rotem Klatschmohn einfach über eine Farbsättigungskorrektur allen Farben ausser Rot die Sättigung entziehen - also ganz ohne Auswahl)...

 
29.04.2008 16:33:59h Glossar top

Retusche (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Hier geht es einerseits um das entfernen von Kratzern oder Linien auf gescannten Vorlagen, das einebnen von Falten, oder - genereller - um das entfernen von (auch größeren) Details.

Andererseits kann man auch auf Helligkeit, Sättigung und Farbton neben der Ebenenbearbeitung mit Werkzeugen detailgenau korrigieren (z.B. aufhellen, abdunkeln, Sättigung erhöhen oder vermindern, Farbton verschieben u.v.a.).

Dafür bieten sich eine ganze Reihe von Möglichkeiten an. Eine nicht vollständige(!) Liste:

Klonpinsel

Mit dem Klonpinsel lässt sich eigentlich am universellsten arbeiten, und man kann auch größere Bilddetails wegmanipulieren...

Bildfehler entfernen (manuell, gezielt)

Anwendungszweck: Wie vor, aber für eine ganz gezielte Korrektur weniger Details. Klappt nur gut mit unifarbenem Hintergund im Auswahlrahmen!

Helligkeit, Farbton, Sättigung, Schärfe

Die restlichen Werkzeuge wirken entsprechend. In der Onlinehilfe Details nachschlagen! Im Überblick:

Generell - um das ganze Bild oder Auswahlen zu ändern - siehe anpassen von LinkFarbe, Kontrast, Helligkeit, Sättigung...

Kleine Bildfehler automatisch entfernen

Findet und korrigiert kleine linienförmige Bildfehler, die heller oder dunkler als ihre Umgebung sind (z.B. Staub oder Kratzer auf gescannten Fotos).



weiterlesen: LinkAbwedeln und nachbelichten - aufhellen und abdunkeln - dodge and burn - Retusche in Paint Shop Pro 9 mit Ebenen

 
26.01.2009 18:32:15h Glossar top

Auswahl (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Sobald eine Auswahl (mit Kasten/Lasso/Zauberstab/...) erstellt ist, wird sie von einem speziell animierten Rand umgeben (Laufrahmen). Die meisten Funktionen (Filter, Anpassen..., Werkzeuge...) arbeiten auch (nur) auf ausgewählten Bildteilen...

Werkzeuge

Die Werkzeuge befinden sich normalerweise links in der Werkzeugpalette. Feineinstellungen werden kontektabhängig oberhalb des Bildfensters erledigt. Dort wählt man auch aus, ob sich die Auswahl z.B. nur auf die aktuelle Ebene (...) bezieht. Weitere Bearbeitungsmöglichkeiten (ausschalten, umkehren, laden und speichern...) erreicht man über Menü - Auswahl.

Die Werkzeuge im einzelnen:

Auswahlrahmen

Freihandauswahl (Lasso)

Zunächst bestimmt man den Auswahltyp

Anschliessend setzt man die Werkzeugoptionen

Beim Punkt-für-Punkt-klicken beendet ein Doppelklick die Auswahl, beim kontinuierlichen nachfahren von Konturen muss man zurück zum Ausgangspunkt ''fahren''.

Zauberstab

Wird verwendet, um Inhalte - im Gegensatz zu den Bildkanten wie beim Lasso - auszuwählen, und zwar mittels Farbe (RGB-Wert), Farbton, Helligkeit oder Deckfähigkeit.

Auswahlmodus:

Ausserdem wählt man jetzt weitere Optionen aus:


entfernen

den letzten gesetzten Punkt (nur bei Punkt-zu-Punkt Auswahltypen) entfernt man durch die Entf-Taste!

erweitern

Umsch- (also die Shift-)Taste drücken und nächste Auswahl erstellen.

einschränken

Funktioniert sinngemäß wie das erweitern, nur die Strg-Taste (Ctrl) ist jetzt zu betätigen...

umkehren

Menü Auswahl - umkehren. Weil es manchmal einfacher ist, nur einen kleinen Bereich auszuwählen den man eigentlich nicht benötigt, und dann die Auswahl umzukehren...

vergrößern - verkleinern - verschieben der Ansicht

Auf der Zehnertastatur:


 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

Mischmodi (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Quelle: Auszug aus der PSP-Online-Doku
Die Bezeichnung "Ausgewählte Ebene" bezieht sich auf die Ebene, für die der Mischmodus festgelegt wird.

Normal

In Abhängigkeit von der Deckfähigkeit der Pixel der ausgewählten Ebene (Sind die Daten vollständig deckend, scheinen keine Pixel durch. Je geringer die Deckfähigkeit, desto mehr Pixel von darunter liegenden Ebenen werden sichtbar)

Dunklere Farbe

Zeigt Pixel auf der ausgewählten Ebene an, die dunkler sind als die darunter liegenden Ebenen (Pixel, die heller sind als die darunter liegenden Ebenen, werden nicht mehr angezeigt)

Hellere Farbe

Zeigt Pixel auf der ausgewählten Ebene an, die heller sind als die darunter liegenden Ebenen (Pixel, die dunkler sind als die darunter liegenden Ebenen, werden nicht mehr angezeigt)

Farbton

Wendet den Farbton der ausgewählten Ebene auf die darunter liegenden Ebenen an, ohne die Sättigung oder Helligkeit zu beeinflussen.

Sättigung

Wendet die Sättigung der ausgewählten Ebene auf die darunter liegenden Ebenen an, ohne den Farbton oder die Helligkeit zu beeinflussen.

Farbe

Wendet den Farbton und die Sättigung der ausgewählten Ebene auf die darunter liegenden Ebenen an, ohne die Helligkeit zu beeinflussen.

Helligkeit

Wendet die Helligkeit der ausgewählten Ebene auf die darunter liegenden Ebenen an, ohne den Farbton oder die Sättigung zu beeinflussen.

Multiplikation

Kombiniert die Farben der ausgewählten Ebene mit denen der darunter liegenden, um eine dunklere Farbe zu erzeugen. Wenn Sie eine beliebige Farbe mit Schwarz multiplizieren, entsteht Schwarz. Wenn Sie eine beliebige Farbe mit Weiß multiplizieren, bleibt sie unverändert.

Aufhellen

Hellt die Farben der darunter liegenden Ebenen durch Multiplikation des Kehrwerts der ausgewählten und der darunter liegenden Ebenen auf. Das Ergebnis ist eine Farbe, die mit der der ausgewählten Ebene identisch oder heller ist.

Auflösen

Ersetzt die Farben einiger Pixel der ausgewählten Ebene nach dem Zufallsprinzip durch die der darunter liegenden, um einen gefleckten Effekt zu erzeugen. Die Deckfähigkeit der ausgewählten Ebene bestimmt, wie viele Pixel ersetzt werden – je niedriger die Deckfähigkeit, desto mehr Pixel werden ersetzt.

Überlagern

Eine Kombination der Mischmodi Multiplikation und Aufhellen. Unterschreitet der Farbkanalwert der darunter liegenden Ebenen die Hälfte des Maximalwerts, wird der Mischmodus Multiplikation verwendet. Ist der Farbkanalwert der darunter liegenden Ebenen größer oder gleich diesem Wert, wird der Mischmodus Aufhellen verwendet. Der Mischmodus Überlagern zeigt Farben oder Muster der ausgewählten Ebene an, behält aber die Schatten und helle Bereiche der darunter liegenden Ebenen bei.

Hartes Licht

Eine Kombination der Mischmodi Multiplikation und Aufhellen. Ist der Farbkanalwert der darunter liegenden Ebenen kleiner als 128, wird der Mischmodus Multiplikation verwendet. Ist der Farbkanalwert der darunter liegenden Ebenen größer oder gleich 128, wird der Mischmodus Aufhellen verwendet. Sie können den Mischmodus Hartes Licht verwenden, um helle Bereiche und Schatten hinzuzufügen.

Weiches Licht

Eine Kombination der Mischmodi Überbelichten und Unterbelichten. Ist der Farbkanalwert der darunter liegenden Ebenen kleiner als 128, wird der Mischmodus Überbelichten verwendet. Ist der Farbkanalwert der darunter liegenden Ebenen größer oder gleich 128, wird der Mischmodus Unterbelichten verwendet. Sie können den Mischmodus Weiches Licht verwenden, um weiche helle Bereiche und Schatten hinzuzufügen.

Unterbelichten

Das Bild wird aufgehellt, indem die Helligkeitswerte der Farben in der ausgewählten Ebene die Farben der darunter liegenden Ebenen aufhellen. Helle Farben bewirken den stärksten Effekt, Schwarz hat keine Wirkung.

Überbelichten

Das Bild wird abgedunkelt, indem die Helligkeitswerte der Farben in der ausgewählten Ebene die Helligkeit der darunter liegenden Ebenen reduzieren.

Differenz

Subtrahiert die Farbe der ausgewählten Ebene von der Farbe der darunter liegenden Ebenen.

Ausschluss

Erzeugt einen ähnlichen, jedoch weniger stark ausgeprägten Effekt wie der Mischmodus Differenz.

Eine detailliertere Erklärung findet man auf der Seite von Ralph Altmann Linkhttp://www.simpelfilter.de/grundlagen/mischmodi.html

 
11.04.2007 21:12:30h Glossar top

Groesse (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Man sollte darauf achten, Digikam-Fotos grundsätzlich in der ''nativen Auflösung'' des Sensors in der ''feinsten Qualitätsstufe'' zu machen - PSP skaliert und komprimiert mit hoher Wahrscheinlichkeit qualitativ weit besser als jeder Kamera-Bildprozessor! Aus demselben Grund: Keinen digitalen Zoom verwenden.

Die Größe des Bildes (in Pixel) bestimmt maßgeblich die Druckqualität sowie den Speicherplatzverbrauch. Im Webbereich sind eher geringere Auflösungen gefragt, soll gedruckt werden, sind höhere Auflösungen gefragt (200-300 Pixel pro 2,5cm). Die genauen Auflösungen der Belichtungsmaschinen kann man i.d.R. erfragen. Passt die Größe nicht, skaliert der Belichter selbsttätig nach.

Beim ausbelichten von Bildern auf Fertigungstoleranzen achten (ca. 1-3 Prozent am Rand). Auch gängiges Fotopapier stimmt in seinen Abmessungen i.d.R. nicht mit seiner Bezeichnung überein, Beispiele:
10x15  ...  10,2 x 15,2 cm  
13x18  ...  12,7 x 17,8 cm
20x30  ...  20,3 x 30,5 cm
...
Mit zwei Megapixeln (rund 1600x1200 Pixel) kann man noch gut Bilder bis 13x18cm ausdrucken lassen - auch DIN A4 (20x30) ist da oft in befriedigender Qualität drin, ohne dass man einzelne Pixel sieht.

Größe des Bildes verändern

macht man via Menü Bild - Größe ändern. Die Originalabmessungen werden angezeigt; man sollte tunlichst den Parameter Seitenverhältnis beibehalten aktivieren.

Das Resampling kann man auf Smart Size stehen lassen, PSP wählt dann den passenden Algorithmus (oder ''Bikubisch'' zum vergößern, ''Bilinear'' zum verkleinern auswählen).

Größenänderungen macht man entweder in Pixeln oder in Prozent (von der ursprünglichen Größe) - oder man geht alternativ über die Druckgröße vor und wählt damit die Auflösung, die ebenfalls lfd. mit angezeigt wird.

 
17.04.2007 21:20:00h Glossar top

Andy Warhol Popart Effekt (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Einen ähnlichen Effekt wie bei einigen Andy Warhol Bildern (z.B. das Monroe-Portrait) erzeuge ich wie folgt:

dann je Einzel-Bild in x-facher Variation:

zum guten Schluss die einzelnen Bilder zusammensetzen

Tipp: Im Raster 3x3 Portraitbild z.B. von Hund, Katze, Kind jeweils unterschiedlich verfremdet möglichst gross (so 70cm aufwärts) als Poster oder Leinwandbild ausbelichten lassen, z.B. bei Linkhttp://allesdruck.de habe ich das machen lassen und war zufrieden mit dem Ergebnis.

Beim ausbelichten auf Leinwand muss man etwas Rand (je nach Größe etwa ringsum 4-5cm) zugeben! Wenn man dummerweise (wie ich) das eigentliche Bild schon fertig hat hilft evtl. Menü - Bild - Leinwandgröße (vorher mit nem einfachen Dreisatz ausrechnen, wieviele Pixel/cm man ringsum zugeben muss). Bei allesdruck.de z.B. bekommt man in einer Vorschau anscheinend recht genau angezeigt, was vorne auf die Leinwand passt und was auf den Rand gedruckt wird...


Einfache Varianten (evtl. vorher Kontraste generell erhöhen oder vermindern - je nach Vorlage / Wunsch)

Empfohlene Variante der Automatiken: Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Niveaus

Logisch: Das geht auch nur mit einer Auswahl - bzw. man kann eine Anpassungsebene mit dieser Funktion versehen...

 
13.06.2007 21:48:10h Glossar top

Motive und unruhiger Hintergrund (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Mittels EBV korrigiert man das analog dem Linksimulieren von geringer Tiefenschaerfe durch

 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

Planet Panorama (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

LinkPanorama in Polarkoordinaten umsetzen mit Paint Shop Pro9 (wird auch schonmal mit (Little) Planet Panorama bezeichnet...)

LinkBeispielbild(er) Planet (Polarprojektion) Panorama Tutorial mit Paint Shop Pro 9

... auf Linkflickr gibts dazu eine eigene Gruppe...



image

  • Bild raussuchen, Horizont begradigen
  • ggf. Ausschnitt, kleinere Retusche
  • strecken
  • drehen

...Polarkoordinatenumsetzung...


image

  • Übergänge verschmieren / klonen
  • ggf. passend drehen, Ecken colorieren
  • kleinere Nacharbeiten (Retusche, merkt Ihr dann schon was zu tun ist...)


Linkimage

  • fertig...






1:1

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1:2

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1:3

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1:4

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2:3

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13.08.2008 21:54:42h Glossar top

Paint Shop Pro 9 Tutorials (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Findet man Linkhier zu diversen Bildbearbeitungs-Basics. Oder klickt oben rechts auf LinkGlossar (das Glossar wäre ein guter Start, wenn man sich allg. für Fotografie interessiert) und wählt dann links die Basics Bildbearbeitung PSP9 aus.

Ein etwas allgemeinerer Einstieg: Sich erstmal den ungefähren LinkWorkflow ansehen - oder bei LinkPSP9 einsteigen.
 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

Verlustfreies Drehen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Problem

Öffnet man ein Bild, dreht es (egal ob um 90 Grad oder eine ''krumme'' Zahl) und speichert es wieder in einem verlustbehafteten Format wie JPG ab wird der Bildinhalt neu komprimiert, dabei verschlechtert sich die Bildqualität immer. Das speichern in einem lediglich komprimierten Format (TIFF, PNG) bewirkt keine Verschlechterung der Bildqualität.

Verlustfreies drehen / rotieren in Paint Shop Pro 9 (PSP9)

Die einzige Möglichkeit das in PSP9 zu verhindern ist es im Bildbrowser zu drehen (Strg-B oder das Browsersymbol anklicken). Dazu die rechte Maustaste auf dem Bild drücken (natürlich können mehrere Bilder gleichzeitig markiert werden) und das verlustfreie drehen / rotieren (90/180 Grad) wie gewünscht auswählen. Die Option ist ausgegraut, wenn das Dateiformat gar nicht verlustbehaftet ist (PNG, TIFF usw.)...

Bearbeitet man das (geöffnete) Bild aber ohnehin anderweitig in PSP9 und will man es anschliessend in einem verlustbehafteten Format speichern, macht es allerdings keinen Sinn diesen Bearbeitungsschritt vorher (oder nachher) getrennt durchzuführen. Man sollte dann lediglich darauf achten, möglichst sämtliche Schritte nach dem öffnen des Bildes (z.B. anhand des LinkWorkflows) ''in einem Rutsch'' durchzuführen, und zum Schluss einmalig als *.jpg (...) zu speichern.

Und natürlich kann man - ist irgendein Bild in PSP9 geöffnet - es (in 90 Grad Schritten jedenfalls!) drehen, so oft man will - die Reduzierung der Qualität tritt ja erst beim komprimieren vor dem speichern (als JPG z.B.) auf. Von 90/180/270 Grad abweichende Drehungen dagegen bewirken ggf. notwendige Anpassungen, die auch mit Qualitätsverlust einhergehen werden.

Tipps

 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

Moire Muster entfernen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Beim scannen von Vorlagen wie z.B. Bildern aus Printmedien oder von strukturiertem Fotopapier (seidenmatt u.ä.) sind im Bild meist unschöne regelmäßige Muster / Punkte zu sehen.

Zum minimieren des störenden Musters sollte man zunächst mit Änderungen an der Scanauflösung experimentieren.

In PSP9 kann man anschliessend mittels Anpassen - Bildrauschen hinzufügen/entfernen - Moire Muster entfernen versuchen das Bildergebnis positiv zu beeinflussen (möglichst geringe Werte, z.B. ''Details'' Stufe 1-2, anschliessend nachschärfen)


 
07.01.2008 22:33:19h Glossar top

Schaerfekorrektur (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Schärfekorrektur

Zum schärfen sollte man den Vergrößerungsmaßstab auf 100 Prozent einstellen und ein bildwichtiges Detail im Fenster anzeigen lassen.

Diese Funktion scheint so ähnlich wie Linkunscharf maskieren zu arbeiten, d.h. über eine lokale Kontrastverstärkung. Man bekommt tatsächlich vergleichbare Ergebnisse, wenn man z.B. die eher unüblichen Werte

verwendet!

Die PSP-Funktion "Schärfekorrektur" eignet sich hervorragend für ein allgemeines Clarify von Konturen, insbesondere um bei gestaffelt angeordneten Landschaftsaufnahmen allgemeine Unschärfe oder mangelnden Kontrast der einzelnen Bildteile zueinander anzuheben.

Siehe auch Linkunscharf maskieren - den sollte man zur endgültigen Schärfung des Bildes einsetzen, während ich die Schärfekorrektur zumeist hauptsächlich in milder Stärke zur Kontrastanhebung verwende!

Zur Anwendung des Filters an einem Beispiel siehe Artikel LinkSchaerfen!

 
02.05.2019 16:13:44h Glossar top

Schaerfen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Zum schärfen von Bildern empfehle ich ein zweistufiges Verfahren:

Die

unmittelbar nach den Tonwertkorrekturen (etwa bis max. Stufe 2 oder 3) und gegen Ende des Workflows dann

für das endgültige Anheben der Schärfe

Nach dem Motto - ein Bild sagt mehr als 1000 Worte - folgende Beispiele zum schärfen in Paint Shop Pro 9 (PSP9).

Ich habe mich hier lediglich auf Halbautomatiken - insbesondere bei der Tonwertkorrektur - beschränkt, d.h. das Bild "steht" in wenigen Sekunden nach einer handvoll Mausklicks:



Das Bild wirkt zwar schon wesentlich besser als vorher, aber die Konturen der Bäume wirken trotzdem immer noch recht unscharf, die Staffelung kommt immer noch nicht recht zur Geltung...


Für den minimalen Aufwand eine ordentliche Verbesserung! Insbesondere sind deutlich mehr Details in den gestaffelt angeordneten dunkelgrünen Bäumen erkennbar (Effekt könnte man ruhig noch etwas stärker anwenden)...


Insbesondere als Tipp für Bildbearbeitungsprogramme, die evtl. nur schärfen von Kanten oder "unscharf maskieren" anbieten wurde hier die Schärfekorrektur durch einfaches unscharf maskieren mit eher unüblichen Werten ersetzt!

Nebenbei zeigt das Beispiel schön, wie mit minimalem Aufwand für die Tonwertkorrektur eine dramatische Verbesserung der Bildwirkung erreicht wird...

Einzelheiten zu den beiden verwendeten Schärfungstechniken erfährt man, wenn man den o.a. Links folgt...

 
02.05.2019 16:14:47h Glossar top

Camp Ratty - PSP Tutorials und FAQ (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9) klicken um dem Link zu folgen http://campratty.com/

Mit die besten Tutorials für PSP, die man m.E. im Netz findet! Klickt oben auf das Handsymbol rechts aussen, um dem Link zu folgen...
 
21.11.2007 22:03:51h Glossar top

Passende Rahmenfarbe finden (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9) klicken um dem Link zu folgen http://www.fortunecity.com/westwood/alaia/354/tutorials/matting/

Ein kleines Tutorial mit mehreren unterschiedlichen Methoden (Beispiel: Kopie des Bildes verkleinern (Performance), Gaussscher Weichzeichner mit 5-30, anschliessend mit dem Farbdropper eine Farbe wählen)
 
21.11.2007 22:01:34h Glossar top

Farbabweichung lila Farbsaeume (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Bildausschnitt 1:1 von 2MP-Mobiltelefon

image vorher

image nachher
Dieses Phänomen wird unter diversen Namen (Farbabweichungen, lila Farbsäume, CA, Chromatische Abberation, Purple Fringing, Color Fringing, Blooming...) beschrieben.

Die Farbabweichungen haben verschiedene Ursachen wie z.B.

  • Linsen-Aberration
  • Demosaicing/Interpolation in der Kamera
  • Sensor blooming
  • Post-processing

und auch die dadurch resultierenden Farbabweichungen sind sehr unterschiedlich (und nicht auf violett bzw. nicht einmal auf reine Farbabweichungen beschränkt).

In kontrastreichen Situationen (z.B. Äste gegen den hellen Himmel fotografiert) treten am Rand der Äste dann z.B. unschöne lila Farbsäume im Bild auf, die sich mit Paint Shop Pro (PSP9) meist recht schnell und einfach mit dem hier beschriebenen Werkzeug entfernen lassen.

Anpassen - Fotokorrektur - Farbabweichungskorrektur

In der PSP-Hilfe für dieses Werkzeug ist eigentlich alles sehr gut mit Beispielbildern beschrieben, reinsehen lohnt.

Anwendung

image
Im Prinzip reicht es, im linken Vorschaufenster (100-300 Prozent einstellen) mit der Maus entsprechende kleine Sample-Rechtecke aufzuziehen (1-10 Stück sind möglich) und das Werkzeug dann (erst testweise) anzuwenden.

Feintuning erfolgt bei Bedarf durch das Feld Radius, die anderen Einstellungen dienen zu Kontrollzwecken bzw. zur Steuerung der Anwendung (Anwendung via Korrekturebene oder direkt) - siehe Hilfe.

Kontrolle

Eine Kontrolle ist ratsam, denn der Filter wird auf das gesamte Bild angewendet (oder auf eine vorhandene Auswahl). Zur Kontrolle dient die Schaltfläche
image
Unterschiede anzeigen lassen

Dann sieht man im rechten Vorschafenster, ob möglicherweise Bildteile betroffen sind, wo zwar die gesampelten Farben auftreten und korrigiert wurden (die aber gar nicht "Fehlfarben" waren)...

Tipps

Wenn es gar nicht klappt

Quelle: Ein paar Tipps übernommen aus: Chromatic Aberration Filter von Kris Zaklika, Jasc Software Inc., Preliminary Draft - June 7, 2004

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Ansel Adams Effekt (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Empfindet Look & Feel eines LinkAnsel Adams Bildes nach.

Linkimage Linkimage (vom (schlecht) abfotografierten Dia)

Nach einem Rezept von Kris Zaklika (Jasc):

Roten Kanal separieren

Anpassen - Farbbalance - Kanäle mischen
Output-Kanal Grau (Monochrom)
Rot 100 Prozent
Grün und Blau 0 Prozent

Kontraste erhöhen und schärfen

Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Schärfekorrektur
Stärke 4
Diesen Effekt so zweimal nacheinander anwenden

Helligkeitswerte spreizen

Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Histogramm dehnen

leicht aufhellen

Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Histogrammanpassung
Voreinstellung Standard
Gamma 1,2 (Helligkeit)

leicht Blau färben

Anpassen - Farbton und Sättigung - Kolorieren
Farbton 160
Sättigung 20

Tipps

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Farbfilter Korrekturfilter Weissabgleich (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Farb-Korrekturfilter werden gern in der analogen Fotografie benutzt, z.B.

Einige dieser Filter sind in der Digitalfotografie obsolet, weil der automatische (oder manuell gesetzte) Weissabgleich diese Aufgabe schon erledigt.

Trotzdem kommt es hin und wieder vor, dass man einen wärmeren (rötlicher/gelber) oder kühleren (bläulicher) Bildeindruck für ein vorhandenes Bild erreichen will. Das erreicht man durch gezieltes ändern der Farbtemperatur.

Farbtemperatur (gemessen in Kelvin)

Farbtemperatur typische Lichtsituation
2000K Sonnenauf-/Untergang
2500K Glühlampe
5000-5500K Tageslicht
6000-6500K Sonnenschein
10000K und mehr heller Tag am Meer


(Farb-)Konversionsfilter ändern gezielt eine Farbtemperatur in eine andere. In der analogen Fotografie werden diese Filter oft über das Kodak-Wratten-System (oder über die Mired-Skala) definiert, ein paar Beispiele:

LinkKodak Wratten Filter und Mired

Filterbezeichnung Änderung in Kelvin
80A +2300K (3200K zu 5500K) = kühler
81A -200K (3400K zu 3200K) = leichter Warmton
81B -300K (3500K zu 3200K) = mittlerer Warmton
81C -400K (3600K zu 3200K) = Warmton
... ...


In mired ausgedrückt: 1000 * (1000/Ziel-Farbtemperatur - 1000/Ist-Farbtemperatur), z.B. hätte ein 81C dann 1000*(1000/3200 - 1000/3600) = 34,7 = +35 mired.

Für meine Zwecke (Bildeindruck wärmer/kühler) spielt es keine Rolle bei welcher Farbtemperatur das Bild tatsächlich aufgenommen wurde (und wie der Weissabgleich erfolgte), man wünscht ja eine Änderung einfach relativ zum aktuellen Wert...

Paint Shop Pro bietet diverse Werkzeuge zur gezielten Änderung der Farbtemperatur und von Farben selbst an - meines Wissens (PSP9) aber keine Funktion, mit der man direkt eine Farbtemperatur A in eine andere Farbtemperatur B umsetzen könnte. Die meisten dieser Tools erreicht man über das Anpassen-Menü (Farbbalance). Zumeist wird man für die o.a. Zwecke mit einem der folgenden Werkzeuge auskommen - ein wenig probieren ist wohl angesagt...

Bei einigermassen neutralen Bildern:

Anpassen - Automatische Farbbalance (-Korrektur)

Das Problem ist hier, dass PSP die Farben mit einem internen Algorithmus (vergleichbar mit einem Weißabgleich bei Digitalkameras denke ich mir) analysiert und schon eine (nach seiner Berechnung auf normales Tageslicht bezogenen) interne Korrektur automatisch vornimmt. Das klappt umso besser, je neutraler insgesamt die Farben des Bildes abgestimmt sind. Hat das Bild schon einen deutlichen Farbstich (z.B. Sonnenuntergang - Richtung Orange) korrigiert das Tool bereits vor jedem manuellen eingreifen deutlich dagegen (im Beispiel Richtung blau!) - in so einem Fall sollte man besser einen alternativen Schwarz-/Grau-/Weisspunkt setzen (s.u.). Ansonsten:

Bei Bildern mit einer (...) (zu erhaltenden, beabsichtigten) vorherrschenden Farbe eher wie folgt:

Anpassen - Farbbalance - Schwarz- und Weißpunkt

image

Das Ergebnis entspricht so ungefähr einem 81C Warmtonfilter:
image

Eine wärmere oder kältere Farbtemperatur mit Ebenen

image
Man sieht hier die drei Ebenen, von unten nach oben:

In der Ebenenpalette kann man jetzt die Transparenz der mittleren Ebene (Filter) wie gewünscht setzen (für den Anfang so zwischen 15 und 35 Prozent) - je nach dem, wie stark der Filtereffekt sichtbar sein soll.

Der Mischmodus Multiplizieren (und damit die Filterwirkung) wirkt sich auf hellere Farben stärker aus als auf dunklere Farben (was i.d.R. beim filtern von Landschaftsbildern ja zumeist beabsichtigt ist)...

Die oberste Ebene (Mischmodus Helligkeit (Legacy)) sorgt lediglich dafür, dass die Helligkeit des Originalbildes erhalten bleibt.

Beispiel:


image

Zu beachten: Ich habe hier zur Demonstration ein Bild gewählt, das in der linken Hälfte des Himmels teils vollständig ausgefressene Lichter zeigt. Der verwendete Mischmodus färbt diese "reinweissen" Bereiche nicht farbig ein!

Ansonsten:
  • Oben: Kalt getöntes Bild
  • Mitte: Original
  • Unten: Warm getöntes Bild


thanx, Spandex!


Cyan absorbiert Rot
Gelb absorbiert Blau
Magenta absorbiert Grün
Rot absorbiert Grün und Blau
Grün absorbiert Rot und Blau
Blau absorbiert Rot und Grün

 
02.05.2019 16:02:35h Glossar top

Weichzeichner (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Um - ähnlich einem Korrekturfilter zum weichzeichnen (Softener) z.B. bei Portraits - Bilder etwas "weicher" wirken zu lassen (ohne allzuviel Schärfe an Kanten zu verlieren) kann man u.a. die folgenden Werkzeuge in Paint Shop Pro benutzen:

Anpassen - Bildrauschen hinzufügen/entfernen - Rauschen entfernen mit Kantenschutz

Nützlich zum entfernen von Hautunreinheiten bei Portraits...

Anpassen - Weichzeichnen - Manuell weichzeichnen

Hier kann neben der Weichzeichnung zusätzlich eine "leuchtende" Korona erzeugt werden. Das sieht meistens nicht ganz so schön aus wie die nachfolgend beschriebene Methode mittels Ebenentechnik...


image


Das Script erzeugt über LinkMasken eine Weichzeichnung insbesondere von hellen Bildanteilen. Die Schärfe in den dunkleren Bildanteilen bleibt dabei fast vollständig erhalten

Linkdownload Script

Arbeitsweise

Über die Deckfähigkeit (bzw. Transparenz) der drei oberen Ebenen:
image
sollte man die Wirkung nach persönlichem Geschmack feintunen. Das Script stellt die Weichzeichnung auf einen mittleren Wert (50 Prozent), und die Farbtreue aufs Maximum.

Anwendungsbeispiele:

Aus der Frühzeit der Entwicklung:
image

Kurz vor Abschluss, hier fehlte nur noch die abschliessende Farbsättigungskorrekturmöglichkeit:
image

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Farbe austauschen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9) klicken um dem Link zu folgen http://www.jcbelland.com/colorchanger/

COLOR CHANGER SCRIPT FOR USE WITH PSP8, 9 AND X

"...This scripts automates the dialogues and creation of the necessary layers in PSP8, 9, and X to emulate the results obtained by the Color Changer filter new in PSPXI. An overview of how it works and complete instructions are in the script's header as well as an included txt file..."
 
09.01.2008 18:10:26h Glossar top

Schlagschatten - Drop Shadow (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Schlagschatten (Drop Shadow) mit Paint Shop Pro 9 (PSP9) erzeugen

Mit einem Schlagschatten erscheint ein Bild bzw. besser eine Auswahl (pseudo-)dreidimensional. Dieser Effekt ist z.B. für die Erstellung von Bildern für Webseiten nützlich. Damit das funktioniert, muss man immer zuerst eine Auswahl im Bild vornehmen. Wenn der Schlagschatten auf das ''gesamte Bild'' angewendet werden soll, muss man zunächst noch die Leinwand erweitern (Bild - Leinwandgröße) oder einen Rand hinzufügen (Bild - Rand hinzufügen). Anschliessend dann erst den Bildbereich auswählen und den Schlagschatten hinzufügen.

Verwandte Themen:

...von Objekten

An einem kleinen (nicht sonderlich ausgefeiltem) Beispiel erklärt. Beginnen wir mit einer geeigneten Auswahl eines schon freigestellten Objektes:



Einstellungen für Schlagschatten (Drop Shadow)

image ...anschliessend die Auswahl aufheben...



Ergebnis: image

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Unterbelichtete Bilder aufhellen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Diverse Funktionen in PSP, in aufsteigender Reihenfolge der Komplexität:

mit einer Maskenebene:

...anschliessend mit dem Histogramm nachbearbeiten (helle Töne, Mitteltöne spreizen)

 
15.04.2008 22:34:22h Glossar top

JPG Dateien Bilder nach EXIF Aufnahmedatum aus PSP heraus per Script und mithilfe Exiftool umbenennen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Linkdownload
LinkInstallationsbeschreibung

Achtung: Zusätzlich braucht man das Exiftool von Phil Harvey (siehe unten bzw. Installationsbeschreibung)!

Automatisiertes umbenennen bzw. einsortieren neuer Bilder anhand Exif-Aufnahmezeitpunkt (Datum / Uhrzeit) in eine Verzeichnisstruktur direkt aus Paint Shop Pro heraus

Das ZIP-Archiv enthält Scripte, um direkt aus Paint Shop Pro heraus Bilder nach enthaltenen EXIF Aufnahmedatum (und Uhrzeit) umzubenennen und direkt passend in eine Verzeichnisstruktur zu verschieben. Es ist ein weiteres Tool (von Phil Harvey) notwendig (siehe unten).



image

Die Bilder sollten jetzt aus dem Verzeichnis verschwunden sein, stattdessen stehen sie jetzt passend einsortiert im Verzeichnisbaum unterhalb des angegebenen Wurzelverzeichnisses, z.B. eine Aufnahme vom 31.03.2008, um 18:55:02 aufgenommen würde verschoben zu:

d:/pic/2008/03/20080331_185502-DCF00001.jpg
Generell also wird ein Bild wie folgt umbenannt:


  jjjj   -> Kalenderjahr
  mm     -> Monat
  tt     -> Tag
  hhmmss -> Uhrzeit
Unterverzeichnisse (.../jjjj/mm/...) werden bei Bedarf automatisch neu angelegt!



 
01.04.2011 18:20:54h Glossar top

Abwedeln und nachbelichten - aufhellen und abdunkeln - dodge and burn - Retusche in Paint Shop Pro 9 mit Ebenen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Prinzipiell sind in anderen Beiträgen diverse Möglichkeiten und PSP9-Tools beschrieben, mit Paint Shop Pro 9 Tools "klassisches" Dodge and Burn auszuführen (siehe z.B. LinkRetusche)!

Das folgende Verfahren mit einem Layer ermöglicht aber ggf. feinere Eingriffsmöglichkeiten - sinnvollerweise ergänzt man sogar für jede einzelne Tätigkeit (aufhellen, abdunkeln, Falten bei Portraits retuschieren usw.) besser eine eigene Ebene, um den Effekt optimal anpassen zu können - dazu gegen Ende dieses Tutorials mehr.

Aufhellen und abdunkeln mit der beschriebenen Technik in Paint Shop Pro 9 ermöglicht es, sehr gezielt (bis auf ein einzelnes Pixel herunter) Bildbereiche aufzuwerten / nachzubearbeiten (um z.B. einen zu hellen Himmel nachzudunkeln, unterbelichtete Schattenbereiche aufzuhellen, Details wie eine Chromstossstange bei einem Auto zu betonen oder einfach Gesichtsfalten zu retuschieren) - im englischen auch "dodge and burn" genannt.

Nehmen wir als Beispiel dieses Bild:
Linkimage aus der LinkGalerie.

Um es etwas dramatischer aussehen zu lassen, dunkeln wir im folgenden Mini-Tutorial die Wolken im oberen Bildbereich noch etwas ab:



 
02.05.2019 15:14:48h Glossar top

Installation Paint Shop Pro 9 und aktuelle Windows 7 Windows 8 Windows 8.1 64Bit (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9) klicken um dem Link zu folgen http://mycomputergirl.blogspot.de/2011/03/painshop-pro-9-problem-sending-command.html

Version PSP 9.01 funktioniert prinzipiell unter Windows7 Windows8 und Windows8.1

Programmaufruf für PSP9 korrigieren (Datei im Explorer mit PSP9 öffnen funktioniert nicht)

oder

Probleme in PSP9 mit Plugins

Patches für PSP9

Drucken aus PSP9

 
20.03.2015 22:51:23h Glossar top

Jasc Paint Shop Pro 9 und Integration der NIK-Collection (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Linkdownload PSP Script zum einbinden der NIK-Collection

PSP9 Bild per Psp Script exportieren und in externem Programm (NIK-Collection) bearbeiten - Ergebnis als neue Ebene einfuegen - das ZIP-Archiv enthält ein Script passend für die NIK-Collection, um direkt aus Paint Shop Pro heraus das aktuelle Bild in Eins der Programme zu importieren, dort zu bearbeiten, und anschliessend als neue Ebene / Layer wieder in PSP zu importieren

Problem speziell bei den Programmen der NIK-Collection (Viveza2, Color Efex Pro 4, Analog Efex Pro, Silver Efex Pro 2, Dfine 2, Sharpener Pro 3, HDR Efex Pro 2) ist, dass die Filter nicht mit allen Versionen von PSP kompatibel sind (offizieller Support nur für Lightroom und Photoshop). Daher wird hier die jeweilige 64bit standalone-Version genutzt.

Bei HDR Efex Pro ist es evtl. sinnvoller, das Programm unabhängig von PSP zu starten (ist auskommentiert). Es verfügt auch als Einziges über entsprechende Import-/Exportmöglichkeiten (Datei(en) öffnen bzw. speichern).

image Script starten...

image externes Programm auswählen und dort bearbeiten und speichern...

image Ergebnis wird als neuer Layer reimportiert

Der Layer wird passend zum gewählten externen Programm benannt.

Das Script muss in den richtigen Ordner kopiert (vertrauenswürdige Scripts) und ggf. einmalig angepasst werden. Im Prinzip arbeitet es wie folgt:

'process actual picture with external program - paste result as new layer v1.0 04.04.2015' Workaround for Paint Shop Pro 9 PSP9 and NIK-Collection as filter

# store actual selected picture temporary as an TIF
# choice -> external program NIK-Collection
# open selected program NIK-Collection with temporary stored TIF
# wait for ok in PSP... 
# ...external work with NIK-Collection...overwrite temporary stored TIF
# ...press ok in PSP
# loads processed TIF (result of the external program) and copy to clipboard
# paste clipboard as a new layer on top of actual picture ("open file as new layer" not found in PSP9)
# 
# todo once
# temporary file: c:/temp/NIK-IN.tif (search & replace if you want to use another place)                        <----------------
# NIK-Collection: C:/Program Files/Google/Nik Collection/... (search & replace espec. when using 32bit versions) <----------------
# HRDefexpro not useful to process in this way 
# 


 
08.04.2015 17:17:28h Glossar top

Photoshop to Paint Shop Pro Term Dictionary (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9) klicken um dem Link zu folgen http://video-books.net/paintshoppro/tutorials/photoshop_to_paintshoppro_dictionary.htm

Übersetzungshilfe / Quick-Reference (Menü-Funktionen Photoshop versus Paintshop Pro)
 
27.02.2019 12:34:41h Glossar top