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Canon 18-135mm IS
Graufilter
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Canon 18-135mm IS (folge Link Canon EOS EF-S EF-M)

Objektiv APS-C Canon EF-S 18-135mm IS

Hyperfokaleinstellung / Schnappschusseinstellung 18-135 IS bei verschiedenen Blenden

Jeweils bei 18mm (29mm KB)

Blende  Hf     von     bis 
f3,5      6m      3m - unendlich
f5,6      4m      2m - unendlich
f8        3m   1,50m - unendlich
f11       2m      1m - unendlich
f16     1,5m   0,80m - unendlich
f22       1m   0,50m - unendlich
Es mag sinnvoll sein die Werte zu überprüfen (ob Ergebnisse den individuellen Sehgehwohnheiten entsprechen), und für künftig leichteres manuelles fokussieren entsprechende Entfernungseinstellungen mit Filzstift oder Nagellack am Objektiv-Schärfeeinstellring zu kennzeichnen (angegeben ist jeweils gerundet die zu fokussierende Hyperfokaldistanz und der sich daraus ergebende Schärfebereich). Reserven sind berücksichtigt (je offener die Blende desto mehr), d.h. man darf bei Offenblende um ca. einen halben Meter danebenliegen, bei den geschlossenen Blenden eher Richtung 25cm...

Genaue Einstellungen für 18mm Brennweite (29mm KB)

die KB-Angaben dienen zum Vergleich der Schärfentiefe mit Vollformat/KB

Schnappschusseinstellungen für 35mm (z.B. Streetfotografie mit rund 56mm KB)

Aufnahmen vom Sternenhimmel - Nachtfotografie

Korrekturtabelle Graufilter ND3 (10 Blenden, x1000) für Dämmerung und Langzeitfotografie

1/4000  1/4
1/2000  1/2
1/1000  1
1/500   2
1/250   4
1/125   8
1/60    16
1/30    30
1/15    1m 4
1/8     2m 8
1/4     4m 16
1/2     8m 32
1       17m
2       32m
4       1h 4m
8       2h 8m
16      4h 16m
30      8h 32m
Link...mehr zu Graufiltern

Fotos aus meiner Galerie mit dem Canon 18-135mm IS

LinkBeispielbilder

Grundsätzlich schien mir das SIGMA in Kontrast, Schärfe, Auslösung besser, das 55-250 etwa vergleichbar

Landschaftsfotografie - Planung - möglichst Goldene Stunde, Blaue Stunde nutzen

Version / EF-M Adapter

 
08.02.2018 13:25:20h Glossar top

Graufilter (folge Link Basics Fotografie)

Einsatz

Ein Graufilter verlängert die notwendige Belichtungszeit, oder ermöglicht den Einsatz einer größeren Blendenöffnung. Einsatzmöglichkeiten z.B.:

Stärke

Die Graufilterhersteller bezeichnen verschiedene Stärken auf den Verkaufspackungen (...) unterschiedlich. Einige Hersteller geben die Dichte an - Andere benennen die Filter nach dem Verlängerungsfaktor, oder dem "Verlust" an Blendenstufen. Beim Kauf also aufpassen und genau lesen! Die folgende Tabelle hilft beim Vergleichen:

Graufilterstärke 
Dichte  Durch-  Faktor    Blenden-
        lässig-           stufen 
        keit in 	  
        Prozent
-----------------------------------         
ND 0,3  50      2x        -1	
ND 0,6  25      4x        -2	
ND 0,9  12,50   8x        -3	
ND 1,2  6,25    16x       -4	
ND 1,8  1,56    64x       -6	
ND 2,0  1       100x      -6,66	
ND 2,4  0,4     256x      -8     
ND 3,0  0,10    1000x     -10	
ND 4,0  0,012   10000x    -13	
ND 6,0  0,001   1000000x  -20	
ND = Neutrale (im Sinne von nicht farbverfälschend - zumindest unterhalb ca. ND1,8) Dichte / neutral density.
Die Dichte berechnet sich aus dem log des Verlängerungsfaktors, z.B. Verlängerungsfaktor 2 x länger = log(2) = ND 0,3

Für die Langzeitfotografie setzt man i.d.R. Filter ab ca. ND 1,8 aufwärts ein. Wenn das Thema stärker interessiert, sollte man sich evtl. mehrere Graufilter zulegen (und zur Not kann/muss man die auch mal gemeinsam verwenden, um variabler zu sein - es werden i.d.R. nicht alle o.a. Stärken angeboten...) - für den Anfang vielleicht einen ND 0,6, einen ND 1,8 und einen ND 3,0. Die Blendenwerte=LinkLichtwerte der einzelnen Filter kann man einfach addieren; nimmt man dagegen die Verlängerungsfaktoren, muss man natürlich multiplizieren!

Der ND 1,8 reicht auf jeden Fall für ziemlich alle Arten von Flüssen, Wasserfällen etc.. Um dagegen z.B. am Meer die Wasseroberfläche "verschwimmen" zu lassen benötigt man i.d.R. so lange Zeiten, dass man tagsüber eher einen ND 3,0 oder mehr (je nach Wellengang) benötigt; mit dem ND 1,8 muss man sicher auf die Dämmerungszeiten ausweichen.

Benutzung

Wenn man stärkere Graufilter einfach so vor das Objektiv schraubt, passt zwar oft noch die Belichtungsmessung (zumindest solange sich Zeiten unterhalb etwa 30 Sekunden ergeben), aber der Autofokus (AF) ist zumeist funktionsunfähig. Größere Dichten sind nahezu undurchsichtig und wirken fast schwarz!

geringe Stärken:

Trotzdem sollte man das auf jeden Fall einmalig auf evtl. Abweichungen überprüfen:

Die ersten beiden Testaufnahmen geben einem schonmal ein Gefühl, ob die Belichtungsmessung wie erwartet reagiert. Vergleicht man alle drei Bilder später am Rechner, sollten keine grossen Helligkeitsabweichungen zu sehen sein - leichte Farbabweichungen können auftreten...

große Verlängerungsfaktoren:

Belichtungszeitenkorrektur bei Nutzung eines Graufilters

Korrekturtabelle Graufilter 
Zeiten     ND 0,3   ND 0,6   ND 0,9   ND 1,2   ND 1,8   ND 2,0   ND 2,4  ND 3,0   image Dichte									
 ohne      -1       -2       -3       -4       -6       -6,66    -8       -10     image Blenden					
image Filter  2        4        8        16       64       100      256      1000   image Verlängerungsfaktor								
----------------------------------------------------------------------------------------------									
1/4000     1/2000   1/1000   1/500    1/250    1/60     1/40     1/15     1/4 
1/2000     1/1000   1/500    1/250    1/125    1/30     1/20     1/8      1/2         
1/1000     1/500    1/250    1/125    1/60     1/15     1/10     1/4      1            							
1/500      1/250    1/125    1/60     1/30     1/8      1/5      1/2      2           							
1/250      1/125    1/60     1/30     1/15     1/4      1/2      1        4           							
1/125      1/60     1/30     1/15     1/8      1/2      1        2        8         					
1/60       1/30     1/15     1/8      1/4      1        2        4        16        							
1/30       1/15     1/8      1/4      1/2      2        3        8        30        	
1/15       1/8      1/4      1/2      1        4        7        16       1m 4      			
1/8        1/4      1/2      1        2        8        13       30       2m 8       							
1/4        1/2      1        2        4        16       25       1m 4     4m 16      							
1/2        1        2        4        8        30       50       2m 8     8m 32      							
1          2        4        8        16       1m 4     1m 40    4m 16    17m           							
2          4        8        16       30       2m 8     3m 20    8m 32    32m    								
4          8        16       30       1m 4     4m 16    6m 40    17m      1h 4m  								
8          16       30       1m 4     2m 8     8m 32    13m 20   32m      2h 8m   									
16         30       1m 4     2m 8     4m 16    17m      27m      1h 4m    4h 16m 								
30         1m       2m       4m       8m       32m      50m      2h 8m    8h 32m


Die Tabelle liest man wie folgt:

Je nach Verlängerungsfaktor ist das natürlich auch durch Kopfrechnen (Verlängerungsfaktor Filter) oder durch "abzählen" der Blendenreihe (Blendenstufen Filter) ohne Tabelle zu ermitteln

Tipps und Grundlagen zur Langzeitbelichtung

 
08.07.2008 09:26:08h Glossar top

Sonne Mond Licht Dämmerung Blaue und Goldene Stunde (folge Link php scripte)

Das Script LinkSonnenauf- und Untergangszeiten, Dämmerungszeiten und Mondphase zeigt berechnete Daten (Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, bürgerliche Dämmerung, Natutische und Astronomische Dämmerung, Blaue Stunde, Goldene Stunde...) für den aktuellen (einen beliebigen) Tag an.

Über eine Ortssuche (kleine lokale Datenbank mit deutschen Städten) kann (halbautomatisch) eine andere geografische Koordinate eingestellt werden. Der Standort wird über eine google-Maps-Karte angezeigt.

Unterstützt der Client/Browser eine automatisierte Ortsbestimmung (Geolocation per GPS z.B.), kann diese für die Standortermittlung verwendet werden.

Natürlich kann die Position (wie alles Andere) auch manuell vorgegeben werden.

Die Daten sind nützlich, um z.B. für einen bestimmten Tag/Location die Lichtverhältnisse rund um die Dämmerungszeiten zu bestimmen. Wenn man einen Ort auswählt, bekommt man (innerhalb der Ortssuche über Datenbank) weiterführende Links (zur Stadt, zum genauen Sonnenstand, zum Wetter) angeboten. Wer es ganz genau wissen will (z.B. auch Himmelsrichtung und Höhe über dem Horizont zu bestimmten Zeiten), klickt dort auf den Link zum Sonnenstandsdiagramm (ein Service der Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie)...

Was wird ausgegeben?

official     Sonne geht am Horizont auf oder unter
civil         Dämmerung beginnt / endet
nautical     Umrisse (z.B. auf See) können noch schemenhaft wahrgenommen werden
astronomical Ab / bis wann ist es tatsächlich stockdüster

Ortsangepasste Daten für ein gesamtes Kalenderjahr stellt das Tool in Dateiform zum Download zur Verfügung (z.B. als CsvDatei zum Import in Excel, als vorbereitete Agenda zum einfügen in Tiddlywiki oder für Mediawiki -Syntax, im iCalendar-Format zum Import in Thunderbird oder Outlook usw.)

Fotografie

Für die Blaue und Goldene Stunde muss (kann) man sich nicht ganz exakt an die berechneten Zeiten halten, sie dienen hauptsächlich der ungefähren Orientierung
(und sind ja ohnehin Wetter/witterungsabhängig).

Für die "Blaue Stunde" kommt daher letztlich der gesamte Zeitraum in Betracht, der innerhalb der civil+nautical-Dämmerung liegt(d.h. die Sonne ist nicht mehr oberhalb des Horizontes sichtbar, aber der Himmel ist auch noch nicht tiefschwarz), Schwerpunkt wohl Richtung Zeitpunkt der "Nautischen Dämmerung".

Die goldene Stunde beginnt/endet eigentlich auch schon um die Zeiten des Sonnenauf- und -untergangs herum, von/bis hin zu Sonnenstandswinkeln von etwa max. 20 Grad oberhalb des Horizonts. Faustregel: Sonne steht dann ungefähr zwei handbreit (am ausgestreckten Arm) oberhalb des Horizonts oder tiefer.

Letztlich verwischen die Grenzen: Kurz nach Sonnenuntergang (bzw. vor Sonnenaufgang) hat man aufgrund von Lichtreflexion oft für kurze Zeit ein schönes Abend-/Morgenrot am Himmel (auch: Alpenglühen).
Umgekehrt (bei sehr tiefem Sonnenstand, also kurz vor Sonnenuntergang (nach Sonnenaufgang)) kann man schöne komplementäre Farbstimmungen einfangen, z.B. spiegeln sich dann auf bewegten Wasseroberflächen gleichzeitig gelblich/rote und magenta/mauve/blaue Farben des Himmels (aus Ost-/West-Richtungen)
- ähnliches gelingt in der blauen Stunde (ohne Sonne) dann wieder mit dem tiefblauen Himmel, als Komplementärfarben nimmt man künstliche Beleuchtungen ins Bild.

Variieren kann man mit der Licht-Ausrichtung, gerade in der Goldenen Stunde kann man gut sowohl Gegenlicht, Streiflicht als auch Vorderlicht nutzen.
Durch die stärkere Streuung (Staub, Dunst) bei tiefstehender Sonne erhält man oft "weicheres" Licht+Schatten...

Generell macht RAW (dann kann man den Weissabgleich später in Ruhe ausknobeln) und eine niedrige ISO-Zahl Sinn (Rauschen in den oft weichen / pastellfarbenen Bereichen sieht nicht gut aus). Fotografiert man in JPEG sollte man zwischendurch immer wieder die Grund-Farbstimmung kontrollieren oder einfach mit mehreren Weissabgleichs-Einstellungen "parallel" die Bilder machen (Tageslicht, Wolken, Kunstlicht, Auto bzw. WB-Belichtungsreihe wenn die Kamera das unterstützt), denn eine nachträgliche Anpassung ist später nicht ganz leicht. Genauso ist eine klassiche Belichtungsreihenautomatik per default empfehlenswert sofern man keine ganz konkreten Vorstellungen davon hat, wie die Bilder genau aussehen/wirken sollen.

Aufgrund der längeren Belichtungszeiten - spätestens nach Sonnenuntergang - sollte ein Stativ und Fernauslöser nicht fehlen...

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22.10.2014 21:15:47h Glossar top