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Tabellen zur hyperfokalen Distanz
Tele- und Weitwinkel- (Vorsatz-) Konverter
Tiefenschaerfe Tabellen passend fuer S9500 in Excel
Tiefenunschaerfe simulieren
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Tabellen zur hyperfokalen Distanz (folge Link Canon A60)

LinkTheorie zu den hier vorgestellten Tabellen

Die nachfolgenden Tabellen zeigen den ungefähren Schärfebereich der A60 bei einer Bildgröße von 1600x1200 Bildpunkten mit den beiden Extrembrennweiten (vgl. mit KB 35mm und 105mm) für diverse Einstellentfernungen sowie die jeweilige hyperfokale Distanz an.

Link35mm, Schärfe etwa auf 1 Pixel genau
Link35mm, Schärfe etwa auf 2 Pixel genau (benutze ich fast immer, nachschärfen schonmal nötig)
Link35mm, für kleinere Auflösungen / Bildschirmbilder bzw. Bilder ohne harte Konturen die "soft" wirken dürfen

Link105mm, Schärfe etwa auf 1 Pixel genau
Link105mm, Schärfe etwa auf 2 Pixel genau (nachschärfen nötig)
Link105mm, für kleinere Auflösungen / Bildschirmbilder bzw. Bilder ohne harte Konturen...

Die Tabellen wurden jeweils mit dem LinkSchärfetieferechner von Erik Krause (siehe LinkFotografielinks) speziell für die A60 erzeugt.

Hinweis: Die nutzbare Fläche des 1/2,7 Zoll-CCD der A60 ist 5,27mm x 3,96mm groß und die Diagonale beträgt somit stolze 6,59mm. Quelle: Linkc't-Artikel Im Vergleich zum Kleinbild (24mm x 36mm, Diagonale ca. 43mm) ist das ein Verkleinerungsfaktor von rund 6,5. Als Grundlage für die Berechnung der o.a. Tabellen ergeben sich rechnerisch die jeweils oben in den Tabellen angegebenen Zerstreuungskreisdurchmesser.

Für andere Kameramodelle - insbesondere mit abweichenden Chipgrößen - reicht es immer aus, analog zur fast immer angegebenen Brennweitenumrechnung umzurechnen - denn genau dieser Faktor wird bei der Brennweitenumrechnung als auch für die Berechnung des Zerstreuungskreises genutzt...

Für eigene Berechnungen: Siehe LinkExcel-File

 
29.04.2008 16:33:31h Glossar top

Tele- und Weitwinkel- (Vorsatz-) Konverter (folge Link Basics Fotografie)


(echter) Telekonverter (oft auch Extender genannt, gängige Vergrößerung 1,4x 2x -fach). Weitwinkelkonverter sind eher unüblich...

  • Montage ZWISCHEN(!) Objektiv und Kamerabody
  • Anschluss vorne/hinten via Bajonett (nicht etwa Filtergewinde), d.h. Verwendung ist system-/herstellerspezifisch (...)
  • Ganzes Linsensystem eingebaut (meist 7 Linsen in 2-3 Gruppen)
  • verlängert die Brennweite des Originalobjektivs durch Auszugsverlängerung (Abstand Frontlinse->CCD/Film) und Korrekturoptik um den angegebenen Faktor
  • schluckt Blenden*Faktor an Licht (weil er im Prinzip die Lichtstrahlen aus dem Zentrum des Originalobjektiv-Bildfeldes um den Faktor vergrößert). Also i.d.R. 1-2 Blendenstufen
  • keine Veränderung der Naheinstellgrenze / Unendlicheinstellung
  • wenn die Qualität (Preis image) stimmt, besser als ein Vorsatzkonverter (wenn man mit dem Blendenschlucken kein Problem hat), weil im Prinzip nur das zentrale Bildfeld vergrößert wird und die (oft schon krummen/unscharfen) Randstrahlen des Originalobjektivs "entfallen"
  • keine Vignettierung
  • gute Qualität ist relativ teuer, d.h. Einsatz nur sinnvoll - wenn der Verlust an Lichtstärke (und dadurch oft die Nutzung des Autofokus) verschmerzt werden kann (d.h. i.d.R. dann: keine schnell bewegten Motive!) - wenn es auf geringes Mittschleppgewicht/Platz ankommt (Trecking...) ODER wenn ein Objektiv der erreichten Brennweite unerschwinglich wäre (d.h. bei einem angenommen Preis von EUR 150,- (Fremdherstellerkonverter) bekommt man mit Glück schon ein Einstiegszoom 70-300mm, das normalerweise für Gelegenheitsaufnahmen qualitativ besser arbeitet als so ein günstiger Konverter plus Objektiv. Für ein 100-400mm (oder darüber) dagegen muss man schon wesentlich mehr EUR auf die Ladentheke legen, da macht man sich schon eher Gedanken über einen Konverter...)

Vorsatz-Telekonverter (gängige Formatfaktoren: 1,4-1,8x, 2x, 8x... - hier wird man oft auch im Weitwinkelbereich fündig mit Faktor 0,5-0,8x. (*)

  • Montage VOR dem eigentlichen Objektiv
  • Anschluss vorne/hinten normalerweise Filtergewinde (Mnn) oder spezielle Zubehörnorm (Serie 7; herstellerspezifisch)
  • Vorsatzlinse(nsystem), möglichst speziell für eine(!) ganz bestimmte Optik/Brennweite (Cam) berechnet
  • verkürzt/verlängert die Brennweite des Originalobjektivs durch Korrekturoptik um den angegebenen Faktor
  • schluckt KEIN Licht (bringt praktisch aber auch nicht mehr Licht)
  • Televorsatzkonverter vergrößern die Naheinstellgrenze, Weitwinkelkonverter setzen sie herab
  • Qualitativ nicht so gut, da die "Randstrahlen" mit durch die Optiken geschleust werden müssen (bei Tele unproblematischer als bei Weitwinkel) - es sei denn, der Vorsatzkonverter ist ganz speziell auf die Besonderheiten des Originalobjektivs abgestimmt ("gerechnet")
  • Vignettierungsgefahr, insbesondere bei Weitwinkelvorsätzen
  • klobige Bauform (im Gegensatz zum Extender muss dass Bildfeld der Frontlinse des Originalobjektivs abgedeckt werden), dadurch insbesondere bei Kompaktkameras auch Abschattungen des Blitzes möglich
  • gute Qualität ist relativ teuer, die vielfach bei Ebay angebotenen Videokonverter erzeugen flaue, unscharfe, im Randbereich oftmals völlig unbrauchbare Bilder (Beispiele siehe unten)
  • oftmals die EINZIGE Möglichkeit den Brennweitenbereich des Originalobjektivs zu erweitern, aber wenn man gerade bei Digicams den Preis bedenkt, lohnt evtl. die Auswahl einer Kamera mit einem Brennweitenspektrum, das "ab Werk passt", z.B. zahlt man bei einer A60 für dieses Zubehör: Adapter+WW+Tele= 25+110+110 = EUR 245,- "Aufpreis" (für 250,- EUR bekommt man vielleicht als Sonderangebot schon eine komplette Superzoomkamera (z.B. eine 38-340mm Olympus) als Zweitkamera!

(*) Ebenfalls angeboten werden Fischaugenvorsätze - (nur echt mit einem Bildwinkel um die 180 Grad)image - manchmal bekommt man aber auch nur eine starke (gewollte) Verzeichnung...)





max. Weitwinkel max. Weitwinkel mit Canon WC-DC52 (x 0,7) max. Weitwinkel mit HAMA Video-Konverter (x 0,65)
image image image

(Jeweils das linke obere Viertel des Bildes ausgeschnitten und verkleinert. Natürlich ist der Test ein wenig unfair - ein speziell gerechnetes Vorsatzweitwinkelobjektiv mit einem Videokamera-Wende-Vorsatzobjektiv zu vergleichen; das Leben ist halt hart...)


Also der Tipp:

Wenn man sich schon kein Originalzubehör kauft, sondern z.B. auf Ebay billige Videokonverter zulegt: Besser keinen Weitwinkel-Video-konverter kaufen, der verstärkt gnadenlos die Randunschärfen/Verzerrungen des Originalobjektivs und macht die Bilder m.E. völlig unbrauchbar. Bei Telekonvertern scheint mir das nicht ganz so kritisch zu sein...

Wie man vielleicht sieht (Schärfe, Verzeichnung Ränder, Farbsäume Ränder) ist die Qualität des vorhandenen Video-Vorsatzkonverters für normale Aufnahmen mit der A60 nicht akzeptabel - die Canon-Konverter WC-DC52 und TC-DC52 liefern weit bessere Qualität. Hier noch ein paar abschreckende Beispiele mit dem Videoobjektiv:

Canon A60 "nackt" mit Vorsatzkonverter
image image Weitwinkel
image image Tele

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Tiefenschaerfe Tabellen passend fuer S9500 in Excel (folge Link Fujifilm S9500)

Linkzum Downloadbereich der Exceltabelle
 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top

Tiefenunschaerfe simulieren (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Leidiges Thema bei Digitalkameras - wenigstens den Kompaktmodellen - die übergrosse Tiefenschärfe. Ein ''freistellen'' von bildwichtigen Details mittels Blende (selektive Schärfe für eine Bildebene) ist oft nicht möglich. Man kann versuchen, mittels EBV etwas nachzuhelfen.

Grundsätzlich versuche man schon bei der Aufnahme nachzuhelfen

Wenn man unbedingt per EBV nachhelfen will oder muss...

Prinzipielle Vorgehensweise:

freistellen durch Unschärfe für Hintergrund hinzufügen

Das sieht ab Radius 2 bei genauem hinsehen meistens schon recht unnatürlich aus!

freistellen durch verminderte Farbsättigung des Hintergrundes


 
29.04.2008 16:32:18h Glossar top