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Farbabweichung lila Farbsaeume
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Farbabweichung lila Farbsaeume (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Bildausschnitt 1:1 von 2MP-Mobiltelefon

image vorher

image nachher
Dieses Phänomen wird unter diversen Namen (Farbabweichungen, lila Farbsäume, CA, Chromatische Abberation, Purple Fringing, Color Fringing, Blooming...) beschrieben.

Die Farbabweichungen haben verschiedene Ursachen wie z.B.

  • Linsen-Aberration
  • Demosaicing/Interpolation in der Kamera
  • Sensor blooming
  • Post-processing

und auch die dadurch resultierenden Farbabweichungen sind sehr unterschiedlich (und nicht auf violett bzw. nicht einmal auf reine Farbabweichungen beschränkt).

In kontrastreichen Situationen (z.B. Äste gegen den hellen Himmel fotografiert) treten am Rand der Äste dann z.B. unschöne lila Farbsäume im Bild auf, die sich mit Paint Shop Pro (PSP9) meist recht schnell und einfach mit dem hier beschriebenen Werkzeug entfernen lassen.

Anpassen - Fotokorrektur - Farbabweichungskorrektur

In der PSP-Hilfe für dieses Werkzeug ist eigentlich alles sehr gut mit Beispielbildern beschrieben, reinsehen lohnt.

Anwendung

image
Im Prinzip reicht es, im linken Vorschaufenster (100-300 Prozent einstellen) mit der Maus entsprechende kleine Sample-Rechtecke aufzuziehen (1-10 Stück sind möglich) und das Werkzeug dann (erst testweise) anzuwenden.

Feintuning erfolgt bei Bedarf durch das Feld Radius, die anderen Einstellungen dienen zu Kontrollzwecken bzw. zur Steuerung der Anwendung (Anwendung via Korrekturebene oder direkt) - siehe Hilfe.

Kontrolle

Eine Kontrolle ist ratsam, denn der Filter wird auf das gesamte Bild angewendet (oder auf eine vorhandene Auswahl). Zur Kontrolle dient die Schaltfläche
image
Unterschiede anzeigen lassen

Dann sieht man im rechten Vorschafenster, ob möglicherweise Bildteile betroffen sind, wo zwar die gesampelten Farben auftreten und korrigiert wurden (die aber gar nicht "Fehlfarben" waren)...

Tipps

Wenn es gar nicht klappt

Quelle: Ein paar Tipps übernommen aus: Chromatic Aberration Filter von Kris Zaklika, Jasc Software Inc., Preliminary Draft - June 7, 2004

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top

Farbbilder in Schwarzweissbilder umwandeln (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Minimaler Workflow für ein optimiertes Schwarzweissbild

Um ein Farbfoto in ein Schwarzweissbild bzw. in Graustufen (ein Graustufenbild) umzuwandeln, existieren unterschiedlich aufwändige Methoden. Ich benutze zum umwandeln folgenden kleinen Workflow:

Aus dem Usenet (Quelle habe ich leider damals nicht notiert, sorry) hatte ich mal einige Voreinstellungen zur Simulation von Farbkorrekturfiltern für die Schwarzweissfotografie notiert, die als Ausgangspunkt für eigene Experimente dienen können:

Quellkanäle für...
 
Graustufen:     Rot +30  Grün +59  Blau +11  (gängige Luminanz-Umsetzung, die den Sehgewohnheiten entspricht und z.B. auch beim TV genutzt werden) 
Graustufen2:    Rot +80  Grün +15  Blau +5 
 
Highcontrast:   Rot +40  Grün +34  Blau +60 
Normalcontrast: Rot +43  Grün +33  Blau +30 

Rotfilter:      Rot +75  Grün +0   Blau +25  (Dunstreduzierung, dunklerer Himmel, Wolken kontrastreicher, Unterdrückung Hautunreinheiten, hellere Lippen)
Rotfilter 25a:  Rot +200 Grün +0   Blau -100 
Gelbfilter:     Rot +30  Grün +70  Blau +20  (Himmel abdunkeln, Kontrast Wolken)
Grünfilter:     Rot +20  Grün +60  Blau +40  (Dunkleres Rot, stärkere Differenzierung Grüntöne)
Orangefilter:   Rot +78  Grün +22  Blau +0   (Kombi Eigenschaften gelb/rot)
(*1) Konstante sollte auf 0 stehenbleiben, bei abweichenden Prozentwerten werden generell einfach die sich ergebenden Werte um die Konstante reduziert (100 Prozent = 255, 50 Prozent = 128 usw....)

Leichter ist es aber, selbst darauf zu achten, dass die Gesamtsumme der drei Quellkanäle 100 Prozent nicht übersteigt bzw. unterschreitet, denn ansonsten werden im Bild Lichter ''ausfressen'' (reinweiss = 255) bzw. Schatten ''absaufen'' (schwarz = 0) = clipping


Direkt in der Kamera

Diese Vorgehensweise ist eigentlich nicht zu empfehlen. Man verzichtet von vorneherein auf die Farbe (vielleicht möchte man ja später doch ein Farbbild vom Motiv), ausserdem sind die Algorithmen und der Kameraprozessor i.d.R. nicht so leistungsfähig wie ein Bildbearbeitungsprogramm am PC. Wenn man aber direkt Bilder von der Speicherkarte bestellen will, oder ohnehin die ''Vollautomatik'' im Bildbearbeitungsprogramm nutzen würde - ok. Empfehlenswert ist es aber auf jeden Fall, wenigstens einmalig einen Vergleichstest durchzuführen (also ein Farbbild machen, dasselbe Bild als S-W-Kamerabild. Das Farbbild dann am PC nachbearbeiten und mit dem Direkt-S-W-Bild vergleichen...)

Automatiken - einfache Umwandlung in Graustufen in PSP

Meistens will man aber doch etwas feinere Abstufungen erhalten:

Alternative Methoden, die visuell vergleichbare Ergebnisse bringen, aber 24Bit-Bilder nicht nach 8Bit-Bildern ändern:

Graustufen durch entsättigen

Plugins

Es gibt eine Reihe (auch Freeware) Plugins, die das umwandeln min. teilautomatisieren und schon bessere Ergebnisse als die schnellen Methoden (s.o.) bringen. Je nach Plugin hat man auch noch die Möglichkeit zum Feintuning. Beispiele: Virtualphotographer von optikVerve Labs oder das m.E. sehr empfehlenswerte LinkB-W-Conversion Plugin, dass im Prinzip auf Basis eines Kanalmixers (mit passenden Voreinstellung/analogen S-W-Film-Profilen) beeinflussbar ist.

Beispiel


Linkimage


Oben links: Original
Rechte Seite: RGB-Split-Bilder Rot, Grün, Blau
Links Mitte: PSP-Umwandlung in Graustufen
Links unten: B-W Plugin, weniger Gamma, Blau / Cyan zurückgeregelt, kleinere weitere Korrekturen

Insbesondere wenn man früher in der s/w-Fotografie Gelb-, Orange- oder Rotfilter bei der Aufnahme eingesetzt hat, um z.B. mehr Kontrast in Wolken zu erhalten, bekommt man das bei der digitalen Fotografie frei Haus geliefert (lediglich roten Kanal nehmen)...

 
02.05.2019 15:17:56h Glossar top

Farbe austauschen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9) klicken um dem Link zu folgen http://www.jcbelland.com/colorchanger/

COLOR CHANGER SCRIPT FOR USE WITH PSP8, 9 AND X

"...This scripts automates the dialogues and creation of the necessary layers in PSP8, 9, and X to emulate the results obtained by the Color Changer filter new in PSPXI. An overview of how it works and complete instructions are in the script's header as well as an included txt file..."
 
09.01.2008 18:10:26h Glossar top

Farbe Kontrast Saettigung anpassen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Beispielbild für eine einfache Histogrammkorrektur:
Linkimage
Anklicken für 1:1 Pixelgröße (100 Prozent), links Original-Bildausschnitt, rechts flüchtige Histogrammkorrektur Schwarz- und Weißpunkt, Gammakorrektur 0,75 und autom. entrauscht, Stärke 40 Prozent. Aufgenommen mit der Fuji S9500.

Ein anderes Beispiel - von Linkimage mittels LinkTonwertkorrektur, sättigen und schärfen zu Linkimage ...

PSP9 verfügt über diverse (voll-/halb-)automatische - aber auch manuell zu bedienende Filter zur Korrektur von Farbe, Kontrast und Sättigung. Dabei arbeiten viele der automatischen Befehle schon optimal, denn meistens lassen sich notwendige Anpassungen (z.B. Tonwertkorrektur via Histogramm) ja mathematisch exakt bestimmen - andere Parameter unterliegen eher dem Geschmack des Betrachters, so dass man eher manuell oder halbautomatisch korrigieren will.

Reihenfolge dieser Anpassungen grundsätzlich:

Alle nachfolgend aufgeführten Befehle wirken auf das ganze Bild - oder die aktuelle Auswahl, falls vorhanden!

Für kleinere, gezielte Manipulationen stehen aber auch diverse LinkRetusche-Werkzeuge zur Verfügung (z.B. zum aufhellen/abdunkeln kleinerer Bildbereiche empfehlenswert).

Und - nicht zuletzt - sollte man daran denken, dass auch viele der hier vorgestellten Manipulationen direkt über LinkMischmodi in Verbindung mit Korrekturebenen möglich sind...

Empfehlung: Arbeiten mit der lfd. aktualisierten Histogramm-Anzeige

Menü Ansicht - Paletten - Histogramm

zeigt lfd. das Histogramm des aktiven Bildes mit allen relevanten Werten an. Letzlich ist es empfehlenswert, auch für alle anderen Korrekturen das Histogramm beobachten zu können.


Menü Anpassen - Farbbalance - Verblasste Farben korrigieren

Für das Wald- und Wiesenbild mit vielen (ausgewogenen) Farben ohne problematische Aufnahmefehler sehr gut geeignet. In einem Durchgang werden Farbe, Sättigung und Kontrast optimiert (meistens klappt insb. die Tonwertkorrektur so gut, dass anschliessend ausser schärfen und beschneiden keine weitere Bearbeitung notwendig wird). Man sollte mit möglichst niedrigen Werten beginnen (Empfehlung: Nur mit Stärke 2-5 antesten). Bei Werten ab ca. 50 verliert man mit dieser Methode meistens schon zuviele Details. Der Befehl ist eigentlich für gescannte, schon verblasste Fotos gedacht, wirkt aber m.E. auch hervorragend auf ''frische'' Digitalbilder! Beispiel:
image

Menü Anpassen - Fotokorrektur - Hintergrundbeleuchtung

...bei generell zu hellen Bildern

Menü Anpassen - Fotokorrektur - Aufhellblitzen

...bei generell zu dunklen Bildern

Wenn das nicht ''schnell'' zum gewünschten Erfolg führt, muss man an nachfolgenden feineren Stellschräubchen drehen. Nachfolgend sind jeweils nur einige der vorhandenen Befehle kurz beschrieben (die ich normalerweise benutze).

Wenn die Vollautomatik keine befriedigende Ergebnisse bringt, nutze ich ''meistens'' nur

Menü Anpassen - Automatische Farbbalance-Korrektur

Den Schalter ''Farbstich entfernen'' bei Bedarf aktivieren und ansonsten mit der Stärke experimentieren (0-100, beginnend etwa bei 30, Farbtemperatur 6500 Kelvin). Mit dieser Funktion kann man auch nachträglich komfortabel über den Schieberegler die allg. Farbtemperatur wärmer (rötlicher) oder kälter (bläulicher) anpassen. Einsatz dieses Filters bei fehlerhaftem Weissabgleich (bzw. generell: Einfacher Farbstich) oder z.B. bei Mischlichtsituationen mit unterschiedlichen Farbtemperaturen in Verbindung mit einer Auswahl.

Menü Anpassen - Farbbalance - Rot/Grün/Blau

Mit diesem Befehl kann man gezielter die Farbwerte verschieben. Beispiel für einen ordentlichen ''warmen Gelbstich'': Rot +30, Grün +30, Blau +20 - alternativ einfach nur Blau nach Geschmack zurücknehmen - macht das Foto ''sonniger'' = gelber...


Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Histogrammanpassung

Über die Auswahl Helligkeit bearbeitet man den Kontrast und die Helligkeit.

Tonwerte

Wenn zwischen dem linken Rand des Histogramms und der Stelle, an der die im Diagramm angezeigten Werte anzusteigen beginnen eine Lücke zu erkennen ist, sind die dunkelsten Pixel im Bild nicht vollständig schwarz. Den Schieberegler Niedrig (das schwarze Dreieck) an die Stelle ziehen, an der das Diagramm anzusteigen beginnt. Das obere der beiden Felder unter Niedrig zeigt die Position der unteren Grenze an (Wert zwischen 0 und 255). Das untere Feld zeigt den Prozentsatz der Pixel an, deren Werte zwischen Null und dem unteren Grenzwert liegen. Der in diesen Pixeln enthaltene Kontrast geht verloren. Im Allgemeinen sollte dieser Anteil unterhalb 0,1 Prozent bleiben - kontrollieren!

Wenn zwischen rechtem Rand des Histogramms und der Stelle, an der die im Diagramm angezeigten Werte zur Nulllinie zurückkehren, eine Lücke zu erkennen ist auf den Schieberegler Hoch (das weiße Dreieck) klicken, und an diese Stelle im Diagramm ziehen. Dadurch werden die hellsten Pixel des Bilds in Weiß umgewandelt. Im Allgemeinen sollte der prozentuale Anteil, der sich bei Änderungen am Wert für Hoch (unteres Feld) ergibt, nicht mehr als 0,1 Prozent ausmachen.

Wenn das Diagramm rechts und links Spitzen, in der Mitte dagegen niedrige Werte aufweist, kann man den Mitteltonbereich verengen. Um den Mitteltonbereich zu verkleinern, klickt man auf den Schieberegler Mitteltöne und zieht ihn nach oben. Wenn das Diagramm eine Spitze in der Mitte aufweist, rechts und links dagegen nur wenige Pixel enthält, erweitert man den Mitteltonbereich, indem man den Schieberegler Mitteltöne nach unten zieht.

Gammawert

Wenn das Bild insgesamt zu dunkel oder zu hell ist, sollte der Gammawert angepasst werden (1 = Ursprungswert, kleiner = dunkler, größer = heller).

Wenn einem das arbeiten mit dem Histogramm nicht liegt, bieten sich alternativ folgende Funktionen an:

Menü Anpassen - Automatische Kontrastkorrektur

Die drei Optionen passend vorwählen: heller/neutral/dunkler, normal/schwach, kontrastärmer/neutral/kontraststärker. Achtung: Der Befehl versucht selbsttätig schon eine optimale Tonwertverteilung zu erreichen - dazu lässt man die Schalter auf neutral/normal/neutral einfach stehen und wendet den Befehl an!

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Gammakorrektur

Für den Anfang: Verbinden (der Kanäle) anklicken. Gamma 1 steht für den ursprünglichen Wert. In die gewünschte Richtung korrigieren - und fertig. Evtl. muss anschliessend nochmals nur der Kontrast leicht erhöht werden.

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Helligkeit/Kontrast

Hier kann man durch Vorgabe eines jeweils positiven oder negativen Wertes (0 = neutral) Helligkeit oder Kontrast generell ändern. Etwas feiner differenzieren kann man durch:

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Lichter/Mitteltöne/Schatten

Absolute Anpassungsmethode: Typische Werte sind 35 für Schatten, 50 für Mitteltöne und 65 für Lichter. Sie hängen jedoch von dem jeweils vorliegenden Bild ab. Durch Erhöhen des Wertes wird der Bereich aufgehellt, durch Verringern abgedunkelt. Relative Anpassungsmethode: Positive Werte hellen den Bereich auf, negative Werte dunkeln ihn ab.

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Schärfekorrektur

Schärfekorrektur? Natürlich, denn letztlich ist schärfen nichts anderes als das hervorheben von Kontrasten. Nutzt man diese Funktion moderat (Stärke 1-3 von 5 möglichen Stufen) muss man später zwar nochmals nachschärfen, erreicht aber insbesondere für Landschaftsfotos eine ordentliche Kontraststeigerung / clarify der Bildwirkung

Menü Anpassen - Helligkeit und Kontrast - Niveaus

Kanal: RGB für Alles - oder nur einen Farbkanal anpassen, Input-Niveaus (Kontraste erhöhen): Am besten mit der Maus die drei Rauten verschieben. Links - dunkle Raute: Weiter nach rechts verstärkt dunkle Töne, Rechts - helle Raute: Weiter nach links hellt helle Töne weiter auf, Mitte - graue Raute: Gammawert (mittlerer Grauton) verschieben. Output-Niveaus (Kontraste vermindern): In der Bedienung funktioniert das wie die Input-Niveaus, aber es erfolgt eine Reduzierung anstelle Erhöhung der Kontraste (dunkle Töne aufhellen / helle Töne abdunkeln)

Für Spezialeffekte interessant ist evtl. noch der Schwellenwert, der nach Eingabe des Helligkeitswertes (0-255) alle Pixel mit geringerer Helligkeit auf schwarz - und alle anderen auf weiss setzt...


Menü Anpassen - Automatische Sättigungskorrektur

Wie bei der automatischen Kontrastkorrektur versucht dieser Befehl in Neutralstellung der Optionen (normal/normal) optimale Farbsättigung zu erreichen. Bei Bedarf kann man ihn aber beeinflussen in Richtung schwache/starke Farben mit Stärke gering/hoch.

Menü Anpassen - Farbton und Sättigung - Farbton/Sättigung/Helligkeit

Schieberegler Sättigung und Helligkeit ändern die Werte. Für Farbtonänderungen die Hilfe durchlesen...

 
25.08.2008 21:43:36h Glossar top

Farbfilter Korrekturfilter Weissabgleich (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Farb-Korrekturfilter werden gern in der analogen Fotografie benutzt, z.B.

Einige dieser Filter sind in der Digitalfotografie obsolet, weil der automatische (oder manuell gesetzte) Weissabgleich diese Aufgabe schon erledigt.

Trotzdem kommt es hin und wieder vor, dass man einen wärmeren (rötlicher/gelber) oder kühleren (bläulicher) Bildeindruck für ein vorhandenes Bild erreichen will. Das erreicht man durch gezieltes ändern der Farbtemperatur.

Farbtemperatur (gemessen in Kelvin)

Farbtemperatur typische Lichtsituation
2000K Sonnenauf-/Untergang
2500K Glühlampe
5000-5500K Tageslicht
6000-6500K Sonnenschein
10000K und mehr heller Tag am Meer


(Farb-)Konversionsfilter ändern gezielt eine Farbtemperatur in eine andere. In der analogen Fotografie werden diese Filter oft über das Kodak-Wratten-System (oder über die Mired-Skala) definiert, ein paar Beispiele:

LinkKodak Wratten Filter und Mired

Filterbezeichnung Änderung in Kelvin
80A +2300K (3200K zu 5500K) = kühler
81A -200K (3400K zu 3200K) = leichter Warmton
81B -300K (3500K zu 3200K) = mittlerer Warmton
81C -400K (3600K zu 3200K) = Warmton
... ...


In mired ausgedrückt: 1000 * (1000/Ziel-Farbtemperatur - 1000/Ist-Farbtemperatur), z.B. hätte ein 81C dann 1000*(1000/3200 - 1000/3600) = 34,7 = +35 mired.

Für meine Zwecke (Bildeindruck wärmer/kühler) spielt es keine Rolle bei welcher Farbtemperatur das Bild tatsächlich aufgenommen wurde (und wie der Weissabgleich erfolgte), man wünscht ja eine Änderung einfach relativ zum aktuellen Wert...

Paint Shop Pro bietet diverse Werkzeuge zur gezielten Änderung der Farbtemperatur und von Farben selbst an - meines Wissens (PSP9) aber keine Funktion, mit der man direkt eine Farbtemperatur A in eine andere Farbtemperatur B umsetzen könnte. Die meisten dieser Tools erreicht man über das Anpassen-Menü (Farbbalance). Zumeist wird man für die o.a. Zwecke mit einem der folgenden Werkzeuge auskommen - ein wenig probieren ist wohl angesagt...

Bei einigermassen neutralen Bildern:

Anpassen - Automatische Farbbalance (-Korrektur)

Das Problem ist hier, dass PSP die Farben mit einem internen Algorithmus (vergleichbar mit einem Weißabgleich bei Digitalkameras denke ich mir) analysiert und schon eine (nach seiner Berechnung auf normales Tageslicht bezogenen) interne Korrektur automatisch vornimmt. Das klappt umso besser, je neutraler insgesamt die Farben des Bildes abgestimmt sind. Hat das Bild schon einen deutlichen Farbstich (z.B. Sonnenuntergang - Richtung Orange) korrigiert das Tool bereits vor jedem manuellen eingreifen deutlich dagegen (im Beispiel Richtung blau!) - in so einem Fall sollte man besser einen alternativen Schwarz-/Grau-/Weisspunkt setzen (s.u.). Ansonsten:

Bei Bildern mit einer (...) (zu erhaltenden, beabsichtigten) vorherrschenden Farbe eher wie folgt:

Anpassen - Farbbalance - Schwarz- und Weißpunkt

image

Das Ergebnis entspricht so ungefähr einem 81C Warmtonfilter:
image

Eine wärmere oder kältere Farbtemperatur mit Ebenen

image
Man sieht hier die drei Ebenen, von unten nach oben:

In der Ebenenpalette kann man jetzt die Transparenz der mittleren Ebene (Filter) wie gewünscht setzen (für den Anfang so zwischen 15 und 35 Prozent) - je nach dem, wie stark der Filtereffekt sichtbar sein soll.

Der Mischmodus Multiplizieren (und damit die Filterwirkung) wirkt sich auf hellere Farben stärker aus als auf dunklere Farben (was i.d.R. beim filtern von Landschaftsbildern ja zumeist beabsichtigt ist)...

Die oberste Ebene (Mischmodus Helligkeit (Legacy)) sorgt lediglich dafür, dass die Helligkeit des Originalbildes erhalten bleibt.

Beispiel:


image

Zu beachten: Ich habe hier zur Demonstration ein Bild gewählt, das in der linken Hälfte des Himmels teils vollständig ausgefressene Lichter zeigt. Der verwendete Mischmodus färbt diese "reinweissen" Bereiche nicht farbig ein!

Ansonsten:
  • Oben: Kalt getöntes Bild
  • Mitte: Original
  • Unten: Warm getöntes Bild


thanx, Spandex!


Cyan absorbiert Rot
Gelb absorbiert Blau
Magenta absorbiert Grün
Rot absorbiert Grün und Blau
Grün absorbiert Rot und Blau
Blau absorbiert Rot und Grün

 
02.05.2019 16:02:35h Glossar top

Farbmanagement Firefox 3 aktivieren (folge Link Windows)

Berücksichtigt ein ggf. vorhandenes Monitorprofil:

about:config
gfx.color-management.enabeld = true
s.a. Linkct 9 2009 Farbmanagement
 
17.04.2009 08:44:29h Glossar top

Farbmodelle (folge Link Basics Bildbearbeitung)

Linkhttp://www.ph-heidelberg.de/wp/filler/3D/farben.html enthält eine kleine aber feine Gegenüberstellung gebräuchlicher Farbsysteme.

Wer sich näher damit beschäftigen will: Linkhttp://de.wikipedia.org/wiki/Farbraum

Wer das ganze nicht so technisch sehen möchte, sondern sich für das Farbempfinden des Menschen - und damit die Bildwirkung - interessiert, sehe sich den Farbkreis nach Liedl an, z.B. direkt mit diesem (eher für Webmaster gedachten) Tool hier:
Linkhttp://www.wellstyled.com/tools/colorscheme2/index-en.html
 
28.06.2007 12:43:17h Glossar top

fotodownloader (folge Link php scripte)

Linkdownload foto downloader 1.1 beta (php)

Der foto downloader kopiert die auf einer Speicherkarte (oder Verzeichnis einer Festplatte oder eines Netzlaufwerks) vorhandenen Daten (Quellverzeichnis) (in datumsorientierte Unterverzeichnisse) in ein anzugebendes Zielverzeichnis (auf demselben / einem anderen Laufwerk) - also nach Jahr/Monat -> .../jjjj/mm/jjjjmmtt_hhmmss-originalname.jpg einsortiert

Dabei werden alle Unterverzeichnisse (bezogen auf das angegebene Quellverzeichnis) rekursiv durchsucht - wahlweise kann man aber auch ''manuell'' sequentiell durch die Quell-Verzeichnisstruktur navigieren.

Es wird automatisch eine passende datumsorientierte LinkUnterverzeichnisstruktur angelegt (bzw. ergänzt), und die übertragenen Dateien werden passend (aufgrund der EXIF-Aufnahmezeit) umbenannt (exif rename Funktion. Prinzipiell kann man diese Struktur auch nach beliebigen anderen EXIF-Tags geordnet aufbauen).

Beispiel: 
Ein Bild namens IMG0001.jpg, aufgenommen am 19.02.2007 um 11:11 Uhr 
würde wie folgt kopiert: 
''laufwerk:''/''zielverzeichnis''/2007/02/20070219_111100-IMG0001.jpg

Bonbons:
Prinzipiell lässt sich foto downloader auch dazu benutzen, eine vorhandene Verzeichnisstruktur (mit beliebig gegliederten Unterverzeichnissen) auf der Harddisk passend umzukopieren

(Sinnvolle Voraussetzungen hierfür: Dateien sollten EXIF-Daten enthalten - bzw. die Dateien sollten sinnvolle Zeitstempel (Erstellungsdatum / Datum letzte Modifikation) - z.B. für das umkopieren/archivieren von Logdateien) enthalten - gedacht ist es aber hauptsächlich zum ''download'' der Fotos (Filme, Sound-Begleitdateien, ...) von Speicherkarten im Leser, oder direkt von der als USB-Mass-Storage angeschlossenen Kamera auf die Festplatte.

foto downloader kennt einige gängige herstellerspezifische Verzeichnisstrukturen und Datei-Benennungsschemata (Canon, Fujifilm, Panasonic, und generell den zumeist zugrunde liegenden LinkDCF Standard), so dass zusammengehörige Dateien (z.B. WAV-Dateien zu Bildern, separieren von Panorama-Teil-Bildern oder Videos in ein eigenes Unterverzeichnis u.a.) auch passend benannt - bzw. überflüssige Dateien (z.B. Canon-DPOF-Einstellungen) ignoriert werden.

Ein Protokoll (Datum und Zeit kopieren, Quellname, Zielname, Kameramodell/Hersteller) der kopierten Dateien findet man anschliessend im Zielverzeichnis...

Webserver

Auf dem Bildbearbeitungsrechner muß ein lokaler Webserver laufen, z.B. eine Distribution wie XAMPP, der Abyss Webserver plus php - oder z.B. eine LinkServer2Go-Distribution (die läuft auch von einer CD/DVD/USB-Stick!)

Praktische Hinweise

In der beta-Version wird der Fortschritt in Form einer HTML-Tabelle aufgebaut. Der Microsoft IE zeigt diese Tabelle erst an, wenn das Quellverzeichnis komplett abgearbeitet ist (was je nach Datenumfang ja recht lange dauern kann!). Es ist also empfehlenswert, die Ausgabe nicht in Tabellenform vorzunehmen (muss man im Script dann ändern) oder z.B. mit dem Firefox auszuführen (der die Ausgabe entsprechend dem Bearbeitungsfortschritt laufend anzeigt) oder (...).

Besonderheiten / Konfiguration Server2Go

Server2Go-Installation z.B. muss leicht ergänzt/geändert werden (in der php.ini müssen die Module exif, gd2 und mbstring aktiviert werden - mbstring muss ''vor'' exif aufgeführt sein!).

Achtung

 
04.01.2010 21:09:33h Glossar top

Freistellen (folge Link Basics Bildbearbeitung PSP9)

Hintergrundlöschwerkzeug (Precision Background Eraser) heisst in Paint Shop Pro 9 (PSP9) das Mittel der Wahl um ein Motiv freizustellen!

image

Es befindet sich in der Werkzeugleiste in einer Gruppe mit dem normalen Löschwerkzeug) und verfügt über eine ganze Reihe von Optionen (s.u.).

Zunächst sollte man generell alle Werte auf die Standardwerte zurücksetzen. Das geht via Voreinstellungen - image

Ausserdem sollte man generell die Werkzeugumrisse immer anzeigen lassen (Datei - Einstellungen - Allgemeine Einstellungen - Anzeige und Zwischenspeichern - Pinselumrisse anzeigen)

Prinzipielle Vorgehensweise

image

Tipp:

Das lässt sich z.B. ausnutzen, wenn sich die Farbinformationen zwischen Vordergrund (Motiv) und Hintergrund stark gleichen.

Optionen des Hintergrundlöschwerkzeugs

image
image

Wie oben beschrieben, sollte man zunächst mit den Standardwerten arbeiten.

Auswählen der passenden Werkzeuggröße

Im Prinzip kann man das Werkzeug möglichst gross wählen - Ausnahme wäre, wenn sich im Hauptmotiv ähnliche Farbflächen wie im Hintergrund befinden (würden bei Abdeckung mit dem Werkzeugumriss u.U. mitgelöscht)

Genauso sollte man das Werkzeug ggf. verkleinern, um mit dem Mittelpunkt des Werkzeugs wirklich exakt die unmittelbar angrenzende Hintergrundfarbe zu sampeln.

Fast jede Größe funktioniert, wenn die Trannfläche scharfe (kontrastreiche) Kanten hat. Hat man eher einen Farbverlauf, sollte man das Werkzeug eher etwas größer wählen (damit der Mittelpunkt wirklich nur die reine Hintergrundfarbe sampelt, aber der Werkzeugumfang noch über den Rand des Motivs reicht)

Auswählen der passenden Härte

Generell sollte man die Härte immer auf 100 lassen.

Ausnahme von dieser Regel: Nur wenn tatsächlich keine Unterschiede zwischen Vorder- und Hintergrundfarbe erkennbar sind (z.B. zulaufende Schatten) und das Hintergrundlöschwerkzeug somit nicht automatisch arbeiten kann sollte man die Härte leicht verringern und ohne sampeln des Hintergrundes (Leertaste, s.o.) selbst den Hintergrund löschen. Durch die geringere Härte bekommt man einen weicheren (natürlicheren) Übergang.

Auswählen der Schrittgröße

Die Schrittgröße steuert, wie oft das Werkzeug die Farben unter dem Mittelpunkt (neu) analysiert.

Kleinere Werte (als die default-5) machen das Werkzeug noch langsamer (aber auch genauer).

Größere Werte (etwa bis 10 maximal) könnte man wählen, wenn die Hintergrundfarben kaum oder nur sehr langsam divergieren (z.B. unifarbener Hintergrund) - oder bei einem sehr langsamen Rechner (dann auch eher mit kleinerem Durchmesser arbeiten).

Toleranz

Am effektivsten arbeitet das Werkzeug, wenn Autom. Toleranz ausgewählt ist (default, dabei ist Toleranz ausgegraut, zeigt aber lfd. die autom. ermittelten Werte des samplings an!).

Will man unbedingt manuell arbeiten, sind die zuletzt angezeigten Werte möglicherweise ein guter Startpunkt.

Toleranz: Bestimmt, wie genau die ausgewählten Pixel (gesamter Werkzeugumriss) mit dem Vorgabepixel (Mittelpunkt) übereinstimmen müssen. Der Bereich liegt zwischen 0 und 200, wobei kleinere Werte nur Pixel löschen, deren Farbe der angegebenen sehr ähnlich ist.

Schärfe

Bestimmt, wie (stark) das Werkzeug die Kanten (Unterschied Vordergrund- zu Hintergrundfarbe) interpretiert. Bei ganz scharfen Kanten auf 70 (default) lassen. Bei nicht so kontraststarken, soften Übergängen vorischtig (bis auf 30) herabsetzen.

Sampling

Bestimmt, wie das Werkzeug die Pixel zum Löschen aussucht:

Wohl eher für Grafiken als Fotos gedacht:

Grenzwerte

Bestimmt, ob gelöschte Pixel nebeneinander liegen müssen:

Helligkeit ignorieren

Ist nur dann zu nutzen, wenn sich die Farben zwischen Vorder- und Hintergrund sehr stark ähneln


es wird zuviel gelöscht
es wird zu wenig gelöscht

Quellen: "Using the Precision Background Eraser" von Kris Zaklika, Jasc Software, Inc., July 2003, PSP9-Hilfe, eigene Erfahrungen


image

 
29.04.2008 16:33:13h Glossar top